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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.05.2026

Spannend

Der Spezialist
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Ich glaube das war das erste Reacher-Buch, dass ich nicht komplett entspannt gelesen habe, denn sosehr Reacher für mich einfach Wohlfühl-Literatur ist, so angespannt war ich die erste Hälfte des Buches. ...

Ich glaube das war das erste Reacher-Buch, dass ich nicht komplett entspannt gelesen habe, denn sosehr Reacher für mich einfach Wohlfühl-Literatur ist, so angespannt war ich die erste Hälfte des Buches. Ich weiß nicht mal warum, aber Shorty und Patty sind mir irgendwie viel näher gegangen als alle Nebenfiguren bisher, und ich war wirklich sehr besorgt um sie. Was vermutlich wieder mehr für's Buch spricht, denn auch wenn es nicht das ist, was ich mir erwartet hatte, konnte mich das Buch dennoch fesseln. Hätte ich mir mehr Reacher gewünscht? Sicher. Aber ihn mal in einer eher entspannten Umgebung und auf Ahnenforschung zu sehen statt immer nur am Kämpfen war irgendwie doch ganz nett, man hat etwas mehr über seine Familie rausbekommen, es gab coole Nebenfiguren, und insgesamt hatte ich tatsächlich doch echt viel Spaß an dem ganzen ... bisschen vorhersehbar vielleicht auch, aber gleichzeitig hat glaube ich gerade das dazu beigetragen, wie nervös mich die Geschichte gemacht hat, entsprechend war es trotz "ich hab's kommen sehen" alles andere als langweilig.

Veröffentlicht am 07.05.2026

Neagley ist zurück!

Der Ermittler
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Neagley/Reacher ist grundsätzlich immer eins meiner Lieblingsduos. Neagley, die eigentlich sogar kompetenter ist als Reacher, und das in Kombination mit fehlender "Romanze"? Ich liebe die beiden.

Leider ...

Neagley/Reacher ist grundsätzlich immer eins meiner Lieblingsduos. Neagley, die eigentlich sogar kompetenter ist als Reacher, und das in Kombination mit fehlender "Romanze"? Ich liebe die beiden.

Leider bleibt die "Romanze" nicht das ganze Buch erspart, und mich nervt es sehr, dass Child scheinbar bei irgendeinem Buch aufgehört hat, die Sexszenen kurz zu halten, weil mir das alles echt nicht egaler sein könnte, aber Neagley gleicht zum Glück einiges aus, weil sie halt fantastisch ist.

Was ebenfalls nicht fantastisch ist, ist die Übersetzung, die ... Fragen aufwirft? Um es nett zu sagen? Nur an einer einzigen Stelle, aber die lässt diese Spezifische Stelle leider komplett in sich zusammenfallen, denn wenn ein Amerikaner einen Deutschen im Heimatland fragt "In welchem Land sind wir?" wird die Antwort in 90% der Fälle (da bin ich mir wirklich wirklich sicher) "Deutschland" sein, und nicht das Bundesland. Was auch in diesem Buch die Antwort ist, woraus Reacher schließt, dass es kein Deutscher sein kann, weil das "der Staat" ist, nicht das Land, und ... Bergner, Buddy ... hättest du das nicht besser übersetzen können, um diese wirklich dämliche Logiklücke zu vermeiden?

Wie auch immer. Abgesehen von der "Romanze" und dem Patzer hat mir das Buch gut gefallen (Neagley!) hatte Spannung, interessante Konstellationen, und ich habe zwar beim Lesen ständig vergessen, dass die Story noch in Reachers Army-Zeit spielt, aber nicht zwingend weil er sich nicht so verhält (er verhält sich in meinen Augen halt immer wie Reacher), sondern eher, weil die rassistischen und ausländerfeindlichen Problematiken so aktuell sind, dass ich 1996 sehr weit entfernt fand. Ergibt aber natürlich mehr Sinn für's Setting, weil nach Deutschland wird er in der jetzigen Zeit wohl kaum Reisen, er will ja Amerika sehen ... oder wollte?

Auf jeden Fall wieder gute Unterhaltung, mit vielleicht ein paar Schwächen, aber Action und Spannung (und Neagley, nein, ich werde nicht die Klappe halten, ja, es ist nötig dass ich sie ständig erwähne) waren da, und entsprechend bin ich glücklich mit allem, denke ich.

Veröffentlicht am 05.05.2026

Schöner weiterer Teil der Reihe

Keine Kompromisse
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Ziemlich überzeugend (sagte es, als wäre es nicht seit 19 Büchern überzeugt).
Es gab ein paar kleine Stellen, die mir nicht ganz so zugesagt haben, was irgendwie das Bild von böse = hässlich/dick anging ...

Ziemlich überzeugend (sagte es, als wäre es nicht seit 19 Büchern überzeugt).
Es gab ein paar kleine Stellen, die mir nicht ganz so zugesagt haben, was irgendwie das Bild von böse = hässlich/dick anging (ist aber natürlich auch nicht das erste Mal), und außerdem war Reacher teilweise wirklich dämlich, wie er mit seiner Gehirnerschütterung umgegangen ist ... andererseits hatte er aber halt auch eine Gehirnerschütterung die ihn ein bisschen am Denken gehindert hat.
Abgesehen davon? Ein ein bisschen verletzlicher Reacher, der vielleicht nicht mehr ganz so sehr am Reisen ohne irgendwelche Verbindungen zu egal wem interessiert ist, wie man meinen könnte, ein solider Fall (dessen Auflösung man schon irgendwie hat kommen sehen, aber spricht in meinen Augen eindeutig eher für den logischen Aufbau), interessante Figuren (liebe die Oma), und lustige Szenen (Gracias, hombre), und insgesamt hatte ich einfach wie so oft eine sehr gute Zeit und viel Freude am Geschehen! :)

Veröffentlicht am 30.04.2026

Reacher ist einfach Reacher

Der letzte Befehl
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Genau das, was ich mir (wie immer eigentlich) von Reacher erwartet habe. Ich fand ihn persönlich nicht ganz so unterhaltsam diesmal, dafür aber den Umstand, dass wir ihn noch in seiner Army-Zeit etwas ...

Genau das, was ich mir (wie immer eigentlich) von Reacher erwartet habe. Ich fand ihn persönlich nicht ganz so unterhaltsam diesmal, dafür aber den Umstand, dass wir ihn noch in seiner Army-Zeit etwas mehr zu Gesicht bekommen sehr schön, und mir hat gefallen, die Grundbausteine für das zu sehen, was dann später aus ihm wird.
Spannender Fall, schöne Action, wieder einmal Reachers 1a-Moralvorstellungen ... ich habe weiterhin Spaß an der Reihe!
Mich persönlich hat wie immer die Beziehung nicht wirklich interessiert, weshalb ich es auch nervig fand, dass es diesmal nicht bei 1-Satz-Szenen blieb, was die expliziten Stellen anging, aber andererseits hat das das ganze vielleicht auch etwas besser gemacht? Es war auf jeden Fall nicht mein Highlight aber schrecklich fand ich's auch nicht

Veröffentlicht am 30.04.2026

Düsterer als Gewohnt, überzeugend wie immer

Rumo & Die Wunder im Dunkeln
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Ich wusste eigentlich schon mal, dass Rumo wohl ein ein wenig düstereres Moers-Buch sein soll, war dann aber doch überrascht, dass es stimmt. Was ich aber nicht schlecht fand, denn viel vom Humor und der ...

Ich wusste eigentlich schon mal, dass Rumo wohl ein ein wenig düstereres Moers-Buch sein soll, war dann aber doch überrascht, dass es stimmt. Was ich aber nicht schlecht fand, denn viel vom Humor und der üblichen Welt ist ja doch noch geblieben, und auch viele bereits bekannte Wesen und sogar spezifische Figuren tauchten wieder auf, die dann sehr vertraut waren, und es war nur eben zusätzlich zu all dem ein wenig blutrünstiger und ernster, als ich es für die anderen Bücher in Erinnerung hatte.
Rumoo ist dabei eine sehr sympathische Hauptfigur, und seine Begleiter sind mir großteils ebenso leicht ans Herz gewachsen. Gingen manche Dinge zu schnell? Sicher. Gab's einige Stellen, die ich nicht so mochte? Klar. Waren einige Dinge ein wenig zu einfach? Vermutlich, aber es ist immer noch ein Moers-Buch, und irgendwie erwarte ich das bei dem auch, dass vieles sich dann einfach fügt.
Spannend war die Geschichte auf jeden Fall trotzdem, vielleicht sogar spannender als einige andere, mich hat sie wieder einmal sehr angesprochen, wie so viele von Moers' Werken.