Plot gut, Spannung hätte gerne mehr sein können
The Box in the Woods. Schau nicht hineinBei Schüler-Detektiven denke ich automatisch an „A good girls guide to murder“. Da Holly Black aber auch der unangefochtene Spitzenreiter für mich in dieser Kategorie ist, kommt dieses Buch inhaltlich ...
Bei Schüler-Detektiven denke ich automatisch an „A good girls guide to murder“. Da Holly Black aber auch der unangefochtene Spitzenreiter für mich in dieser Kategorie ist, kommt dieses Buch inhaltlich für mich nicht dagegen an. Dabei hat der Plot eigentlich alles was es braucht. Nur spannungstechnisch fehlte was.
Vom Setting her mit dem Sommercamp absolut grandios. Hat so ein bisschen Fear Street Flair. Das allein macht schon viel her.
Ich mochte auch wie der Fall aus den 70ern mit aktuellen Ereignissen verknüpft wurde und der alte Fall quasi neue Wellen schlägt.
Ich fand Stevie und ihre Clique nahbar und sympathisch angelegt, auch wenn die Figuren selbst nicht wahnsinnig viel Tiefe haben.
Die Geschichte ist leicht zu verfolgen und angenehm zu lesen. Sie ist hauptsächlich von klassischer Detektivarbeit geprägt, die vor allem aus Gesprächen besteht.
Es gibt ein paar Aha-Momente und die Situation spitzt sich gegen Ende mal kurz zu, aber sonst ist das Tempo eher gemäßigt. Spannungstechnisch wäre für mein Empfinden mehr möglich gewesen.
Die Auflösung und Rekonstruktion der Ereignisse hat mir richtig gut gefallen. Da macht Stevie Miss Marple alle Ehre.