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Veröffentlicht am 13.08.2025

Gibt es für uns eine zweite Chance?

Meine Sommer mit Marx
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Ein Sommer vor zehn Jahren, in dem der introvertierte Marx die extrovertierte Sessy kennenlernt, ließ beide nie ganz los. Doch schaffte es Sessy in den zehn Jahren nicht einmal, an den Ort des Geschehens ...

Ein Sommer vor zehn Jahren, in dem der introvertierte Marx die extrovertierte Sessy kennenlernt, ließ beide nie ganz los. Doch schaffte es Sessy in den zehn Jahren nicht einmal, an den Ort des Geschehens und damit zu Marx zurückzukehren. Als sie jedoch dann eines Sommers doch vor ihm steht, ist seine Reaktion nicht die, die sie erwartet hatte. Wie sehr die Vergangenheit die Gegenwart beeinflusst, lässt sich in "Meine Sommer mit Marx" nachlesen.

Die Erzählung ist dabei in zwei Zeitsträngen angelegt, die ungefähr abwechselnd erzählt werden. Dadurch setzt sich nach und nach das Bild der Vergangenheit zusammen und erklärt so die Gegenwart. Dabei wird man als Leser angenehm auf die Folter gespannt. Durch den flüssigen Schreibstil fliegt man durch die Kapitel auch nur so durch.

Jedoch wurde ich einfach mit der Protagonistin nicht wirklich warm. Für mich wurde ihre Geschichte nicht ganz klar erzählt, weshalb ich oft nur mutmaßen konnte, warum sie sich so verhält, wie sie es tut. Das war mir zugegeben oft zu anstrengend, für Leute, die sowas gerne machen, jedoch sicher ein gefundenes Fressen! Marx hingegen war wirklich ein zauberhafter Charakter. Mit ihm konnte man wirklich stets mitfiebern und mitfühlen. Hätte ich zu Sessy genauso einen Draht aufbauen können, wäre dieses Buch vermutlich auch eine perfekte cozy Sommer Romance für mich gewesen. Denn das Setting war eine völlige 10/10! Dorfatmosphäre, Natur, Ruhe und einfach absolute Sommervibes.

Für jeden, der Figuren mit Eigenheiten mag und sich manches auch selbst erschließen will, ist das Buch eine totale Empfehlung!

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Veröffentlicht am 05.06.2026

Liebe, Liebe, Mord, Liebe - warte was?

If Books Could Kill
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In welchem Buch würdest du gerne leben? Für mich wäre die Frage gar nicht so leicht zu beantworten. Roxie in "If Books Could Kill" weiß es jedoch genau: In einem Buch ihrer Lieblingsautorin schnulziger ...

In welchem Buch würdest du gerne leben? Für mich wäre die Frage gar nicht so leicht zu beantworten. Roxie in "If Books Could Kill" weiß es jedoch genau: In einem Buch ihrer Lieblingsautorin schnulziger Romane. Als ihr eines Tages der Wunsch erfüllt wird, im neusten Roman dieser Autorin zu leben, stellt sich zu ihrem Leid jedoch heraus, dass diese plötzlich statt von der großen Liebe über Mord schreibt. Ihren Wunsch kann Roxie jedoch nicht rückgängig machen und so hat sie keine andere Wahl, als in diesem Thriller zu überleben. Zum Glück gibt es in der Geschichte auch den etwas tollpatschigen Grant, der sie dabei (unfreiwillig) begleitet.

Die Idee der Geschichte hatte mich wirklich vom ersten Moment an überzeugt. Ich liebe dieses kluge Zusammenspiel von Reflexion der Genres (Romance und Thriller) und den gleichzeitig wirklich witzigen Dialogen. Roxie und Grant haben eine tolle Dynamik, die einfach Spaß macht zu lesen. Die Dialoge sind für mich tatsächlich auch das Highlight an dem Roman. Sie sind irgendwie chaotisch, witzig und manchmal auch gesellschaftskritisch – einfach eine perfekte Mischung. Die Handlung an sich, ist jedoch leider eher vorhersehbar. Ich denke, das war für mich so auch das Problem, die Motivation zu finden, stetig weiterzulesen. Wenn ich einmal das Buch in die Hand genommen habe, hatte ich dabei total meinen Spaß, aber irgendwie hat die Geschichte es nicht geschafft mich wirklich am Lesen zu halten.

Auch wenn Roxie, Grant und alle anderen sehr sympathisch und liebenswert waren, fehlte mir manchmal ein wirklicher emotionaler Bezug. So ganz konnte das Buch es einfach nicht schaffen, mich wirklich zum Mitfiebern zu bringen, was ich schade fand. Ich glaube, damit das bei mir passiert wäre, hätte es für mich etwas mehr Tempo und etwas mehr Tiefe bei den Figuren gebraucht.

Trotzdem hatte ich am Ende Spaß. Und das ist doch alles was zählt, oder? Ich kann das Buch trotz der Kritik allen Romance- und Rom-Com-Fans wärmstens ans Herz legen. Für schöne Stunden zwischendurch ist dieser kurzweilige Roman wirklich eine erfrischende Abwechslung!

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Veröffentlicht am 17.05.2026

Der erste Eindruck zählt - oder nicht?

Worst Date Ever (Knisternde RomCom von der erfolgreichen Autorin Kasie West)
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Sollte man einem schlechten ersten Date eine zweite Chance geben? Würde mich jemand fragen, würde ich sagen, sofern die Person kein Arsch war, warum nicht. Wenn du darüber nachdenkst, jemandem eine zweite ...

Sollte man einem schlechten ersten Date eine zweite Chance geben? Würde mich jemand fragen, würde ich sagen, sofern die Person kein Arsch war, warum nicht. Wenn du darüber nachdenkst, jemandem eine zweite Chance zu geben, dann hat die Person es vielleicht auch verdient. Margot aus "Worst-Date-Ever" sieht das etwas anders. Sie ist auf der Suche nach ihrem perfekten Partner und der dazugehörigen Kennenlernstory. Ein schlechtes Date ist davon kein Bestandteil. Zu doof, dass ihr auch nach all den Jahren Oliver nie ganz aus dem Kopf gegangen ist, auch wenn ihr gemeinsames erstes Date nicht wirklich gut lief. Neben der Liebesgeschichte begleiten wir Margot zudem dabei, wie sie versucht, Literaturagentin zu werden, was super spannende Einblicke hinter die Kulissen des Buchmarktes gibt.

Für mich war "Worst Date Ever" eine süße und kurzweilige Lektüre, die jedoch irgendwie nichts Besonderes oder Herausstechendes hatte. Es war einfach eine nette Liebesgeschichte für zwischendurch, die aber bei mir nicht allzu lange im Gedächtnis bleiben wird. Auch wenn das wie ein sehr hartes Urteil klingt, glaube ich aber, dass das Buch genau das auch einfach sein wollte.

Die Dialoge sind sehr humorvoll geschrieben, gehen aber nie wirklich stark in die Tiefe. Die Charaktere sind schnell sympathisch, jedoch habe ich keine wirkliche Verbindung zu ihnen aufbauen können. Ich habe mich für sie freuen können, habe aber wenig mitgefiebert. Für mich lag das einfach daran, dass etwas Zeit und Raum fehlten, um Margot und Oliver wirklich kennenlernen zu können. Gerade bei Oliver fand ich das etwas schade, da ich ihn wirklich sympathisch fand, die Geschichte mir aber wenig über seine Träume und Wünsche erzählt hat. Er war wirklich eher der hotte Love-Interest, dem irgendwie mal das Herz gebrochen wurde.

Auch wenn die Geschichte an sich für mich nun nicht überwältigend war, hatte ich trotzdem einfach meinen Spaß. Und manchmal ist es eben auch genau das, was man in dieser doch manchmal ernsten Welt braucht. Wer also eine Auszeit vom Alltag sucht, wird mit der witzigen Rom-Com nichts falsch machen!

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Veröffentlicht am 06.01.2026

Wenn es dir bei kalten Temperaturen doch warm ums Herz sein soll!

Two steps away - London Hearts 2
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Ich hatte mich total darauf gefreut, wieder in die WG von Pippa, Quinn, Neve und Gemma zurückzukehren Wer den ersten Band der London-Hearts-Reihe kennt, wird sich an das cozy Gefühl erinnern, welches es ...

Ich hatte mich total darauf gefreut, wieder in die WG von Pippa, Quinn, Neve und Gemma zurückzukehren Wer den ersten Band der London-Hearts-Reihe kennt, wird sich an das cozy Gefühl erinnern, welches es im Herzen hinterlassen hat. Dies hat auch "Two steps away" wieder bei mir geschafft.

Dabei ist die Ausgangslage alles andere als cozy. Pippa muss ein Jahrespraktikum absolvieren, doch bei der Vertragsunterzeichnung wird klar, dass etwas schiefgelaufen ist. Jetzt muss sie mit Ben, ihrem ersten Crush, der ihr das Herz gebrochen hat, und Olivia, ihrer ehemaligen besten Freundin, um den Platz konkurrieren. Was sich da anbahnt, ist eine süße Slow-Brun Haters-to-Lovers.

Gerade das Slow-Brun empfand ich tatsächlich als wirklich authentisch und knuffig. Da hat es mich dann etwas aus dem Konzept gebracht, dass es gegen Ende dann plötzlich sehr Fast-Brun und "intensiv" wurde. Gerade da dies Pippas erste Beziehung ist, empfand ich das irgendwie als eine verpasste Chance, etwas Realistischeres zu bieten. Tatsächlich hätte mir die Geschichte viel besser gefallen, wäre es am Ende nicht so spicy geworden, sondern eher in dem "Slow-Gefühl" geblieben. Das ist jedoch wirklich Geschmackssache.

Pippa und Ben sind jedoch beides wirklich sympathische Charaktere, die authentisch ihre Probleme angegangen sind. Generell hat das Buch wieder wirklich von seinen Charakteren gelebt. Auch die WG und ihre Mitbewohner kamen nicht zu kurz und haben wirklich neugierig auf die noch folgenden Bände gemacht.

Der Schreibstil hat sich für mich tatsächlich eigentlich sehr flüssig angefühlt, jedoch sind mir tatsächlich immer wieder Rechtschreibfehler aufgefallen, die mich teils etwas rausgebracht haben. Dadurch hatte sich das Buch für mich teils fast ein bisschen unfertig angefühlt.

Auch wenn ich das Buch insgesamt ein wenig schwächer fand als seinen Vorgänger, freue ich mich total auf die beiden weiteren Bände, die noch folgen werden!

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Veröffentlicht am 06.01.2026

Konnte mir leider nicht so ganz den Kopf verdrehen...

Wenn sie wüsste
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An "Wenn sie wüsste" von Freida McFadden (übersetzt von Astrid Gravert und Renate Weitbrecht) vorbeizukommen, ist vermutlich gerade unmöglich. Auch ich wollte nun endlich wissen, was hinter den vielen ...

An "Wenn sie wüsste" von Freida McFadden (übersetzt von Astrid Gravert und Renate Weitbrecht) vorbeizukommen, ist vermutlich gerade unmöglich. Auch ich wollte nun endlich wissen, was hinter den vielen positiven Bewertungen so steckt. Ich hatte große Hoffnungen und große Erwartungen und wurde etwas enttäuscht.

Zunächst aber zu den positiven Dingen. Das Buch hat sich tatsächlich wirklich leicht und schnell lesen lassen. Der Schreibstil ist flüssig und einfach gehalten. Das gemischt mit den kurzen Kapiteln lässt einen wirklich nur so durch die Seiten fliegen. Trotzdem hatte ich gerade mit der ersten Hälfte so meine Probleme. Denn für mein Empfinden ist doch einfach nicht viel passiert. Eigentlich hatte es sich dort immer etwas im Kreis gedreht Trotzdem habe ich weitergelesen und auf den großen Plottwist gewartet.

Die Erzählperspektive wechselt nach der ersten Hälfte und das tut der Geschichte wirklich gut. Dadurch wurde es zumindest etwas spannend, doch einen großen Twist habe ich nicht gespürt. Irgendwie hatte ich leider erahnt, in welche Richtung das Buch geht. Auch wenn es dort etwas mehr Spannung gab, wirkte die Geschichte ab dort in manchen Punkten doch etwas konstruiert. Gerade am Ende – ich meine, wie viele Zufälle soll es geben?

Auch wenn es vielleicht etwas klingt, als ob ich das Buch zerreißen würde, so ist es nicht. Für mich ist es jedoch nur diesen ganzen Hype nicht wert. Es ist eine nette Geschichte, jedoch einfach nicht sonderlich innovativ. Eher hatte ich das Gefühl, die Geschichte irgendwie schon mal gelesen zu haben. Für mich war es eben einfach ein kurzweiliger Thriller für zwischendurch Die beiden Folgebände werde ich trotzdem lesen (da ich mir das E-Book-Bundle mit allen drei Bänden zugelegt habe) und bin gespannt, ob die mich vielleicht doch noch überraschen werden!

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