Profilbild von Phija

Phija

aktives Lesejury-Mitglied
offline

Phija ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Phija über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.08.2025

Haben wir hier den Book Boyfriend des Jahres gefunden?

The Darlington - Henry & Kate
0

Kate und Henry könnten kaum aus unterschiedlicheren Welten kommen, doch trotzdem kreuzen sich ihre Wege in "The Darlington". Mehr will ich über die Handlung auch nicht erzählen, denn ich bin selbst komplett ...

Kate und Henry könnten kaum aus unterschiedlicheren Welten kommen, doch trotzdem kreuzen sich ihre Wege in "The Darlington". Mehr will ich über die Handlung auch nicht erzählen, denn ich bin selbst komplett blind an die Geschichte rangegangen. Erwartet habe ich eine unterhaltsame New Adult Geschichte und genau die habe ich hier auch gefunden.

Der Schreibstil ist wirklich eine glatte 10/10! Man kann sich in den Worten einfach fallen und von der Geschichte treiben lassen. Gerade das ist mir bei NA besonders wichtig, da ich einfach bei solchen Geschichten abschalten will. Und das hat das Buch voll geschafft. Dazu sind Kate und Henry einfach nur absolut wundervoll. Ich habe ihre Chemie so sehr geliebt, dass ich beim Lesen einfach nur ein Lächeln auf den Lippen hatte. Gerade Henry war einfach ein Traum von einem Mann! Wer sich also ein kleines bisschen verlieben möchte, für den ist das Buch absolut das richtige! Das Buch hat aber auch seine intensiven und tiefgründigen Momente. Die sind aber perfekt dosiert, dass es sich nie erdrückend anfühlt. Es war einfach eine wirklich gute Mischung. Trotzdem, bitte die Triggerwarnungen beachten!

Das Buch hatte eigentlich bis auf kurz vor dem Ende ein richtig gutes Tempo. Das Ende an sich hat mich aber wieder völlig gecatcht und mich so unglaublich neugierig auf den nächsten Band gemacht. Ich glaube es ist eigentlich schon klar genug geworden, trotzdem: Wer NA etwas abgewinnen kann - bitte lesen, lesen, lesen!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 27.07.2025

Red Flags, Green Flags und alles dazwischen

Red Flags
0

Du magst keine Konzerte – Red Flag! Du hast noch keinen Führerschein – absolute Red Flag! Wie, du hast noch nie einen Liebesroman gelesen?? Absolute dicke Red Flag! Vermutlich wurde in den letzten Jahren ...

Du magst keine Konzerte – Red Flag! Du hast noch keinen Führerschein – absolute Red Flag! Wie, du hast noch nie einen Liebesroman gelesen?? Absolute dicke Red Flag! Vermutlich wurde in den letzten Jahren kein Wort so inflationär in den sozialen Medien benutzt wie „Red Flag“. Alles und jeder kann mittlerweile eine sein. Auch Poppy in „Red Flags“ findet in so gut wie allem eine Red Flag, weshalb sie fast jeden nach dem ersten Date in den Wind schießt. Ist sie nur sehr picky oder hat sie vielleicht einfach nur Angst? Diese Frage stellen sich auch ihre besten Freundinnen, weshalb sie einen Pakt schließen. Poppy muss sich das nächste Mal auf die Person richtig einlassen und nicht bei der ersten Red Flag sofort verschwinden. Dann lernt sie Cam kennen und der ist – was ist er? Red Flag? Green Flag?

Die Geschichte ist mit ihren knapp 350 Seiten kurzweilig und schnell zu lesen. Sophie Jo hat einen humorvollen Schreibstil, welcher den aktuellen Zeitgeist perfekt einfängt. Ich habe wirklich das Gefühl, dass die Geschichte damit eine bisher bestehende Lücke in ihrem Genre füllt. Jo greift nämlich einen Gedanken auf, den sicher viele YA-Lesende nachvollziehen können: Schnelllebigkeit und Perfektionismus im Dating. Sie findet dafür wirklich empathische Worte, um dort seine eigene Sicht vielleicht auch zu überdenken.

Poppy als Charakter verblieb jedoch für mich etwas blass. Der Anfang war sehr charakterstark, jedoch hatte ich im Verlauf des Buches etwas das Gefühl, sie zu verlieren. Umso mehr hat mich Cam überrascht. Er war wirklich detailverliebt ausgearbeitet, so dass man wirklich das Gefühl hatte, ihn zu kennen und zu verstehen! Auch die weiteren Nebencharaktere hatten überraschend viel Herz.

Die Geschichte an sich geht sehr flott vonstatten, was an sich natürlich nicht schlecht ist. Jedoch hätte ich mir gerade am Ende vielleicht noch etwas mehr Zeit gewünscht. Da wären einige Seiten mehr nicht schlecht gewesen. Das Buch legte einen starken Fokus auf die Entwicklung der einzelnen Charaktere, wodurch der Anteil der Liebesgeschichte doch etwas kurz kam. An sich mal eine gelungene Abwechslung, würde es nicht als Rom-Com beworben werden.

Alles in allem ist es jedoch ein sehr gelungener YA-Roman, der einem viele spannende und nachwirkende Gedanken mit auf den Weg gibt. Gerade für junge Menschen, denen der Begriff Red Flags vielleicht auch schon etwas auf die Nerven geht, kann ich diese „Red Flags“ jedoch definitiv weiterempfehlen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 02.07.2025

Zwischen Herzklopfen und Verzeihen!

One song apart - London Hearts 1
0

Wann hat jemand eine zweite Chance verdient? Quinn in "One Song Apart" muss gleich am ersten Tag ihrer Ausbildung darauf hoffen eine zu bekommen. Denn alles geht einfach nur fürchterlich schief. Dabei ...

Wann hat jemand eine zweite Chance verdient? Quinn in "One Song Apart" muss gleich am ersten Tag ihrer Ausbildung darauf hoffen eine zu bekommen. Denn alles geht einfach nur fürchterlich schief. Dabei war es ihr Kindheitstraum Journalistin zu werden. Unter ihren Fehlern leidet ebenso der aufstrebende Popstar Milo, der der Presse sowieso kritisch gegenübersteht. Gemeinsam müssen sie sich beide eine zweite Chance geben.

Der Schreibstil war der Hammer. Anders kann man es einfach nicht sagen. Der Schreibstil war eine glatte 10/10 und hat einen nur so durch das Buch fliegen lassen. Gerade deswegen ist es für mich ganz schnell zu einem richtigen Wohlfühlbuch geworden. Es war einfach zu lesen, aber nicht platt. Alle Szenen waren voller so wunderschöner Details, dass man einfach nicht anders konnte, als sich dieser Welt hinzugeben. Vieles ist hier natürlich ziemlich realitätsfern, aber das ist völlig okay gewesen. Darum geht es in dem Buch auch nicht. Man sollte einfach träumen und genau das ist gelungen.

Die Geschichte an sich war manchmal vielleicht etwas kitschig, jedoch in einem unglaublich verträglichem Maße. Die Liebesgeschichte ist absolut Slow-Burn, geht dann jedoch plötzlich mit einem krassen Tempo los. Das ist auch einer der wenigen Punkte an dem Buch, was mir leider nicht so gefallen hat. Jedoch sind es minimale Sachen, die der Schreibstil und die ganze Welt des Buches wieder wett machen.

Quinn und Milo sind tolle Protagonisten, die man einfach gerne begleitet. Milo wirkt vielleicht etwas zu glatt, Quinn hat jedoch definitiv ihre Ecken und Kanten, was sie jedoch auch so liebenswert macht. Beide, aber gerade Quinn machen in dem Buch eine merkliche Entwicklung durch, bei der es einfach nur Spaß macht, dabei zu sein.

Ich bin ehrlich, das Buch ist ein absoluter Must-Read für den Herbst. Ich freue mich jetzt schon auf die weiteren Bände, denn schon in diesem sind so viele Momente versteckt, bei denen man merkt, dass sie Ausgangspunkte für die Fortsetzung sind. Und die Momente versprechen noch mehr Emotion und Tiefe. Ich bin also gespannt!!!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 11.06.2025

Ein Roman, der die wichtigen Fragen stellt

Das Gefühl von Unendlichkeit
0

Wollen wir unsterblich sein? Mit dieser Frage müssen sich Zoe und Jack beschäftigen als sie glauben das Altern aufhalten zu können. Wie man mit solch einer Verantwortung umgeht in unserer heutigen kapitalistischen ...

Wollen wir unsterblich sein? Mit dieser Frage müssen sich Zoe und Jack beschäftigen als sie glauben das Altern aufhalten zu können. Wie man mit solch einer Verantwortung umgeht in unserer heutigen kapitalistischen Gesellschaft zeigt "Das Gefühl von Unendlichkeit" sehr eindrücklich.

Der Roman verwickelte mich immer wieder in die verschiedensten Dilemma und forderte mich so dazu auf, mir selbst eine Meinung zu bilden. Auch wenn es solche Ansätze zur Unsterblichkeit noch nicht gibt und alles in dem Roman fiktiv ist, scheint es doch so authentisch und real, dass man diese Möglichkeit einfach nicht ignorieren kann.
Es sollte einem im Vorhinein bewusst sein, dass dieser Roman mit allmöglichen chemischen wie auch wirtschaftlichen Details gespickt ist, die einen manchmal etwas überfordern können.
Mich hat die Geschichte aber wirklich fasziniert. Das Buch konnte ich größtenteils kaum aus der Hand legen und war ständig mit meinen Gedanken in der Geschichte, selbst wenn ich den Verpflichtungen des Lebens nachgehen musste. Die Mitte hatte sich zwar etwas gezogen, jedoch konnte das letzte Drittel, das wieder völlig wett machen. (Durchhalten lohnt sich!!!).
Jack und Zoe waren wirklich spannende Wegbegleiter, die dadurch geglänzt haben, dass sie so unperfekt waren. Sie hatten ihre Fehler und machten ihre Fehler. Sie machten mich wütend, aber genauso wollte ich sie am liebsten vor allem Schlechten bewahren. Ihre Liebesgeschichte läuft sehr nebenbei und ist absolut Slow-Burn. Aber es hatte sich genau richtig angefühlt, dass der Roman den Fokus nicht auf eine spektakuläre, explosive Liebe, sondern auf Zwischenmenschlichkeit gelegt hatte (mit Liebe als einen Teil davon). Eben auf die Chemie zwischen den beiden. (Tut mir leid, aber ein Chemie Wortwitz musste einfach sein).
„Das Gefühl von Unendlichkeit“ ist ein wirklich einzigartiger Roman, welcher genau in unsere Zeit von schnellem Fortschritt passt.

Jeder der Naturwissenschaften in der Schule geliebt hat und vielleicht bis heute ein Nerd im Herzen geblieben ist, für den ist das Buch definitiv eine riesige Empfehlung!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 27.10.2025

Alte Feinde und neue Freunde - eine gelungende Fortsetzung

Percy Jackson - Im Bann des Zyklopen (Percy Jackson 2)
0

Auch der zweite Band der "Percy Jackson“-Reihe (übersetzt von Gabriele Haefs) hat einfach Spaß gemacht, zu lesen!

Der Einstieg fühlte sich sehr nahtlos an, wodurch ich ganz einfach wieder in die Geschichte ...

Auch der zweite Band der "Percy Jackson“-Reihe (übersetzt von Gabriele Haefs) hat einfach Spaß gemacht, zu lesen!

Der Einstieg fühlte sich sehr nahtlos an, wodurch ich ganz einfach wieder in die Geschichte eintauchen konnte. Der Schreibstil ist gleichbleibend leicht und unterhaltsam, wie man ihn auch schon aus dem ersten Band kannte. Die Geschichte an sich ist auch wieder relativ einfach gehalten und erinnert von der Struktur an den ersten Band. Auch hier hatte ich wieder das Gefühl, dass manchmal die Szenen, gerade als sich die Gruppe auf ihre Reise begibt, etwas aneinandergereiht wirken. Zudem fällt mir auch immer wieder auf, dass Percy sehr viel "Glück" hat und scheinbar alles kann, ohne wirklich viel üben zu müssen (bspw. als er plötzlich einfach das Segelboot mit seinen Gedanken steuern konnte). Da hätte ich es einfach schön gefunden, wenn dort mehr Zeit gewesen wäre, dass er auch einfach lernt und vielleicht auch Fehler macht. Eine positive Überraschung war jedoch der neue Charakter Tyson. Der hat die Dynamik der bestehenden Gruppe etwas aufgefrischt und auch ganz neue Facetten mit hineingebracht. 

Auch wenn der Band seine Schwächen hatte, war die Geschichte spannend geschrieben. Gerade das Ende macht auch neugierig auf mehr, weshalb ich auch den dritten Band in hoffentlich naher Zukunft lesen werde!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere