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Veröffentlicht am 30.01.2023

Interessante Geschichte, die noch mehr Kick benötigt

Mystery Files - Wächter des Feuers
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Die Geschichte beginnt ganz sachte mit dem Kennenlernen von Penny, die einmal Journalistin werden möchte, und Jillian, deren Tante eine berühmte Schriftstellerin ist.
Gleich zu Beginn freunden sich die ...

Die Geschichte beginnt ganz sachte mit dem Kennenlernen von Penny, die einmal Journalistin werden möchte, und Jillian, deren Tante eine berühmte Schriftstellerin ist.
Gleich zu Beginn freunden sich die beiden an und teilen einige ihre Sorgen und Ängste miteinander. Als Jillian eines nachts das Leuchten des Leuchtturms sieht, möchte sie dessen Ursache auf den Grund gehen. Wohl bedacht, dass sich viele verschiedene Mythen darum ranken und die Entdeckung eventuell gefährlich sein könnte.

Mir persönlich hat die Entwicklung zwischen Jillian und Penny sehr gut gefallen. Zumal beide sich von Beginn an sympathisch waren und eine die andere aufgrund von Neugier und Unternehmungsdrang immer gefordert hat.

Auch den Spannungsaufbau fand ich super gelungen. Denn es wurden nicht nur die verschiedenen Mythen näher beleuchtet, sondern auch die Fantasie der beiden Mädchen wunderbar beschrieben. Dadurch hat der Leser verschiedene Eindrücke erhalten und auch die eigene Fantasie über die Hintergründe des Feuers wird beim Lesen angeregt.
Ebenfalls fand ich es super dargestellt, dass nicht gleich beim ersten Versuch das Ziel erreicht wurde, sondern hierzu mehrere Anläufe notwendig waren, um der Lösung des Rätsels näher zu kommen und diese zu erhalten.

Dennoch hätte ich mir an der einen oder anderen Stelle gewünscht, dass sich für das Beschreiben der Umgebung und der Situation etwas mehr Zeit genommen wird. Dadurch wirkte manches so abgehackt und es entstand bei mir kein richtiges Bild.
Auch fand ich die Auflösung relativ schnell abgehandelt. Darunter die Begegnung mit der Ursache für das Feuer und den Hintergründen, wie es dazu kam.

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Veröffentlicht am 14.11.2022

Am Ende kommt es anders, als man denkt

Die Tante
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Die Geschichte beginnt mit dem eigentlichen Geschehen selbst, was den Leser darauf vorbereitet, was ihn auf den folgenden Seiten erwarten wird. Danach wird die Story nach und nach aufgebaut und man erfährt ...

Die Geschichte beginnt mit dem eigentlichen Geschehen selbst, was den Leser darauf vorbereitet, was ihn auf den folgenden Seiten erwarten wird. Danach wird die Story nach und nach aufgebaut und man erfährt mehr über die Hinter- und Beweggründe für Skye und ihre plötzliche Flucht vor ihrem Mann und warum sie so handelt.
Nach dem Eintreffen der fünf Freunde wird schnell klar, dass jeder etwas zu verbergen hat und die Spannung baut sich immer weiter auf. Nachdem es ein weiteres Opfer gibt, scheint sich die Geschichte zu drehen und der Leser wird selbst zum Detektiv…

Die einzelnen Handlungen werden aus den verschiedenen Perspektiven aller Charakteren beschrieben und erzählt. Was mir persönlich sehr gut gefallen hat, da dadurch die einzelnen Szenen aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet werden und ich dadurch motiviert wurde, selbst mitzuraten, wer dahintersteckt.

Doch auch nach der „Befreiung“ aus der Hütte stoppt die Geschichte nicht einfach, sondern geht dann noch weiter. An dieser Stelle habe ich mich gefragt, warum der Roman so in die Länge gezogen wird.
Nachdem weitere seltsame Vorkommnisse auftauchen, wurde mir (und bestimmt auch anderen Lesern) sehr schnell klar warum.

Wer das Buch ebenfalls lesen mag, so viel kann ich vorab verraten: Es kommt ganz anders, als gedacht und genau das fand ich an diesem Buch wahnsinnig gut – auch wenn mir die Auflösung nicht ganz so gefallen hat.

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Veröffentlicht am 31.05.2026

Leider fehlte mit die gewisse Spannung

Die Toten auf Föhr
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In diesem Buch begleiten wir die Kommissarin Lena Lorenzen zu einem nicht ganz einfachen Fall. Denn es handelt sich um einen erweiterten Suizid, bei dem eine Mutter erst ihre beiden Kinder und danach sich ...

In diesem Buch begleiten wir die Kommissarin Lena Lorenzen zu einem nicht ganz einfachen Fall. Denn es handelt sich um einen erweiterten Suizid, bei dem eine Mutter erst ihre beiden Kinder und danach sich selbst umgebracht haben soll.
Das ergaben zumindest die ersten Untersuchungen. Jedoch wird der Fall aufgrund von einigen Zweifeln erneut aufgerollt, wodurch einige pikante Informationen ans Licht kommen.

Der Fall war an sich recht spannend dargestellt und auch die Kreise, die dieser gezogen hat, sind bei mir auf ein gewisses Interesse gestoßen. Gerade die Auflösung war spektakulär und es gab hier einige Plots, die für mich vollkommen unvorhergesehen waren (an dieser Stelle möchte ich nicht zu viel verraten 😉). Allerdings fand ich die Ermittlungen irgendwann ein wenig fad. Zu sehr glich es nach einer Schnitzeljagd, wo sich die Ermittler anhand von Hinweisen zum Tathergang entlanggehangelt haben, bis sie eine vollständige Lösung hatten. Da hätte ich mir an der einen oder anderen Stelle noch etwas mehr drumherum gewünscht.
Das Trio des Ermittlerteams fand ich sehr gut, da diese wunderbar aufeinander eingespielt sind und die Leiterin die Stärken und Schwächen eines Jeden wunderbar eingesetzt hat. Zwar erfahren wir, dass jeder sein Päckchen zu tragen hat und nicht alles heile Welt ist, aber irgendwie war mir hier alles zu oberflächlich. Da hätte ich mir mehr Einblicke in die Gedankengänge gewünscht, um auch gewisse Verhaltensweisen nachvollziehen zu können. Auch wenn es sich bei dem Buch um den 12. Band handelt, so war es für mich das erste aus der Reihe. Vielleicht lag es auch daran, dass mir deshalb etwas fehlte, aber ich wurde leider nicht so recht warm.

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Veröffentlicht am 15.05.2026

Leider schwächer als die Vorgänger

Inferno – The Secrets of Dracon Rock
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Nachdem ich die anderen beiden Bände gelesen hatte, wollte ich unbedingt wissen, wie es mit Dracon Rock weitergeht und ob sich unsere Protagonisten von der Herrschaft der Drachen lossagen können.

In den ...

Nachdem ich die anderen beiden Bände gelesen hatte, wollte ich unbedingt wissen, wie es mit Dracon Rock weitergeht und ob sich unsere Protagonisten von der Herrschaft der Drachen lossagen können.

In den vergangenen Bänden haben wir bereits viel über die Rebellen und die Drachengilde, deren Strukturen und die unterschiedlichen Leben erfahren. Was uns allerdings gefehlt hatte, waren die Hintergründe, wie die Drachen an die Macht gekommen sind und wie sie so lange diesen Platz einnehmen konnten. Genau das erfahren wir jetzt im letzten Band durch die Tagebücher des großen Reiters.
An der einen oder anderen Stelle hätte ich mir hier ein bisschen mehr Spannung gewünscht, da es mir so vorkam, als würde es sich ein wenig ziehen. Obgleich die Entstehungsgeschichte recht interessant war.

Ich fand es etwas schade, dass das Ende der langen Reise in so wenigen Seiten abgehandelt wurde. Denn wir haben lange Zeit mit unseren Helden mitgefiebert und waren bei all den schwierigen Prüfungen an ihrer Seite. Da hätte ich mir ein denkwürdigeres Ende für den finalen Band gewünscht.

Insgesamt mochte ich die Welt von Ignia aber sehr gerne. Der Autorin ist es gelungen, hier eine fantastische Welt zu schaffen, in die ich gern zurückkehren möchte. Manches war etwas vorhersehbar, dennoch hat sich alles perfekt gefügt und ich hatte eine sehr schöne Zeit beim Lesen.

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Veröffentlicht am 27.02.2026

Ich liebe das Setting sehr - aber leider endet das Buch zu abrupt

Harper Green – Be Brave. Be Angry. Be the Storm.
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Wenn ihr euch eine Superkraft aussuchen könntet: Welches wäre das?

Als die 16-jährige Harper eines Tages bei einem Debattierwettbewerb mitmachen soll, bekommt sie plötzlich starke Kopfschmerzen und kann ...

Wenn ihr euch eine Superkraft aussuchen könntet: Welches wäre das?

Als die 16-jährige Harper eines Tages bei einem Debattierwettbewerb mitmachen soll, bekommt sie plötzlich starke Kopfschmerzen und kann die Gedanken ihrer Mitmenschen hören. Was auf den ersten Blick als bloße Einbildung erscheint, wird bald darauf zur Realität und nicht nur ihr, sondern auch den Menschen in ihrer Umgebung zum Verhängnis.

Die Geschichte spielt in den USA in den 80er Jahren, wo es sehr starke gesellschaftliche Unterschiede gibt. So gibt es die Reichen, welche in stark überwachten Gated Communities leben oder die Ärmeren, die weiter Außerhalb zu finden sind und ihren Lebensunterhalt mit harter Arbeit verdienen. Außerdem gibt es Besserungsanstalten, wo jugendliche Straftäter hingebracht werden oder Menschen, die bestimmte Auffälligkeiten besitzen.
Das Setting allein finde ich recht spannend, da die Unterschiede hier sehr stark hervorgehoben werden. Auch wird schnell klar, dass diese Anstalten nicht unbedingt das sind, was sie zu sein scheinen. Was mir hier allerdings besonders gefehlt hatte, waren die Elemente der 80er Jahre, da die Story auch in jedem anderen Jahrhundert hätte spielen können.

Die Erlebnisse werden aus der Sicht von Harper berichtet, die oftmals entscheiden muss, wem sie Glauben schenkt und wem sie vertrauen kann. Das fand ich wirklich gut dargestellt, da sie anfangs noch recht naiv scheint und mit voranschreiten der Story immer mehr hinter die Fassaden blickt und sich ihre eigenen Urteile bildet.
Für mich waren die Geschehnisse durchgehend spannend dargestellt, da es hier so vieles zu entdecken gibt. Doch leider lag genau hier auch das Problem. Denn am Ende bleiben zu viele Fragen offen, viel zu viel ungeklärt und leider war es zu abrupt und wenig durchdacht. Hier hätte ich mir eine Fortsetzung sehr gut vorstellen können, um die Geschichte noch besser abzurunden und diese nicht mit wenigen Sätzen enden zu lassen.

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