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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.12.2022

Wenig überzeugend

Happy New Year – Zwei Familien, ein Albtraum
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Lollo, Nina und Malena sind seit der Schulzeit befreundet. Auch wenn sie inzwischen Familien und sich auseinandergelebt haben so halten sie an der Gewohnheit fest, jedes Jahr Mittsommer und Silvester zusammen ...

Lollo, Nina und Malena sind seit der Schulzeit befreundet. Auch wenn sie inzwischen Familien und sich auseinandergelebt haben so halten sie an der Gewohnheit fest, jedes Jahr Mittsommer und Silvester zusammen zu feiern. Lollos Tochter Jennifer und Ninas Tochter Smilla sind beide 17 und dürfen das erste Mal alleine mit Freunden im Haus von Frederick und Nina feiern. Der Alptraum beginnt als in der Nacht Jennifer spurlos verschwindet.
Das Buch hat einen interessanten Schreibstil. In kurzen Kapiteln in der ich-Erzählperspektive wechseln sich die drei Protagonisten Lollo, Nina und Frederick ab. Leider wurde ich mit keinem warm da sie alle durchgehend unsympathisch rüberkommen. Dies gilt genauso für die Nebencharaktere die absolut oberflächlich bleiben. Vieles in der Handlung bleibt nicht nachvollziehbar ja fast schon naiv.
Der Grundgedanke der Story sowie der Aufbau der Geschichte haben mir durchaus gefallen, leider wurde nicht mehr daraus gemacht und daher konnte mich das Buch insgesamt nicht überzeugen.

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Veröffentlicht am 06.05.2026

Sehr wollig aber auch sehr verworren

Garou
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Die Schafe aus Glennkill befinden sich auf Wanderschaft und sind gerade in Frankreich. Vieles dort ist ihrer Meinung nach sehr strange - die Menschen können nicht verständlich sprechen, die Ziegen auf ...

Die Schafe aus Glennkill befinden sich auf Wanderschaft und sind gerade in Frankreich. Vieles dort ist ihrer Meinung nach sehr strange - die Menschen können nicht verständlich sprechen, die Ziegen auf der Nachbarwiese sind verrückt und es gibt ein fremdes, ungeschorenes Schaf. Ihre Schäferin Rebecca hat Besuch von ihrer Mama (die für Humbug zuständig ist und ein zweites Gesicht hat). Doch das ist gar noch nichts denn der Garou treibt sein mörderisches Unwesen. Mensch? Wolf? Werwolf?
Ich mochte Glennkill wirklich sehr, der Schreibstil hier ist ähnlich speziell und die Schafe sind wieder sehr tolle Charaktere mit teils hervorragenden Unterhaltungen. Doch bei aller Schaf-Logik hier herrschte für mich leider ein großes Durcheinander und unnötig verworren. Thriller? Nein wirklich nicht (hätte ich auch nicht erwartet).
Band 3 liegt hier bereits, daher erhalten die Schafe trotz dieser schwachen Fortsetzung eine weitere Chance.

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Veröffentlicht am 03.05.2026

Charaktere bleiben oberflächlich und unsympathisch

Bachelorette Party
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Der Einstieg in das Buch fiel mir leicht, zwei Zeitebenen, zwei Junggesellinnenabschiede, das mysteriöse Verschwinden der ersten Partyteilnehmerinnen und eine einsame Insel in den schwedischen Schären.
Leider ...

Der Einstieg in das Buch fiel mir leicht, zwei Zeitebenen, zwei Junggesellinnenabschiede, das mysteriöse Verschwinden der ersten Partyteilnehmerinnen und eine einsame Insel in den schwedischen Schären.
Leider blieb dies trotz flüssigem Schreibstil nicht. Die Protagonistin war unsympathisch und ertrank in Selbstmitleid, vieles blieb leider furchtbar oberflächlich.
War mir bis zum Ende schleierhaft blieb: das Verhältnis der Frauen zueinander, warum wurden in der aktuellen Zeitebene genau diese Personen eingeladen die doch teils kaum noch Kontakt hatten? Hatte Anneliese außer diesen alten Kontakten keine neuen Freundinnen? Dann noch die oft merkwürdige Beziehung von Tessa zu ihrer Schwester Lena...
Für mich war dann auch das Ende nicht wirklich rund. Manches war schon recht früh ziemlich klar und am Schluss passierte vieles (unnötig brutal) in sehr kurzer Zeit.
Schade, die Idee war wirklich gut konnte mich in der Umsetzung aber nicht packen.

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Veröffentlicht am 11.04.2026

Eliza - zugedröhnte Panikattacke mitten in der Sturmflut

Nachtflut
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Eliza ist nach dem Tod ihrer Eltern und Schwester traumatisiert, depressiv und schwer tablettensüchtig. Ständig bekommt sie Panikattacken. Da kommt die Sturmflut die sogar einen Deichbruch verursacht zur ...

Eliza ist nach dem Tod ihrer Eltern und Schwester traumatisiert, depressiv und schwer tablettensüchtig. Ständig bekommt sie Panikattacken. Da kommt die Sturmflut die sogar einen Deichbruch verursacht zur Unzeit. Während das ganze Dorf bereits evakuiert ist verbarrikadiert sie sich mit dem älteren Ehepaar aus der Nachbarschaft in deren Haus vor den eindringenden Wassermassen. Zwei Männer aus ihrer Vergangenheit sind auf dem Weg zu ihr - um zu helfen oder Rache zu nehmen?
Wirklich spannend war die grundsätzlich interessante Story nicht so sehr. Die Beschreibung der Sturmflut ja, das ständige Wiederholen das die Nachbarn etwas verheimlichen eher nicht. Eliza - tja, wenig sympathisch, sehr naiv und irgendwie weltfremd. Kurz gesagt furchtbar nervig und eine einzige zugedröhnte Panikattacke auf zwei Beinen. Paul und Max dagegen so stereotyp und dank des Prologs war die Story im Grunde bekannt.

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Veröffentlicht am 20.01.2026

Leider recht nervige Protagonisten

Sein Blut komme über euch
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Eine neue Aufgabe für Schwester Fidelma - sie wird von einem Abt um Hilfe gebeten und macht sich auf den Weg zu dessen Kloster. Doch bei der Ankunft ihrer kleinen Reisegruppe ist der Abt bereits beerdigt, ...

Eine neue Aufgabe für Schwester Fidelma - sie wird von einem Abt um Hilfe gebeten und macht sich auf den Weg zu dessen Kloster. Doch bei der Ankunft ihrer kleinen Reisegruppe ist der Abt bereits beerdigt, er starb an dem Tag der ihm von einem angeblichen Geist vorhergesagt wurde.
Natürlich beginnt Fidelma zu ermitteln. Was den historischen Kontext betrifft finde ich diese Reihe sehr interessant und lehrreich, durchaus gut geschrieben.
Ich kenne ein paar, aber nicht alle der bereits 36 Bände und langsam der Reihe die Luft auszugehen. Fidelma ist einfach nur noch arrogant, sehr herablassend und einfach nur noch unsympathisch. Ihr Mann Eadulf wirkt immer einfältiger (was er gar nicht ist) und wird nur noch abwertend behandelt. Leider sehr nervig und dabei unnötig. Schade, dieser Band kommt nicht an die früheren heran.

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