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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.11.2017

vorhersehbar

Dunkel Land
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Verena landet auf einem Gut mitten im Havelland, dort beginnt Sie als Kindermädchen für 3 Monate einen neuen Job. Mit dabei ihre Nichte Amelie, die Verena nach dem Tod ihrer Mutter bei sich aufgenommen ...

Verena landet auf einem Gut mitten im Havelland, dort beginnt Sie als Kindermädchen für 3 Monate einen neuen Job. Mit dabei ihre Nichte Amelie, die Verena nach dem Tod ihrer Mutter bei sich aufgenommen hat. Doch dann die Überraschung: das zu betreuende "Kind" ist bereits erwachsen und zufällig selbständiger Ermittler. So also der Start für ein ungewöhnliches Ermittlerduo.

Anfangs war ich richtig begeistert, tolle Charaktere, mal was anderes, da Carl ja immer wieder alles vergisst. Ich fühlte mich auch etwas an 50 erste Dates erinnert, aber machte nichts. Das Buch war anfangs spannend und liest sich dank der kurzen Kapitel schnell. Aber bereits bei der Hälfte war mir klar wer der Mörder ist und ab da zogen sich v.a. die letzten 100 Seiten schon etwas. Am liebsten hätte ich die zwei Ermittler mal geschüttelt, so dumm sind sie ja sonst nicht. Auch seltsam, dass sie immer einen Parkplatz findet; und ein 5jähriges Kind, das vor kurzem seine Mutter verloren hat, würde ich auch nicht so viel allein lassen. Aber das geht ja nicht anders, sonst könnten die zwei ja nicht ermitteln.
Ein seichter Krimi, der alles hat was man sich so vorstellt - auch eine Portion Gefühl, aber nichts besonderes. Für Spürnasen ist das Ende vorhersehbar.

Veröffentlicht am 19.07.2017

spannend, aber Vorgänger waren besser

Du sollst nicht leben (Ein Marina-Esposito-Thriller 6)
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Das ist der 6. Band der Reihe um Brennan/Esposito und ich war schon gespannt, wie es mit den Beiden weitergeht. So ganz konnte mich die Handlung rund um den"Rechtssprecher" aber nicht überzeugen. Der Einstieg ...

Das ist der 6. Band der Reihe um Brennan/Esposito und ich war schon gespannt, wie es mit den Beiden weitergeht. So ganz konnte mich die Handlung rund um den"Rechtssprecher" aber nicht überzeugen. Der Einstieg ist spannend und gut. Im späteren Verlauf immer noch spannend, aber irgendwie platt und flach. Phil und Marina sind mir irgendwie zu kurz und auch zu flach beschrieben, manche Szenen sind auch völlig an der Realität vorbei (ein einzelner Polizist macht keinen Gefangenentransport) und langatmig. Am Ende wird alles durch Zufall und Glück aufgelöst. Ist im wirklichen Leben bestimmt so, aber lesen würde ich gerne was zum miträtseln. Insgesamt ein spannendes Buch, aber die Vorgänger in dieser Reihe fand ich besser. Dank des Cliffhangers am Ende wird sicher noch ein Band 7 folgen.

Veröffentlicht am 05.07.2026

wirres Abenteuer

If Books Could Kill
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Die Idee hinter "If Books could kill" hat mich extrem fasziniert - wer würde denn nicht mal in seinem Lieblingsbuch landen. Nur läuft das bei Roxie deutlich anders als erwartet. Die Handlung beginnt wie ...

Die Idee hinter "If Books could kill" hat mich extrem fasziniert - wer würde denn nicht mal in seinem Lieblingsbuch landen. Nur läuft das bei Roxie deutlich anders als erwartet. Die Handlung beginnt wie eine traumhafte und völlig unrealistische Liebesgeschichte um dann in einer wilden Killer Jagd zu enden. Einige Ideen fand ich wirklich toll z.B. die Art der Verschlüsselung oder der Genre Mix insgesamt. Wirklich gut gelungen fand ich, wie die Autorin die gängigen Thriller oder Romance Klischees auseinander nimmt und auf die Spitze treibt. Leider war mir die Umsetzung zu hektisch und chaotisch. Man kommt gar nicht zum Luft holen so viel passiert hier nacheinander und trotzdem hat es mich einfach nicht richtig gepackt. Der Ritt war mir einfach zu wirr und konfus, wie eben Roxie selbst, sie stolpert recht kopflos von einer Situation zur nächsten. Sie war mir eher unsympathisch in ihrer völlig angstfreien, sorglosen Art und ist mir zunehmend auf die Nerven gegangen. Grant, dagegen konnte mich eher abholen, aber auch sein Charakter war überzogen. Der Humor hat bei mir auch nur selten gezündet, dennoch konnte ich ab und an schmunzeln. Was mich wirklich durchhalten hat lassen war die Hörbuchfassung. Die Sprecherin Viola Müller gibt der Handlung Spitzen und Pointen, die ich im Buch überlesen hätte. Sie liest sehr gut und hat ein gutes Timing. Müller verleiht den Charakteren das gewisse etwas, das mir beim Lesen gefehlt hat. Wirklich sehr erstaunlich, was sie alles aus der Geschichte rausholt hat. Von daher empfehle ich im Zweifel zum Hörbuch zu greifen.

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Veröffentlicht am 22.05.2026

ganz süß, aber mehr leider nicht

The Baby Dragon Café
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Keine Ahnung, was ich mir hier erwartet habe, aber irgendwie dann doch etwas mehr. Die Story plätschert so vor sich hin und so wirklich was Aufregendes passiert leider nicht. Leider kratzte sie für mein ...

Keine Ahnung, was ich mir hier erwartet habe, aber irgendwie dann doch etwas mehr. Die Story plätschert so vor sich hin und so wirklich was Aufregendes passiert leider nicht. Leider kratzte sie für mein Empfinden auch zu sehr an der Oberfläche und mir fehlte es an Tiefe. Die Charaktere sind ganz süß und sympathisch und die Atmosphäre passt auch. Die Drachen allerdings wirkten auf mich in ihrem Verhalten wie vermenschlichte Hunde und sind meiner Meinung nach austauschbar. Okay, ein Hund kann kein Feuer spucken, aber ansonsten hätte das Ganze auch mit jedem anderem Tier spielen können. Genau das fand ich als Fantasy Liebhaberin etwas enttäuschend. Die Love Story zwischen Saphira und Aiden ist süß und hat mich gut unterhalten. Die Beiden sind sehr sympathisch und gerade Saphira mochte ich sehr, aber alles sehr vorhersehbar. Wenn man also keine allzu großen Erwartungen an die Geschichte hier stellt ist sie super. Für mich war es gute Unterhaltung, die mir aber nicht lange im Gedächtnis bleiben wird. Ein netter, cosy Zeitvertreib für Zwischendurch. Die Sprecherin Luise Georgi hat mir mit ihrer warmen, angenehmen Stimme und Sprechweise zum Glück über so manche Länge geholfen, sie hat die beiden Charaktere stimmig vertont und ihnen dadurch Leben eingehaucht.

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Veröffentlicht am 03.05.2026

sehr nüchtern

Zwischen TikTok und Therapie
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Leider konnte mich das Buch nicht so wirklich begeistern und aufgrund des Klappentextes hatte ich mir ehrlich gesagt etwas Anderes darunter vorgestellt. Ich empfand das Ganze als sehr nüchterne Darstellung ...

Leider konnte mich das Buch nicht so wirklich begeistern und aufgrund des Klappentextes hatte ich mir ehrlich gesagt etwas Anderes darunter vorgestellt. Ich empfand das Ganze als sehr nüchterne Darstellung von Extrembeispielen, die etwas zu verallgemeinert waren. Anfangs wird erst mal dargestellt, dass z.B. das freie Spiel unheimlich wichtig ist - das weiß ich auch, bei Teenagern ist das aber nun mal schon eine Zeit lang her und ich glaube nicht, dass viele Eltern von Kleinkindern dieses Buch lesen werden. Zudem wird auch nicht darauf eingegangen, was ist, wenn mein Kind aus diesem Rahmen fällt? Für mich war das ein etwas sinnloses Kapitel. Die Beispiele sind zugegeben sehr interessant, wenn auch extrem und sehr knapp und nüchtern dargestellt. Den Sinn dahinter verstehe ich schon, aber beim Lesen macht mir das weniger Spaß. So richtige Tipps habe ich ehrlich gesagt nicht bekommen, dafür waren die Beispiele dann doch sehr extrem und wertvolle Tipps habe ich jetzt nicht raus gezogen. Liegt vielleicht auch daran, dass ich schon Vorwissen in diesem Bereich habe. Als Buch zum einstieg in die Thematik vielleicht ganz gut, aber ich hatte mir einfach mehr erwartet.

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