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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.05.2026

Packender Grönland-Thriller

Schatten Eis
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Schon das eisblaue Cover, das ein kleines Boot vor der Kulisse riesiger Eisberge zeigt, versetzt einen direkt an einen der Hauptplätze des Geschehens und sorgt für die perfekte, fröstelnde Atmosphäre.

Die ...

Schon das eisblaue Cover, das ein kleines Boot vor der Kulisse riesiger Eisberge zeigt, versetzt einen direkt an einen der Hauptplätze des Geschehens und sorgt für die perfekte, fröstelnde Atmosphäre.

Die Story ist unglaublich packend: In Dänemark geschehen mystische Morde an Personen des öffentlichen Lebens, die sich scheinbar um das Wohl Grönlands verdient gemacht haben. Doch die Ermittler stoßen auf einen unvorstellbaren Sumpf innerhalb des dortigen dänischen Verwaltungsapparats. Besonders spannend wird es durch das Wiedersehen mit Marit Rauch Iversen. Die Super-Recognizerin, die man schon aus anderen Romanen von Anne Nordby kennt, ist dieses Mal gleich zweifach persönlich betroffen: Eines der Opfer war ihr Adoptivvater, und zudem kann sie die mystischen Zeichen deuten, da sie sich von ihnen direkt angesprochen fühlt.

Die Ermittlungsarbeit gestaltet sich als extrem schwierig, nicht zuletzt wegen der persönlichen Querelen innerhalb des Teams. Dass Kollege Jesper ständig seine Befugnisse übertritt, nur um Marit zu beschützen, bringt zusätzliche Dynamik hinein. Als Leser wünscht man sich schon lange eine Annäherung der beiden, was das Mitfiebern noch intensiver macht.

Der Sprachstil ist, wie von der Autorin gewohnt, absolut fesselnd. Es gibt ständig Action und die Charaktere sind hervorragend gezeichnet. Besonders faszinierend und tiefgründig ist der historische Hintergrund: Man erfährt wirklich viel über die Vergangenheit Grönlands und das gefühllose Handeln Dänemarks als Kolonialmacht. Ein packender, intelligenter Thriller, den man kaum aus der Hand legen kann!

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  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 27.04.2026

Backen mit dem gewissen Extra

Eine Handvoll Sonnenschein
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„Eine Handvoll Sonnenschein“ von Tilly Pamment ist ein rundum wunderschön gestaltetes Backbuch, das schon beim Durchblättern begeistert. Die vielen stimmungsvollen, hochwertigen Fotos machen sofort Lust, ...

„Eine Handvoll Sonnenschein“ von Tilly Pamment ist ein rundum wunderschön gestaltetes Backbuch, das schon beim Durchblättern begeistert. Die vielen stimmungsvollen, hochwertigen Fotos machen sofort Lust, selbst loszulegen und in die Welt der Rezepte einzutauchen.

Mit über 70 Rezepten bietet das Buch eine tolle Vielfalt – und das Besondere daran: Jedes einzelne hat seinen eigenen Twist. Die Kreationen wirken raffiniert und kreativ, kommen dabei aber mit überraschend alltäglichen Zutaten aus. Genau diese Mischung macht den Reiz aus: vertraut und doch neu gedacht.

Besonders positiv hervorzuheben sind die klaren und ausführlichen Anleitungen. Sie sind so geschrieben, dass man sich gut abgeholt fühlt, ohne überfordert zu werden – egal ob man schon Erfahrung hat oder einfach Freude am Backen mitbringt.

Die Ergebnisse überzeugen auf ganzer Linie: geschmacklich besonders, mit dem gewissen Extra und immer einem kleinen Pfiff, der die Rezepte aus der Masse heraushebt. Dieses Buch inspiriert dazu, als Hobbybäckerin auch mal neue Wege zu gehen und über den eigenen Tellerrand hinauszudenken.

Ein echtes Herzensbuch für alle, die Backen lieben und sich kreativ weiterentwickeln möchten – absolut verdiente 5 Sterne!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
Veröffentlicht am 16.04.2026

Freundschaft, die überdauert

Der Sommer, der uns blieb
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„Der Sommer, der uns blieb“ ist ein wunderschön gestaltetes Buch, das schon äußerlich begeistert: mit liebevollem Blümchen-Buchschnitt, Lesebändchen und zwei zauberhaften Lesezeichen.

Inhaltlich erzählt ...

„Der Sommer, der uns blieb“ ist ein wunderschön gestaltetes Buch, das schon äußerlich begeistert: mit liebevollem Blümchen-Buchschnitt, Lesebändchen und zwei zauberhaften Lesezeichen.

Inhaltlich erzählt der Roman die bewegende Freundschaft von Martin, Britta und Pia. Durch Rückblenden in ihre Kindheit und Szenen aus der Gegenwart entsteht ein intensives Bild ihrer Verbindung. Besonders berührend sind die aktuellen Lebenssituationen: Pia ist sterbenskrank, Britta unerwartet schwanger, und Martin kämpft mit einem schwierigen Verhältnis zu seiner Mutter.

Die kurzen Kapitel – jeweils aus der Perspektive einer der drei Figuren – geben tiefe Einblicke in ihr Seelenleben und machen das Buch sehr angenehm zu lesen. Die Sprache ist leicht und gut verständlich, wodurch man schnell in die Geschichte eintaucht.

Zwar ist der Plot stellenweise recht klischeehaft und kommt einem bekannt vor, doch die Protagonisten sind so nahbar und sympathisch gezeichnet, dass das kaum stört.

Eine angenehme, emotionale Lektüre, die sich wunderbar zwischendurch lesen lässt – absolut empfehlenswert!

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Veröffentlicht am 16.04.2026

Ein warmherziger Roman

Mirabellentage
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Das Cover von Mirabellentage ist schön gestaltet und gleichzeitig geheimnisvoll, denn es verrät nur wenig über den eigentlichen Inhalt.

Im Mittelpunkt steht weniger die Mirabellenmarmelade (die eher eine ...

Das Cover von Mirabellentage ist schön gestaltet und gleichzeitig geheimnisvoll, denn es verrät nur wenig über den eigentlichen Inhalt.

Im Mittelpunkt steht weniger die Mirabellenmarmelade (die eher eine charmante Nebenrolle spielt), sondern vor allem Anna, die Pfarrhaushälterin. Eine Frau, die von klein auf hart gearbeitet hat und schließlich in ihrer Rolle im Pfarrhaus so etwas wie ihre Berufung gefunden hat. Mit dem Pfarrer verbindet sie eine tiefe Freundschaft und ein besonderes gegenseitiges Verständnis. Über die Jahre hat sie das Gemeindeleben entscheidend geprägt und ist überall geschätzt und beliebt.

Als der Pfarrer jedoch überraschend früh stirbt, gerät Annas Leben ins Wanken. Der neue Pfarrer ist noch unsicher und unbeholfen und braucht viel Unterstützung. Gleichzeitig steht Anna vor der Aufgabe, den letzten Wunsch des Verstorbenen zu erfüllen – und beginnt dabei, ihr eigenes Leben zu hinterfragen. War ihr Weg der richtige? Hat sich alles so gelohnt? Besonders berührend ist dabei, dass sie zu den Menschen gehört, die nie wirklich überhaupt eine Wahlmöglichkeit hatten.

Die Handlung wird immer wieder durch witzige, skurrile und liebevolle Erinnerungen aus Annas Leben aufgelockert. Genau diese Mischung macht das Buch so besonders: Es liest sich leicht und flüssig, bietet viele humorvolle Momente zum Schmunzeln, ist aber gleichzeitig auch nachdenklich und stellenweise melancholisch.

Ein Buch, das positiv nachklingt, im Gedächtnis bleibt und erfrischend anders ist als viele andere. Für mich eine klare Empfehlung!

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Veröffentlicht am 22.03.2026

Freundschaft, die überdauert

Der Sommer, der uns blieb
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„Der Sommer, der uns blieb“ ist ein wunderschön gestaltetes Buch, das schon äußerlich begeistert: mit liebevollem Blümchen-Buchschnitt, Lesebändchen und zwei zauberhaften Lesezeichen.

Inhaltlich erzählt ...

„Der Sommer, der uns blieb“ ist ein wunderschön gestaltetes Buch, das schon äußerlich begeistert: mit liebevollem Blümchen-Buchschnitt, Lesebändchen und zwei zauberhaften Lesezeichen.

Inhaltlich erzählt der Roman die bewegende Freundschaft von Martin, Britta und Pia. Durch Rückblenden in ihre Kindheit und Szenen aus der Gegenwart entsteht ein intensives Bild ihrer Verbindung. Besonders berührend sind die aktuellen Lebenssituationen: Pia ist sterbenskrank, Britta unerwartet schwanger, und Martin kämpft mit einem schwierigen Verhältnis zu seiner Mutter.

Die kurzen Kapitel – jeweils aus der Perspektive einer der drei Figuren – geben tiefe Einblicke in ihr Seelenleben und machen das Buch sehr angenehm zu lesen. Die Sprache ist leicht und gut verständlich, wodurch man schnell in die Geschichte eintaucht.

Zwar ist der Plot stellenweise recht klischeehaft und kommt einem bekannt vor, doch die Protagonisten sind so nahbar und sympathisch gezeichnet, dass das kaum stört.

Eine angenehme, emotionale Lektüre, die sich wunderbar zwischendurch lesen lässt – absolut empfehlenswert!

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