Verzwickter Urlaubskrimi
Tödliche BegegnungUrlaub macht da keiner der handelnden Personen. Im Gegenteil. Es werden reichlich Überstunden geschoben in dem Fall, der doch so einfach anmutete. Eine getötete Person, über ihr gebeugt ein Mann mit der ...
Urlaub macht da keiner der handelnden Personen. Im Gegenteil. Es werden reichlich Überstunden geschoben in dem Fall, der doch so einfach anmutete. Eine getötete Person, über ihr gebeugt ein Mann mit der Tatwaffe in der Hand, genauso blutüberströmt wie die Leiche. In Flagranti ertappt? Fall gelöst?
Urlaubskrimi deshalb, weil man zwischen den Ermittlungen immer wieder auf die Schönheit des Sees, der pittoresken Dörfer und Städtchen hingewiesen wird, auf kulinarische Erlebnisse. Kurzum, man will da eigentlich Urlaub machen. Zurück zum Fall. Der Verdächtige schweigt, betont nur seine Unschuld, will nur mit seiner Ex-Frau sprechen. Die Geschichte, die er ihr erzählt, klingt wenig glaubwürdig, selbst in Marias Ohren, die selbst bei der Polizei ist. Trotzdem versucht sie, durch eigene verdeckte Ermittlungen, ihm zu helfen. Sowohl zum Unbehagen wie Gefallen von Commissaria Giovanna, die mit Maria schon in einem früheren Fall zusammengearbeitet hat. Wie Maria hat sie Zweifel an der Schuld des Verdächtigen, wohingegen der Kollege, der Vorgesetzte, der Staatsanwalt den Fall abschließen wollen. Eine zermürbende Ermittlungsarbeit beginnt. Sehr wendungsreich und aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt, behält die Geschichte Spannung und Drive und bietet einen überraschenden Plot zum Schluss.