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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.05.2026

Interessant

Bullshit mit Blümchenkleid
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Klare Worte über den aktuellen Trends von Tradwives.
Anhand von konkreten Beispielen zeigt die Autorin, wie der Trend funktioniert, warum sich Frauen dieser Bewegung anschließen und was die Gefahren dieser ...

Klare Worte über den aktuellen Trends von Tradwives.
Anhand von konkreten Beispielen zeigt die Autorin, wie der Trend funktioniert, warum sich Frauen dieser Bewegung anschließen und was die Gefahren dieser Bewegung sind. Die Autorin wirft einen Blick hinter die Kulissen der vielen Instagram- und Tiktok-Fassaden und zeigt das reale Leben auf. Dies wird von Interviews unterstützt, die noch einmal die Sichtweise erweitern und neue Aspekte aufzeigen.
Schön finde ich, dass die Frauen, die sich dem Trend anschließen nicht verurteilt werden, sondern die Gründe aufgezeigt werden, warum auch rational denkende Frauen sich diesem Trend anschließen und – vermutlich – zu spät merken, dass nicht alles Gold ist, was glänzt.
Das Buch zeigt aber auch auf, wie die Social-Media-Welt ein verzerrtes Weltbild vermitteln kann, als wäre es die Wahrheit. Wie Fehlinformationen und mangelnde unabhängige Medien dazu führen können, dass Menschen an eine Welt glauben, die es gar nicht gibt.
Interessant fand ich auch den kurzen Überblick darüber, wie es überhaupt zu Hausfrauen gekommen ist. Das habe ich mich auch schön öfter gefragt, aber nie die Ruhe gehabt, es zu recherchieren. Das Buch gibt auch viele Hinweise auf weiterführende Literatur, wenn man sich intensiver mit dem Thema beschäftigen möchte. Dies führt dazu, dass dieses Buch nicht zu ausufernd und langweilig wird, man aber auch nicht mit Halbwissen alleine gelassen wird.

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Veröffentlicht am 07.05.2026

Kurzweilig

Der Dschinn deines Herzens
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Ein Ratgeber, der nicht wie einer geschrieben ist. Auf unterhaltsame Weise führt die Autorin den Leser durch die Möglichkeiten, die ein Mensch hat, um sein Leben zu ändern. Laura scheint am Tiefpunkt ihres ...

Ein Ratgeber, der nicht wie einer geschrieben ist. Auf unterhaltsame Weise führt die Autorin den Leser durch die Möglichkeiten, die ein Mensch hat, um sein Leben zu ändern. Laura scheint am Tiefpunkt ihres Lebens angekommen zu sein und kurz vor einem Burn-out zu stehen, wenn sie nicht schon drin ist. Da findet sie einen Flaschengeist, der ihr hilft, ihr Leben und sich selbst zu ändern.
Während andere Ratgeber stets „Du musst“ schreiben, zeigt hier der Dschinn Möglichkeiten auf, die Laura gehen kann, aber auch die Schwierigkeiten, die sich für sie ergeben. Die inneren Widerstände, die sie überwinden muss. Sowohl durch die Geschichte selbst, als auch durch die Geschichten, die der Dschinn erzählt, kann der Leser viel über sich und seine Mitmenschen erfahren.
Schön finde ich, dass auch die Menschen im Umfeld von Laura einbezogen werden und deren Bedürfnisse. Besonders wichtig finde ich die Botschaft, dass das Handeln anderer Menschen von ihnen selbst ausgeht und ihre Wurzeln im Inneren der Person zu finden sind und unhöfliches oder sogar schlechtes Verhalten gegenüber einer Person nicht immer gegen diese gerichtet sein muss.
Das Buch ist kurzweilig und gut geschrieben. Mir gehen die Veränderungen von Laura etwas schnell, was aber sicher dem geschuldet ist, dass die Geschichte nicht unnötig verlängert werden sollte und dann ihre Leichtigkeit verlieren würde.

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Veröffentlicht am 06.05.2026

Anders als erwartet

Ins fahle Herz des Sommers
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Ein Thriller der ganz anderen Art, denn hier geht es zwar auch ums Sterben, aber auf andere Art. Wir befinden uns in dem Szenario, dass Klimaforscher uns immer wieder vorhergesagt haben: Die Erde hat sich ...

Ein Thriller der ganz anderen Art, denn hier geht es zwar auch ums Sterben, aber auf andere Art. Wir befinden uns in dem Szenario, dass Klimaforscher uns immer wieder vorhergesagt haben: Die Erde hat sich derart erwärmt, dass nichts mehr wachsen kann und die Menschen die Häuser nur nachts verlassen können.
Während fast alle Menschen entweder in den Norden geflohen sind oder bereits verstorben sind, hält es Fausto noch in einem Dorf aus, dass nicht sein eigenes ist, aber in dem er sich nun wohl fühlt. Während er um sein Überleben kämpft und nur zwei soziale Kontakte hat, lernt er Valerie kennen. Sie ist nicht nur geheimnisvoll, weil sie keine Erinnerung an ihre Vergangenheit hat, sondern auch, weil ihr das Wetter nichts auszumachen scheint.
Die Geschichte ist auf wenige Menschen beschränkt, doch diese zeigen so viele Dinge auf, die während eines solchen Szenarios passieren können und was sie mit den Menschen machen. Besonders interessant finde ich den Pfarrer, der zunächst weiterhin seinen Gottesdienst abhält und seine Beweggründe darlegt.
Eschbach bewertet keine der Personen und ihre Handlungen, sondern legt sie durch die verschiedenen Handlungen und Gespräche dar, sodass der Leser bzw. Hörer sich selbst eine Meinung bilden kann und darüber nachdenken kann, wie er selbst in einer derartigen Lage handeln würde. Wobei ich denke, dass das Niemand mit Sicherheit sagen kann, bis er selbst in dieser Situation ist.
Die Hörbuchstimme passt sehr gut zu der düsteren Stimmung.

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Veröffentlicht am 06.05.2026

Mit Tiefgang

Und das Glück duftet nach Wolken und Meer
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Ein schöner Roman, der weit über eine einfache Liebesgeschichte in Irland hinausgeht. Schon nach wenigen Seiten hat mich der Roman in seinen Bann gezogen und ich wollte unbedingt wissen, wie es mit Kayla ...

Ein schöner Roman, der weit über eine einfache Liebesgeschichte in Irland hinausgeht. Schon nach wenigen Seiten hat mich der Roman in seinen Bann gezogen und ich wollte unbedingt wissen, wie es mit Kayla weitergeht.
Sie scheint eine Frau zu sein, die versucht, alles im Leben richtig zu machen und doch scheint es ihr nicht so zu gelingen, wie es sein sollte. Als dann noch ihr Vater stirbt und sie zurück in ihre Heimat Irland fliegt zu ihrer zerrütteten Familie und einem Dorf in dem jeder jeden kennt, scheint das Chaos perfekt zu sein, doch genau da beginnt die unglaubliche Geschichte über Vergebung, Veränderung und der Einsicht, dass das Leben manchmal anders ist, als man glaubt und man selbst die Veränderung sein kann, die es braucht.
Obwohl der Roman so viel Tiefgang hat, ist er doch leicht und locker zu lesen, was sicher auch an den tollen Beschreibungen der Umgebung liegt. Man fühlt sich direkt selbst nach Irland versetzt und möchte die kleine Parfümerie und die Galerie besuchen.
Die Protagonisten sind toll dargestellt, auch deren Entwicklung und die dahinterstehenden Gefühle, die sich über so einen langen Zeitraum festgesetzt haben.
Bei dem Ende habe ich gemischte Gefühle. Einerseits hätte die Geschichte vorher enden können, dann hätten wir aber nicht gewusst, was mit der Suche nach ihrer Mutter passiert, andererseits ging die Suche dann doch relativ schnell zu Ende und ich war überrumpelt, dass das Buch zu Ende ist. Daher denke ich, dass dies Einschätzung, ob einem das Ende gefällt oder nicht, eine sehr persönliche sein wird.

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Veröffentlicht am 27.04.2026

Schönes Kinderbuch

Ponystarke Ferien. Ein Pferdetraum wird wahr (Band 1)
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Zwei Wochen auf einem Ponyhof, da ist das Glück für Toni perfekt, denn der Reiterhof, auf dem sie sonst reiten darf, macht Ferien. Das Buch startet gut und ich konnte die Traurigkeit bei dem Abschied von ...

Zwei Wochen auf einem Ponyhof, da ist das Glück für Toni perfekt, denn der Reiterhof, auf dem sie sonst reiten darf, macht Ferien. Das Buch startet gut und ich konnte die Traurigkeit bei dem Abschied von den Pferden sehr gut nachvollziehen. Doch dann fand ich es komisch, dass sich die Eltern angeblich Sorgen um Toni gemacht haben, weil sie viel zu spät nachhause gekommen ist, aber es wurde nichts unternommen, um sie zu kontaktieren oder zu suchen.
Die Reise auf den Ponyhof und die Protagonisten sind sehr schön dargestellt und man kann sich gut in die Stimmung hineinversetzen. Als Erwachsener fand ich es spannend, wie Nessi immer freundlich bleibt, obwohl sie so eine „kleine Hexe“ als Teilnehmerin hat. Die Kinder hat es einfach nur geärgert, wie gemein Emilia ist, auch, wenn sie es am Ende nachvollziehen konnten.
An die Sprache musste ich mich etwas gewöhnen, denn knallschön habe ich noch nie gehört und bin gespannt, ob es nun Einzug in den Wortschatz der Kinder haben wird.
Doch in diesem Buch geht es nicht nur um das Glück von Toni zwei Wochen auf einem Ponyhof zu verbringen, sondern auch darum, dass die Ponys jede Nacht zu verschwinden scheinen, um dann irgendwo anders wiederaufzutauchen.
Es gibt daher mehrere spannende Stränge, die es zu lösen gilt. Denn, dass Emilia irgendwann nett werden muss, haben die Kinder die ganze Zeit gehofft. Niemand kann doch über zwei Wochen so nervig und anstrengend sein. Zumindest war das die Einstellung der Kinder. Also fieberten sie auch hier mit. Auf den „Täter“ für die Ponygeschichte sind sie trotz großem Rätselspaß nicht gekommen. Was aber die Spannung natürlich gesteigert hat.
Auch wenn sich der Ponyhof in Dänemark befindet, kommt die dänische Gemütlichkeit nicht so rüber, wie ich es mir als Erwachsener vorstelle, aber für die Kinder war es aufregend, weil es ein anderes Land ist und daher noch spannender als ein Ponyhof in Deutschland.
Ich bin gespannt, wie die nächsten Teile sind und ob es die gleichen Kinder sind, die zu Besuch auf den Hof kommen oder neue Kinder.

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