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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 24.11.2025

Eine cozy Geschichte - Hexen, Magie, ein Café und viiiiel Katzenliebe

Werecat Café
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Eine süße und gemütliche Geschichte voller Katzenliebe.

Ich habe das Hörbuch super gerne gehört. Die beiden Sprecher:innen hatten angenehme Stimmen, sodass ich der Geschichte gerne gelauscht habe.

Für ...

Eine süße und gemütliche Geschichte voller Katzenliebe.

Ich habe das Hörbuch super gerne gehört. Die beiden Sprecher:innen hatten angenehme Stimmen, sodass ich der Geschichte gerne gelauscht habe.

Für eine Herbststory hatte die Geschichte wirklich alles: Hexen, Magie, ein Café und die besonderen Katzen - die die Geschichte für mich auch erst so besonders gemacht habe. Mir hat Dorothy als Protagonistin richtig gut gefallen. Auch ihre Entwicklung war gut. Elliott fand ich richtig cool Um ein Highlight zu sein, hat mir zwar noch einiges gefehlt, aber mit den tollen Stimmen war es ein cozy Hörbuch.

Einzige Kritik: Mir waren die Spice-Szenen am Ende zu viel.

Die Hörbuchrezension beruht auf einem Rezensionsexemplar. Meine Meinung wurde dadurch in keiner Weise beeinflusst.

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Veröffentlicht am 04.05.2026

Starke Ideen mit Schwächen in der Umsetzung

Crimson Circle
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Der Klappentext klang wirklich sehr vielversprechen und die Idee gefällt mir immer noch sehr gut.
Allerdings ist die Umsetzung stellenweise doch etwas enttäuschend.

Das bedeutet aber NICHT, dass es ...

Der Klappentext klang wirklich sehr vielversprechen und die Idee gefällt mir immer noch sehr gut.
Allerdings ist die Umsetzung stellenweise doch etwas enttäuschend.

Das bedeutet aber NICHT, dass es ein schlechtes Buch war. Inhaltlich war es toll, lediglich der Schreibstil mit den vielen Wortwiederholungen hat es mir zwischendurch schwer gemacht, die Geschichte zu mögen.

Wer aber einen eher leichten Schreibstil und kurze Geschichten mag, wird tolle Lesestunden haben.

Eine zentrale Rolle spielen hier die Träume. Deshalb erinnert die Geschichte stellenweise an die »Silber«-Trilogie von Kerstin Gier.

So finden sich auch in Caroline Brinkmanns Roman Gänge mit Türen zu anderen Träumenden. Allerdings kommt diese Geschichte deutlich düsterer und gewalttätiger daher.

Die Charaktere können nicht nur die Träume anderer besuchen oder ihre eigenen Träume nach ihren Vorlieben gestalten: Nein, zusätzlich gibt es eine Ebene mit allen Albträumen, die sich niemand vorstellen kann – ein Ort, an den niemand gelangen will!

Caroline Brinkmann zeichnet die unterschiedlichen Lebensumstände der beiden Hauptfiguren mit großer Präzision.

Die ärmlichen Verhältnisse und Lûns Sorgen treten deutlich hervor: Gewalt, Angst und (Drogen-)Banden sind ihre ständigen Begleiter. Zugleich erlebt sie die »Überheblichkeit« und das Misstrauen der Upperclass der »ärmeren« Gesellschaft gegenüber.

Die Slow-Burn-Liebesgeschichte zwischen Lûn und Adrien ist zwar Bestandteil der Handlung, nimmt aber nicht zu viel Raum ein. Spice gibt es auch – aber nicht zu viel.

Die Spannung bleibt konstant bestehen, und das Rätsel um den Crimson Circle will gelöst werden.

Zentrale Fragen sind:

Wem kann Lûn vertrauen und was hat es wirklich mit Louis' Tod auf sich?

Wie passen ihr alkoholkranker Vater und ihre verschwundene Mutter in die ganze Geschichte?

Wie tief ist die Upperclass in die Machenschaften der Kriminellen verstrickt?

Wie tief reichen die Geheimnisse wirklich?

Auf etwas über 300 Seiten wird es nie langweilig und das Buch endet natürlich mit einem Cliffhanger. Wie es in Band 2 weitergeht?
Trotz kleinerer Schwächen, möchte ich die Auflösung jetzt doch erfahren.

Die Rezension beruht auf einen Rezensionsexemplar. Meine Meinung wurde dadurch in keiner Weise beeinflusst.

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Veröffentlicht am 03.02.2026

Tolle Idee, leider konnte das Potenzial nicht ganz ausgeschöpft werden.

Royal Houses – Haus der Drachen
5

Eigentlich bin ich kein besonders großer Fan von Drachengeschichten, habe mich aber aus Neugier für die Leserunde beworben – und bin jetzt richtig froh darüber. Die Geschichte hat mir gut gefallen.

Vorab ...

Eigentlich bin ich kein besonders großer Fan von Drachengeschichten, habe mich aber aus Neugier für die Leserunde beworben – und bin jetzt richtig froh darüber. Die Geschichte hat mir gut gefallen.

Vorab der Hinweis: Die Drachen spielen gar keine so große Rolle, was teilweise für Verwirrung gesorgt hat.

Kerrigan ist eine Halb-Fae und wird aufgrund dessen strukturell diskriminiert. Damit sie gesellschaftlich toleriert wird, arbeitet sie am Berg im Dienste des Hauses der Drachen. Als dort eines der legendären Drachenturniere stattfindet, taucht unerwartet Fordham auf. Wen bekommt er als Partnerin zugeteilt? Ausgerechnet Kerrigan!

Ich hatte eigentlich eine Drachengeschichte erwartet, in der das Turnier eine zentrale Rolle spielt. Daher war ich anfangs etwas verwirrt. Es kommen viele Namen in kurzer Zeit vor – wer soll sich das alles merken? Im Verlauf der Zeit konnte ich mich aber besser einfinden.

Protagonistin:

Kerrigan ist eine bewundernswerte und starke Protagonistin, die mit der Zeit an Reife gewinnt. Ihr Charakter wird so authentisch beschrieben, dass ihr Verhalten jederzeit nachvollziehbar ist. Ebenso ihr innerer Konflikt.

Aber auch die anderen Charaktere waren teilweise sehr gut ausgearbeitet und sind mir ans Herz gewachsen.

Nach dem Klappentext hatte ich erwartet, dass sie selbst Teilnehmerin des Turniers sein und sich einen Drachen erspielen würde, doch das ist nicht der Fall. Am Ende fand ich es nicht sonderlich störend, aber irreführend. Der Klappentext lässt einfach auf etwas anderes schließen.

Dynamik:

Die Dynamik zwischen den Charakteren konnte ich leider nicht so ganz spüren. Das kann daran liegen, dass einfach zu viel durcheinander passiert ist.

Schreibstil:

Der Schreibstil ist zwar flüssig zu lesen, aber ich hätte mir teilweise detailliertere Beschreibungen gewünscht. Gerade im Fantasybereich liebe ich es, mir ein konkretes Bild von der Welt machen zu können und alles zu verstehen. Die Geschichte wird aus der dritten Person erzählt. Interessant fand ich, dass es auch Kapitel gab, die aus der Sicht anderer Charaktere geschrieben waren. Das empfand ich als Stärke der Geschichte.

Mitunter wirkte die Geschichte sehr hektisch, was es mir schwer machte, wirklich mitzufühlen. Im Verlauf kamen immer mehr Fragen auf, was an sich nicht schlimm ist, wenn ich zwischendurch immer wieder Antworten bekomme. Aber irgendwie kamen zu jeder neuen Erkenntnis mindestens zwei neue Fragezeichen auf.

Fazit:
Insgesamt war es ein solides Buch, das mir einige tolle Lesestunden beschert hat. Allerdings fallen auch einige Schwächen auf. Das Ende macht natürlich neugierig auf die Fortsetzung. Trotz ihrer Stärken konnte mich die Geschichte nicht vollends überzeugen.

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Veröffentlicht am 24.01.2026

Nach anfänglichen Längen doch wieder packend

Star-Crossed Hearts
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Nach anfänglicher Skepsis konnte die Geschichte mich doch noch überzeugen.
Ich habe „Gilded” wirklich geliebt und habe dem neuen Werk von Marissa Meyer entgegengefiebert.

Da ich „Alice im Wunderland” ...

Nach anfänglicher Skepsis konnte die Geschichte mich doch noch überzeugen.
Ich habe „Gilded” wirklich geliebt und habe dem neuen Werk von Marissa Meyer entgegengefiebert.

Da ich „Alice im Wunderland” liebe, hatte ich dementsprechend hohe Erwartungen.
Vielleicht hängt es damit zusammen, dass die erste Hälfte der Geschichte mich nicht überzeugen konnte. Oftmals können Bücher, an die ich keinerlei Erwartungen stelle, mich leichter begeistern als solche Geschichten, bei denen ich eine riesengroße Erwartungshaltung habe.
Es gab für mein Empfinden einige Längen und ich konnte mit Cath nicht so richtig warm werden.

Daher habe ich die Geschichte zunächst abgebrochen. Die vielen positiven Rezensionen haben mich aber dann, Wochen später, ermutigt, der Geschichte eine zweite Chance zu geben: Zum Glück! Im zweiten Anlauf konnte Marissa Meyer mich ab der zweiten Hälfte wieder so überzeugen wie bereits mit ihren vorherigen Werken. Ihr Schreibstil und ihr Worldbuilding sind einfach weltklasse!

Die Geschichte ist düster, die Charaktere haben alle ihre Eigenarten, sind aber auf ihre jeweilige Weise genau richtig.

Der Showdown hat dann alle Längen des Anfangs wieder wettgemacht und ich bin so froh, der Geschichte eine "Second Chance" gegeben zu haben.

Eine große Empfehlung für alle Fans düsterer Märchenadaptionen und Retellings!

Die Rezension beruht auf eine Rezensionsexemplar. Meine Meinung wurde dadurch in keiner Weise beeinflusst.

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Veröffentlicht am 13.05.2026

Tolle Sprecherin!!! Aber leider enttäuschende Umsetzung einer guten Idee

Empire of Burning Shadows (Magical Fate 1)
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Ich wollte diese Geschichte wirklich lieben … Letztendlich war die Stimme von Pia-Rhona Saxe das Highlight der Geschichte.

Eine negative Rezension zu schreiben, ist immer schwierig. Lieber schwärme ich ...

Ich wollte diese Geschichte wirklich lieben … Letztendlich war die Stimme von Pia-Rhona Saxe das Highlight der Geschichte.

Eine negative Rezension zu schreiben, ist immer schwierig. Lieber schwärme ich von tollen Geschichten und gehe auf ihre Stärken ein. Die größte Stärke dieses Buches ist der bildliche Schreibstil der Autorin. Ansonsten gab es für mein Empfinden leider zu viele Logikfehler und Widersprüche. Zudem hat sich der Handlungsverlauf nicht vollständig angefühlt.

Die Idee an sich ist super und auch die Spannung war durchaus vorhanden. Was gefehlt hat, ist eine schlüssige Erklärung, wie das Magiesystem funktioniert, sowie greifbare, dreidimensionale Charaktere und ein roter Faden.

Ich möchte noch einmal betonen, dass die Sprecherin wirklich hervorragende Arbeit geleistet hat und ich ihre Stimme liebe. Ansonsten werde ich die Reihe nicht weiterverfolgen und kann sie leider auch nicht weiterempfehlen.

Die Rezension beruht auf einem Rezensionsexemplar. Meine Meinung wurde dadurch in keiner Weise beeinflusst.

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