Eine Geschichte, die mit Humor und realistischen Figuren überzeugt
And they were roommatesVielen Dank an die lesejury für das Rezensionsexemplar 🩷
Das Original wurde von Page Powers verfasst. Übersetzt wurde das Buch von Svantje Volkens.
Was bedeuten fünf Sterne für mich? Ein tolles Buch, ...
Vielen Dank an die lesejury für das Rezensionsexemplar 🩷
Das Original wurde von Page Powers verfasst. Übersetzt wurde das Buch von Svantje Volkens.
Was bedeuten fünf Sterne für mich? Ein tolles Buch, welches meine Erwartungen stark übetroffen hat. Meine Kritik ist nur minimal.
Ich fand das Buch einfach nur grandios. Der Schreibstil war flüssig und das Buch war voller witziger Stellen, die das Leseerlebnis locker und leicht gemacht haben. Nur einige Wortspiele sind in der Übersetzung etwas verloren gegangen, aber so etwas kann bei Übersetzungen passieren. Zudem gab es auch tiefere und emotionale Szenen, die sich gut in die Geschichte eingebettet haben und mich auch auf dieser Ebene erreichen konnte.
Charlie ist in diesem Buch die Hauptfigur und er war mir unglaublich sympathisch. Er arbeitet sehr hart und zielstrebig daraufhin sein Stipendium zu behalten. Diese Ausdauer finde ich sehr bewundernswert. Auch ist er zusätzlich einem hohen Stress ausgesetzt, weil er vor der Schule verheimlichen muss, dass er Trans ist. Da wollte ich ihn auch regelmäßig in den Arm nehmen und ihm Mut machen.
Jasper ist der love interest und Mitbewohner von Charlie. Außerdem ist er meine Liblingsfigur in diesem Buch. Er ist arrogant, selbstverliebt und manchmal etwas aufdringlich. Das aber auf eine Weise, die ihn unglaublich sympathisch und witzig macht (und mich in Teilen an Oikawa aus Haikyuu erinnert). Trotzdem gibt das Buch dem Charakter eine Tiefe, die ich zunächst einmal gar nicht erwartet hätte, aber dann auch sehr wertgeschätzt habe.
Die Dynamik zwischen Charlie und Jasper hat mir wirklich gut gefallen. Die Unterschiede in ihrer Persönlichkeit haben für viele witzige Momente gesorgt. Aber auch ernstere Momente haben das ausbalanciert und so für eine interessante Dynamik gesorgt. Dennoch möchte ich anmerken, dass das Nachhilfeprogramm Strip in meinem Augen etwas mehr in den Vordergrund gerückt ist, als die Liebesgeschichte selbst.
Auch die Nebenfiguren empfand ich als gut ausgebaut und sympathisch. Sie hatten alle unterschiedliche Persönlichkeiten und waren dadurch gut auseinanderzuhalten. Es gab lediglich eine Figur, die mir etwas zu oberflächlich war, aber im großen und ganzen war das eine Kleinigkeit.
Was mir an allen Figuren sehr positiv aufgefallen ist, dass ihr Verhalten wirklich gut zu ihrem Alter passte. Sie wirkten weder zu kindlich noch zu reif. Sie haben alle dieses unbeholfene, chaotische und unvorhersehbare an sich, welches typisch für ihr Alter ist und sich in ihrem Handeln widerspiegelt.
Alles in einem kann ich das Buch nur weiterempfehlen. Es war mein erstes Jahreshighlight und hat mich einfach rundum glücklich gemacht.
Spice: Kein spice, alles jugendfrei :D