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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.04.2026

Storyline wie aus einem Teeniefilm

A First Time for Everything
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Ich liebe den Vibe dieser Geschichte total, das erinnert total an all die Teenie-Filme, die ich wie süchtig inhaliert habe. Die Geschichte hat diesen Flair zwischen Schule und Uni total toll eingefangen, ...

Ich liebe den Vibe dieser Geschichte total, das erinnert total an all die Teenie-Filme, die ich wie süchtig inhaliert habe. Die Geschichte hat diesen Flair zwischen Schule und Uni total toll eingefangen, diese verheißungsvolle Phase, in der man versucht herauszufinden wer man ist und wo es für einen hingeht. Da kommt bei mir echt auch Nostalgie auf.

Mads ist eine coole, nahbare Protagonistin und ihre Familie ist einfach Zucker. Ich hab mich in diesem Setting einfach so rundum wohlgefühlt und wäre am liebsten selbst mal zu Gast bei so einem tollen Familien-Dinner. Man merkt natürlich auch, dass die Familie wahnsinnig privilegiert ist, das schwingt hier schon auch immer sehr stark mit.
Ich fand die Idee Mads als Bachelorette, die Dates mit verschiedenen Typen hat, richtig witzig. Und dazwischen immer wieder diese Momente mit Marco und Connor- das hatte echt Netflix-Potential.

Die Story ist locker, hat diesen coolen, unbezwingbaren Vibe, der dieser „alles ist möglich“- Zeit zwischen Schule und College innewohnt und trotzdem bringt die Geschichte auch eine gewisse Tiefe mit. Die Themen rund um Familie, Freundschaft, Dates und der Unsicherheit, wie es nach der Schule weitergeht ist sehr authentisch eingefangen.

Für mich ist das einfach ein perfekter Schönwetter-Read gewesen, ein Buch, in das man sich regelrecht fallen lassen kann, zum Schmunzeln und ein bisschen auch zum Augenrollen.

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Veröffentlicht am 27.04.2026

Das war mal schmerzlich zu lesen

Die Dinner Party
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Ich habe dieses Buch als reine Tortur empfunden, nicht weil es schlecht war, sondern weil ich mich beim Lesen regelrecht durch die Themen kämpfen musste, die sich wie eine Last auf meine Schultern legten. ...

Ich habe dieses Buch als reine Tortur empfunden, nicht weil es schlecht war, sondern weil ich mich beim Lesen regelrecht durch die Themen kämpfen musste, die sich wie eine Last auf meine Schultern legten. Und ich war so irre wütend auf Fran, die einerseits so ekelhaft passiv durchs Leben geht und gleichzeitig nicht weiß, wohin mit all der Wut und all dem Abscheu. Ihre Gewaltfantasien hatten etwas abstoßendes.

Fran arbeitet die Erlebnisse rückblickend auf, was ich einen interessanten Erzählansatz finde. Die Rückblenden zum Abend der Dinnerparty lesen sich unheimlich unangenehm, wobei ich nicht mal genau den Finger drauf legen könnte, wieso das so ist. Da sind einfach viele kleine Spitzen, Grenzüberschreitungen, Augenrollen und Stirnrunzeln.

Trotzdem hat mir die psychologische Aufarbeitung der Ereignisse gut gefallen. Und die ganze Zeit habe ich mich beim Lesen gefragt: „was war denn jetzt mit dem Messer?“. Das war zum Spannungsaufbau echt gut gemacht.
Die emotionalen Überreaktionen aller beteiligten Männer fand ich dagegen schon wieder witzig. Erstmal alles auf sich selbst beziehen, das Opfer spielen, den Vorfall herunterspielen. Das macht es gegen Ende etwas unübersichtlich, aber auch sehr stimmungsvoll.

Ein Buch, das nachklingt.

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Veröffentlicht am 27.04.2026

Wow, bin platt

Party of Liars
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Ich mag ja so Spukhaus-Geschichten mit unzuverlässiger Protagonistin richtig gerne und diese Geschichte legt stark vor, was das ganze angeht. Die Erzählweise in Davor/Danach hätte es für mich nicht wirklich ...

Ich mag ja so Spukhaus-Geschichten mit unzuverlässiger Protagonistin richtig gerne und diese Geschichte legt stark vor, was das ganze angeht. Die Erzählweise in Davor/Danach hätte es für mich nicht wirklich gebraucht, gefühlt soll das Spannung aufbauen, aber dadurch dass in der Danach-Sicht kaum Informationen geteilt werden, hätte ich darauf auch ganz verzichten können

Die vielen Erzählperspektiven haben mir gut gefallen, auch wenn sich relativ schnell herauskristallisiert in welche Richtung die Geschichte läuft. Viele der Geheimnisse fand ich absolut nicht überraschend.
Keine der Personen ist so wirklich sympathisch und vor allem auch die Nanny fand ich total unheimlich.

Der geisterliche Flair rund um die Erscheinungen und seltsamen Vorkommnisse im Haus, sowie die Legenden um die „Mutter“ fand ich sehr stimmungsvoll. Fands zwar super schräg wie Orlaith immer gefühlt random tragische Todesfälle einstreut, aber auch das trägt irgendwie zur Stimmung bei.

Bin ehrlich, für mich hätte es gerne noch ein bisschen mehr eskalieren dürfen. Aber die Auflösung fand ich trotzdem nen absoluten Knaller.
Sehr kurzweilig, sehr unterhaltsam, hat mir gut gefallen

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Veröffentlicht am 27.04.2026

Auf fast unangenehme Art abgründig

Dein letztes Fest
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Jason Rekulak lese ich richtig gerne, er hat so eine besondere Art Charaktere zu erschaffen, die mich einerseits abstoßen und andererseits total faszinieren. So auch hier: die Geschichte hat etwas regelrecht ...

Jason Rekulak lese ich richtig gerne, er hat so eine besondere Art Charaktere zu erschaffen, die mich einerseits abstoßen und andererseits total faszinieren. So auch hier: die Geschichte hat etwas regelrecht verstörendes und immer wieder hat man das Gefühl, auflaufen gelassen zu werden. Es gab so ein paar richtig krasse Enthüllungen, mit denen ich nie gerechnet hätte.

Über der gesamten Geschichte liegt so ein unbehaglicher Schleier und ich konnte lange Zeit überhaupt nicht festmachen, was genau mich immer wieder hat stutzen lassen. Das Verhältnis zwischen Frank und seiner Tochter Maggie ist sehr angeschlagen, wobei der Leser lange nicht erfährt, warum das so ist. Frank selbst wirkt aber eigentlich wie ein korrekter Typ, der versucht es den Leuten um sich herum recht zu machen.

Maggie fand ich da schon deutlich schwerer greifbar und Aidens Familie wirkt geradezu intransparent. Es sich dir Themen nach und nach eröffnen war ich einfach immer wieder schockiert, gleichzeitig war es angenehm abgedreht und schauerlich.

Habs gern gelesen, die Story hatte so eine Sogwirkung des Entsetzens. Sehr mitreißend

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Veröffentlicht am 27.04.2026

Coole Kombination aus Märchen und Spukhausgeschichte

The House Saphir
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Ich mag ja so Geister- und Spukhausgeschichten, daher hörte sich das Buch für mich total stark an- ein Hauch Übernatürliches, eine Prise Magie und als Basis ein Märchen. Ich fand auch vom Vibe her hat ...

Ich mag ja so Geister- und Spukhausgeschichten, daher hörte sich das Buch für mich total stark an- ein Hauch Übernatürliches, eine Prise Magie und als Basis ein Märchen. Ich fand auch vom Vibe her hat die Geschichte total gepunktet, es geht direkt sehr stimmungsvoll los und der Leser wird mitten ins Geschehen geworfen.

Auf dem Landsitz des Hauses Saphire bekommt die Geschichte für mein Empfinden ein paar Längen. Es wird zwar geschildert, was sich an Vorkommnissen bereits zugetragen hat, aber dafür, dass ein böser Geist umgeht, bleibt es doch lange Zeit recht ruhig. Da hätte ich mir ein bisschen mehr Spuk und Grusel gewünscht, die Geschichte hätte das definitiv hergegeben. Auch die Magie der Schwestern kommt eigentlich zu kurz, da hätte es Potential für deutlich mehr gegeben, man bekommt eigentlich nur einen winzig kleinen Einblick in ihre Fähigkeiten.

Die sich zart anbahnende Lovestory fand ich ok, wenn auch recht offensichtlich platziert. Ich hätte mir mehr Interaktionen der Schwestern miteinander und auch mit den Geistern gewünscht. Gerade die verstorbenen Ehefrauen fand ich n nämlich einfach richtig cool, hätte gerne mehr von ihnen erlebt.
Das Ende selbst fand ich dann wieder sehr spannend angelegt und auch toll im Tempo. Insgesamt eine runde Sache, mit Luft nach oben. Habs aber gern gelesen, bin flott durch die Seiten gekommen und hab mich gut unterhalten gefühlt.

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