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Veröffentlicht am 27.05.2026

Idee gut, Umsetzung naja

Just Watch Me
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Der Klappentext hat mich hier sehr angesprochen und gerade auch die Erwähnung von "Black Mirror", das ich wirklich super interessant fand, hat mich dann noch etwas mehr dazu gebracht diese Geschichte lesen ...

Der Klappentext hat mich hier sehr angesprochen und gerade auch die Erwähnung von "Black Mirror", das ich wirklich super interessant fand, hat mich dann noch etwas mehr dazu gebracht diese Geschichte lesen zu wollen.
Atmosphärisch ist sie, zumindest zu Beginn auch noch super fesselnd, es erinnert tatsächlich ein wenig an "Black Mirror" und man fühlt sich in seiner "Beobachterrolle" teilweise echt schon ein bisschen unwohl. Leider verläuft sich das mit dem Fortschreiten der Geschichte weitestgehend.
Irgendwann fühlt man sich dann nur noch unwohl und auch das Verhalten der Hauptfigur wird mMn. immer unnachvollziehbarer. Anfangs trug mich noch die Hoffnung, dass ich in weiteren Verlauf noch verstehen würde, warum sie manches auf die eine oder andere Weise tut/ sagt, aber leider stellte sich der Punkt der Verständnis nicht wirklich ein. Und gerade bei so einem Buch hätte das für mich schon nochmal gewonnen, wenn es einfach tiefgreifender (und) emotional gewesen wäre. Ich verstehe, dass man in so einer Situation wie sie sie gerade durchlebt nicht immer rational und überlegt handelt, aber mit diesem Umstand alles rechtfertigen zu wollen ist meiner Ansicht nach falsch. Denn es wären ja Menschen um sie herum, die ihr helfen wollen würden, sie stößt sie aber (für mich weitestgehend grundlos) weg.
Und auch leider wirkt die insgesamte Handlung ab einem gewissen Punkt eher repetativ und nur noch "höher, schneller, weiter, absurder".

Alles in allem eine Idee und Stimmung aus der mal super viel machen hätte können, leider aber eine Hauptfigur geschaffen hat, deren Verhalten nur schwer nachvollziehbar ist und deren insgesamte Handlung für mich auch nur über die ersten Kapitel gut getragen hat.

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Veröffentlicht am 15.05.2026

Zu schnell, zu viel Spice und zu wenig Sport

Crushed On Ice
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Vom Cover her war ich zunächst echt angetan, der Farbschnitt und die gesamte Farbgestaltung sind gerade für eine Sports Romance mit (vermeintlichem) Eishockey Bezug gut gelungen. Auch wenn im Buch dann ...

Vom Cover her war ich zunächst echt angetan, der Farbschnitt und die gesamte Farbgestaltung sind gerade für eine Sports Romance mit (vermeintlichem) Eishockey Bezug gut gelungen. Auch wenn im Buch dann leider nur sehr wenig wirklich von Sport Aspekten verarbeitet wird. Und ich muss sagen, ein bisschen befremdlich finde ich es schon auch, dass da jetzt extra so Sticker/Banner mit "Ohne KI" (zumindest online) hinzugefügt werden, sollte das nicht selbstverständlich sein ? Aber gut, das ist ein ganz anderes Thema...

Meine Erwartungen an dieses Buch waren ehrlich schon gut hochgesteckt, gerade in dem Hype rund um Romances aus diesem Bereich irgendwie ja auch nicht verwunderlich. Ich muss aber leider sagen, dass mich hier etwas ganz Anderes, es triffts fast perfekt, überrumpelt hat. Angesichts der Kürze des Buches war mir schon klar, dass nicht lange um den heißen Brei herum geredet werden wird, aber so rasand und in dieser Intensität hätte ich trotzdem nicht mit dem Spice gerechnet. Und dabei hat mich eigentlich gar nicht so sehr gestört, dass es schon so früh zur Sache ging, sondern eher, dass Cammie, die uns in den ersten Seiten als total introvertiert und schüchtern vorgestellt wird innerhalb so weniger Seiten eine nahezu 180 ° Drehung vollführt, was für mich leider sehr an der Authentizität und Nachvollziehbarkeit der Geschichte genagt hat. Chase hatte da schon eine etwas besser nachzuverfolgende Entwicklung, auch wenn ich ihn zwischendrin echt gerne geschüttelt und geschriehen hätte: "Denk nach! Kommunizier doch ordentlich" Da hat mir Brody ( ein Freund) von ihm von den Charakterzügen und vom allgemeinen Gehabe her schon viel eher zugesagt. Mehr Tiefgründigkeit, zwischendrin auch mal mehr mit dem Kopf als mit anderen Körperteilen denken, er hat einfach eine gute Balance mit sich gebracht. Ein wenig versöhnt hat das Ende mich dann schon auch noch, mit kleinen Schritten wird die Beziehung realistischer und nachvollziehbarer, man kann auch die Entwicklung von Cammie und Chase besser verstehen, aber leider wurde das am Anfang schon so mit einem überhöhten Tempo erschwert, dass ich insgesamt leider sagen muss, dass es kein Buch war, das ich unbedingt erneut lesen müsste.

Ich kann mir vorstellen, dass es Personen gefällt, die allgemein Bücher dieser Art, bei denen ein zügiges Tempo ohne zunächst eine klare Nachvollziehbarkeit erkennen zu lassen vorgelegt wird, mögen. Und man sollte sich bewusst sein, dass Sport Romance hier nur sehr am Rande passt, in den letzten Kapitel ein bisschen...

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Veröffentlicht am 27.01.2026

Leider nicht mein Fall

Die Reise ans Ende der Geschichte
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Die Grundidee des Buches, die in Cover und Klappentext bereits skizziert wurde, wirkte auf mich zunächst sehr spannend und auch die Verbindung verschiedener Genres weckte meine Neugier.

Leider konnte ...

Die Grundidee des Buches, die in Cover und Klappentext bereits skizziert wurde, wirkte auf mich zunächst sehr spannend und auch die Verbindung verschiedener Genres weckte meine Neugier.

Leider konnte dieser Eindruck nicht über die ersten Kapitel hinaus gehalten werden. Der Schreibstil, der sicherlich seine Liebhaber hat wirkte auf mich leider häufig eher bemüht klug/ intellektuell, dabei aber auf einer emotionalen Ebene eher blass, fast schon leer, was der erzählerischen Spannung und dem insgesamten Inhalt leider nicht gut tut. Da können es auch die eingestreuten "Schmunzel-Stellen" nicht mehr rausreißen.
Was ich zusätzlich noch als sehr schade empfinde ist, dass die historischen Elemente häufig eingeführt werden und dann aber ( für meinen Geschmack) viel zu schnell wieder in den Hintergrund rücken.

Insgesamt hab ich irgendwie das Gefühl, dass hier etwas zu viel gewollt wurde, dass die Verbindung der einzelnen Genre-Elemente leider häufig eher ins unangehm Absurde als ins Spannende resultiert hat, was durchaus schade ist, weil die Grundidee meines Erachtens nach schon einiges an Potential gehabt hätte, was aber nicht erfolgreich genutzt wurde.

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Veröffentlicht am 20.10.2025

Leider verschenktes Potential

Breaking Your Code
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Inhaltlich überzeugt der Roman im ersten Moment mit seiner Grundidee und dem etwas spielerischen Umgang mit Themen wie Gerechtigkeit, Loyalität und Systemkritik. Kritisch anzumerken ist jedoch der Einstieg: ...

Inhaltlich überzeugt der Roman im ersten Moment mit seiner Grundidee und dem etwas spielerischen Umgang mit Themen wie Gerechtigkeit, Loyalität und Systemkritik. Kritisch anzumerken ist jedoch der Einstieg: es handelt sich um einen eher schleppenden Beginn und auch Vorhersehbarkeit der Handlung wird leider sehr früh sehr deutlich. Erst in der zweiten Hälfte gewinnt die Geschichte etwas an Dynamik und emotionaler Tiefe, aber da ist es meiner Meinung nach viel zu spät, auch weil die Charaktere bis dahin nicht wirklich gut ausgearbeitet sind ( man hätte so viel aus Scarlett als Hackerin in einem eher männlich dominierten Bereich machen können )

Die Grundidee klang insgesamt spannend, doch die Umsetzung blieb blass. Die Handlung wirkte stellenweise auf mich unlogisch und zog sich durch lange Passagen ohne echten Höhepunkt. Auch die Figuren blieben oberflächlich – ihre Entscheidungen waren oft schwer nachvollziehbar, was es schwierig machte, eine emotionale Bindung aufzubauen. Der Schreibstil ist zwar flüssig, aber insgesamt fehlt es dem Buch an Tiefe und Spannung. Schade, denn das Potenzial war durchaus da.

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Veröffentlicht am 04.05.2025

Eine nette Abwechslung im Schreibstil, aber leider nicht fesselnd

Die Engel von Alperton
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Die Engel von Alperton ist ein von der Idee her raffiniert wirkender Kriminalroman von Janice Hallett, der die Leserinnen und Leser in die Welt der True-Crime-Autorin Amanda Bailey entführen will. Der ...

Die Engel von Alperton ist ein von der Idee her raffiniert wirkender Kriminalroman von Janice Hallett, der die Leserinnen und Leser in die Welt der True-Crime-Autorin Amanda Bailey entführen will. Der Fall scheint auf den ersten Blick eindeutig, doch wie so oft steckt der Teufel im Detail.

Die Geschichte wird nicht linear erzählt, sondern entfaltet sich durch verschiedene Textsorten wie E-Mails, Nachrichten und andere Dokumente, die nach und nach ein immer klareres Bild des Falls zeichnen. Dieser Ansatz soll vermutlich für eine besondere Nähe zu den Figuren sorgen und die Lesenden selbst zu Ermittlerinnen und Ermittlern werden lassen. Leider hat mich dieser Schreibstil nicht fesseln können, ich empfand es eher als schwierig den roten Faden nicht zu verlieren und auch die verschiedenen Personen und ihre Verbindungen zueinander nicht komplett miteinander zu vermischen

Die Charaktere an sich sind vielschichtig und glaubwürdig angelegt, der Plot überzeugt, wenn man sich dann irgendwann einmal durch den Dschungel von Informationen gewühlt hat, schon ein bisschen, gerade die subtile Kritik an der True-Crime-Kultur zum Ende finde ich doch ganz nett.

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