Das Cover finde ich wie schon dem Buch "Tiere" sehr gelungen, es ist schlicht und trotzdem auffällig.
Das Buch erzählt die Geschichte des prüden, alternden Galeristen Donald Ramsey, der seine Assistentin ...
Das Cover finde ich wie schon dem Buch "Tiere" sehr gelungen, es ist schlicht und trotzdem auffällig.
Das Buch erzählt die Geschichte des prüden, alternden Galeristen Donald Ramsey, der seine Assistentin zufällig in einer verfänglichen Situation beobachtet und von diesem Tag an besessen von ihr ist. Da er sehr vermögend ist, kann er sich Zeppo erkaufen, der sowohl zum Komplizen seiner sexuellen Neigungen wird, als auch zum Komplizen seiner grauenhaften Taten, um endlich zu erreichen, was er will.
Ramsey scheint nicht zu wissen, wie man mit Gefühlen umgeht, vielleicht ist er deshalb so kalt und skrupellos um sein Ziel zu erreichen ohne zu bemerken, wie groß der seelische Schaden bei seinen Opfern ist.
Fazit:
Voyeur war der 1. veröffentliche Roman von Simon Beckett, was man leider auch merkt. Es zieht sich teilweise unheimlich in die Länge und es wird nur wenig Spannung aufgebaut. Immer wieder wird das selbe Thema besprochen. Für einen Thriller passiert mir hier einfach zu wenig.
Nigel lebt in seiner eigenen Welt, in der er glücklich und zufrieden ist. Er hat einen einfachen Job im Büro, der in sein einfaches Leben und zu seinem einfachen Wesen passt. Cheryl und Karen, die ebenfalls ...
Nigel lebt in seiner eigenen Welt, in der er glücklich und zufrieden ist. Er hat einen einfachen Job im Büro, der in sein einfaches Leben und zu seinem einfachen Wesen passt. Cheryl und Karen, die ebenfalls im Büro arbeiten, haben es Nigel angetan. Aber Nigel hat in seinem Keller ein dunkles Geheimnis. Dort hält er seine Tiere.
Für mich klang der Klappentext des Buches sehr vielversprechend, aber dann war ich sehr enttäuscht. Ich finde, aus dieser Story hätte man viel mehr machen können. Vor allem konnte ich mir die Tiere erst mal schlecht vorstellen, auch wenn es direkt klar war, worum es sich bei den Tieren handelt kamen die Beschreibungen erst so nach und nach.
Von mir bekommt dieses Buch darum leider nur 2 Sterne. Für mich ist es das schlechteste Buch, das ich bislang von Simon Beckett gelesen habe.
Nachdem mir "Penance" von Eliza Clark gut gefallen hatte musste "Boy Parts" natürlich auch noch gelesen werden. Hier fiel mir der Einstieg allerdings erst mal ein bisschen schwerer. Mir fiel es wirklich ...
Nachdem mir "Penance" von Eliza Clark gut gefallen hatte musste "Boy Parts" natürlich auch noch gelesen werden. Hier fiel mir der Einstieg allerdings erst mal ein bisschen schwerer. Mir fiel es wirklich schwer zu verstehen, wer die Hauptprotagonistin ist und was sie eigentlich macht. Die Geschichte beginnt irgendwie ziemlich wirr. Und Bücher, in denen man erst mal rumrätselt mit wem man es eigentlich zu tun hat finde ich meistens erst mal nicht so toll.
Gut, irgendwann kommt man dann dahinter, was mit Irina so abgeht und man wird Teil ihrer abgefuckten Welt und von ihrem Leben. Sie ist eine drogensüchtige Soziopathin, absolut selbstsüchtig und herrisch. Das war an sich ganz interessant, aber das Ganze hatte für mich nicht wirklich eine Handlung. Es gab keine Spannung, keine fesselnde Geschichte, die auf irgendwas hinausläuft, worauf man hin fiebern kann. Die endlos langen Kapitel sind eine Aneinanderreihung von Ereignissen aus Irinas Leben. Manchmal geht es seitenweise nur um einen bestimmten Abend, einen Tag, ein Fotoshooting oder etwas aus der Vergangenheit. Dazu kommen oft endlose und ausführliche Dialoge, mal mit mehr, mal mit weniger sinnvollem Inhalt. Vielleicht bin ich beim Lesen ab und zu abgeschweift, aber manchmal wechseln die Kapitel zwischen Vergangenheit und Gegenwart ohne dass ich es bemerkt habe und plötzlich ging es um was anderes. Das passiert, wenn mich ein Buch nicht abholt.
Ich verstehe schon, was die Autorin mit all dem ausdrücken wollte, aber das war eben nicht unterhaltsam, so etwas hat man schon so oft gelesen oder gesehen. Hier hat einfach noch eine zusätzliche Handlung gefehlt, irgendwas, das Spannung reinbringt.
Die Idee war interessant, die Protagonisten sogar sehr authentisch, aber es ist einfach gar nichts überraschendes passiert, zu wenig Handlung, zu viel Gerede und das Ganze schrecklich oberflächlich. Meins war es daher leider nicht.
Nach dem Unfall und nach Williams Entscheidung ist nichts mehr wie es war und Edens Welt ist zerbrochen, mal wieder. Auch die grade erst gewonnen Freundschaften scheinen alle verloren zu sein. Somit haben ...
Nach dem Unfall und nach Williams Entscheidung ist nichts mehr wie es war und Edens Welt ist zerbrochen, mal wieder. Auch die grade erst gewonnen Freundschaften scheinen alle verloren zu sein. Somit haben wir also von Beginn an absolutes Gefühlschaos und jede Menge Potential. Tja, aber leider besteht das Buch dann zum Großteil nur aus Gefühlschaos und das viele Potential bleibt ungenutzt. Williams Selbstmitleid und Selbsthass war einfach zu viel, das Thema wird immer wieder erwähnt und durchgehend ausgeschlachtet bis ins kleinste Detail. Und das zieht sich dann einfach, denn insgesamt passiert so gut wie gar nichts. Zwischendurch gibt es ein paar Ereignisse, wahrscheinlich um ein bisschen Inhalt in die ganze Sache rein zu bringen, aber das war zu wenig, das las sich wie an den Haaren herbeigezogene Lückenfüller. Das einzig Interessante an dem Buch ist die Geschichte zwischen William und Eden und wie sie sich entwickelt. Irgendwann bin ich beim Lesen immer wieder abgeschweift, aber hatte trotzdem nie das Gefühl, dass ich was verpasst habe.
Wirklich schade, Band 2 konnte mich somit nicht überzeugen. Ich habe die Geschichte von William und Eden gerne gelesen und sehr gemocht, aber Band 2 hat einfach zu viele Längen und zu wenig Inhalt. Ich finde ja, man hätte aus dem Zweiteiler besser ein Buch gemacht und somit den Inhalt von diesem Buch einfach mal auf gut 100 Seiten reduziert, dann wäre alles Wichtige gesagt gewesen und es wäre durchgehend was passiert. Aber so war das für mich einfach nichts.
Harry ist alleinerziehende Mutter eines Teenagers. Um das gemeinsame Leben zu finanzieren arbeitet sie als Haushaltshilfe bei dem Horrorfilmregisseur Javier Castillo. Harry ist selbst großer Fan ...
Inhalt
Harry ist alleinerziehende Mutter eines Teenagers. Um das gemeinsame Leben zu finanzieren arbeitet sie als Haushaltshilfe bei dem Horrorfilmregisseur Javier Castillo. Harry ist selbst großer Fan von Horrorfilmen und kennt alle Werke des Regisseurs. Deswegen findet sie auch alle Gegenstände und die alten Requisiten in Castillos Anwesen wahnsinnig aufregend, aber teilweise auch beängstigend. An einem Arbeitstag, der eigentlich wie jeder andere ist, hört sie plötzlich einen Hilferuf aus einem der Gästezimmer. Jemand klopft in einem Raum, der immer abgeschlossen ist und den Harry nicht betreten darf. Und auch andere unerklärbare Dinge scheinen in dem Haus vor sich zu gehen. Doch Harry redet sich ein, dass sie sich das alles einbildet. Für sie ist es wichtig, ihren Job nicht zu verlieren damit sie sich und ihren Sohn ein gutes Leben bieten kann und nicht auf der Straße landet. Und vielleicht versucht sie gerade deswegen zu verdrängen, was um sie herum passiert, oder aber sie verliert langsam den Verstand.
Meine Meinung
Wieder einmal hat der Penhaligon-Verlag hier ganz tolle Arbeit mit der Gestaltung des Buches geleistet. Cover und Buchschnitt passen super zusammen und zur Geschichte, auch die Kombination der Farben gefällt mir richtig gut.
Zu Beginn dachte ich, dass schon sehr viel über Harry erzählt wird, was sie in der Vergangenheit erlebt hat, es gibt viele Details aus ihrem Leben und ich dachte, das nimmt irgendwann ein Ende. Genauso wird dann in anderen Kapiteln, die meist kürzer sind als die von Harry, über Javier Castillo erzählt. Über sein Leben und wie es dazu kam, dass er Regisseur wurde. Auch Harrys Vergangenheit wird immer wieder aufgegriffen. Das war jetzt alles nicht uninteressant und lässt sich dank Christina Henrys flüssigem Schreibstil auch super lesen, hatte für mich aber überhaupt nichts Schauriges, dabei hatte ich genau das von diesem Buch erwartet. Und noch dazu zog sich das oft sehr in die Länge.
Ich habe schon sehr viele Bücher von der Autorin gelesen und wer sie kennt weiß, dass sie es schaffen kann den Leser sanft, aber auch brutal, zu unterhalten. Hier hat mir diese extreme Mischung einfach gefehlt. Es ist größtenteils eine Erzählung aus Familiendramen und Geschichten über zwei verschiedene Charaktere, die im Laufe ihres Lebens aufeinandertreffen. Dabei passiert auch hin- und wieder mal was, aber für mich kam hier überhaupt keine Spannung auf. Da ich keine Bücher abbreche und immer hoffe, dass noch was Interessantes passiert, habe ich es bis zum Ende durchgezogen. Die letzten Seiten entschädigen den Leser dann auch ein bisschen für das lange Warten auf eine aufregende Story, konnten es aber für mich nicht mehr retten. Noch dazu konnte man sich die Auflösung auch während des Lesens schon zusammenreimen, so dass es eigentlich keine große Überraschung ist.
Fazit
Leider konnte mich dieser Roman von Christina Henry fast gar nicht packen. Was ich hier erwartet hatte, war ein Gruselroman, den man an kühlen Herbstabenden am Kamin lesen kann und der mit vielen Schockmomenten für die nötige Stimmung und für Gänsehautmomente sorgt. Ich hatte mir eine gruselige Geschichte mit Spannung erhofft, aber dies hier ist mehr Familiendrama. Teilweise liest sich das zwar ganz interessant, aber trotzdem war es insgesamt sehr langatmig. Vor allem werden viele Themen einfach immer wieder aufgegriffen und wiederholt. Durch kleinere Ereignisse wird versucht ein Spannungsbogen zu schaffen, der das Ganze etwas aufrechterhält, letztendlich aber nicht dazu beitragen konnte, dass die Story mich abholt. Harry fand ich als Charakter noch ganz interessant, aber manche ihrer Handlungen, grade in ihrer Situation, konnte ich nicht nachvollziehen. Und ihr Sohn Gabe war absolut unrealistisch (ich weiß wovon ich rede, ich habe mit Teenagern in dem Alter täglich zu tun, selbst die bravsten Kinder entwickeln sich mit 14 Jahren zum Dämon Javier dagegen konnte mich als Protagonist richtig gut überzeugen. Sein Leben und sein Verhalten fand ich sehr gut ausgearbeitet und interessant.
Wer auf tiefgründige und ruhige Geschichten mit seichtem Schauerfaktor steht, der kann zu dem Buch greifen. Für mich war das hier leider nichts.