Idee gut, Umsetzung naja
Just Watch MeDer Klappentext hat mich hier sehr angesprochen und gerade auch die Erwähnung von "Black Mirror", das ich wirklich super interessant fand, hat mich dann noch etwas mehr dazu gebracht diese Geschichte lesen ...
Der Klappentext hat mich hier sehr angesprochen und gerade auch die Erwähnung von "Black Mirror", das ich wirklich super interessant fand, hat mich dann noch etwas mehr dazu gebracht diese Geschichte lesen zu wollen.
Atmosphärisch ist sie, zumindest zu Beginn auch noch super fesselnd, es erinnert tatsächlich ein wenig an "Black Mirror" und man fühlt sich in seiner "Beobachterrolle" teilweise echt schon ein bisschen unwohl. Leider verläuft sich das mit dem Fortschreiten der Geschichte weitestgehend.
Irgendwann fühlt man sich dann nur noch unwohl und auch das Verhalten der Hauptfigur wird mMn. immer unnachvollziehbarer. Anfangs trug mich noch die Hoffnung, dass ich in weiteren Verlauf noch verstehen würde, warum sie manches auf die eine oder andere Weise tut/ sagt, aber leider stellte sich der Punkt der Verständnis nicht wirklich ein. Und gerade bei so einem Buch hätte das für mich schon nochmal gewonnen, wenn es einfach tiefgreifender (und) emotional gewesen wäre. Ich verstehe, dass man in so einer Situation wie sie sie gerade durchlebt nicht immer rational und überlegt handelt, aber mit diesem Umstand alles rechtfertigen zu wollen ist meiner Ansicht nach falsch. Denn es wären ja Menschen um sie herum, die ihr helfen wollen würden, sie stößt sie aber (für mich weitestgehend grundlos) weg.
Und auch leider wirkt die insgesamte Handlung ab einem gewissen Punkt eher repetativ und nur noch "höher, schneller, weiter, absurder".
Alles in allem eine Idee und Stimmung aus der mal super viel machen hätte können, leider aber eine Hauptfigur geschaffen hat, deren Verhalten nur schwer nachvollziehbar ist und deren insgesamte Handlung für mich auch nur über die ersten Kapitel gut getragen hat.