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Veröffentlicht am 02.05.2026

Zwischen Regeln und Gefühlen – wenn Nähe zur Gefahr wird

The Defender
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Mit „The Defender“ setzt Ana Huang ihre Sports-Romance-Reihe rund um den Blackcastle Football Club fort und rückt diesmal Vincent DuBois in den Mittelpunkt. Der zweite Band verbindet bekannte Tropes mit ...

Mit „The Defender“ setzt Ana Huang ihre Sports-Romance-Reihe rund um den Blackcastle Football Club fort und rückt diesmal Vincent DuBois in den Mittelpunkt. Der zweite Band verbindet bekannte Tropes mit emotionaler Entwicklung, Teamdynamik und einer Prise Spannung – und liefert genau das, was man sich von einer modernen Sports Romance erhofft.

Inhalt
Vincent ist Kapitän, gefeierter Spieler und jemand, der sein Leben klar strukturiert hat. Gefühle haben darin keinen Platz – zumindest glaubt er das.
Brooklyn hingegen versucht, sich im Schatten ihres Vaters, dem Trainer des Teams, beruflich zu behaupten. Zwischen Erwartungen, Unsicherheiten und dem Wunsch nach Anerkennung sucht sie ihren eigenen Weg.
Als Vincent aufgrund einer Bedrohung plötzlich bei Brooklyn einziehen muss, prallen zwei Welten aufeinander. Zwischen hitzigen Wortgefechten, unausgesprochenen Spannungen und einer klaren Regel – sie ist tabu – entwickelt sich etwas, das beide nicht geplant haben.
Doch nicht nur ihre Gefühle stellen sie vor Herausforderungen, auch äußere Umstände sorgen dafür, dass sie sich fragen müssen, wie viel sie bereit sind zu riskieren.

Meine Meinung
Was mir besonders gefallen hat, ist die Dynamik zwischen Vincent und Brooklyn. Das klassische Enemies-to-Lovers-Setting wird hier durch einen Slow Burn ergänzt, der die Entwicklung der Beziehung glaubwürdig macht. Ihre anfänglichen Konflikte, das gegenseitige Provozieren und die unterschwellige Anziehung sorgen für genau die richtige Mischung aus Spannung und Emotion.
Vincent überzeugt als Figur vor allem durch seine Entwicklung. Hinter seiner kontrollierten, selbstbewussten Fassade steckt deutlich mehr, als man zunächst erwartet. Seine Loyalität gegenüber den Menschen, die ihm wichtig sind, und seine inneren Konflikte machen ihn greifbar.
Brooklyn hingegen ist eine komplexere Figur. Ihre Unsicherheiten, ihr Wunsch nach Anerkennung und ihre familiären Konflikte verleihen ihr Tiefe, auch wenn ihre Entscheidungen nicht immer leicht nachvollziehbar sind. Gerade das macht sie jedoch menschlich und zeigt, dass ihre Entwicklung nicht geradlinig verläuft.
Neben der Liebesgeschichte spielt auch das Umfeld eine wichtige Rolle. Die Teamdynamik sowie die Freundschaften innerhalb der Gruppe bringen zusätzliche Wärme in die Geschichte und geben den Figuren mehr Raum. Gleichzeitig sorgt die Stalker-Thematik für eine unterschwellige Spannung, auch wenn sie erst gegen Ende stärker in den Vordergrund rückt.
Der Schreibstil ist flüssig, leicht zugänglich und sorgt dafür, dass man schnell in die Geschichte eintaucht. Durch die wechselnden Perspektiven erhält man Einblicke in beide Hauptfiguren, was ihre Entwicklung noch greifbarer macht.

Fazit
„The Defender“ ist eine unterhaltsame und emotionale Sports Romance mit starken Tropes, spürbarer Chemie und einer gelungenen Mischung aus Leichtigkeit und Spannung.
Nicht komplett neu, aber genau das, was man sich von diesem Genre wünscht – mit Figuren, die wachsen, fühlen und miteinander kämpfen.

Veröffentlicht am 02.05.2026

Wenn Regeln brechen und Gefühle bleiben

Where Bad Girls go to Fall (Good Girls 2)
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Mit „Where Bad Girls Go to Fall“ erzählt Holly Renee die Geschichte von Staci und Mason weiter – zwei Figuren, die man bereits im ersten Band kennenlernen durfte. Der zweite Teil setzt auf eine Mischung ...

Mit „Where Bad Girls Go to Fall“ erzählt Holly Renee die Geschichte von Staci und Mason weiter – zwei Figuren, die man bereits im ersten Band kennenlernen durfte. Der zweite Teil setzt auf eine Mischung aus Leichtigkeit, emotionalen Momenten und prickelnder Spannung und liefert eine Romance, die sich schnell lesen lässt und dabei unterhält.

Inhalt
Staci und Mason sind sich einig: Gefühle sollen keine Rolle spielen. Keine Verpflichtungen, keine Erwartungen – nur unverbindliche Nähe.
Doch was als klare Abmachung beginnt, gerät schnell ins Wanken. Zwischen gemeinsamen Momenten, wachsender Anziehung und unausgesprochenen Gefühlen wird es zunehmend schwieriger, die eigenen Regeln einzuhalten.
Während beide versuchen, ihre Emotionen unter Kontrolle zu halten, zeigt sich, dass manche Verbindungen sich nicht einfach auf Distanz halten lassen.

Meine Meinung
Der Schreibstil ist angenehm leicht und flüssig, sodass man schnell durch die Seiten kommt. Die Geschichte liest sich unkompliziert und eignet sich perfekt für zwischendurch, ohne dabei komplett an emotionaler Wirkung zu verlieren.
Mason war für mich das klare Highlight. Er bringt eine ruhige, verlässliche Art mit, die einen starken Kontrast zu seinem Ruf darstellt. Hinter seiner Fassade steckt viel Herz, was ihn schnell sympathisch macht.
Staci hingegen ist zunächst schwerer zu greifen. Ihre Haltung gegenüber Beziehungen und ihre impulsiven Entscheidungen machen sie nicht immer sofort nahbar. Doch je mehr Einblick man in ihre Gedanken bekommt, desto verständlicher wird ihr Verhalten.
Die Dynamik zwischen den beiden lebt von Gegensätzen. Ihr Zusammenspiel wirkt authentisch, auch wenn sich die emotionale Entwicklung eher zurückhaltend entfaltet. Statt großer Dramatik stehen kleinere, persönliche Momente im Vordergrund.
Was mir besonders gefallen hat, ist, dass die Geschichte ohne übermäßiges Hin und Her auskommt. Die Entwicklung verläuft vergleichsweise direkt, ohne künstlich in die Länge gezogen zu werden. Gleichzeitig bleibt die Handlung eher ruhig, mit einzelnen emotionalen und dramatischen Spitzen.
Der Fokus liegt klar auf der Beziehung und den Gefühlen der Figuren, während äußere Konflikte eine untergeordnete Rolle spielen. Dadurch wirkt die Geschichte eher wie ein intensiver Blick auf zwei Menschen, die lernen müssen, ihre eigenen Grenzen zu hinterfragen.

Fazit
„Where Bad Girls Go to Fall“ ist eine leichte, emotionale Romance mit spürbarer Chemie und einer Entwicklung, die sich angenehm lesen lässt.
Nicht überladen, sondern ehrlich und direkt – perfekt für alle, die eine kurzweilige Liebesgeschichte mit Gefühl suchen.

Veröffentlicht am 01.01.2026

Wenn Liebe ein Gesetz bricht

Gaze of Iladri 1: Fall of the Fae Era
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Mit „Fall of the Fae Era“ eröffnet Katha Gansch ihre neue Fantasyreihe Gaze of Iladri – und legt einen Auftakt vor, der gleichermaßen düster, emotional und intensiv ist.
Schon das Cover und der Titel lassen ...

Mit „Fall of the Fae Era“ eröffnet Katha Gansch ihre neue Fantasyreihe Gaze of Iladri – und legt einen Auftakt vor, der gleichermaßen düster, emotional und intensiv ist.
Schon das Cover und der Titel lassen erahnen, dass hier keine leichte High-Fantasy wartet. Und genau das bestätigt sich auf den ersten Seiten: Die Geschichte entführt in eine Welt, die von Macht, Gesetzen und Intrigen geprägt ist, in der Liebe nicht frei ist – und schon gar nicht zwischen einer Fae und einem Menschen.
Im Mittelpunkt stehen Ava und Tarim. Ava ist eine Fae auf der Flucht, gejagt von einer grausamen Ordnung und einer Vergangenheit, die mehr Schatten wirft, als sie selbst zunächst begreift. Als sie zurückkehrt, um ihre Schwester zu retten, findet sie ausgerechnet bei Tarim Unterschlupf – einem menschlichen Krieger, der selbst mehr verloren hat, als man auf den ersten Blick ahnt. Während Tarim Ava versteckt und beschützt, kommen Wahrheiten ans Licht, die beide verändern. Besonders die Enthüllungen über jene Nacht, in der Ava einst floh, geben der Geschichte eine enorme emotionale Tiefe.
Parallel dazu verdichten sich die politischen Spannungen. Widerstandskämpfer, geheime Allianzen und Figuren mit ganz eigenen Interessen ziehen ihre Fäden. Vor allem Green, ein weiterer Fae, der Anspruch auf Ava erhebt und mit dem Widerstand kooperiert, sorgt für zusätzliche Konflikte und ein stetiges Gefühl von Bedrohung. Wem kann man trauen? Und wie viel Freiheit bleibt, wenn selbst Gefühle reglementiert sind?
Der Schreibstil von Katha Gansch ist flüssig, bildhaft und fordert Aufmerksamkeit. Die Welt ist komplex angelegt, mit Gesetzen, Zeitsprüngen und strukturellen Einschüben, die das Worldbuilding vertiefen und der Geschichte Gewicht verleihen. Das Tempo ist dabei eher intensiv als leicht – man liest nicht nebenbei, sondern taucht ein. Besonders gelungen ist die Balance aus Magie, emotionaler Nähe und dunkler Spannung. Die Liebesgeschichte zwischen Ava und Tarim entwickelt sich langsam, schmerzhaft und stets unter dem Damoklesschwert eines Verbots, was ihr zusätzliche Kraft verleiht.
Die Charaktere sind vielschichtig und tragen sichtbar ihre Wunden. Ava ist keine makellose Heldin, sondern eine Figur, die leidet, zweifelt und dennoch kämpft. Tarim steht ihr in nichts nach: loyal, gebrochen und doch stark. Auch die Nebenfiguren bleiben im Gedächtnis und lassen erahnen, dass ihre Rollen in den kommenden Bänden noch deutlich an Bedeutung gewinnen werden.
Das Ende dieses ersten Bandes ist konsequent – und gnadenlos. Viele Fragen bleiben offen, Bedrohungen ungelöst, Gefühle unausgesprochen. Der Cliffhanger macht seinem Namen alle Ehre und unterstreicht, dass dies erst der Anfang einer deutlich größeren Geschichte ist.
Fazit:
„Fall of the Fae Era“ ist ein starker, dunkler Fantasyauftakt mit intensivem Worldbuilding, emotionaler Tiefe und einer verbotenen Liebe, die unter die Haut geht. Katha Gansch erschafft eine Welt voller Magie, Verrat und Gesetze, die zum Mitfiebern zwingt. Wer epische Fantasy mit komplexen Figuren und einer ernsten Grundstimmung liebt, sollte sich diesen Reihenstart nicht entgehen lassen. Band 2 kann gar nicht schnell genug kommen.

Veröffentlicht am 01.01.2026

Zwischen Vergangenheit, Verlangen und zweiten Chancen

Where Good Girls go to Die (Good Girls 1)
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Mit Where Good Girls go to Die eröffnet Holly Renee ihre Good-Girls-Reihe mit einer intensiven Second-Chance-Romance, die von Emotionen, unausgesprochenen Wahrheiten und einer spürbaren Anziehung lebt. ...

Mit Where Good Girls go to Die eröffnet Holly Renee ihre Good-Girls-Reihe mit einer intensiven Second-Chance-Romance, die von Emotionen, unausgesprochenen Wahrheiten und einer spürbaren Anziehung lebt. Die Geschichte lässt sich unglaublich schnell lesen und zieht einen schon nach wenigen Seiten in ihren Bann.
Im Mittelpunkt stehen Livy und Parker, die eine gemeinsame Vergangenheit verbindet, die sie beide bis heute prägt. Vier Jahre nach ihrem schmerzhaften Bruch treffen sie unter denkbar ungünstigen Umständen wieder aufeinander: Livy arbeitet in einem Stripclub, Parker steht kurz vor seiner Hochzeit – und plötzlich prallen verdrängte Gefühle, alte Wunden und neue Sehnsüchte frontal aufeinander. Die Geschichte wird aus beiden Perspektiven erzählt und wechselt zwischen Gegenwart und Vergangenheit, wodurch sich ihre Beziehung Stück für Stück erschließt. Gerade dieser Aufbau sorgt dafür, dass man die Dynamik der beiden gut nachvollziehen kann.
Livy ist eine Protagonistin, die schnell ans Herz geht. Sie ist stark, direkt und kämpft sich durchs Leben, auch wenn ihre Entscheidungen nicht immer leicht waren. Hinter ihrer toughen Fassade steckt viel Verletzlichkeit, die die Autorin sehr feinfühlig einfängt. Parker hingegen ist ein klassischer Bad-Boy-Typ mit emotionalem Ballast. Er wirkt oft verschlossen und impulsiv, doch seine innere Zerrissenheit macht ihn greifbar – auch wenn man sich als Leser*in stellenweise wünscht, er würde endlich klarer kommunizieren.
Die Beziehung der beiden lebt vor allem von der knisternden Spannung zwischen Nähe und Abstand. Die Anziehung ist jederzeit spürbar, ebenso wie das Gefühl, dass sie nie wirklich voneinander losgekommen sind. Gleichzeitig spielt das Brother’s-Best-Friend- und Forbidden-Love-Motiv eine zentrale Rolle und verleiht der Geschichte zusätzlichen Reiz. Unterstützt wird das Ganze durch lebendige Nebenfiguren, die für Leichtigkeit, Humor und echte Found-Family-Vibes sorgen.
Stilistisch ist das Buch modern, direkt und sehr zugänglich geschrieben. Das Tempo ist hoch, was das Lesen kurzweilig macht, allerdings geht das gegen Ende etwas zulasten der emotionalen Tiefe. Einige Konflikte lösen sich vergleichsweise schnell auf, wo man sich mehr Raum für Gespräche und Verarbeitung gewünscht hätte. Auch der Spice-Anteil rückt stellenweise stärker in den Vordergrund als die emotionale Aufarbeitung der Vergangenheit.
Fazit:
Where Good Girls go to Die ist ein emotional aufgeladener Auftakt, der vor allem durch seine intensive Second-Chance-Romance, spürbare Chemie und ein hohes Erzähltempo überzeugt. Trotz kleiner Schwächen in der Tiefe bleibt die Geschichte fesselnd, leidenschaftlich und perfekt für zwischendurch. Wer Brother’s-Best-Friend, Forbidden Love und viel Herzklopfen liebt, wird hier definitiv auf seine Kosten kommen.

Veröffentlicht am 01.01.2026

Ein Mord, ein Schneesturm – und niemand ist unschuldig

Catch Your Death
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Mit Catch Your Death liefert Ravena Guron einen abgeschlossenen Mystery-Thriller, der klassische Whodunit-Elemente mit moderner YA-Spannung verbindet – atmosphärisch dicht, clever konstruiert und voller ...

Mit Catch Your Death liefert Ravena Guron einen abgeschlossenen Mystery-Thriller, der klassische Whodunit-Elemente mit moderner YA-Spannung verbindet – atmosphärisch dicht, clever konstruiert und voller Überraschungen.
Die Geschichte spielt in einer abgeschiedenen, eingeschneiten Umgebung: eine wohlhabende Familie, ein großes Anwesen mit Geheimnissen, fremde Jugendliche unter einem Dach – und ein Todesfall, der alles verändert. Der Schneesturm sorgt nicht nur für äußere Isolation, sondern verstärkt auch das Gefühl von Enge, Misstrauen und unterschwelliger Bedrohung. Niemand kann weg, niemand weiß, wem er trauen kann, und genau daraus zieht der Roman einen Großteil seiner Spannung.
Erzählt wird aus mehreren Perspektiven, ergänzt durch Verhörprotokolle und Rückblicke. Dadurch entsteht ein Puzzle, das sich Stück für Stück zusammensetzt – allerdings nie so eindeutig, dass man sich sicher fühlen könnte. Ravena Guron spielt bewusst mit Wahrnehmung, Wahrheit und moralischen Grauzonen. Die Figuren sind nicht eindeutig gut oder böse, sondern tragen alle ihre eigenen Geheimnisse, Motive und Brüche mit sich herum. Gerade das macht sie interessant, auch wenn sich ihre Stimmen stellenweise ähneln und man kurz innehalten muss, um sie auseinanderzuhalten.
Der Einstieg ist eher ruhig und nimmt sich Zeit für Atmosphäre und Figuren. Doch sobald die Handlung Fahrt aufnimmt, zieht die Geschichte deutlich an. Die Nacht entwickelt sich zu einem nervenaufreibenden Wettlauf gegen die Zeit, bei dem Enthüllung auf Enthüllung folgt. Besonders gelungen ist, dass selbst dann, wenn man glaubt, den Täter erkannt zu haben, noch längst nicht alles gesagt ist. Wendungen kommen unerwartet, teilweise spät – und genau das hält die Spannung bis zum Schluss hoch.
Stilistisch ist das Buch flüssig und gut zugänglich geschrieben, typisch YA, aber bewusst fokussiert auf Tempo und Wirkung. Es fühlt sich beim Lesen fast wie ein Film an: verschneite Kulissen, flackerndes Licht, leise Dialoge und ständig das Gefühl, dass gleich etwas kippen könnte. Fans klassischer Krimis mit modernem Twist – Agatha-Christie-Vibes inklusive – kommen hier definitiv auf ihre Kosten.
Fazit:
Catch Your Death ist ein atmosphärischer, clever aufgebauter Einzelband, der mit Isolation, Misstrauen und überraschenden Twists spielt. Der Roman braucht etwas Anlauf, entwickelt dann aber eine starke Sogwirkung und bleibt bis zum Ende unberechenbar. Kein simples Rätsel, sondern ein vielschichtiges Spiel mit Wahrheit und Perspektive – spannend, düster und absolut empfehlenswert für alle, die Mystery mit Schneesturm-Setting lieben.