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Veröffentlicht am 30.04.2026

Niemand ist eine Insel

Eine Maus namens Merlin
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Ein wirklich herrlicher Roman mit viel Empathie und Herzlichkeit geschrieben.

Niemand ist eine Insel, das muss auch Hellen feststellen, nachdem sie nach vielen Jahrzehnten aus Australien in ihre alte ...

Ein wirklich herrlicher Roman mit viel Empathie und Herzlichkeit geschrieben.

Niemand ist eine Insel, das muss auch Hellen feststellen, nachdem sie nach vielen Jahrzehnten aus Australien in ihre alte Heimat zurückkehrt.

Hellen ist eine wirklich einsame Frau, lebt sehr zurückgezogen in einem kleinen Haus, dass wie sie selbst auch schon bessere Tage erlebt hat. Als sie eines Abends aus dem Fenster schaut steht da plötzlich Sperrmüll. Die Neugierde treibt sie bei echt schlechten Wetter hinaus um zu sehen was da steht. Doch dieser Haufen Sperrmüll ist weit mehr als ein Haufen alten Zeugs, das jemand weggeworfen hat. Es wägt in Hellen Erinnerungen an ihre Familie. Kurzerhand beschließt sie ein altes Aquarium, das sehr schwer ist, in ihrem hohen alter nach Hause zu schleppen.

Und das ist genau der wundervolle Beginn einer wirklich sehr schönen Geschichte, die mich nicht mehr losgelassen hat und mich bis zum Schluss gefesselt hat.

Ich fand es sehr spannend zu sehen, wie Hellen feststellen muss, dass das Schicksal, das Leben auch in ihrem hohen Alter nicht nur Sinn für Humor hat sondern auch Überraschungen bereit hält. Hellen wird von einer mürrischen alten und zurückgezogen lebenden Frau zu jemanden, der nochmal Verantwortung übernimmt und wieder Teil der Gemeinschaft wird. Das sie davon alles andere als begeistert ist versteht sich von selbst. Schließlich wartet sie eigentlich nur noch auf ihren eigenen Abgang.

Der Schreibstil hat mich richtig begeistert, nicht nur das er sich er schön hat lesen lassen, nein der Autor hat auch Sinn für Humor bewiesen. Eigentlich ist es ein wirklich ernstes Thema worüber der Autor schreibt „Einsamkeit“. Denn Einsamkeit hat viele Facetten. Meist trifft sie einen wenn man die eigene Tür hinter sich schließt und man ganz alleine ist.

Das Cover passt perfekt zum Roman und war mit ein Grund warum ich diesen Roman gelesen habe.

Fazit: Ein wirklich sehr schöner Roman, wo man Spaß hat ihn zu lesen. Er erwärmt das Herz und läßt einen nicht mehr los. Absolut lesenswert.

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Veröffentlicht am 03.04.2026

Oma Resis Lächeln

Die Totenklägerin
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Ein wirklich spannender Krimi der einen packt und nicht mehr loslässt.

Besonders gefallen hat mir in diesem Zusammenhang die Figuren. Alle Figuren hatten ihre Ecken und Kanten.

Matilda, die sich als ...

Ein wirklich spannender Krimi der einen packt und nicht mehr loslässt.

Besonders gefallen hat mir in diesem Zusammenhang die Figuren. Alle Figuren hatten ihre Ecken und Kanten.

Matilda, die sich als Trauerrednerin verdient und versucht in ihren Zwiegespräch mit den Verstorbenen etwas gerade zu rücken und damit etwas in Bewegung zu bringen, fand ich wirklich gelungen. Zumal sie eine ganz eigene und schwierige Vergangenheit vorzuweisen hat. Das sie als nervig empfunden wird kann ich gut nachvollziehen. Aber sie ist auch wirklich Cool und eine taffe Persönlichkeit, von der ich wirklich gerne weiter etwas lesen würde.

Womit wir auch schon bei Jacki sind, die die ganze Geschichte eigentlich ins Rollen bringt, weil ihr der plötzlich Tot der Oma Resie so seltsam vorkam. Ob sie damit Recht hat verrate ich hier nicht.
Jacki kommt aus ärmlichen Verhältnissen, einer Mutter die kaum zu hause ist, weil sie als Alleinerziehende für alles aufkommen muss. Somit ist Jacki schon in jungen Jahren nicht nur sehr selbstständig sondern auch relativ abgebrüht. Immer die Angst im Nacken, wenn sie zuviel Kosten auf dem Gymnasium verursacht dieses wieder verlassen zu müssen. Und das obwohl sie wirklich was auf dem Kasten hat.

Jacki nimmt also all ihren Mut zusammen und engagiert Matilda, nicht zuletzt wegen Rufs der ihr vorauseilt. Doch ihre Zusammenarbeit ist alles andere als reibungslos. Es knirscht häufig zwischen den beiden.

Doch je mehr Matilda in die Vergangenheit von Oma Resi eindringt desto mysteriöser wird ihr Tod. Und sie macht ihren Ruf als taffe und nervige Person wirklich alle Ehre. Sie geht den Verwandten richtig auf den Geist, legt sich mit Ihnen an. Und macht das was Ihr Job ist.

In diesem Roman wird ein wirklich wichtiges Thema behandelt, das in der breiten Öffentlichkeit und Politik eher wenig Beachtung geschenkt wird.

Fazit: Ein wirklich gelungener und spannender Krimi und absolut lesenswert.

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Veröffentlicht am 10.02.2026

häusliche Gewalt

This Story Might Save Your Life
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Dieser Thriller mit seinem Cover, das übrigens perfekt zur Story passt und der pinke Farbschnitt sind schon ein richtiger Blickfang.

Auch wenn man am Anfang von der Fülle der Personen etwas überfordert ...

Dieser Thriller mit seinem Cover, das übrigens perfekt zur Story passt und der pinke Farbschnitt sind schon ein richtiger Blickfang.

Auch wenn man am Anfang von der Fülle der Personen etwas überfordert ist und schon eine kleine Weile benötigt diese für sich zu sortieren, gelingt es einen dann auch sie für sich einzuordnen.

Die Story ein Podcast Team das damit beschäftigt ist eine Sendung aufzunehmen, soweit nichts besonders auch das Thema unterscheidet sich augenscheinlich nicht groß von den vorangegangen. Doch hier täuscht der erste Blick. Es lohnt sich genauer hinzuschauen. Ein Blick hinter die Kulissen offenbart eine wahre Tragödie und ein Versuch dieser zu entkommen.

Opfer von häuslicher Gewalt verstecken und überdecken ihre Blessuren oft so gut, aus Scharm, aus Angst vor der öffentlichen Meinung. Wenn das Opfer zudem in einem engen Abhängigkeitsverhältnis mit dem Täter steckt, wird der Versuch des Ausbrechens aus dieser Hölle nicht nur riskant sondern oft auch lebensgefährlich.

Ich für meinen Teil hatte viel Spaß am Rätseln, nicht nur was passiert ist sondern auch ob der Exit für das Opfer möglich ist. Als problematisch fand ich allerdings das der Erzähler recht unzuverlässig war und erst nach und nach immer wieder kleine Fakten dazu kamen.
Gelungen fand ich auch das aus 2 Perspektiven und auf verschiedenen Zeitebenen erzählt wird, die auf einander zu laufen.

Fazit: Ein lesenswerter Thriller der einen nicht mehr loslässt und das Thema häusliche behandelt.

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Veröffentlicht am 25.03.2025

Jahreshighlight

Timelock, Band 1 - Zeitrebellen
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In einem rasanten und atemraubenden Tempo erzählt der Autor eine spannende Geschichte über Freundschaft, Mut und Zeitreisen.

Als Leser wird man in eine düstere und finstere Zeit geführt, in der Kinder ...

In einem rasanten und atemraubenden Tempo erzählt der Autor eine spannende Geschichte über Freundschaft, Mut und Zeitreisen.

Als Leser wird man in eine düstere und finstere Zeit geführt, in der Kinder getrennt von ihren Eltern in Anstalten aufwachsen, wo sie weder Liebe noch Zuneigung erfahren. Auf kleinste Vergehen drohen drakonische Strafen. Freundschaften existieren nicht bzw. werden verhindert. Kurz das Weltbild jener Zeit ist es einen Anführer zu huldigen, der Zeit Macht durch Tyrannei und Wachen und Wächter stärkt, damit ihn ja niemand gefährlich werden kann.

Doch die letzte Bastion des Wiederstandes ein Junge, der von allen gemobbt und in der Anstalt einen wirklich schweren Stand hat, soll dies alles ändern. Die Zeitlinie wieder geraderücken. Doch das er die Macht hat all das wieder geradezurücken wird ihm offenbart, als es keine Hoffnung und keinen anderen Ausweg mehr gibt.

Die Figur des Jason ist mir von Anfang an ans Herz gewachsen. Er wirkt anfangs wie ein Looser, jemand der am Leben zerbrechen wird. Genau das richtige Mobbingopfer, das von seinen Mitschülern gnadenlos tyrannisiert und schikaniert wird. Erst als sich andeutet, das er die Gabe eines Zeitreisenden hat, wird der Widerstand aktiv und will ihn rekrutieren. Doch kaum hat er die Ausbildung begonnen, wird alles enttarnt und er muss fliehen. Und ab da beginnt eine rasante Geschichte um nicht zuletzt die Welt sondern auch die Zukunft zu retten.

Ich bin förmlich durch die Seiten geflogen und hatte eine große Freude dieses Buch zu lesen. Die Figuren sind gut ausgearbeitet und entsprechen auch dem Alter.

Das Cover ist ein richtiger Blickfang und passt perfekt zum Buch.

Fazit: Ein Jahreshighlight. Dieses Buch ist rasant und wirklich gut geschrieben. Die Handlung verständlich. Von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 09.02.2025

tödliche Geheimnisse

Kummersee
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Einen absolut spannenden Thriller, der sich nicht nur mit Altlasten, sondern mit Traumata auseinandersetzt, die nicht nur eine Familie zerbrechen kann sondern auch den einzelnen Menschen.

Ich bin förmlich ...

Einen absolut spannenden Thriller, der sich nicht nur mit Altlasten, sondern mit Traumata auseinandersetzt, die nicht nur eine Familie zerbrechen kann sondern auch den einzelnen Menschen.

Ich bin förmlich durch die Zeiten geflogen, nicht zuletzt weil die Kapitel recht kurz gehalten waren. Insgesamt war der Thriller in fünf Abschnitte unterteilt. Leider gab es auch die eine oder andere Länge.

Als Kind den Tod des eigenen Bruders miterleben zu müssen, ist für sich schon genommen eine Tragödie, aber dann nicht wahrgenommen zu werden und die Umstände des Todes zu verharmlosen, dass kann ein Kind nachhaltig schädigen.
Dieses Kind ist nach 20 Jahren eine erwachsene Frau, genauer gesagt Polizistin, die nun für einen Auftrag genau an diesen See zurückkehren muss, der all diese Wunden erneut aufreizt.

Schnell wird dem Leser klar, dass diese junge Frau, Lena, trotz Therapie stark traumatisiert ist, und all die alten Gefühle jetzt wieder aufflammen. Doch nicht nur dass, die ganze Dorfgemeinschaft sieht sie als Feindin. Zum einen ja auch nachvollziehbar, wenn man bedenkt, das sie einem Erkundungsteam angehört, dass den Kummersee als möglichen Atomendmülllager erkunden soll.

Doch die Erkundung läuft so gar nicht nach Plan, ein Teammitglied kommt ums Leben. Doch Lena kämpft mit dem Mut der Verzweiflung, geht über ihre Kräfte hinaus. Und stößt auf ein unfassbares Geheimnis.

Die Hauptfigur Lena ist trotz ihrer Vorgeschichte eine starke Frau geworden, zäh, aber auch immer noch traumatisiert. Und die Konfrontation mit dem See und die späteren Ereignisse tun ihrer Seele nicht besonders gut. Dennoch brauchte sie diese Konfrontation, um sich der Vergangenheit zu stellen und einen Neuanfang zu wagen.

Es ist einfach unfassbar, dass eine ganze Dorfgemeinschaft über Leichen geht, um ein wahrhaft dämonisches Geheimnis zu wahren. Unfassbar, das selbst die eigenen Kinder nicht davor bewahrt werden, als Opfer zu enden. Alles wird vertuscht und wofür ?
Klar die Wendezeit und Wiedervereinigung stellte alle vor Herausforderungen und für so abgeschiedene Ortschaften, wie hier war dieser Einschnitt dramatisch. Das Zukunftsangst und Geldnöte mit eine treibende Kraft, bei der Entscheidung für dieses barbarische Geheimnis war, ist da nur logisch.

Das Cover ist richtig gut gelungen und passt zum Thriller.

Fazit: Ein spannender und sich schnell lesender Thriller, der jedoch auch ein paar Längen hat. Ich habe mich gut unterhalten. Von mir gibt’s eine klare Leseempfehlung.

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