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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.07.2026

Wie definiert sich ein That Girl?

That Girl
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Es ist keine Liebesgeschichte. Aber es ist eine Geschichte, in der es um Verliebte geht und darum wie Frauen von Männern wahrgenommen werden und wie sie wahrgenommen werden wollen.

Warum behalten Frauen ...

Es ist keine Liebesgeschichte. Aber es ist eine Geschichte, in der es um Verliebte geht und darum wie Frauen von Männern wahrgenommen werden und wie sie wahrgenommen werden wollen.

Warum behalten Frauen ihre ehrliche Meinung für sich? Warum müssen wir unbedingt locker und unkompliziert sein? Und warum gefallen wir Männern sonst nicht? Mit diesen Fragen beschäftigt sich die Autorin Tess, die in ihrem Bestseller ihre Dating-Erfahrungen gesammelt hat.

Auch ihre Freundinnen befinden sich teilweise in toxischen Beziehungen aus denen sie nicht rauskommen. Warum können Freundinnen sich untereinander nicht die Wahrheit sagen? Warum verursacht es Streit, wenn man einer Freundin aufzeigt, dass sie mit einem Arschloch zusammen ist und ihre Zeit vergeudet?

Hier geht es darum, wie Frauen sich weiterentwickeln, was Selfcare und bewusstes Leben bedeutet und jeder findet sich hier in dem Buch wahrscheinlich wieder, weil jeder schon mal so enttäuscht oder so mies behandelt wurde. Warum lügen Männer? Warum wird über so vieles nicht offen und ehrlich kommuniziert?

Das Buch ist wirklich gut und das Hörbuch auch sehr gut gesprochen, es hat mir gut gefallen.

Für 5 Sterne hat es nicht gereicht, weil ich einiges irritierend fand. Tess datet einen gewissen Leo und hat eine Begegnung mit seiner Schwester, die meines Erachtens nach für den weiteren Verlauf der Geschichte nicht relevant war.

Ansonsten ist es total zu empfehlen.

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Veröffentlicht am 01.06.2026

Ein Hotel, das eine Reality-TV Show ist

Guilty Pleasure
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In Guilty Pleasure geht es um verschiedene Menschen, die letztlich alle im Hotel landen, das als Kulisse für eine Reality TV-Serie dient.

Demnach wechseln hier auch die Sprecher für die Personen: wir ...

In Guilty Pleasure geht es um verschiedene Menschen, die letztlich alle im Hotel landen, das als Kulisse für eine Reality TV-Serie dient.

Demnach wechseln hier auch die Sprecher für die Personen: wir haben die junge Zoey, die mit ihrer Tochter Hailee auf der Flucht vor ihrem gewalttätigen Ex-Mann ist, Jamie (eine Mitarbeiterin der Security), Carter (der Spielleiter), Denver (der seine tote Schwester rächen möchte) und O`Hara (der Mörder von Denvers Schwester und ein weltberühmter TV-Star).

Es gibt also schon zu Beginn einige klare Rollen. O`Hara scheint erstmal der Bösewicht zu sein und Zoey ist auf der Flucht mit ihrer Tochter. Dabei bleibt es aber nicht. Guilty Pleasure ist ein Ort ohne Tabus. Also können hier auch Menschen verkauft und behandelt werden wie einige es für angenehm erachten. Nichts dringt nach außen, außer ein Fly-Eye nimmt es auf und sendet die Videobotschaft nach draußen.

Ich möchte hier gar nicht zu viel verraten, aber einige Personen sind nicht die, die sie vorgeben zu sein bzw. nicht nur. Hier kommen einige überraschende Wendungen, einiges konnte man sich denken (fand ich).

Anfangs war ich mir beispielsweise nicht sicher was ich von Zoey halten soll. Ich wusste nicht, ob sie die Opfer-Rolle wirklich ausfüllt oder was sie verbirgt. Aber das ist Sinn und Zweck. Nach und nach hinterfragt der Leser/Hörer die Protagonisten und die Schlinge zieht sich immer enger zusammen.

Für mich persönlich war es ein leichter Thriller Checkt dennoch bitte eure Trigger! Aber es ist kein blutrünstiger psychotischer Roman. Es gibt Mörder und es ist definitiv ein Thriller, aber keiner, der dir noch lange nachhängt oder dich ins Grübeln versetzt und nachts nicht schlafen lässt. Es war spannend, aber auch nicht so, dass man keine Pause vom Hören machen konnte. Die Zusammenhänge bei der Auflösung fand ich mutig und nicht soooo glaubwürdig, deshalb gibts einen Stern Abzug, aber ansonsten war die Geschichte rund.

Wirklich besonders positiv hervorzuheben sind die Sprecher. Hier waren die besten am Werk, weshalb ich ganz klar das Hörbuch anstelle des Buches empfehle. Besonders die Sprecherin von Zoey fand ich fantastisch. So überzeugende Emotionen habe ich selten in Hörbüchern erlebt.

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Veröffentlicht am 03.05.2026

Zwei Autoren, die sich immer wieder begegnen im Leben

Sieben Tage im Juni
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Es war für mich ein Wechselbad der Gefühle. Meist bilde ich mir beim Lesen bereits eine Meinung zu dem Buch und überlege wie viele Sterne ich am Ende in meiner Rezension gebe, aber hier war diesmal alles ...

Es war für mich ein Wechselbad der Gefühle. Meist bilde ich mir beim Lesen bereits eine Meinung zu dem Buch und überlege wie viele Sterne ich am Ende in meiner Rezension gebe, aber hier war diesmal alles dabei: Anfangs dachte ich: komischer Schreibstil, die Charaktere wirken nicht authentisch und ich schwankte zwischen 2 und 3 Sternen. Gestern habe ich aber die letzten 200 Seiten gelesen und meine Meinung noch einmal komplett über den Haufen geworfen, denn: Ab der Hälfte passiert noch mal einiges und ab hier lernt man meiner Meinung nach die Charaktere auch besser kennen und verstehen und besonders Audre musste man einfach mögen.

In dem Buch geht es um zwei Autoren, die als Kinder auf dieselbe High-School gingen und dort eine Woche miteinander verbrachten, die ihr Leben veränderte. Beide waren zu der Zeit am absoluten Tiefpunkt: Zwei Teenager aus schlimmen Verhältnissen, die sich in Alkohol und Drogen flüchten und mit Borderline zu kämpfen haben (checkt vorher unbedingt eure Trigger). Für Eva sieht es so aus, als Shane sie zurückgelassen ohne ihr je zu sagen warum. Als er 15 Jahre später in ihre Podiumsdiskussion platzt, ist sie zunächst außer sich. Doch nach und nach erklärt sich weshalb er verschwand und beide haben nach wie vor alte Dämonen, die sie verfolgen und gegen die sie nicht immer gemeinsam ankämpfen können.

Es war schwer ins Buch reinzufinden. Ich fand den Schreibstil zunächst gewöhnungsbedürftig und die Charaktere seltsam. Immer fragte ich mich: "Wer redet und benimmt sich so?" Aber als Audre und Eva einen Streit haben, den sie klären müssen, änderte sich mein Bild. Die Mutter-Tochter-Dynamik hat mir total gefallen. Dieses altkluge Kind musste man einfach nur gernhaben und vieles klärt sich auch aber Hälfte auf. Wir haben abwechselnde Kapitel, teilweise aus der Vergangenheit und teilweise aus der Gegenwart.

Am Ende lässt sich für mich sagen, es war ein gutes Buch. Es war lesenswert, aber man muss dem Ganzen Zeit geben.

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Veröffentlicht am 26.03.2026

Elajah im Kampf um ihren Platz in der Welt

Asrai - Das Portal der Drachen
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Lange lagen mir alle Leute damit in den Ohren, dass ich unbedingt Asrai lesen müsste. Einige behaupteten sogar, es sei besser als die Flammengeküsst-Reihe. Vorab: Das sehe ich nicht so und sie sind auch ...

Lange lagen mir alle Leute damit in den Ohren, dass ich unbedingt Asrai lesen müsste. Einige behaupteten sogar, es sei besser als die Flammengeküsst-Reihe. Vorab: Das sehe ich nicht so und sie sind auch nicht wirklich miteinander vergleichbar. Anfangs ähneln sich beide Reihen, aber das lässt schnell nach. Es gibt Parallelen, aber letztlich ist jede Geschichte für sich einzigartig.

Hier wird die Geschichte aus Elajahs Sicht erzählt. Sie ist eine Heilschülerin mit Visionen, die sie sich nicht erklären kann. Sie wurde von Maai aufgenommen als sie noch ein Baby war. Niemand kennt ihre wahren Eltern. Bald schon stellt sich heraus, dass sie magische Fähigkeiten besitzt. Mit Hilfe des Reiters Ian kommt sie an einen Drachen und muss sich in der Welt als Drachenreiterin beweisen.

Elajah ist ein sehr impulsiver Mensch. Sie wird oft für ihre Neugier kritisiert und fühlt sich oftmals wie ein Sonderling.

Durch Ian erfährt sie wer sie wirklich ist, aber sie muss sich immer wieder beweisen und lernt außerdem, dass nicht immer offensichtlich ist wem man vertrauen kann.

Ich muss sagen, anfangs hat Asrai mich gar nicht abgeholt. Ich fand den Schreibstil zu jugendlich und Elajah sehr anstrengend. Zu den anderen Charakteren fand ich nicht richtig Zugang. Ich las damals das Buch "Bin hexen. Wünscht mir Glück" von Liane Mars und der Schreibstil kam mir sofort wieder bekannt vor. Es gibt sarkastische Stellen und Momente, die lustiger sein sollen als sie es für mich sind. Damit werde ich nicht ganz warm, aber ich muss zugeben, als sich offenbarte wer Elajah wirklich ist und was Ian verbirgt, war ich sehr überrascht. Da waren Wendungen, die ich allesamt nicht kommen sehen habe - Respekt an die Autorin! Die uralte Magie und die Pfortenwelten waren unglaublich spannend, sodass ich es letztlich doch empfehlen würde. Die Handlung baut sich hier sehr schnell auf. Es ist keine ganz so komplexe Welt und einfach zu lesen, weil es leicht verständlich ist. Elajah wächst mit ihren Erkenntnissen und ihrer Magie. Das war spannend und ab da wurde sie mir auch etwas sympathischer.

Ich persönlich rate vom Hörbuch ab. Ich habe reingehört und finde die Sprecherin absolut anstrengend. Sie redet in der immer gleichen Tonlage. Ich empfehle eher das Buch zu lesen, als die Geschichte zu hören.

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Veröffentlicht am 24.03.2026

Der Krieg und das große Finale zwischen Menschen und Lux

Obsidian 5: Opposition. Schattenblitz
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Nachdem ich von dem vorherigen Teil sehr enttäuscht war, war ich gespannt wie die Geschichte letztlich endete.

Es beginnt damit, dass Dawson, Dee und Damon zu den Lux und ihrem Anführer Roland übergegangen ...

Nachdem ich von dem vorherigen Teil sehr enttäuscht war, war ich gespannt wie die Geschichte letztlich endete.

Es beginnt damit, dass Dawson, Dee und Damon zu den Lux und ihrem Anführer Roland übergegangen sind. Mithilfe von Gedankenkontrolle konnten sie Lux von ihrer Sache überzeugen. Da Dawson und Damon aber jeweils eine große Liebe haben für die sie kämpfen, waren sie nicht so leicht zu bezwingen. Dee jedoch schon.

Als Katy Damon findet, wird ihr schnell klar, dass sie Hilfe benötigen werden um den Krieg zu gewinnen. Denn die Lux planten eine Invasion auf der Erde und die Menschen mussten beschützt werden.

Auch in diesem Teil spielen die Origins wieder eine große Rolle und natürlich die berüchtigte Nancy Husher.

In diesem Teil geht es darum, wen die Freunde noch beschützen können, was sie opfern müssen und ob Katy und Damon letztlich ihre Liebe retten können.

Es passiert viel in dem Teil und auch hier sind leider wieder Verluste zu verzeichnen. Rückblickend ist die Reihe rund und mit dem Band gut abgeschlossen, aber mir persönlich gab es zu viele Verluste in den Büchern und ich fand es schlimm, dass diese kaum Erwähnung fanden.

Auch wundere ich mich seit dem letzten Teil warum Katys Mutter auf einmal nur nebenbei erwähnt wird, ob Katy nicht irgendwie Kontakt zu ihr aufnehmen kann oder was auch immer. Letztlich weiß ihre Mutter die ganze Zeit nicht was mit Katy passiert ist und was eigentlich los ist auf der Welt. Das fand ich irgendwie sehr komisch, zumal sie ja ein enges Verhältnis zu ihrer Mutter hat, allein schon, weil der Vater zu früh starb.

Seitdem die Origins mit im Spiel sind, ist mir persönlich die Geschichte zu abgespaced, aber sie hat mit dem Teil ein solides Ende gefunden. Bis Teil 3 fand ich es super. Die Sympathie für Katy, Damon und Dee blieb zum Glück erhalten. Auch wenn ich mit dem Sprecher von Damon bis zum Schluss nicht warm wurde. Da hätte mir die alleinige Perspektive von Katy gereicht.

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