Nicht meine Welt
Weird GirlsIm Mittelpunkt der Geschichte steht eine Clique junger Frauen in Belfast, die gemeinsam ihre wilden Zwanziger erleben und nach einem einschneidenden Verlust versuchen, irgendwie mit ihrem Leben klarzukommen. ...
Im Mittelpunkt der Geschichte steht eine Clique junger Frauen in Belfast, die gemeinsam ihre wilden Zwanziger erleben und nach einem einschneidenden Verlust versuchen, irgendwie mit ihrem Leben klarzukommen. Es geht um Freundschaft, Trauer und das Gefühl, sich selbst irgendwo zwischen Chaos und Erwachsenwerden zu verlieren.
Das klang für mich erstmal richtig vielversprechend. Gerade solche Geschichten leben ja davon, dass sie emotional berühren und man sich in den Figuren wiederfindet. Auch das Cover hat mich sofort angesprochen: modern, auffällig und wirklich schön gestaltet.
Leider konnte mich das Buch inhaltlich überhaupt nicht abholen.
Gefühlt dreht sich ein Großteil der Handlung immer wieder um Partys, Drogen und exzessives Verhalten. Klar, das mag für manche realistisch sein, aber hier war es mir einfach zu viel und auf Dauer auch ziemlich ermüdend. Ich hatte oft das Gefühl, dass sich alles wiederholt und kaum echte Entwicklung stattfindet.
Besonders schwierig fand ich den Zugang zu den Figuren. Ich konnte mich mit keiner von ihnen wirklich identifizieren oder mitfühlen. Die emotionale Tiefe, die ich mir bei dem Thema erhofft hatte, ist bei mir leider komplett ausgeblieben.
Am Ende blieb für mich nichts, was ich wirklich mitnehmen konnte. Weder inhaltlich noch emotional hat mich das Buch erreicht, es war eher ein Durchlesen als ein Erleben. Schade, denn die Idee hatte definitiv Potenzial. Für mich persönlich war es aber einfach nicht das Richtige.