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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.11.2022

Am Ende kommt es anders, als man denkt

Die Tante
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Die Geschichte beginnt mit dem eigentlichen Geschehen selbst, was den Leser darauf vorbereitet, was ihn auf den folgenden Seiten erwarten wird. Danach wird die Story nach und nach aufgebaut und man erfährt ...

Die Geschichte beginnt mit dem eigentlichen Geschehen selbst, was den Leser darauf vorbereitet, was ihn auf den folgenden Seiten erwarten wird. Danach wird die Story nach und nach aufgebaut und man erfährt mehr über die Hinter- und Beweggründe für Skye und ihre plötzliche Flucht vor ihrem Mann und warum sie so handelt.
Nach dem Eintreffen der fünf Freunde wird schnell klar, dass jeder etwas zu verbergen hat und die Spannung baut sich immer weiter auf. Nachdem es ein weiteres Opfer gibt, scheint sich die Geschichte zu drehen und der Leser wird selbst zum Detektiv…

Die einzelnen Handlungen werden aus den verschiedenen Perspektiven aller Charakteren beschrieben und erzählt. Was mir persönlich sehr gut gefallen hat, da dadurch die einzelnen Szenen aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet werden und ich dadurch motiviert wurde, selbst mitzuraten, wer dahintersteckt.

Doch auch nach der „Befreiung“ aus der Hütte stoppt die Geschichte nicht einfach, sondern geht dann noch weiter. An dieser Stelle habe ich mich gefragt, warum der Roman so in die Länge gezogen wird.
Nachdem weitere seltsame Vorkommnisse auftauchen, wurde mir (und bestimmt auch anderen Lesern) sehr schnell klar warum.

Wer das Buch ebenfalls lesen mag, so viel kann ich vorab verraten: Es kommt ganz anders, als gedacht und genau das fand ich an diesem Buch wahnsinnig gut – auch wenn mir die Auflösung nicht ganz so gefallen hat.

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Veröffentlicht am 23.07.2026

Konnte mich nicht ganz überzeugen

Summer Heat
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Wer träumt nicht davon, einen Sommer an einem Luxusresort zu arbeiten? Gerade wenn die Aussicht wunderschön ist und man ab und zu das traumhafte Ambiente genießen kann. Klar, es wird die eine oder andere ...

Wer träumt nicht davon, einen Sommer an einem Luxusresort zu arbeiten? Gerade wenn die Aussicht wunderschön ist und man ab und zu das traumhafte Ambiente genießen kann. Klar, es wird die eine oder andere Regel geben, aber was ist das schon im Vergleich von den Vorteilen?
Dasselbe wird sich auch unsere Protagonistin gedacht haben, wobei diese nicht nur dort ist, um zu arbeiten, sondern gleichzeitig auf der Suche nach etwas oder jemanden. Doch nicht nur ihre eigentliche ‚Mission‘ ist es, die ihr einiges abverlangt. Auch hat sie in ihrer Bewerbung gelogen und findet schnell heraus, dass nicht alle ihr gegenüber so wohlgesonnen sind.

Als ich das Buch gelesen habe, wusste ich gar nicht so recht, worauf ich mich hier eigentlich einlasse. Die ganze Zeit dachte ich, dass unsere Protagonistin auf der Suche nach einer vermissten Person ist. Mit voranschreiten der Geschichte, war ich mir hier aber nicht mehr so sicher und habe mich gefragt, warum sie so schreckhaft, unbeholfen und nahezu verzweifelt wirkt.
Denn auf der einen Seite gibt es Tilman, der ihr immer wieder auflauert – da hätte ich wahrscheinlich genauso reagiert und versucht, ihm aus dem Weg zu gehen. Doch dann ist da noch der Barkeeper Yanis, an dem sie irgendwann wie eine Klette hängt. Das hat irgendwie nicht so recht zum Anfang gepasst, wo sie so souverän log, um an ihr Ziel zu kommen. Erst, als die Freundin von Yanis auf die Insel kommt, nimmt die eigentliche Geschichte an Fahrt auf und es hat sich mehr wie ein Thriller angefühlt.
Das Ende des Buches hatte es dann wiederum echt in sich und hat bei mir lange Zeit einen sehr sehr faden Beigeschmack hinterlassen. Zu sehr hatte mich das an andere sehr brisante Themen aus der aktuellen Presse erinnert, was ich irgendwie recht spannend fand, da es dadurch nochmal einen ganz bestimmten Bezug zur Realität geschaffen wurde. Gleichzeitig habe ich mir aber auch gewünscht, dass in den vorherigen Seiten mehr Hinweise eingeflossen werden. Nicht um selbst auf die Lösung zu kommen, wohl aber um nicht plötzlich eine vollständig andere Story präsentiert zu bekommen.

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Veröffentlicht am 16.07.2026

Spannender Start mit fadem Ende

Hope's End
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Riley Sagers Thriller Hope’s End klang anfangs nach einem absoluten Highlight: Das düstere Setting und die Konstellation rund um die zu betreuende Person, die vor Jahren die Morde an ihrer Familie begangen ...

Riley Sagers Thriller Hope’s End klang anfangs nach einem absoluten Highlight: Das düstere Setting und die Konstellation rund um die zu betreuende Person, die vor Jahren die Morde an ihrer Familie begangen haben soll und dies über 50 Jahre vehement abstreitet, haben sofort eine packende Atmosphäre erzeugt.
Es war absolut gelungen, zu Beginn nicht mit allen Informationen überladen zu werden, sondern alles nach und nach zu erfahren. Wobei ich mich an der einen oder andere Stelle schon gefragt habe, wann hier endlich die Auflösung kommt, da es irgendwann recht zäh wurde.
Leider hat sich die anfängliche Begeisterung im Laufe der Story ziemlich verändert. Kit ging mir nach einer Weile ein wenig auf die Nerven. Sie handelte zu unüberlegt, trat extrem verängstigt auf und war blind für ihre eigene Umwelt. Gerade als es um bestimmte Hinweise ging oder ‚seltsame‘ Vorkommnisse hätte ich mir gewünscht, dass sie mehr Initiative ergreift und nicht nur bei Lenora nachfragt.
Auch haben mich die übersinnlichen Elemente nicht wirklich überzeugt. Die Szenen waren zwar gut beschrieben, aber irgendwie hat mir hier das gewisse Etwas gefehlt, um mich wirklich zu schocken und auf diese Ebene zu holen.
Auch das Finale konnte mich nicht komplett abholen. Die Auflösung zog sich irgendwann wie Kaugummi – vor allem, weil man sich vieles davon ohnehin schon längst zusammengereimt hatte.

Was demnach spannend began, hat sich nach einer Weile mehr und mehr verloren und wirkte immer mehr wie eine Familiensage, die hier erzählt wird, statt dem Ganzen die richtige Würze zu verleihen.

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Veröffentlicht am 31.05.2026

Leider fehlte mit die gewisse Spannung

Die Toten auf Föhr
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In diesem Buch begleiten wir die Kommissarin Lena Lorenzen zu einem nicht ganz einfachen Fall. Denn es handelt sich um einen erweiterten Suizid, bei dem eine Mutter erst ihre beiden Kinder und danach sich ...

In diesem Buch begleiten wir die Kommissarin Lena Lorenzen zu einem nicht ganz einfachen Fall. Denn es handelt sich um einen erweiterten Suizid, bei dem eine Mutter erst ihre beiden Kinder und danach sich selbst umgebracht haben soll.
Das ergaben zumindest die ersten Untersuchungen. Jedoch wird der Fall aufgrund von einigen Zweifeln erneut aufgerollt, wodurch einige pikante Informationen ans Licht kommen.

Der Fall war an sich recht spannend dargestellt und auch die Kreise, die dieser gezogen hat, sind bei mir auf ein gewisses Interesse gestoßen. Gerade die Auflösung war spektakulär und es gab hier einige Plots, die für mich vollkommen unvorhergesehen waren (an dieser Stelle möchte ich nicht zu viel verraten 😉). Allerdings fand ich die Ermittlungen irgendwann ein wenig fad. Zu sehr glich es nach einer Schnitzeljagd, wo sich die Ermittler anhand von Hinweisen zum Tathergang entlanggehangelt haben, bis sie eine vollständige Lösung hatten. Da hätte ich mir an der einen oder anderen Stelle noch etwas mehr drumherum gewünscht.
Das Trio des Ermittlerteams fand ich sehr gut, da diese wunderbar aufeinander eingespielt sind und die Leiterin die Stärken und Schwächen eines Jeden wunderbar eingesetzt hat. Zwar erfahren wir, dass jeder sein Päckchen zu tragen hat und nicht alles heile Welt ist, aber irgendwie war mir hier alles zu oberflächlich. Da hätte ich mir mehr Einblicke in die Gedankengänge gewünscht, um auch gewisse Verhaltensweisen nachvollziehen zu können. Auch wenn es sich bei dem Buch um den 12. Band handelt, so war es für mich das erste aus der Reihe. Vielleicht lag es auch daran, dass mir deshalb etwas fehlte, aber ich wurde leider nicht so recht warm.

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Veröffentlicht am 15.05.2026

Leider schwächer als die Vorgänger

Inferno – The Secrets of Dracon Rock
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Nachdem ich die anderen beiden Bände gelesen hatte, wollte ich unbedingt wissen, wie es mit Dracon Rock weitergeht und ob sich unsere Protagonisten von der Herrschaft der Drachen lossagen können.

In den ...

Nachdem ich die anderen beiden Bände gelesen hatte, wollte ich unbedingt wissen, wie es mit Dracon Rock weitergeht und ob sich unsere Protagonisten von der Herrschaft der Drachen lossagen können.

In den vergangenen Bänden haben wir bereits viel über die Rebellen und die Drachengilde, deren Strukturen und die unterschiedlichen Leben erfahren. Was uns allerdings gefehlt hatte, waren die Hintergründe, wie die Drachen an die Macht gekommen sind und wie sie so lange diesen Platz einnehmen konnten. Genau das erfahren wir jetzt im letzten Band durch die Tagebücher des großen Reiters.
An der einen oder anderen Stelle hätte ich mir hier ein bisschen mehr Spannung gewünscht, da es mir so vorkam, als würde es sich ein wenig ziehen. Obgleich die Entstehungsgeschichte recht interessant war.

Ich fand es etwas schade, dass das Ende der langen Reise in so wenigen Seiten abgehandelt wurde. Denn wir haben lange Zeit mit unseren Helden mitgefiebert und waren bei all den schwierigen Prüfungen an ihrer Seite. Da hätte ich mir ein denkwürdigeres Ende für den finalen Band gewünscht.

Insgesamt mochte ich die Welt von Ignia aber sehr gerne. Der Autorin ist es gelungen, hier eine fantastische Welt zu schaffen, in die ich gern zurückkehren möchte. Manches war etwas vorhersehbar, dennoch hat sich alles perfekt gefügt und ich hatte eine sehr schöne Zeit beim Lesen.

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