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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.07.2025

Zwischen Herzklopfen und Verzeihen!

One song apart - London Hearts 1
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Wann hat jemand eine zweite Chance verdient? Quinn in "One Song Apart" muss gleich am ersten Tag ihrer Ausbildung darauf hoffen eine zu bekommen. Denn alles geht einfach nur fürchterlich schief. Dabei ...

Wann hat jemand eine zweite Chance verdient? Quinn in "One Song Apart" muss gleich am ersten Tag ihrer Ausbildung darauf hoffen eine zu bekommen. Denn alles geht einfach nur fürchterlich schief. Dabei war es ihr Kindheitstraum Journalistin zu werden. Unter ihren Fehlern leidet ebenso der aufstrebende Popstar Milo, der der Presse sowieso kritisch gegenübersteht. Gemeinsam müssen sie sich beide eine zweite Chance geben.

Der Schreibstil war der Hammer. Anders kann man es einfach nicht sagen. Der Schreibstil war eine glatte 10/10 und hat einen nur so durch das Buch fliegen lassen. Gerade deswegen ist es für mich ganz schnell zu einem richtigen Wohlfühlbuch geworden. Es war einfach zu lesen, aber nicht platt. Alle Szenen waren voller so wunderschöner Details, dass man einfach nicht anders konnte, als sich dieser Welt hinzugeben. Vieles ist hier natürlich ziemlich realitätsfern, aber das ist völlig okay gewesen. Darum geht es in dem Buch auch nicht. Man sollte einfach träumen und genau das ist gelungen.

Die Geschichte an sich war manchmal vielleicht etwas kitschig, jedoch in einem unglaublich verträglichem Maße. Die Liebesgeschichte ist absolut Slow-Burn, geht dann jedoch plötzlich mit einem krassen Tempo los. Das ist auch einer der wenigen Punkte an dem Buch, was mir leider nicht so gefallen hat. Jedoch sind es minimale Sachen, die der Schreibstil und die ganze Welt des Buches wieder wett machen.

Quinn und Milo sind tolle Protagonisten, die man einfach gerne begleitet. Milo wirkt vielleicht etwas zu glatt, Quinn hat jedoch definitiv ihre Ecken und Kanten, was sie jedoch auch so liebenswert macht. Beide, aber gerade Quinn machen in dem Buch eine merkliche Entwicklung durch, bei der es einfach nur Spaß macht, dabei zu sein.

Ich bin ehrlich, das Buch ist ein absoluter Must-Read für den Herbst. Ich freue mich jetzt schon auf die weiteren Bände, denn schon in diesem sind so viele Momente versteckt, bei denen man merkt, dass sie Ausgangspunkte für die Fortsetzung sind. Und die Momente versprechen noch mehr Emotion und Tiefe. Ich bin also gespannt!!!

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Veröffentlicht am 11.06.2025

Ein Roman, der die wichtigen Fragen stellt

Das Gefühl von Unendlichkeit
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Wollen wir unsterblich sein? Mit dieser Frage müssen sich Zoe und Jack beschäftigen als sie glauben das Altern aufhalten zu können. Wie man mit solch einer Verantwortung umgeht in unserer heutigen kapitalistischen ...

Wollen wir unsterblich sein? Mit dieser Frage müssen sich Zoe und Jack beschäftigen als sie glauben das Altern aufhalten zu können. Wie man mit solch einer Verantwortung umgeht in unserer heutigen kapitalistischen Gesellschaft zeigt "Das Gefühl von Unendlichkeit" sehr eindrücklich.

Der Roman verwickelte mich immer wieder in die verschiedensten Dilemma und forderte mich so dazu auf, mir selbst eine Meinung zu bilden. Auch wenn es solche Ansätze zur Unsterblichkeit noch nicht gibt und alles in dem Roman fiktiv ist, scheint es doch so authentisch und real, dass man diese Möglichkeit einfach nicht ignorieren kann.
Es sollte einem im Vorhinein bewusst sein, dass dieser Roman mit allmöglichen chemischen wie auch wirtschaftlichen Details gespickt ist, die einen manchmal etwas überfordern können.
Mich hat die Geschichte aber wirklich fasziniert. Das Buch konnte ich größtenteils kaum aus der Hand legen und war ständig mit meinen Gedanken in der Geschichte, selbst wenn ich den Verpflichtungen des Lebens nachgehen musste. Die Mitte hatte sich zwar etwas gezogen, jedoch konnte das letzte Drittel, das wieder völlig wett machen. (Durchhalten lohnt sich!!!).
Jack und Zoe waren wirklich spannende Wegbegleiter, die dadurch geglänzt haben, dass sie so unperfekt waren. Sie hatten ihre Fehler und machten ihre Fehler. Sie machten mich wütend, aber genauso wollte ich sie am liebsten vor allem Schlechten bewahren. Ihre Liebesgeschichte läuft sehr nebenbei und ist absolut Slow-Burn. Aber es hatte sich genau richtig angefühlt, dass der Roman den Fokus nicht auf eine spektakuläre, explosive Liebe, sondern auf Zwischenmenschlichkeit gelegt hatte (mit Liebe als einen Teil davon). Eben auf die Chemie zwischen den beiden. (Tut mir leid, aber ein Chemie Wortwitz musste einfach sein).
„Das Gefühl von Unendlichkeit“ ist ein wirklich einzigartiger Roman, welcher genau in unsere Zeit von schnellem Fortschritt passt.

Jeder der Naturwissenschaften in der Schule geliebt hat und vielleicht bis heute ein Nerd im Herzen geblieben ist, für den ist das Buch definitiv eine riesige Empfehlung!

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Veröffentlicht am 27.10.2025

Alte Feinde und neue Freunde - eine gelungende Fortsetzung

Percy Jackson - Im Bann des Zyklopen (Percy Jackson 2)
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Auch der zweite Band der "Percy Jackson“-Reihe (übersetzt von Gabriele Haefs) hat einfach Spaß gemacht, zu lesen!

Der Einstieg fühlte sich sehr nahtlos an, wodurch ich ganz einfach wieder in die Geschichte ...

Auch der zweite Band der "Percy Jackson“-Reihe (übersetzt von Gabriele Haefs) hat einfach Spaß gemacht, zu lesen!

Der Einstieg fühlte sich sehr nahtlos an, wodurch ich ganz einfach wieder in die Geschichte eintauchen konnte. Der Schreibstil ist gleichbleibend leicht und unterhaltsam, wie man ihn auch schon aus dem ersten Band kannte. Die Geschichte an sich ist auch wieder relativ einfach gehalten und erinnert von der Struktur an den ersten Band. Auch hier hatte ich wieder das Gefühl, dass manchmal die Szenen, gerade als sich die Gruppe auf ihre Reise begibt, etwas aneinandergereiht wirken. Zudem fällt mir auch immer wieder auf, dass Percy sehr viel "Glück" hat und scheinbar alles kann, ohne wirklich viel üben zu müssen (bspw. als er plötzlich einfach das Segelboot mit seinen Gedanken steuern konnte). Da hätte ich es einfach schön gefunden, wenn dort mehr Zeit gewesen wäre, dass er auch einfach lernt und vielleicht auch Fehler macht. Eine positive Überraschung war jedoch der neue Charakter Tyson. Der hat die Dynamik der bestehenden Gruppe etwas aufgefrischt und auch ganz neue Facetten mit hineingebracht. 

Auch wenn der Band seine Schwächen hatte, war die Geschichte spannend geschrieben. Gerade das Ende macht auch neugierig auf mehr, weshalb ich auch den dritten Band in hoffentlich naher Zukunft lesen werde!

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Veröffentlicht am 13.08.2025

Gibt es für uns eine zweite Chance?

Meine Sommer mit Marx
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Ein Sommer vor zehn Jahren, in dem der introvertierte Marx die extrovertierte Sessy kennenlernt, ließ beide nie ganz los. Doch schaffte es Sessy in den zehn Jahren nicht einmal, an den Ort des Geschehens ...

Ein Sommer vor zehn Jahren, in dem der introvertierte Marx die extrovertierte Sessy kennenlernt, ließ beide nie ganz los. Doch schaffte es Sessy in den zehn Jahren nicht einmal, an den Ort des Geschehens und damit zu Marx zurückzukehren. Als sie jedoch dann eines Sommers doch vor ihm steht, ist seine Reaktion nicht die, die sie erwartet hatte. Wie sehr die Vergangenheit die Gegenwart beeinflusst, lässt sich in "Meine Sommer mit Marx" nachlesen.

Die Erzählung ist dabei in zwei Zeitsträngen angelegt, die ungefähr abwechselnd erzählt werden. Dadurch setzt sich nach und nach das Bild der Vergangenheit zusammen und erklärt so die Gegenwart. Dabei wird man als Leser angenehm auf die Folter gespannt. Durch den flüssigen Schreibstil fliegt man durch die Kapitel auch nur so durch.

Jedoch wurde ich einfach mit der Protagonistin nicht wirklich warm. Für mich wurde ihre Geschichte nicht ganz klar erzählt, weshalb ich oft nur mutmaßen konnte, warum sie sich so verhält, wie sie es tut. Das war mir zugegeben oft zu anstrengend, für Leute, die sowas gerne machen, jedoch sicher ein gefundenes Fressen! Marx hingegen war wirklich ein zauberhafter Charakter. Mit ihm konnte man wirklich stets mitfiebern und mitfühlen. Hätte ich zu Sessy genauso einen Draht aufbauen können, wäre dieses Buch vermutlich auch eine perfekte cozy Sommer Romance für mich gewesen. Denn das Setting war eine völlige 10/10! Dorfatmosphäre, Natur, Ruhe und einfach absolute Sommervibes.

Für jeden, der Figuren mit Eigenheiten mag und sich manches auch selbst erschließen will, ist das Buch eine totale Empfehlung!

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Veröffentlicht am 06.01.2026

Wenn es dir bei kalten Temperaturen doch warm ums Herz sein soll!

Two steps away - London Hearts 2
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Ich hatte mich total darauf gefreut, wieder in die WG von Pippa, Quinn, Neve und Gemma zurückzukehren Wer den ersten Band der London-Hearts-Reihe kennt, wird sich an das cozy Gefühl erinnern, welches es ...

Ich hatte mich total darauf gefreut, wieder in die WG von Pippa, Quinn, Neve und Gemma zurückzukehren Wer den ersten Band der London-Hearts-Reihe kennt, wird sich an das cozy Gefühl erinnern, welches es im Herzen hinterlassen hat. Dies hat auch "Two steps away" wieder bei mir geschafft.

Dabei ist die Ausgangslage alles andere als cozy. Pippa muss ein Jahrespraktikum absolvieren, doch bei der Vertragsunterzeichnung wird klar, dass etwas schiefgelaufen ist. Jetzt muss sie mit Ben, ihrem ersten Crush, der ihr das Herz gebrochen hat, und Olivia, ihrer ehemaligen besten Freundin, um den Platz konkurrieren. Was sich da anbahnt, ist eine süße Slow-Brun Haters-to-Lovers.

Gerade das Slow-Brun empfand ich tatsächlich als wirklich authentisch und knuffig. Da hat es mich dann etwas aus dem Konzept gebracht, dass es gegen Ende dann plötzlich sehr Fast-Brun und "intensiv" wurde. Gerade da dies Pippas erste Beziehung ist, empfand ich das irgendwie als eine verpasste Chance, etwas Realistischeres zu bieten. Tatsächlich hätte mir die Geschichte viel besser gefallen, wäre es am Ende nicht so spicy geworden, sondern eher in dem "Slow-Gefühl" geblieben. Das ist jedoch wirklich Geschmackssache.

Pippa und Ben sind jedoch beides wirklich sympathische Charaktere, die authentisch ihre Probleme angegangen sind. Generell hat das Buch wieder wirklich von seinen Charakteren gelebt. Auch die WG und ihre Mitbewohner kamen nicht zu kurz und haben wirklich neugierig auf die noch folgenden Bände gemacht.

Der Schreibstil hat sich für mich tatsächlich eigentlich sehr flüssig angefühlt, jedoch sind mir tatsächlich immer wieder Rechtschreibfehler aufgefallen, die mich teils etwas rausgebracht haben. Dadurch hatte sich das Buch für mich teils fast ein bisschen unfertig angefühlt.

Auch wenn ich das Buch insgesamt ein wenig schwächer fand als seinen Vorgänger, freue ich mich total auf die beiden weiteren Bände, die noch folgen werden!

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