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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.04.2026

Nicht meine Welt

Weird Girls
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Im Mittelpunkt der Geschichte steht eine Clique junger Frauen in Belfast, die gemeinsam ihre wilden Zwanziger erleben und nach einem einschneidenden Verlust versuchen, irgendwie mit ihrem Leben klarzukommen. ...

Im Mittelpunkt der Geschichte steht eine Clique junger Frauen in Belfast, die gemeinsam ihre wilden Zwanziger erleben und nach einem einschneidenden Verlust versuchen, irgendwie mit ihrem Leben klarzukommen. Es geht um Freundschaft, Trauer und das Gefühl, sich selbst irgendwo zwischen Chaos und Erwachsenwerden zu verlieren.

Das klang für mich erstmal richtig vielversprechend. Gerade solche Geschichten leben ja davon, dass sie emotional berühren und man sich in den Figuren wiederfindet. Auch das Cover hat mich sofort angesprochen: modern, auffällig und wirklich schön gestaltet.

Leider konnte mich das Buch inhaltlich überhaupt nicht abholen.

Gefühlt dreht sich ein Großteil der Handlung immer wieder um Partys, Drogen und exzessives Verhalten. Klar, das mag für manche realistisch sein, aber hier war es mir einfach zu viel und auf Dauer auch ziemlich ermüdend. Ich hatte oft das Gefühl, dass sich alles wiederholt und kaum echte Entwicklung stattfindet.

Besonders schwierig fand ich den Zugang zu den Figuren. Ich konnte mich mit keiner von ihnen wirklich identifizieren oder mitfühlen. Die emotionale Tiefe, die ich mir bei dem Thema erhofft hatte, ist bei mir leider komplett ausgeblieben.

Am Ende blieb für mich nichts, was ich wirklich mitnehmen konnte. Weder inhaltlich noch emotional hat mich das Buch erreicht, es war eher ein Durchlesen als ein Erleben. Schade, denn die Idee hatte definitiv Potenzial. Für mich persönlich war es aber einfach nicht das Richtige.

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Veröffentlicht am 08.03.2025

Die Umsetzung hat mir nicht gefallen

Überleben ist alles
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Klappentext:

"»Mein Name ist Haley Cooper Crowe und ich bin im Lockdown an einem abgelegenen Ort, über den ich nichts sagen kann.«

Es sind fünf Jahre seit der Pandemie vergangen, und für die meisten ...

Klappentext:

"»Mein Name ist Haley Cooper Crowe und ich bin im Lockdown an einem abgelegenen Ort, über den ich nichts sagen kann.«

Es sind fünf Jahre seit der Pandemie vergangen, und für die meisten Menschen ist das Leben zur Normalität zurückgekehrt – aber nicht für die 15-jährige Haley Cooper Crowe und ihren Bruder Ben. Als Kinder geschiedener Eltern leben sie bei ihrer Mutter, aber ihr Vater glaubt, dass ein neues, viel tödlicheres Virus außer Kontrolle gerät, und dass er seine Kinder nur retten kann, indem er sie entführt und in seinem abgelegenen Prepper-Versteck verbirgt.

Einmal in ihrem Off-Grid-Sicherheitshaus in den schottischen Bergen eingesperrt, sind Haley und Ben vollständig von der Zivilisation abgeschnitten. Werden sie lebend herauskommen? Wie können sie ihre Mutter retten? Wie können sie herausfinden, was draußen passiert? Treibend, elektrisierend und spannungsgeladen ist Überleben ist alles der Leitfaden eines Teenager-Mädchens, um den unmittelbaren Zusammenbruch ihrer Welt, ihrer Familie und ihres Verstandes zu verhindern.“






Fazit:

Hayley die Protagonistin dieser Geschichte erzählt in Form eines Survival Guides wie sie und ihr Bruder die Verschleppung, Abgeschiedenheit und das Überleben der Apokalypse erlebt haben.



Zunächst hat mir das stilistische Mittel (Tagebucheinträge) gut gefallen, genauso wie die Ausschnitte aus dem Survival Buch ihres Vaters. Doch je weiter ich in die Geschichte vordrang desto anstrengend und ausschweifender empfand ich das Ganze irgendwie. Auch vom Thriller ist das Jugendbuch leider weit entfernt. 

Die einzigen Momente die ich als spannend bezeichnen würde, sind die, in der Hayley über die eigene Zerrissenheit und Selbstzweifel spricht ebenso die Beweggründe des Vaters. 
Leider nicht mein Ding und daher nur eine beschränkte Weiterempfehlung.

Veröffentlicht am 24.04.2024

Sehr konfus und fragwürdig

Die Villa im Moor
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Klappentext:

„Ich bin Ellen. Ellen Schneider. Glaube ich. Ich vertraue meinen Erinnerungen nicht. Die Sprachmemos werden mir helfen.
In Waldmoor wollte ich mich vom Studium erholen. Was wird hier gespielt? ...

Klappentext:

„Ich bin Ellen. Ellen Schneider. Glaube ich. Ich vertraue meinen Erinnerungen nicht. Die Sprachmemos werden mir helfen.
In Waldmoor wollte ich mich vom Studium erholen. Was wird hier gespielt? Sie verhalten sich alle so seltsam. Sie kennen mich. Aber ich weiß nicht, wer sie sind.
Sie sagen, ich sei krank. Bin ich das?
Sie behaupten, ich hätte jemanden umgebracht. Habe ich das?
Erinnerungen kommen.
Ich bin Ellen. Ellen Mahr.
Oder?“





Fazit:

Die Beschreibungen rund um die Villa und den moorigen Schauplatz sind gut ausgearbeitet. Es kommt direkt eine düstere, beschwörende Atmosphäre auf. Die Bewohner der Kommune sorgen für einige Fragezeichen im Kopf. Doch leider bietet dieser Thriller nicht mehr Highlights als diese. Die Idee ist cool aber die Umsetzung hat mir um ehrlich zu sein eher weniger gefallen. Es kommt einfach keine Spannung auf, der Verlauf wird zunehmend verwirrender und chaotischer. Auch mit dem ungewöhnlichen Schreibstil kam ich nicht wirklich klar; Sprachmemos der Protagonistin Ellen, die nachgeahmt werden sollten.



Die Autorin hat es leider nicht geschafft mich zu fesseln bzw. meine Neugier zu wecken. Auch der Schluss ist mehr als konfus und ziemlich abrupt gekommen. Vieles kann ich nicht nachvollziehen. Echt strange die Story!

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Veröffentlicht am 21.01.2024

Total konfus

Die Furchen
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Klappentext:

„Verloren gehen und verlieren sind zweierlei. Cassandra Williams ist zwölf, ihr kleiner Bruder Wayne sieben. Eines Tages gehen sie zum Schwimmen an den Strand, doch heim kehrt Cassandra allein. ...

Klappentext:

„Verloren gehen und verlieren sind zweierlei. Cassandra Williams ist zwölf, ihr kleiner Bruder Wayne sieben. Eines Tages gehen sie zum Schwimmen an den Strand, doch heim kehrt Cassandra allein. Eine Leiche wird nie gefunden. An dem Verlust zerbricht die Familie. Der Vater beginnt ein neues Leben mit einer anderen Frau, die Mutter klammert sich an die Möglichkeit, dass ihr Sohn wieder auftauchen wird. Cassandra wird älter, aber ihr Bruder verfolgt sie. In unzähligen Therapiesitzungen erzählt sie sich die Geschichte seines Todes in immer neuen Variationen, in ihren Träumen lauert er ihr auf. Kaum ein junger Schwarzer Mann, in dem sie ihn nicht zu sehen glaubt. Im Flugzeug lernt sie einen von ihnen näher kennen. Was sie nicht weiß: Er ist auf der Suche nach jemanden, um eine alte Schuld zu begleichen. Sein Name ist Wayne.“






Fazit:

Dass dieser Roman von der New York times zu einem der fünf besten Romane des Jahres 2022 gewählt wurde, kann ich um ehrlich zu sein nicht nachvollziehen. Ich habe die Erzählung und das Ende einfach nicht verstanden. Ich fand es zusammenhanglos, die Gedankenwelt der Protagonistin sehr irreführend und einfach nur anstrengend. Die Tatsache, dass Waynes Leiche niemals gefunden wurde, führte dazu, dass weder Cassandra noch der Rest der Familie mit dem Verschwinden von Wayne richtig abschließen konnten. Eine Trauerbewältigung ist also so gut wie unmöglich. Das bringt mit sich, dass Cassandra ihren Bruder ständig überall sieht und sich verfolgt fühlt. Als ich in Leseprobe reinschnupperte, hatte ich so eine abstruse und verworrene Geschichte nicht erwartet. Schade, es war leider kein Lesevergnügen.

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Veröffentlicht am 12.06.2023

I’m not a fan

I’m a Fan
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Klappentext:
„„Ich stalke eine Frau im Internet, die mit demselben Mann schläft wie ich. Manchmal, wenn ich zu schnell auf eine ihrer neuen Storys geklickt habe, blockiere ich sie kurz, damit sie nicht ...

Klappentext:
„Ich stalke eine Frau im Internet, die mit demselben Mann schläft wie ich. Manchmal, wenn ich zu schnell auf eine ihrer neuen Storys geklickt habe, blockiere ich sie kurz, damit sie nicht merkt, dass ich geistesabwesend fünfzehnmal die Minute ihre Seite aktualisiere, während im Hintergrund auf meinem Laptop Netflix läuft."

Da ist „der Mann, mit dem ich zusammen sein will“. Er ist Künstler, älter. Von ihm verspricht sich die Erzählerin Zugang zu einer privilegierten Welt. Er jedoch ist verheiratet und kommt von einer Affäre nicht los: „die Frau, von der ich besessen bin“ inszeniert öffentlich ihr perfektes Leben. Je unerreichbarer es der Erzählerin erscheint, desto obsessiver stalkt sie die andere Frau in dieser modernen Dreiecksgeschichte. Doch wer braucht wen am Ende mehr? Der Fan das Objekt seiner Begierde oder andersherum?“


Fazit:
Ich habe weder Laura, die Protagonistin noch den Schreibstil oder die Handlung an sich verstanden. Alles wirkte ständig wirr und abstrus. Der Verlauf, die Zeitsprünge, der komplette Erzählfaden waren mir schlicht und ergreifend zu sprunghaft. Ich konnte mich nicht an die kurzen Kapitel und die plötzlich verschiedenen Zeitgebungen gewöhnen.

Die „Beziehung“ wirkte auf mich eigenartig, toxisch und überhaupt nicht normal. Die Beschreibungen zu der steigernden Begierde und dem krankhaften Stalking haben mich jedoch fasziniert aber auch gleichermaßen abgeschreckt. Das ist aber leider auch das Einzige was mir an diesem Buch gefallen hat.

Ist man auf der Suche nach einer recht modernen Lektüre, und hat Lust sich auf etwas Neues einzulassen, ist man hier höchstwahrscheinlich richtig. Man muss allerdings einiges interpretieren und sich auf ein mehr oder weniger offenes Ende einstellen können. Mein Ding war es leider überhaupt nicht.

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