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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.11.2022

Am Ende kommt es anders, als man denkt

Die Tante
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Die Geschichte beginnt mit dem eigentlichen Geschehen selbst, was den Leser darauf vorbereitet, was ihn auf den folgenden Seiten erwarten wird. Danach wird die Story nach und nach aufgebaut und man erfährt ...

Die Geschichte beginnt mit dem eigentlichen Geschehen selbst, was den Leser darauf vorbereitet, was ihn auf den folgenden Seiten erwarten wird. Danach wird die Story nach und nach aufgebaut und man erfährt mehr über die Hinter- und Beweggründe für Skye und ihre plötzliche Flucht vor ihrem Mann und warum sie so handelt.
Nach dem Eintreffen der fünf Freunde wird schnell klar, dass jeder etwas zu verbergen hat und die Spannung baut sich immer weiter auf. Nachdem es ein weiteres Opfer gibt, scheint sich die Geschichte zu drehen und der Leser wird selbst zum Detektiv…

Die einzelnen Handlungen werden aus den verschiedenen Perspektiven aller Charakteren beschrieben und erzählt. Was mir persönlich sehr gut gefallen hat, da dadurch die einzelnen Szenen aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet werden und ich dadurch motiviert wurde, selbst mitzuraten, wer dahintersteckt.

Doch auch nach der „Befreiung“ aus der Hütte stoppt die Geschichte nicht einfach, sondern geht dann noch weiter. An dieser Stelle habe ich mich gefragt, warum der Roman so in die Länge gezogen wird.
Nachdem weitere seltsame Vorkommnisse auftauchen, wurde mir (und bestimmt auch anderen Lesern) sehr schnell klar warum.

Wer das Buch ebenfalls lesen mag, so viel kann ich vorab verraten: Es kommt ganz anders, als gedacht und genau das fand ich an diesem Buch wahnsinnig gut – auch wenn mir die Auflösung nicht ganz so gefallen hat.

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Veröffentlicht am 27.02.2026

Ich liebe das Setting sehr - aber leider endet das Buch zu abrupt

Harper Green – Be Brave. Be Angry. Be the Storm.
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Wenn ihr euch eine Superkraft aussuchen könntet: Welches wäre das?

Als die 16-jährige Harper eines Tages bei einem Debattierwettbewerb mitmachen soll, bekommt sie plötzlich starke Kopfschmerzen und kann ...

Wenn ihr euch eine Superkraft aussuchen könntet: Welches wäre das?

Als die 16-jährige Harper eines Tages bei einem Debattierwettbewerb mitmachen soll, bekommt sie plötzlich starke Kopfschmerzen und kann die Gedanken ihrer Mitmenschen hören. Was auf den ersten Blick als bloße Einbildung erscheint, wird bald darauf zur Realität und nicht nur ihr, sondern auch den Menschen in ihrer Umgebung zum Verhängnis.

Die Geschichte spielt in den USA in den 80er Jahren, wo es sehr starke gesellschaftliche Unterschiede gibt. So gibt es die Reichen, welche in stark überwachten Gated Communities leben oder die Ärmeren, die weiter Außerhalb zu finden sind und ihren Lebensunterhalt mit harter Arbeit verdienen. Außerdem gibt es Besserungsanstalten, wo jugendliche Straftäter hingebracht werden oder Menschen, die bestimmte Auffälligkeiten besitzen.
Das Setting allein finde ich recht spannend, da die Unterschiede hier sehr stark hervorgehoben werden. Auch wird schnell klar, dass diese Anstalten nicht unbedingt das sind, was sie zu sein scheinen. Was mir hier allerdings besonders gefehlt hatte, waren die Elemente der 80er Jahre, da die Story auch in jedem anderen Jahrhundert hätte spielen können.

Die Erlebnisse werden aus der Sicht von Harper berichtet, die oftmals entscheiden muss, wem sie Glauben schenkt und wem sie vertrauen kann. Das fand ich wirklich gut dargestellt, da sie anfangs noch recht naiv scheint und mit voranschreiten der Story immer mehr hinter die Fassaden blickt und sich ihre eigenen Urteile bildet.
Für mich waren die Geschehnisse durchgehend spannend dargestellt, da es hier so vieles zu entdecken gibt. Doch leider lag genau hier auch das Problem. Denn am Ende bleiben zu viele Fragen offen, viel zu viel ungeklärt und leider war es zu abrupt und wenig durchdacht. Hier hätte ich mir eine Fortsetzung sehr gut vorstellen können, um die Geschichte noch besser abzurunden und diese nicht mit wenigen Sätzen enden zu lassen.

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Veröffentlicht am 17.02.2026

Schauriges Setting, aber die Geschichte trifft nicht ganz meine Erwartungen

Die Housesitterin – Ein Traum von einem Job. Oder?
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‚Zeig mir dein Haus und ich sag dir wer du bist‘
Mit diesen einfachen Worten kann es meinem Gegenüber durchaus gelingen, mir einen kalten Schauer über den Rücken zu jagen. Denn das eigene Zuhause ist das ...

‚Zeig mir dein Haus und ich sag dir wer du bist‘
Mit diesen einfachen Worten kann es meinem Gegenüber durchaus gelingen, mir einen kalten Schauer über den Rücken zu jagen. Denn das eigene Zuhause ist das intimste, was es gibt. Doch gibt es dennoch Menschen, die unbekümmert anderen ihren Schlüssel überlassen, damit diese auf das Haus aufpassen, wenn es längere Zeit leer steht.

Unsere Protagonistin ist eine von den Menschen, die auf ebensolche Häuser aufpasst und dadurch Johannes kennenlernt, mit dem sie kurz darauf eine Beziehung eingeht. An einem Wochenende trifft dieser auf ihre Freunde und man kann sich durchaus vorstellen, dass nicht alle begeistert sein werden, auf ihn zu treffen.

Der Auftakt der Geschichte hat mir sehr gut gefallen. Das lag zum einen an dem schaurig schönen Setting, was dazu einlädt, dass hier die Fantasie mit einem durchgeht. Zum anderen an den Handlungen und Schreckmomenten im ersten Teil des Buches, die einen nicht kaltlassen.
In den darauffolgenden Teilen lernen wir mehr über die weiteren Personen und erhalten wertvolle Hintergrundinformationen, die uns das aktuelle Geschehen in ein Gesamtbild einordnen lassen. Zwar ist dies mitunter sehr interessant, allerdings geht dadurch auch ein wenig von der Spannung verloren und die wirklichen Aha-Effekte bleiben aus.
Neben Nick, Johannes und Cecilia gibt es auch noch zwei weitere Personen: Anastasia und Ying. Beide sind Freunde bzw. Partner von Nick und Cecilia. Zu gern hätte ich über diese beiden Figuren noch mehr gewusst, da diese eher am Rande bleiben und sehr oberflächlich beschrieben werden und agieren.
Das Ende war wiederum sehr spektakulär und hat mich sehr verblüfft zurückgelassen. Allerdings waren manche Lösungen und Vorgehensweisen zu konstruiert und glatt, wodurch die Geschichte wiederum etwas an ihrem Reiz verloren hatte.

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Veröffentlicht am 13.01.2026

Entsprach leider nicht meinen Erwartungen

Nachtwald
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Die ersten Seiten bzw. Kapitel fand ich wirklich klasse und konnte mir nicht vorstellen, warum das Buch eine so harsche Kritik abbekommen hatte.

Alles beginnt damit, dass eine Familie aus zwei Familien ...

Die ersten Seiten bzw. Kapitel fand ich wirklich klasse und konnte mir nicht vorstellen, warum das Buch eine so harsche Kritik abbekommen hatte.

Alles beginnt damit, dass eine Familie aus zwei Familien zusammenwächst. Darunter eine Mutter mit zwei Kindern, wovon die Tochter kurz zuvor aus der Suchtklinik entlassen wurde und einem Vater mit seiner Tochter. Das Besondere: beide Elternteile sind verwitwet und suchen nun ihr neues Glück beieinander.
Dazu fahren Sie in ein abgelegenes Haus mitten im Wald, wo es keinerlei Handyempfang gibt. Was aber auch nicht sonderlich stört, weil die Familie so sich zusammenwachsen soll.

Bis dato war ich auch vollkommen überzeugt von dem Buch. Fand Schreibstil, Figuren und Geschichte spannend, glaubwürdig und genial.
Gerade die Tochter war es, die bei mir ein bleibendes Bild hinterlassen hatte, da ihr Kampf mit den Süchten sehr nachvollziehbar beschrieben wurde und ich es nahezu spüren konnte, wie es ihr ergeht und wie allein sie sich mit manchen Themen fühlt.

Doch dann gab es ein Ereignis, was alles so ins Wanken brachte, dass auch ich mich immer mehr gefragt habe, ob ich noch dasselbe Buch lese.
Denn einer der Personen (welches unverhofft dort in der Idylle auftauchte) an diesem Wochenende stirbt und die Familie lebt weiter, als wäre nichts geschehen. Einfach so. Niemand will sich damit beschäftigt, obwohl alles auf Mord hindeutet und der Täter unter ihnen zu sein scheint…

Danach folgen weitere Ereignisse und Wendungen, die irgendwie nicht so ganz in das Schema gepasst hatten.
Darunter viele falsche Fährten, die mich irgendwann nicht nur in die Irre geführt, sondern auch gänzlich verwirrt zurückgelassen haben. Zu sehr wirkte es dann instruiert, dass ich mir nicht vorstellen konnte, dass die hier präsentierte Lösung wirklich das Ende des Buches ist.

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Veröffentlicht am 19.12.2025

Mich konnte die Geschichte leider nicht ganz so überzeugen

Das College
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Haben wir uns nicht alle schon mal an die Zeit vor einem bestimmten Schicksalstag erinnert und uns gefragt, wie dieser zu unserem bisherigen Leben beigetragen hat? Gerade dann, wenn wir als Zeuge darin ...

Haben wir uns nicht alle schon mal an die Zeit vor einem bestimmten Schicksalstag erinnert und uns gefragt, wie dieser zu unserem bisherigen Leben beigetragen hat? Gerade dann, wenn wir als Zeuge darin verwickelt sind und sich plötzlich erneut die Welt zu schnell zu drehen scheint.
So scheint es zumindest Hannah zu gehen, deren beste Freundin vor 10 Jahren ermordet wurde und der scheinbare Täter im Gefängnis verstorben ist und die Presse die Geschichte nun erneut aufrollt.

Das Buch wechselt immer wieder zwischen der Zeit davor und danach, damit wir als Leser Einblicke bekommen, wie das Leben vor dem Mord war. Wir lernen die beiden Frauen – Hannah und April, ihr Umfeld und auch ihre Eigenarten kennen. Wobei ich hier leider gestehen muss, dass ich April wahnsinnig unsympathisch fand und wohl schon nach der ersten Woche ein anderes Zimmer bezogen hätte. Gerade wenn sich beide Charaktere wie Tag und Nacht gleichen.
Umso erstaunlicher fand ich es, dass sie dennoch miteinander auskamen und die besten Freundinnen wurden und Teile der Clique auch nach all den Jahren noch regen Kontakt hatten.

Zwischenzeitlich hatte mir hier aber auch die Spannung gefehlt. Ich würde es eher als ein zartes Rauschen beschreiben, was durch einzelne Piks unterbrochen und dadurch herausfordernd wird.
Gerade als die Zeit angesprochen wurde, in der Hannah ihre eigenen Nachforschungen anstrebt und dann immer nur kurzzeitig den Kontakt zu bestimmten Menschen aufnimmt, die andernfalls völlig in Vergessenheit geraten wären. An der einen oder anderen Stelle habe ich mich auch zu sehr in eine bestimmte Richtung gedrängt gefühlt, sodass ich das Gesamtbild aus den Augen verlor und durch die Aufklärung am Ende umso überraschter war.

Insgesamt fand ich dieses Buch deutlich schwächer, als die ich bisher von ihr gelesen habe. Daher bin ich auch ganz froh, dass es nicht mein erstes Buch von ihr war.

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