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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.05.2026

Wunderbar emotional

Lucky List
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Lucky List von Rachael Lippincott war für mich eine wirklich gelungene Young Adult Romance.

Wir lernen hier Emily kennen, die vor nicht allzu langer Zeit ihre Mutter verloren hat und noch trauert. Dieser ...

Lucky List von Rachael Lippincott war für mich eine wirklich gelungene Young Adult Romance.

Wir lernen hier Emily kennen, die vor nicht allzu langer Zeit ihre Mutter verloren hat und noch trauert. Dieser Verlust hat sie so verändert, dass sie nicht mehr wirklich an ihr Glück glaubt und sich einigelt. Nun zieht aber Blake wieder zurück in die Stadt, eine alte Freundin aus der Kindheit, mit der sie immer mehr Zeit während des Sommers verbringt. Dabei lernt sie durch einen Fund nicht nur ihre Mutter sondern auch sich selbst immer besser kennen und lässt dabei auch wieder Freude und Glück zu.

Emily war ein sehr starker und sympathischer Charakter. Man fühlt total mit ihr mit und während des Buches konnte man immer mehr nachvollziehen, wieso sie sich vor dem Sommer immer mehr verändert hat und wie sie gehandelt hat.
Blake hingegen ist ganz anders als Emily. Auch sehr stark und sympathisch aber auch unglaublich selbstbewusst und in sich ruhend, hatte ich das Gefühl.

Es gibt eine schöne langsame Entwicklung der Freundschaft zwischen Blake und Emily während des Sommers, was wirklich schön zu lesen war. Es hat sich sehr entschleunigend und leicht angefühlt, da kein künstliches Drama erzeugt wurde.

Ich fand die Geschichte unglaublich berührend und emotional geschrieben, das Tempo war sehr angenehm und es hat mich mehrmals zu Tränen gerührt.
Auch das Ende fand ich sehr gelungen, es war in sich schlüssig und total verständlich.
Insgesamt unglaublich gut geschriebenes Buch, eine wunderbar emotionale Handlung und sehr sympathische Charaktere, die mir sehr ans Herz gewachsen sind. Eine Geschichte, die ich immer wie lesen würde. Ein 4,5 Sterne Buch für mich.

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Veröffentlicht am 06.05.2026

Spannende und emotional packende Handlung

Liars all around me
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Liars all around me von Clara Blais ist ein Buch ganz im Stil von "A Good Girl's Guide to Murder" und hatte mich daher direkt angesprochen. Die Leseprobe fand ich schon super, Ryle war mit direkt sympathisch ...

Liars all around me von Clara Blais ist ein Buch ganz im Stil von "A Good Girl's Guide to Murder" und hatte mich daher direkt angesprochen. Die Leseprobe fand ich schon super, Ryle war mit direkt sympathisch durch seinen Humor, daher konnte ich es kaum erwarten, weiter zu lesen.

Anfangs habe ich etwas gebraucht bis ich in die Handlung rein gekommen bin. Danach allerdings habe ich es in einem Rutsch durch gelesen und konnte das Buch auch gar nicht mehr weg legen.

Die Kapitel wechseln aus der Sicht von Avery und Ryle, was ich sehr angenehm fand. Avery ist die Tochter der Bürgermeisterin und hat daher mit sehr viel Druck zu Hause und auch in der Öffentlichkeit und der Schule zu kämpfen. Sie nimmt es zwar so hin, aber während der Handlung können wir Stück für Stück hinter die aufgebaute Mauer und Fassade blicken.
Bei Ryle ist es ähnlich. Er wird für kleinkriminell gehalten und hat das typische Bad Boy Image, tut aber auch nichts dafür, um das Gegenteil zu beweisen. Auch bei ihm blicken wir nach und nach hinter die Mauern.

Ryle war mir igendwie direkt sympathisch, ich fand ihn sehr humorvoll und die Beziehung zu seinem kleinen Bruder ist sehr liebevoll und verständnisvoll, er wird als sehr empathischer Mensch dargestellt.
Auch Avery war mir sehr sympathisch, man fühlt einfach mit ihr mit wenn die Szenen mit ihren Eltern passieren.

Die Handlung hat mir gut gefallen, das langsame Annähern von Ryle und Avery, das Blicken hinter die jeweilige Fassade ist sehr schön beschrieben und es wird langsam aufgebaut, sodass es mich an den richtigen Stellen auch emotional mitgenommen hat und die Tränen gekommen sind. Hier wurde nichts übereilt oder überhastet geschrieben.

Ich fand es auch gut, dass die ganze Zeit an der Auflösung des Mordes gedacht wurde und wie die Jugendlichen versuchen es zu lösen.

Das Ende bzw. den letzten Abschnitt fand ich wirklich unvorhersehbar, man hält im Laufe des Buches wirklich jeden für verdächtig.

Das einzige was mich gestört hat, waren ein paar Grammatik- und Rechtschreibfehler.

Insgesamt kann ich das Buch wirklich weiterempfehlen. Der Spannungsaufbau war genau richtig, es wurde nichts überhastet und emotional konnte es mich auch mitnehmen, daher 4,5 Sterne.

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Veröffentlicht am 27.04.2026

Lange im Dunkeln getappt

Beth is dead
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Beth is Dead von Katie Bernet war für mich ein fesselnder Thriller, bei dem ich nach jedem Perspektivwechsel jemand anderen als Mörder verdächtig habe.

Der Anfang war schon keine leichte Kost. Darüber ...

Beth is Dead von Katie Bernet war für mich ein fesselnder Thriller, bei dem ich nach jedem Perspektivwechsel jemand anderen als Mörder verdächtig habe.

Der Anfang war schon keine leichte Kost. Darüber zu lesen wie Beth, eine der vier Schwestern, draußen ermordet aufgefunden wird und es nicht klar ist, wer es war und was passiert ist.

Die Kapitel haben zwischen den Schwestern hin und her gewechselt, auch in der Zeit. Teilweise haben wir sogar aus der Sicht von Beth lesen können. Spannend war dabei wie unterschiedlich die Schwestern sind und welche Geheimnisse und Konflikte unter der Oberfläche brodeln. Ich habe nach jedem Kapitel immer wieder überlegt wie die jeweilige Schwester einzuschätzen ist, ob sie einen sympathisch ist, ob sie vielleicht ein Motiv hätte, weil es so unklar war, wer es getan haben könnte.

Die Spannung hat sich meiner Meinung nach die ganze Zeit konstant gehalten, es war sehr packend geschrieben und die Handlung wirklich durchdacht.

Das einzige was mir gefehlt hat, war das Trauern um Beth und auch irgendwo das Vermissen des Vaters. Ich fand, dass die Gefühle leider etwas an der Oberfläche blieben. Man hat nicht so wirklich die Trauer um die ermordete Schwester und den verschwundenen Vater gespürt. Man hatte das Gefühl sie würden "einfach" mit ihrem Leben weitermachen wie bisher.

Die Aufmachung des Buches finde ich auch sehr hübsch, das Lesezeichen, das man heraus trennen kann, fand ich super praktisch.

Das Buch hat mich wirklich sehr gut unterhalten, ich habe sehr lange im Dunkeln getappt wer es sein könnte und hatte nur Vermutungen, die ich nicht für wahrscheinlich hielt. Mit dem Ende hatte ich so nicht gerechnet. Also ein wirklich gelungener Thriller! Für mich insgesamt 4,5 Sterne.

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Veröffentlicht am 23.04.2026

Nervenkitzel ohne Ende

Missing Page - Tödliche Worte
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Missing Page von Katie Kento war für mich wirklich reiner Nervenkitzel.
Die Schreibweise fand ich angenehm und packend und ich war direkt in der Handlung drin.

Die Protagonistin Toni war mir zunächst ...

Missing Page von Katie Kento war für mich wirklich reiner Nervenkitzel.
Die Schreibweise fand ich angenehm und packend und ich war direkt in der Handlung drin.

Die Protagonistin Toni war mir zunächst eigentlich sympathisch aber die Sachen, die sie mit zu dem Workshop des Bestsellerautors genommen hat, waren schon verdächtig und ich konnte ihr bis zu einem gewissen Kapitel nicht vollkommen trauen. Das Schlafwandeln hat zusätzlich dazu beigetragen, dass immer eine gewisse Skepsis erhalten blieb.

Die Charaktere fand ich gut ausgearbeitet, es blieb nicht so oberflächlich, sodass man zu jedem einen Bezug bekam und sich vorstellen bzw. auch eben nicht vorstellen konnte, dass diese Person verdächtig ist.

Irgendwann kam der Zeitpunkt wo man jeden verdächtigt und man hatte hier die klassischen Verdächtigen wie Gärtner, usw.
Es gab im Laufe der Handlung krasse Wendungen, mit denen ich so gar nicht gerechnet habe. Die Auflösung fand ich wahnsinnig gut, ich wäre nie im Leben darauf gekommen. Man hat sich zum Ende hin auch total gestresst und in die Ecke gedrängt gefühlt wie die Protagonistin und hatte über die gesamte Zeit ein beklemmendes Gefühl, weil man niemandem trauen konnte und auch an der Protagonistin selbst zweifelte.

Besonders gelungen fand ich die Rätsel, die sehr gut ausgearbeitet waren, genau wie der Fall an sich. Ich fand es auch sehr abwechslungsreich durch die Lagepläne und die Schreibaufgaben der einzelnen Personen zwischendurch.

Das Tempo war insgesamt stimmig. Im Mittelteil zog es sich für mich nur etwas.
Insgesamt hat es mir aber sehr gut gefallen, es war spannend, hatte viele unvorhersehbare Wendungen und gut ausgearbeitete Charaktere. Kann ich nur empfehlen!

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Veröffentlicht am 03.03.2026

Authentische Sports Romance

Revolve
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Authentische Sports Romance
Für mich war Revolve von Bal Khabra endlich ein Sports Romance Buch, in dem das Eiskunstlaufen nicht nur nebenbei passiert und abgehandelt wird und es eigentlich eher um alles ...

Authentische Sports Romance
Für mich war Revolve von Bal Khabra endlich ein Sports Romance Buch, in dem das Eiskunstlaufen nicht nur nebenbei passiert und abgehandelt wird und es eigentlich eher um alles andere geht, hier werden der Sport, die Figuren auch näher beschrieben und somit auch tatsächlich authentisch dargestellt.
Die beiden Protagonisten fand ich sehr sympathisch, man schloss sie direkt ins Herz. Das lag auch sehr am tollen Schreibstil und der Art und Weise, wie es hier beschrieben wurde. Sehr emotional und tiefgründig, hier blieb nichts an der Oberfläche sondern hat die nötige Tiefe gehabt. Auch die tension zwischen den beiden Protagonisten hat man gespürt.
Was man auch erwähnen sollte, ist dass hier zum Beispiel auch kein extra miscommunication trope eingebaut wurde, wie es bei vielen anderen Sports romances üblich. Hier wird stattdessen der Fokus auf emotionale Verbindung, Verständnis und eigene Unsicherheiten gesetzt.
Was mich etwas irritiert hat, war die Übersetzung bei den Sprüngen, die nicht konsistent war. Es war teilweise auf Englisch und Deutsch gemischt, was für mich keinen Sinn ergeben hat. Dies ist allerdings mein einziger Kritikpunkt.

Für mich war Revolve wirklich ein Highlight. Wer nicht nur Romance in diesem Genre lesen möchte, sondern sich auch für den sportlichen Teil interessiert, ist hier richtig. Eine emotionale, spannende und tiefgründige Geschichte. Kann ich nur weiterempfehlen!

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