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Veröffentlicht am 25.05.2026

Die Wahrheit muss ans Licht

Hitlers Gefolgsmann
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Robert Ley (1890-1945) war Reichorganisationsleiter der NSDAP und baute die Deutsche Arbeitsfront zum größten NS-Verband auf. Steinerne Zeuge ist der 4 km lange Gebäudekomplex der Prora auf Rügen, der ...


Robert Ley (1890-1945) war Reichorganisationsleiter der NSDAP und baute die Deutsche Arbeitsfront zum größten NS-Verband auf. Steinerne Zeuge ist der 4 km lange Gebäudekomplex der Prora auf Rügen, der von Ley in Auftrag gegeben worden ist. Nach dem Krieg war er im Nürnberger Prozess als Nummer 4 in der Hierarchie rund um Hitler einer der 24 Hauptangeklagten. Seinem (Todes)Urteil in den Kriegsverbrecherprozessen entzieht sich Robert Ley 1945 durch Selbstmord.

Autor Axel Spilcker ist Historiker und Enkel von Robert Ley. In diesem Buch erzählt er vom Aufstieg des Robert Ley in den innersten Kreis um Hitler, von Intrigen, Korruption und fanatischem Antisemitismus, den Ley bis zu seinem Tode nicht abgelegt hat. Selbst als man ihm Beweise über die Verbrechen der NS-Zeit vorgelegt hat, behauptet er, Hitler hätte davon nichts gewusst. Axel Spilcker berichtet an Hand von exklusiven Dokumenten, wie den unveröffentlichten Memoiren von Leys letzter Lebensgefährtin Madeleine Wanderer, über seinen Großvater.

Wir erfahren wie Ley seine erste Frau und die gemeinsame Tochter Renate schnöde verlassen hat, um mit der von Hitler gefeierten Sopranistin Inga Hansen, die später in Morphiumsucht und Depressionen versinkt und sich 1942 das Leben nimmt, eine zweite Ehe einzugehen aus der drei Kinder, darunter sein eigener Vater Inger-Wolf Spilcker hervorgegangen ist. Die drei Kinder werden nach Ende des NS-Regimes in der Obhut der Großeltern, die ihren Namen in Spilcker geändert haben, getreu den Vorgaben des NS-Regimes aufwachsen: Ausgezeichnete Schulbildung nur für den Sohn und Stammhalter, für die Töchter muss eine Lehre genügen.

Axel Spilcker erzählt davon, wie man Robert Ley innerhalb der Familie nach wie vor verehrt. Besonders Renate, einer anerkannten Professorin und Feministin, hält an der „Heldenverehrung“ fest.

Daneben erfahren wir, dass die Familie einen jahrelangen Rechtsstreit um die Rückgabe des Vermögens, zu dem auch umfangreiche Immobilien geführt hat und, man glaubt es kaum, Recht bekommt, während die Nachfahren von enteigneten und ermordeten Juden leer ausgehen. Das Inger-Wolf Spilcker das Erbe verlieren wird, weil er mit Geld nicht umgehen kann, ist nur eine klitzekleine Genugtuung.

Meine Meinung:

Die Aufarbeitung von Familiengeschichten, die tief in der NS-Zeit verstrickt sind, ist Aufgabe der Enkel und Urenkel. Wie auch bei dieser Spurensuche ist deutlich zu sehen, dass die Kinder der Täter viel zu nahe an den Ereignissen dran.

Dieses Buch gewährt uns einen interessanten und sehr persönlichen Einblick in eine Familie, die mit der Last der Vergangenheit leben muss. Dabei spart Axel Spilcker seine eigenen Gefühle nicht aus.

Mögen noch mehr Enkel und Urenkel den Mut haben, sich mit der Geschichte ihrer Familien auseinanderzusetzen, zumal die Demokratie wieder unter Druck gerät, weil allenthalben nach einem starken Mann gerufen wird und das Wissen um die NS-Zeit leider (wieder) in Vergessenheit gerät. So wird in rechtsradikalen Kreisen behauptet, dass es sich bei den Nürnberger Kriegsverbrecherprozessen um Willkür der Siegermächte gehandelt habe. Solchen Behauptungen muss energisch entgegen getreten werden.

Für uns Wienerinnen und Wiener möchte ich anmerken, dass die Leystraße in der Brigittenau, dem 20. Bezirk Wiens, nach dem Bezirkspolitiker Konrad Ley (1801-1881) benannt ist.

Wenn Axel Spilcker meint, die Wahrheit gehöre ans Licht, kann ich ihm nur beipflichten.
Fazit:

Gerne gebe ich dieser lesenswerten und aufwühlenden Familiengeschichte 5 Sterne und eine Leseempfehlung.

Veröffentlicht am 25.05.2026

Eine Leseempfehlung!

Herbergers Kandidaten
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Dieses Buch, das im Jänner 2025 erschienen ist, passt perfekt zu der im Juni 2026 stattfindenden Fußball-WM.

Man schreibt das Jahr 1945. Der Zweite Weltkrieg ist zu Ende. Das in Trümmern liegende Deutschland ...

Dieses Buch, das im Jänner 2025 erschienen ist, passt perfekt zu der im Juni 2026 stattfindenden Fußball-WM.

Man schreibt das Jahr 1945. Der Zweite Weltkrieg ist zu Ende. Das in Trümmern liegende Deutschland wird von den Alliierten besetzt und verwaltet. Doch recht bald regt sich so etwas wie ein Anflug an Normalität: Vielerorts wird wieder Fußball gespielt. Auch Sepp Herberger, der letzte Trainer der deutschen Fußballnationalmannschaft will wieder eine Mannschaft trainieren und träumt von der Wiedergeburt des deutschen Fußballs. Das ist kein leichtes Unterfangen. Denn erstens wird er selbst kritisch beäugt, wie er es mit dem NS-Regime gehalten hat und zweitens gelten Spieler wie Fritz Walter, dessen Bruder Ottmar und August Klingler vermisst. Zudem ist der DFB von der FIFA ausgeschlossen und jene Spieler, die den Krieg überlebt haben, sind über die vier Besatzungszonen verstreut.

Wie es Sepp Herberger gelingt, den Traum vom ersten Länderspiel nach dem Krieg wahr werden zu lassen, hat Autor Fabian Siegel an Hand zahlreicher Zeitungsausschnitte, Interviews und sonstiger Dokumente recherchiert.

Siegel erzählt, wie Herberger sich aufmacht, die Spieler ausfindig zumachen und langsam den Spielbetrieb wieder zu starten. Zunächst sind scheitert er beinahe am Widerstand der Alliierten, die dann später, mit Ausnahme der Sowjets, ihre Unterstützung zusagen.

Am 22. November 1950 ist es soweit! Das erste Länderspiel findet in Stuttgart gegen die Schweiz statt – die deutsche Mannschaft siegt mit 1:0.

Meine Meinung:

Das Buch ist penibel recherchiert und liest sich sehr gut. Manchmal, so scheint es, zitiert Fabian Siegel wörtlich aus den Fußballreportagen der einschlägigen Zeitungen. Zahlreiche Fotos ergänzen dieses Sachbuch.

Fabian Siegel stellt uns jene Spieler vor, die als Kandidaten für die neue deutsche Nationalmannschaft unter Sepp Herberger gelten. Nicht alle werden vor dem strengen Augen des Teamtrainers bestehen. Manche dieser Namen sind beinahe vergessen. Wer erinnert sich noch an Karl Barufka oder Robert Schlienz, dem ein Arm amputiert werden musste, und der trotzdem mehrmals in der deutschen National-Elf spielt?

Auffallend sind die extrem hohen Besucherzahlen in den Stadien - 50.000 bis 90.000 Besucher in Sportstätten, die lediglich behelfsmäßig errichtete bzw. reparierte Tribünen aufweisen. Wahnsinn! Ich mag gar nicht daran denken, welche Katastrophen hier eintreten hätten können, wenn eine solche Tribüne eingestürzt wäre. Beim ersten Länderspiel am 22. November 1950 sind sogar 115.000 Menschen im überfüllten Stadion. Die Polizei ist hoffnungslos überfordert.

Interessant zu lesen ist, wie wenig die Spieler bezahlt bekommen haben. Ein paar Mark, ein paar Lebensmittel oder Teile der Ausrüstung - kein Vergleich mit dem Millionengeschäft von heute.

Fabian Siegel spart auch nicht das Intrigenspiel und die persönlichen Machtkämpfe zwischen den Verbandsmitgliedern und Herberger nicht aus.

Am Schluss findet sich eine Liste der Protagonisten und ihr weiterer Lebenslauf.

Fazit:

Gerne gebe ich dieser Rückschau auf den Traum vom ersten Länderspiel und der Wiedergeburt des deutschen Fußballs 5 Sterne und eine Leseempfehlung.

Veröffentlicht am 25.05.2026

Weimar - eine Stadt mit vielen Gesichtern

Weimar
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Wer den Namen Weimar liest oder hört, verbindet die thüringische Stadt vor allem mit Johann Wolfgang von Goethe und Friedrich von Schiller, der Weimarer Republik und vielleicht auch noch mit Walter Gropius ...

Wer den Namen Weimar liest oder hört, verbindet die thüringische Stadt vor allem mit Johann Wolfgang von Goethe und Friedrich von Schiller, der Weimarer Republik und vielleicht auch noch mit Walter Gropius und seinem Bauhaus. Doch gleichzeitg ist Weimar auch jene Stadt, die als Blaupause für die Machtübernahme und den Terror des NS-Regimes für ganz Deutschland dient(e).

Wie es dazu kommen konnte, erklärt Historikerin und Autorin Katja Hoyer in diesem aufschlussreichen Buch. Dazu hat sie in zahlreichen Archiven bislang unbekannte Quellen aufgestöbert und zudem lässt sie Bürger von Weimar der 30er und 40er Jahre zu Wort kommen. So dürfen wir im Tagebuch des Buchhändlers Carl Weirich lesen, der akribisch große und kleine Ereignisse seiner Familie sowie der Stadt festgehalten halt. Auch er wird sich, als ihn die amerikanischen Truppen am 16. April 1945 gemeinsam mit Tausenden anderen Einwohnern der Stadt durch das KZ-Buchenwald geführt wird, fragen (müssen) wie es dazu kommen konnte, dass er nichts gegen das Unrechtsregime unternommen hat. Er ist zwar nicht, wie so viele andere, der NSDAP beigetreten, gehört aber der Mehrheit der Bevölkerung an, die schweigend weggesehen hat, als man schon frühzeitig die kleine jüdische Gemeinde Weimars drangsaliert, ausgeraubt, deportiert und letztlich vernichtet hat.

Dann lenkt sie unser Interesse auf das Ehepaar Rosa und Arthur Schmidt, das das heruntergekommene Hotel Hohenzollern auch dadurch zu neuer Blüte bringt, weil sie ab 1926 den Nationalsozialisten Räume zur Verfügung stellen. Bis 1942 bleibt verborgen, dass Rosa jüdische Großeltern hat und deshalb gemäß den Nürnberger Gesetzen als Volljüdin gilt. 1944 wird sie deportiert und in Auschwitz ermordet. Arthur stirbt am 30. Jänner 1945, wenige Tage nach der Befreiung des KZ Auschwitz, an gebrochenem Herzen.

„Weimar, die Stadt, die dem demokratischen Neuanfang ihren Namen geben sollte, wurde zum Synonym für das katastrophale Scheitern dieses politischen Experiments, und das spiegelt sich in den gegensätzlichen Lebensbahnen seiner Bewohner wider. Welche Rolle spielten sie in diesem Prozess? Hatten die Amerikaner recht, mit ihrer Behauptung, dass auch sie Verantwortung trügen, weil sie sich widerstandslos in die Hände von Verbrechern und Wahnsinnigen begeben hätten? Kein Mensch kann völlig frei von den Umständen handeln, in denen er sich befindet. Das heißt jedoch keineswegs, dass die Menschen keine Entscheidungsgewalt hätten. Das Deutschland der Zwischenkriegszeit fasziniert Historiker und die Allgemeinheit, weil es die Spannung zwischen dem Individuum und dem Kollektiv, zwischen Unausweichlichkeit und eigener Verantwortlichkeit verkörpert.“

Das Buch fesselt durch die einerseits nüchterne Darstellung der Ereignisse ab 1914 sowie andererseits von den sehr persönlichen Aufzeichnungen und Schicksalen zahlreicher Weimarer Bewohnerinnen und Bewohner. Wie ambivalent sich einige Personen verhalten, zeigt sich durch Friedrich Nietzsches Schwester Elisabeth Förster-Nietzsche, die um das Andenken ihres Bruders weiterhin hoch zu halten, sich Hitler & Co. geradezu anbiedert.

Jedes Mal, wenn ich in diesem Buch den Namen des Gauleiters Fritz Sauckel gelesen habe, hat mein Kopf "Saukerl" daraus gemacht ....

Heute bemüht sich Weimar seiner ambivalenten und vielschichtigen Geschichte gerecht zu werden. So werden den zahlreichen Touristen nicht nur die Wohnstätten von Goethe und Schiller sowie das Erbe von Walter Gropius‘ Bauhaus durch Museum und Ausstellung näher gebracht, sondern auch die dunkle, unrühmliche Facette der Stadt. Ich selbst war 2023 anlässlich der 100-Jahr-Feier der Künstlervereinigung in Weimar. Damals hat das künstlerische Werk die NS-Vergangenheit der Stadt überstrahlt.

Fazit:

Ich kann dieses Buch, das den Weg Weimars als Stadt der gleichnamigen Klassik zur Hochburg des NS-Unrechtsregimes nur wärmstens empfehlen, weil es durch den eindringlichen Schreibstil der Autorin, die Geschichte erlebbar und erlesbar macht. Gerne gebe ich hier 5 Sterne.

Veröffentlicht am 25.05.2026

Anna von Meran, geb. Plochl - Mehr als die Frau eines Erzherzogs

Anna Plochl
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Zu Anna Plochl (1804 –1885), die im Alter von 15 Jahren Erzherzog Johann (1782-1852) begegnet ist, gibt es zahlreiche romantische Filme und einige Romane, jedoch bislang kaum als historisch verbürgte Fakten ...

Zu Anna Plochl (1804 –1885), die im Alter von 15 Jahren Erzherzog Johann (1782-1852) begegnet ist, gibt es zahlreiche romantische Filme und einige Romane, jedoch bislang kaum als historisch verbürgte Fakten einzustufende Informationen. Fast alles, was über sie geschrieben und erzählt wird (und wurde), endet mit der Hochzeit mit dem Habsburger im Jahr 1829. Welchen Anteil sie an den Reformen der Landwirtschaft, die Johann zugeschrieben werden, hat, enthüllt die Kunsthistorikerin Gabriele Reiterer in dieser umfassenden Biografie. Dafür hat Reiterer in unzähligen Archiven geforscht und hat erstmals Zugriff auf das Familienarchiv der Familie Meran erhalten.

Wer ist sie nun, diese Anna Plochl, die als kleinbürgerliche Posthalterstochter in eine der mächtigsten Dynastien des 19. Jahrhunderts einheiratet?

Nach dem Intro erfahren wir in zehn Kapiteln sowie einem Epilog bislang Unbekanntes aus dem Leben der Anna Plochl, die Landwirtin, Pionierin und Habsburgerin gewesen ist:

1885 Aussee - Abschied und Neubeginn
Die Dynastie am Abgrund
Das „gamsaugete“ Mädchen
Das ehelose Zusammenleben
Eine andere Art der Ehe
„Ich empfehle dir das Ganze“
Die „persona dubia“ wird Freifrau von Brandhofen
Anna, die Aristokratin
Wetterleuchten
Wende und Abschied

Aus den zahlreichen Briefen, Tagebucheintragungen und Dokumenten gewinnt die Autorin ein interessantes Bild der Beziehung zwischen Anna und Johann, die sehr modern anmutet. Johann, der Bruder des Kaisers, muss nicht für dynastischen Nachwuchs sorgen, (weil das der Kaiser selbst erledigt hat) weshalb er, nach zehn Jahren des brüderlichen Widerstandes, die nicht standesgemäße Bürgerliche endlich heiraten darf. Allerdings sind beide zahlreichen Einschränkungen unterworfen. Vor allem zahlreiche Hofschranzen lassen Anna ihre Herkunft spüren, indem man sie herablassend behandelt. Dass Kinder aus einer morganatischen Ehe keinen Herrschaftsanspruch haben, ist spätestens 1918 ohnehin obsolet. Dieses Schicksal teilt ihr Sohn Franz von Meran (1839-1891) mit den Kindern des 1914 in Sarajevo ermordeten Thronfolgerpaares Erzherzog Franz Ferdinand und seiner Ehefrau Sophie von Hohenberg, geborene Chotek.

In Laufe der Jahr wird Anna Plochl zunächst als Freifrau von Brandhofen und dann als Gräfin von Meran geadelt. Welche Rolle hier der allseits bekannte (und teils verhasste) Fürst Metternich gespielt hat, kann man hier nachlesen.
Anna von Meran wird ihren Mann um 26 Jahre überleben. Letztlich werden Anna und Johann im Mausoleum auf ihrem Südtiroler Anwesen, dem Schloss Schenna, beigesetzt.

Auf Grund der ständigen Abwesenheit ihres Ehemanns „schupft“ die bodenständige Anna die weit verzweigten landwirtschaftlichen Betriebe mit erstaunlicher Wirtschaftskompetenz und ist hoch angesehen. Mit Fug und Recht kann Anna von Meran, geborene Plochl, in erster Linie als Landwirtin und Pionierin bezeichnet werden.

Das Buch, das der 11. Teil der Serie „Reihenweise kluge Frauen“ aus dem Verlag Molden ist, ist wie die anderen Biografien, als gediegenes Hardcover erschienen, und enthält zahlreiche zeitgenössische Abbildungen. Das Buch eignet sich bestens als Geschenk.

Fazit:

Gerne gebe ich dieser detaillierten Biografie einer Frau, die bislang nur romantisiert dargestellt worden ist, aber in Wirklichkeit eine Pionierin des Fortschritts gewesen ist, 5 Sterne und eine Leseempfehlung.

Veröffentlicht am 03.05.2026

Eine Leseempfehlung!

OTTO fährt los – Eine Reise nach England
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In seiner aktuellen Reise begibt sich Zauberbus Otto gemeinsam mit seiner Ferienfamilie Papa Martin, Freda und Arthur nach England. Dort steigen noch Tante (Aunt) Lissy und deren Dackel Daisy ein.

Dass ...

In seiner aktuellen Reise begibt sich Zauberbus Otto gemeinsam mit seiner Ferienfamilie Papa Martin, Freda und Arthur nach England. Dort steigen noch Tante (Aunt) Lissy und deren Dackel Daisy ein.

Dass die Überfahrt nicht mittels Fähre erfolgt sondern durch den Eurotunnel, sorgt bei Otto für ein mulmiges Gefühl. So sehen die kleinen (und großen) Leser, dass auch der Tausendsassa Zauberbus Otto nicht ganz perfekt ist. Und angst haben ist schließlich keine Schwäche, sondern ein wichtiges Gefühl.

Die Reise durch England führt die Familie an vielen bekannten Wahrzeichen vorbei. Wie schon bei den Vorgängern ist die Reise mit Otto viel zu schnell vorbei.

Die Illustrationen von Stefanie sind abermals sehr gut gelungen. Mir gefällt das Grundkonzept der Bücherreihe von "Otto fährt los". Es gibt bereits vier andere Bücher über den Zauberbus, die jeweils einem europäischen Land bzw. einem beliebten Urlaubsziel in Europa gewidmet sind.

Fazit:

Gerne gebe ich diesem Reiseführer für abenteuerlustige Kinder 5 Sterne.