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Veröffentlicht am 12.05.2026

Stromberg Wieder alles wie immer

Stromberg – Filmhörspiel
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Stromberg – Wieder alles wie immer das Hörspiel zum Film von Rals Husmann. Wie der Titel schon sagt ist dies das Hörspiel zu dem Film der vergangenes Jahr rauskam. Das Hörspiel ist unterhaltsam und in ...

Stromberg – Wieder alles wie immer das Hörspiel zum Film von Rals Husmann. Wie der Titel schon sagt ist dies das Hörspiel zu dem Film der vergangenes Jahr rauskam. Das Hörspiel ist unterhaltsam und in bekannter Stromberg Manier.

Bernd Strombergs Zeiten bei der Capitol sind lange vorbei und auf der Arbeitswelt hat sich einiges getan. Da es aber einen gewissen Kult um Stromberg gibt, will man eine Talkshow mit Stromberg und einigen seiner alten Kollegen machen. Doch dies gerät schnell aus den Fugen und nimmt Wendungen die niemand so vorhersehen konnte.

Bernd Stromberg hat sich in den letzten Jahren nicht geändert. Er ist immer noch übertrieben sarkastisch, egoistisch und chauvinistisch. Man muss diese Art und den Humor mögen und abkönnen um die Filme, Serien, Bücher usw gut zu finden. Mein Mann und ich haben früher die Serie gerne geschaut und auch heute gucken wir ab und an eine Folge. Daher haben wir uns auch auf dieses Hörspiel gefreut.

Im Grunde kann man das Hörspiel gut hören. Es gibt viele lustige Szenen und auch einiges zum Nachdenken. Allerdings fand ich es teilweise schwer dem Geschehen zu folgen. Im Grunde hört sich das Hörspiel so an als ob der Film läuft man aber kein Bild dazu hat. Hier hätte ich mir ein paar Erklärende und Beschreibende Worte gewünscht, damit man weiß was sich gerade abspielt oder wo man genau ist. Es gibt zwar hier und da ei paar Erklärungen die „Bernd Stromberg“ selbst gibt, allerdings waren die nicht immer hilfreich. Ich habe schon einige Hörspiele zu Filmen gehört, die waren alle wesentlich besser umgesetzt.

Man kann das Hörspiel hören, allerdings würde ich den Film doch bevorzugen. Wenn man den Film schon gesehen hat, hat man es wesentlich leichter sich vieles vorzustellen. Vielleicht versteht man dann auch manche Szenen besser.

Es war uns trotzdem ein Genuss das Hörspiel zu hören und alte Bekannte aus der Capitol wiederzutreffen.

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Veröffentlicht am 08.05.2026

Der Fahrer

Der Fahrer
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Der Fahrer von Andreas Winkelmann ist der dritte Band seiner Kerner/Oswald Reihe. Der Thriller hat sich gut hören lassen. Er ist spannend und man kann ihn auch gut ohne Vorkenntnisse der ersten beiden ...

Der Fahrer von Andreas Winkelmann ist der dritte Band seiner Kerner/Oswald Reihe. Der Thriller hat sich gut hören lassen. Er ist spannend und man kann ihn auch gut ohne Vorkenntnisse der ersten beiden Teile lesen. Die Bücher sind in sich abgeschlossen und behandeln immer einen neuen Fall. Nachdem mir der zweite Teil nicht so gut gefallen hat, konnte mich Band drei wieder mehr fesseln.

Es wurde eine junge Frau aus ihrem Auto entführt. Der Täter hat auf ihrem Auto ein # hinterlassen. Unter diesem findet man beängstigende Videos und in einem gibt der Täter der Polizei 24 Stunden um die Frau zu finden. Falls sie es nicht schaffen wird sie sterben. Es beginnt ein Wettkampf gegen die Zeit und der Täter scheint mit der Polizei zu spielen.

Das Hörbuch hat sich gut und spannend hören lassen. Der Autor greift aktuelle Themen auf und bereitet sie zu einem Gänsehaut Thriller zusammen. Ich bin gut in die Geschichte reingekommen und konnte gut miträtseln und ermitteln. Der Autor hat einige Wirrungen und falsche Fährten mit eingebaut, so war mir der Täter und das Motiv lange nicht klar. Allerdings war mir das Ende dann doch zu plötzlich und für mich nicht ganz befriedigend.

Der Spannungsbogen ist immer mal wieder hoch, flacht aber zwischendrin immer mal ab. So gibt es ein paar Längen die man aber gut übersteht. Vielleicht lag es auch an der Stimme des Vorlesers. Eigentlich höre ich Bücher die Charles Rettinghaus einliest gerne, doch bei diesem Buch war seine Vortragsweise teilweise etwas übertrieben und künstlich.

Ein spannender Dritter Teil mit vielen Wendungen, ein paar Längen aber einer spannenden Story.

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Veröffentlicht am 24.04.2026

Das Mädchen aus Yorkshire

Das Mädchen aus Yorkshire
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Das Mädchen aus Yorkshire von Lucinda Riley ist eines ihrer frühen Werke. Sie schrieb das Buch 1993 als Lucinda Edmonds und war ihr zweiter Roman. Sie hatte den Wunsch dieses Buch zu überarbeiten und als ...

Das Mädchen aus Yorkshire von Lucinda Riley ist eines ihrer frühen Werke. Sie schrieb das Buch 1993 als Lucinda Edmonds und war ihr zweiter Roman. Sie hatte den Wunsch dieses Buch zu überarbeiten und als Lucinda Riley neu zu verlegen. Durch ihren Tot hat nun ihr Sohn Harry Whittaker diese Aufgabe übernommen, das Werk etwas überarbeitet und neu herausgebracht.

Das Buch spielt in den 1970iger und 80iger Jahren. Dabei geht es hauptsächlich um die junge Leah die in Yorkshire aufwächst. Sie hat eine beschauliche Kindheit und ist mit der Nachbarsfamilie Delancey auf verschiedene Weisen verbunden. Durch Zufall wird sie von einer Modelagentin entdeckt und legt eine glanzvolle Karriere hin. Doch es gibt auch Schatten in Leahs Leben und als Geheimnisse aus der Vergangenheit anfangen ans Licht zu kommen steht für sie alles auf dem Spiel.

Ich lese die Bücher von Lucinda Riley unheimlich gerne. Allerdings habe ich mich mit dem Buch etwas schwer getan. Es lag nicht unbedingt am Schreibstil, dieser war wieder sehr angenehm und leicht. Auch die Perspektivenwechsel machten das Buch noch spannender und interessanter. Es ist atmosphärisch und man durchläuft mit den Protagonisten so manche Gefühlregungen. Mich störten die vielen Längen und Ausführlichen Beschreibungen. Es wirkte dadurch alles etwas träge und zäh. Anfangs hatte ich auch meine Probleme in die Geschichte zu finden und fragte mich wo die Autorin ihre Leser hinführen möchte.

Die Geschichte an sich ist, wie nicht anders zu erwarten gewesen, sehr vielschichtig und hat wieder viele Themen. So wird das Modelleben beleuchtet, aber auch Neid, Hass, Liebe, Depression, Selbstaufgabe, Mord und der zweite Weltkrieg finden hier ihren Raum. Es ist wirklich viel was die Autorin in nur einem Buch versucht unter zu bringen. Für die Geschichte hätten es auch ein paar Themen weniger sein können. Allerdings passen alle gut ineinander und am Ende klärt sich alles in einem Showdown auf. Und doch wirkt es etwas überladen.

An sich war das Buch wieder unterhaltsam, spannend und atmosphärisch. Es wirkt stellenweise etwas düster und vorhersehbar, lässt sich trotzdem gut lesen. Man merkt dass es eines der ersten Werke der Autorin ist und wie sie sich weiterentwickelt hat.

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Veröffentlicht am 10.03.2026

Der Tote am Valentinstag

Morde mit Meerblick: Der Tote am Valentinstag
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Morde mit Meerblick: Der Tote am Valentinstag von Valerie Nordmann ist ein Kurzkrimi der an der Nordsee spielt. Dies ist der Auftakt ihrer Kea Klaasen Mordreihe. Ich würde diese Reihe als Cosy Krimi einstufen. ...

Morde mit Meerblick: Der Tote am Valentinstag von Valerie Nordmann ist ein Kurzkrimi der an der Nordsee spielt. Dies ist der Auftakt ihrer Kea Klaasen Mordreihe. Ich würde diese Reihe als Cosy Krimi einstufen. Es ist ein gemütlicher Krimi mit subtiler Spannung.

Eigentlich freute Kea sich auf einen entspannten Valentinsabend mit ihrem Date Alexander gefreut. Doch plötzlich ruft seine Schwester Laura an und bittet ihn um Hilfe. In ihrem Wohnzimmer liegt eine Leiche. Bei dem Toten handelt es sich um Lauras Valentinsdate Valentin. Dieser wurde erstochen und alles deutet auf Laura als Täterin hin. Laura bittet Kea für sie nachzuforschen wer Valentin ermordet hat.

Der Kurzkrimi hat sich recht gut und schnell lesen lassen. Der Schreibstil ist leicht, locker und frisch. Zudem mochte ich den sarkastischen Ton von Kea und ihre scharfsinnige Art. Obwohl sie eigentlich ein Café betreibt und keine wirkliche Ahnung von Ermittlungsarbeit hat, ist sie schnell auf eine Spur gekommen die die Polizei nicht ins Auge fasste. Die Autorin hat einige Wendungen und falsche Spuren mit eingebaut. Somit konnte man immer gut miträtseln.

Sehr schön fand ich auch das drum herum. Es geht nicht nur um den Fall, man lernt auch die verschiedenen Personen aus dem Ort kennen, die Umgebung wird plastisch beschrieben. Und obwohl ich kein Nordseefan bin fand ich die Schilderungen von Tjadesiel interessant.

Was die Spannung angeht ist noch etwas Luft nach oben. Es ist eher eine subtile Spannung die mal mehr mal weniger spürbar ist.

Es war ein netter Kurzkrimi der sich schnell und gut lesen lässt. Mit einer speziellen Hobbyermittlerin und einem sarkastischen Tonfall.

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Veröffentlicht am 06.03.2026

Mademoiselle Coco

Mademoiselle Coco und der Duft der Liebe
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Mademoiselle Coco und der Duft der Liebe von Michelle Marly ist eine Romanbiografie über die bekannte Coco Chanel und wie sie ihr berühmtes Parfüm entwickelte. Der Roman reiht sich in die Mutige Frauen ...

Mademoiselle Coco und der Duft der Liebe von Michelle Marly ist eine Romanbiografie über die bekannte Coco Chanel und wie sie ihr berühmtes Parfüm entwickelte. Der Roman reiht sich in die Mutige Frauen zwischen Kunst und Liebe Reihe ein.

Ich habe ein paar Bücher dieser Reihe gelesen und mag sie recht gerne. Es sind immer tolle Romane von verschiedenen Autoren die Fakten mit Fiktion verbinden und eine schöne Geschichte daraus machen. In dem vorliegenden Buch wird das Leben von Coco Chanel zwischen den Jahren 1919 und 1922 beleuchtet.

Paris 1919 Coco Chanels Liebhaber Boy Capel kommt bei einem Autounfall ums Leben. Für die erfolgreiche Modeschöpfer bricht eine Welt zusammen. Sie ist wie gelähmt und versinkt in Trauer. Erst der Plan, ihrer großen Liebe mit einem Duft zu gedenken und für die moderne Frau zu kreieren lässt sie aus der Trauer erwachen. Mit neuem Lebensmut macht sie sich auf die Suche nach dem passenden Duft und trifft dabei auf den russischen Großfürsten und Exilanten Dimitri Romanow.

Das Buch hat sich gut lesen lassen. Der Schreibstil ist leicht, bildhaft und unterhaltsam. Man kann ihn gut lesen und sich auch gut in die Geschichte reindenken. Obwohl es den roten Faden des Parfüms gibt, plätschert die Geschichte an manchen Stellen etwas vor sich hin. Es fehlt ein gewisser Spannungsbogen, man kann das Buch gut ein paar Tage aus den Händen legen und später wieder einsteigen und hat nicht das Gefühl was verpasst zu haben.

Obwohl mich das Buch gut unterhalten hat, gab es einige Längen. Es gab immer wieder Affären in Cocos Leben, diese waren mir teilweise etwas zu sehr ausgeschmückt, da sie nicht unbedingt zum entstehen ihres Parfüms beitrugen. Allerdings gehörten sie zu ihrem Leben und daher ist es gut das sie Erwähnung fanden. Ich hätte gerne noch etwas mehr über das Entstehen und die Herstellung des Parfüms erfahren. Das kam mir etwas zu kurz.

Für mich war neben der Entstehung des weltbekannten Parfüms Chanel No 5 auch interessant mit wie vielen verschiedenen Persönlichkeiten Coco in Kontakt stand. Obwohl sie aus einfachen Verhältnissen stammte, schaffte sie es an die Spitze der damaligen Berühmtheiten. Sie hat ein sehr bewegendes Leben geführt und ihre Ziele immer verfolgt.

Diese Romanbiografie verbindet sehr schön Fakten und Fiktion und bringt einem das Leben der Coco Chanel und ihres weltberühmten Parfüms näher. Es lässt sich gut lesen und für ein paar Stunden in die 1920iger Jahre in Frankreich abtauchen.

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