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Veröffentlicht am 31.05.2026

Vertrauen, Vergebung & Traumabewältigung

Wer die Zweifel sät
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Genau wie Band 1 „Wer das Feuer schürt“ ist auch dieser Roman von der ersten Seite an spannend. Man wird direkt in den Kriminalfall hineingezogen und ermittelt gemeinsam mit Jack. Lange wusste ich nicht, ...

Genau wie Band 1 „Wer das Feuer schürt“ ist auch dieser Roman von der ersten Seite an spannend. Man wird direkt in den Kriminalfall hineingezogen und ermittelt gemeinsam mit Jack. Lange wusste ich nicht, wer hinter allem steckt, was die Spannung für mich dauerhaft hochgehalten hat.

Lindsay mochte ich sehr gern. Zu Beginn ist sie Jack gegenüber sehr distanziert, denn sie gibt ihm die Schuld am Tod ihrer besten Freundin. Jedoch tat sie mir auch aufgrund ihres erlittenen Traumas auch sehr leid, denn sie kommt überhaupt nicht zur Ruhe und kann dieses kaum verarbeiten. Ich fragte mich die ganze Zeit: wer tut sowas? Wie kann man bloß einen traumatisierten Menschen noch weiter quälen und weshalb?
Jack war mir ebenfalls sofort sympathisch, auch wenn er selbst ein Päckchen aus der Vergangenheit mit sich rumträgt und somit schnell Lindsay gegenüber ein Vorurteil bildet. Andererseits ist er ist offen, direkt und als Bundespolizist mitten in den Ermittlungen eingebunden.

Die kleine Liebesentwicklung zwischen den beiden fand ich sehr gelungen. Den es ist ein Slowburn und ein Secondchance geben.

Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen. Die Handlung bleibt spannend und die beschrieben Szenen sind so gut beschrieben, sodass ich mir diese sehr gut vorstellen konnte. Irene Hannon spricht in diesem Thriller über Vertrauen, Vergebung und Traumabewältigung. Der christliche Aspekt ist schön in die Handlung eingebettet, ohne aufdringlich zu wirken.

Für mich ist es ein gelungener Kriminalroman ohne übertriebene Brutalität. Wer gern spannende Krimis oder Thriller liest, wird mit diesem Buch sicher tolle Lesestunden haben.

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Veröffentlicht am 28.05.2026

Ein Roman mit vielen Themen

Die Stimme meines Herzens
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Ich muss erstmal über das Cover schwärmen. Es ist für mich wunderschön und passt wunderbar zu der Hauptprotagonistin. So ganz anders als es bei der Erstauflage der Fall ist.

Bücher von Jody Hedlund sind ...

Ich muss erstmal über das Cover schwärmen. Es ist für mich wunderschön und passt wunderbar zu der Hauptprotagonistin. So ganz anders als es bei der Erstauflage der Fall ist.

Bücher von Jody Hedlund sind für mich schon ein Must-Have und Read. Was ich jedoch bei diesem Buch übersehen habe ist das ich es bereits in der Erstauflage besaß. 😬 jedoch kann ich mich nicht erinnern es gelesen zu haben und wenn dann ist es schon sehr sehr lange her.

Ich begleitete in diesem Buch Susanna und Benjamin, der jedoch von allen Ben genannt wird. Lesetechnisch befand ich mich in Massachusetts im Jahr 1763. Die beschriebene Zeit und das Setting war für mich Bildreich beschrieben sodass ich mich beim lesen fühlte als ob ich einen Film sehe und kein Buch lese.

Susanna ist eine junge Frau aus einer wohlhabenden Familie. Sie ist sehr gesetzestreu und nimmt die Bibel wörtlich. Was ja auch richtig ist. Jedoch sollte man sich fragen ob man eine Bibelstelle wörtlich genommen werden muss wenn es dabei um Nächstenliebe und Hilfe geht.

Ben ist der Sohn eines Farmers und Schusters. Sein Vater tat alles damit er eine ordentliche Schulbildung erhielt damit er auch studieren konnte. Als Anwalt setzt er sich für Menschen ein die Schuldlos einer Straftat beschuldigt werden.

Was verbindet nun Ben und Susanna? Um die Antwort auf diese Frage zu erhalten empfehle ich dir das Buch selbst zu lesen.

Mir hat es sehr gut gefallen. Ich fand es hin und wieder zum schmunzeln, ärgerte mich über Susanna und ihre Gesetzlichkeit. Bewunderte gleichzeitig Ben wie gut er mit der Situation umging. Ich fand die Liebesentwicklung zwischen den beiden gelungen und realistisch.
Ich würde sagen es ist eine Friends to lover Geschichte.

Es ist ein schönes Buch und beinhaltet nicht nur eine Liebesgeschichte sondern auch diese Themen: Frauenbildung und Selbstbestimmung, Mut und Rebellion gegenüber Ungerechtigkeit, Gerechtigkeit und Menschlichkeit. Der Glaube an Gott steht klar im Fokus aber auch gesellschaftliche Rollenbilder und persönliche Freiheit.

Mir persönlich hat das Buch sehr gefallen und vielleicht ergeht es dir ja auch genauso wie mir. Ich empfehle es gern weiter.

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Veröffentlicht am 14.05.2026

Friends to lover Roman im historischen Setting

Wo der Himmel uns berührt
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Seit ich das erste Buch von Tracie Peterson gelesen habe, bin ich ein großer Fan ihrer Geschichten. Als dieses Jahr ihr neuer Roman „Wo der Himmel uns berührt“ erschien, war für mich sofort klar, dass ...

Seit ich das erste Buch von Tracie Peterson gelesen habe, bin ich ein großer Fan ihrer Geschichten. Als dieses Jahr ihr neuer Roman „Wo der Himmel uns berührt“ erschien, war für mich sofort klar, dass ich ihn unbedingt lesen möchte.

Und ich wurde nicht enttäuscht.

In diesem Roman greift Tracie Peterson die Themen Verlust, Vergebung und die Suche nach Hoffnung in schweren Zeiten auf – eingebettet in eine wunderschöne Friends-to-Lovers-Geschichte.

Im Mittelpunkt stehen Cassie und Brandon. Beide haben einen schweren Verlust erlitten, doch sie gehen ganz unterschiedlich damit um. Cassie verlor ihren Vater, Brandon einen sehr guten Freund, der für ihn wie ein Vater war.

Als Cassie nach einem Zusammenstoß mit jungen mexikanischen Arbeitern stürzt und sich den Arm sowie zwei Finger bricht, wird das für ihre Arbeit als Schneiderin zu einem großen Problem. Brandon fühlt sich verantwortlich, denn es waren seine Jungs (Lehrlinge), die den Unfall verursacht haben. Er unterstützt Cassie, doch gerade das fällt ihr schwer – denn sie ist es gewohnt, für sich selbst zu sorgen.

Besonders schön fand ich, wie Tracie Peterson Cassies Entwicklung beschreibt. Ihre Kämpfe, Sorgen und inneren Konflikte waren für mich gut nachvollziehbar. Auch Brandon ist ein sehr starker Charakter. Seine schwere Kindheit und Jugend prägen ihn bis in die Gegenwart und lassen ihn vor der Liebe zurückschrecken.

Was mir an diesem Buch besonders gefallen hat: Tracie Peterson schreibt diese Veränderungen ganz klar der Hilfe Gottes zu. Und genau das hat mich berührt. Ich glaube, dass sich ein Mensch verändern kann, wenn er sich Gott ganz hingibt – und bereit ist, an sich zu arbeiten.

Das Buch ließ sich leicht lesen und hat mich von der ersten Seite an gefesselt. Vielleicht geht es dir ja genauso.

Ich empfehle es gern weiter.

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Veröffentlicht am 02.05.2026

Unglaube und Glaube in der Vergangenheit

Die Ufer der Zeit
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Erwartet hatte ich einen Roman, der ähnlich ist wie Outlander. Jedoch ist es ein völlig anderes Buch – mehr als nur ein weiterer Outlander von Diana Gabaldon.

Darum geht es in diesem neuen Roman von Thomas ...

Erwartet hatte ich einen Roman, der ähnlich ist wie Outlander. Jedoch ist es ein völlig anderes Buch – mehr als nur ein weiterer Outlander von Diana Gabaldon.

Darum geht es in diesem neuen Roman von Thomas Franke:
Jan ist Student der Transkulturellen Europastudien. Als er auf dem Weg zum Geburtstag seiner Oma ist, die auf Helgoland lebt, passiert ihm etwas, das man nicht erleben möchte. Eben befand er sich noch im 21. Jahrhundert, doch durch einen unglücklichen Sturz von der Fähre ins Wasser findet er sich im nächsten Moment im 18. Jahrhundert wieder – genau genommen im Jahr 1792. Er begibt sich sofort auf die Suche nach einem Weg zurück ins 21. Jahrhundert und begegnet dabei vielen Persönlichkeiten.

Alva ist, genau wie Jan, plötzlich in vergangene Jahrhunderte geschlittert. Allerdings macht es den Anschein, dass sie gar nicht zurück ins 21. Jahrhundert möchte. Für sie ist das Reisen durch die Zeit ein Verstecken vor der Gegenwart, damit ihre eigene Vergangenheit sie nicht einholen kann.

Welche Abenteuer Jan und Alva erleben und ob sie sich vielleicht schon in der Gegenwart kannten, dazu empfehle ich dir, das Buch selbst zu lesen – denn mir hat es sehr gefallen.

Außerdem mochte ich, wie gut Thomas Franke den Glauben dezent in alle Zeitepochen einfließen lässt. Da ist ein Mann, der meint, dass man Gott in seinem Leben nicht braucht – und plötzlich erlebt und lernt er Menschen kennen, die in Zeiten leben, die man sich kaum vorstellen kann und auch nicht möchte. Diese Menschen glauben fest an Gott. Jede Zeitepoche zeigt, dass Gott immer da war und dass der Glaube an ihn Menschen verändert und Hoffnung schenkt.

Der Schreibstil ist flüssig und leicht zu lesen. Der Erzählstil von Thomas Franke hat mich gefesselt, und sein Roman zog mich so in den Bann, dass ich mich ständig fragte, wie das Buch enden wird – und letztlich hat es mich regelrecht begeistert.

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Veröffentlicht am 13.04.2026

Veränderung & Zweifel im Sommerflair

Unless you trust
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In diesem Roman – der Fortsetzung von Unless you try – nimmt Maya ihre Leser erneut mit nach Málaga.

Mayas Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Sie schreibt flüssig, einnehmend und zugleich gefühlvoll. ...

In diesem Roman – der Fortsetzung von Unless you try – nimmt Maya ihre Leser erneut mit nach Málaga.

Mayas Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Sie schreibt flüssig, einnehmend und zugleich gefühlvoll. Das Setting rund um Spanien, insbesondere die Stadt Málaga, ist so lebendig beschrieben, dass beim Lesen bei mir das Gefühl entstand, selbst vor Ort zu sein. Die Protagonisten sind sympathisch und authentisch dargestellt, sodass man die beschriebenen Gefühle beinahe selbst erlebt. Besonders gut gefiel mir, wie Maya den Glaubenskampf von Miri schildert. Für mich wirkte er sehr realistisch, denn wenn man nicht gläubig erzogen wurde, hinterfragt man zunächst vieles und zweifelt.

Miri, die Hauptprotagonistin, ist selbstbewusster geworden. Dennoch hat sie immer wieder mit Selbstzweifeln zu kämpfen. Sie hinterfragt nicht nur ihre Entscheidung, sondern auch ihren neu gefundenen Glauben an Gott. Nach dem Ende ihrer Sportkarriere engagiert sich Miri ehrenamtlich für Flüchtlingskinder und trainiert sie im Volleyball. Doch bleibt die Frage: Hat sie mit ihrer Entscheidung wirklich das Richtige getan?

Max war mir bereits im ersten Band sehr sympathisch – und das ist er auch in diesem Buch geblieben. Er drängt sich Miri nicht auf, nachdem sie sich von ihm trennt, und ist dennoch immer für sie da. Allerdings hat er auch einen kleinen Makel: die Kommunikation. Diesen teilen sicherlich viele Männer, was ihn für mich noch sympathischer macht.

Ein weiterer Punkt, der mir in diesem Buch sehr gefallen hat ist, dass die christliche Gruppe beziehungsweise Gemeinde von Max und Miri in ein von einer Naturkatastrophe betroffenes Gebiet fährt, um zu helfen. Das hat mir gezeigt, dass manche Gemeinden in dieser Hinsicht noch Verbesserungsbedarf haben. Denn persönlich kenne ich so etwas nicht.

Es ist ein schönes Buch und hat mir sehr gut gefallen – und vielleicht wird es dir genauso gehen. Ich empfehle es gerne weiter.

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