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CynthiaM94

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.04.2026

Wow, bin platt

Party of Liars
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Ich mag ja so Spukhaus-Geschichten mit unzuverlässiger Protagonistin richtig gerne und diese Geschichte legt stark vor, was das ganze angeht. Die Erzählweise in Davor/Danach hätte es für mich nicht wirklich ...

Ich mag ja so Spukhaus-Geschichten mit unzuverlässiger Protagonistin richtig gerne und diese Geschichte legt stark vor, was das ganze angeht. Die Erzählweise in Davor/Danach hätte es für mich nicht wirklich gebraucht, gefühlt soll das Spannung aufbauen, aber dadurch dass in der Danach-Sicht kaum Informationen geteilt werden, hätte ich darauf auch ganz verzichten können

Die vielen Erzählperspektiven haben mir gut gefallen, auch wenn sich relativ schnell herauskristallisiert in welche Richtung die Geschichte läuft. Viele der Geheimnisse fand ich absolut nicht überraschend.
Keine der Personen ist so wirklich sympathisch und vor allem auch die Nanny fand ich total unheimlich.

Der geisterliche Flair rund um die Erscheinungen und seltsamen Vorkommnisse im Haus, sowie die Legenden um die „Mutter“ fand ich sehr stimmungsvoll. Fands zwar super schräg wie Orlaith immer gefühlt random tragische Todesfälle einstreut, aber auch das trägt irgendwie zur Stimmung bei.

Bin ehrlich, für mich hätte es gerne noch ein bisschen mehr eskalieren dürfen. Aber die Auflösung fand ich trotzdem nen absoluten Knaller.
Sehr kurzweilig, sehr unterhaltsam, hat mir gut gefallen

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Veröffentlicht am 27.04.2026

Auf fast unangenehme Art abgründig

Dein letztes Fest
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Jason Rekulak lese ich richtig gerne, er hat so eine besondere Art Charaktere zu erschaffen, die mich einerseits abstoßen und andererseits total faszinieren. So auch hier: die Geschichte hat etwas regelrecht ...

Jason Rekulak lese ich richtig gerne, er hat so eine besondere Art Charaktere zu erschaffen, die mich einerseits abstoßen und andererseits total faszinieren. So auch hier: die Geschichte hat etwas regelrecht verstörendes und immer wieder hat man das Gefühl, auflaufen gelassen zu werden. Es gab so ein paar richtig krasse Enthüllungen, mit denen ich nie gerechnet hätte.

Über der gesamten Geschichte liegt so ein unbehaglicher Schleier und ich konnte lange Zeit überhaupt nicht festmachen, was genau mich immer wieder hat stutzen lassen. Das Verhältnis zwischen Frank und seiner Tochter Maggie ist sehr angeschlagen, wobei der Leser lange nicht erfährt, warum das so ist. Frank selbst wirkt aber eigentlich wie ein korrekter Typ, der versucht es den Leuten um sich herum recht zu machen.

Maggie fand ich da schon deutlich schwerer greifbar und Aidens Familie wirkt geradezu intransparent. Es sich dir Themen nach und nach eröffnen war ich einfach immer wieder schockiert, gleichzeitig war es angenehm abgedreht und schauerlich.

Habs gern gelesen, die Story hatte so eine Sogwirkung des Entsetzens. Sehr mitreißend

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Veröffentlicht am 27.04.2026

Coole Kombination aus Märchen und Spukhausgeschichte

The House Saphir
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Ich mag ja so Geister- und Spukhausgeschichten, daher hörte sich das Buch für mich total stark an- ein Hauch Übernatürliches, eine Prise Magie und als Basis ein Märchen. Ich fand auch vom Vibe her hat ...

Ich mag ja so Geister- und Spukhausgeschichten, daher hörte sich das Buch für mich total stark an- ein Hauch Übernatürliches, eine Prise Magie und als Basis ein Märchen. Ich fand auch vom Vibe her hat die Geschichte total gepunktet, es geht direkt sehr stimmungsvoll los und der Leser wird mitten ins Geschehen geworfen.

Auf dem Landsitz des Hauses Saphire bekommt die Geschichte für mein Empfinden ein paar Längen. Es wird zwar geschildert, was sich an Vorkommnissen bereits zugetragen hat, aber dafür, dass ein böser Geist umgeht, bleibt es doch lange Zeit recht ruhig. Da hätte ich mir ein bisschen mehr Spuk und Grusel gewünscht, die Geschichte hätte das definitiv hergegeben. Auch die Magie der Schwestern kommt eigentlich zu kurz, da hätte es Potential für deutlich mehr gegeben, man bekommt eigentlich nur einen winzig kleinen Einblick in ihre Fähigkeiten.

Die sich zart anbahnende Lovestory fand ich ok, wenn auch recht offensichtlich platziert. Ich hätte mir mehr Interaktionen der Schwestern miteinander und auch mit den Geistern gewünscht. Gerade die verstorbenen Ehefrauen fand ich n nämlich einfach richtig cool, hätte gerne mehr von ihnen erlebt.
Das Ende selbst fand ich dann wieder sehr spannend angelegt und auch toll im Tempo. Insgesamt eine runde Sache, mit Luft nach oben. Habs aber gern gelesen, bin flott durch die Seiten gekommen und hab mich gut unterhalten gefühlt.

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Veröffentlicht am 19.04.2026

Startet bisschen mau, wird dann aber richtig wild

Bachelorette Party
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Die Geschichte wird in zwei Zeitebenen erzählt, die zehn Jahre auseinander liegen. Während Tessa sich für True Crime interessiert und einen entsprechenden Podcast hatte, war mir lange Zeit nicht so ganz ...

Die Geschichte wird in zwei Zeitebenen erzählt, die zehn Jahre auseinander liegen. Während Tessa sich für True Crime interessiert und einen entsprechenden Podcast hatte, war mir lange Zeit nicht so ganz klar, warum ausgerechnet Mathildas Sicht für die vergangenen Ereignisse gewählt wurde. Sie sticht im Vergleich zu Tessa deutlich weniger raus, bleibt als Figur selbst eher blass zurück, obwohl sie eine Schlüsselrolle innehat.

Im ersten Teil des Buches schreitet die Handlung eher langsam voran und es gab für mein Empfinden auch ein paar Lückenfüller-Szenen. Generell ist der Spannungsbogen zu Anfang eher flach. Vor allem Mathildas und Tessas Leben werden ein bisschen intensiver beleuchtet, was mir Tessa nicht unbedingt sympathischer machte.

Generell fand ich die Frauen alle eher unnahbar, man lernt sie aber auch nur oberflächlich kennen. Würde aber sagen Frauengruppen als solches kommen hier nicht gut weg.

Ab der Hälfte ziehen Tempo und Spannung dann ordentlich an. Die letzten 50-100 Seiten waren geradezu wahnwitzig und die Auflösung völlig irre. Also wow, wirklich. Wünschte das Buch hätte diesen Vibe schon etwas eher gehabt und nicht erst ganz zum Ende hin.

Camilla Sten schreibt wie immer super flüssig, ich bin geradezu durch die Seiten geflogen. Es gibt ein paar eingestreute Ermittlungsansätze, aber so richtig kann man als Leser damit nichts anfangen. Ist für mein Empfinden nicht ihr stärkstes Buch, aber trotzdem kurzweilig und vor allem zum Ende hin echt abgründig und unterhaltsam.

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Veröffentlicht am 19.04.2026

Die Bedeutung der Blumen

Tokyo Flower Shop – Der kleine Blumenladen der Neuanfänge
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Dieses Buch vereint zwei Sachen, die mir richtig gut gefallen: japanische Kultur und Floristik. Ich finde japanische Romane von ihrer Erzählart her immer so schön und hier hat mir zudem das Setting richtig ...

Dieses Buch vereint zwei Sachen, die mir richtig gut gefallen: japanische Kultur und Floristik. Ich finde japanische Romane von ihrer Erzählart her immer so schön und hier hat mir zudem das Setting richtig gut gefallen.

Jedes Kapitel ist einer anderen Pflanze gewidmet, wodurch der Leser auch so ein bisschen Einblick in die Welt der Blumen, ihrer Bedeutung und der Gesten die damit verbunden sind, bekommt. Ich finde das schafft so ein bisschen eine Art Ruhepol innerhalb der Geschichte

Im Zentrum der Geschichte steht Kikuko, die zu Anfang noch unsicher und unscheinbar daherkommt. Aber im Verlauf der Handlung blüht sie auf, findet zu neuer Stärke, nimmt ihre eigene Karriere in Angriff und knüpft Kontakte. Die Veränderung, die sie durchläuft ist deutlich spürbar und hat einen mutmachenden, bestärkenden Unterton.

Mir gefallen auch wieder die vielen kleinen Begegnungen und Interaktion, die alltäglich und trotzdem auf ihre nahbare Art ergreifend sind. Hat mir richtig gut gefallen

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