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Veröffentlicht am 01.07.2026

Geheimnisse, Freundschaft und eine Welt voller Rätsel

Tigermädchen
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Tigermädchen – Die Nacht ist ihr Element hat mich von Anfang an mit seiner geheimnisvollen Atmosphäre abgeholt. Die Geschichte verbindet Fantasy, Abenteuer und Spannung auf eine Weise, die neugierig macht ...


Tigermädchen – Die Nacht ist ihr Element hat mich von Anfang an mit seiner geheimnisvollen Atmosphäre abgeholt. Die Geschichte verbindet Fantasy, Abenteuer und Spannung auf eine Weise, die neugierig macht und einen immer wieder zum Weiterlesen animiert.
Besonders gelungen fand ich Melanie als Hauptfigur. Sie ist keine perfekte Heldin, sondern wächst mit den Herausforderungen, die ihr begegnen. Auch die Freundschaften und das Zusammenspiel der Crew wirken lebendig und geben der Geschichte viel Herz. Gleichzeitig sorgen das Land der Nacht, die dunkle Retterin und die vielen kleinen Hinweise dafür, dass man ständig eigene Theorien entwickelt.
Der Schreibstil liest sich angenehm flüssig, die Handlung gewinnt nach und nach an Fahrt und beantwortet viele Fragen, ohne den Zauber des Geheimnisvollen zu verlieren. Gerade dieses langsame Enthüllen der Zusammenhänge hat mir gut gefallen.
Ein spannender Fantasyroman mit sympathischen Figuren, einer geheimnisvollen Welt und einer gelungenen Mischung aus Abenteuer, Rätseln und Emotionen. Ich hatte viel Freude beim Miträtseln und bin gespannt, ob es noch weitere Geschichten aus dieser Welt geben wird.

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Veröffentlicht am 26.05.2026

Wenn der Sturm mehr verschweigt als das Meer

Fünf Fremde
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Romy Fölck hat mit Fünf Fremde einen Thriller geschrieben, der sich nicht über billige Schockmomente definiert, sondern über Atmosphäre. Dieses permanente Gefühl, dass unter der Oberfläche etwas fault. ...


Romy Fölck hat mit Fünf Fremde einen Thriller geschrieben, der sich nicht über billige Schockmomente definiert, sondern über Atmosphäre. Dieses permanente Gefühl, dass unter der Oberfläche etwas fault. Das Meer, die raue Stimmung und diese fünf Menschen, die sich eigentlich kaum kennen und doch auf seltsame Weise miteinander verbunden sind – genau das zieht einen immer tiefer hinein.
Besonders stark fand ich, wie beklemmend die Geschichte wirkt, ohne ständig laut werden zu müssen. Viele Szenen leben eher von Blicken, Andeutungen und diesem unterschwelligen Misstrauen. Man merkt schnell: Hier trägt jeder etwas mit sich herum. Und genau das macht die Dynamik so spannend.

Der Schreibstil liest sich angenehm flüssig, dabei aber eindringlich und bildhaft. Gerade die Naturbeschreibungen haben bei mir richtig funktioniert. Teilweise hatte ich das Gefühl, selbst mitten in diesem kalten Wind und dem grauen Wetter zu stehen.

Nicht jede Wendung hat mich komplett überrascht, aber die Spannung blieb trotzdem konstant hoch, weil ich einfach wissen musste, was wirklich hinter allem steckt. Vor allem das Zusammenspiel der Figuren hat für mich funktioniert.

Ein atmosphärischer Thriller, ruhig erzählt, aber mit einem starken Sog. Kein hektisches Dauerfeuer, sondern eher ein langsames Zuziehen der Schlinge. Genau mein Ding.

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Veröffentlicht am 26.05.2026

Zwischen Fjorden, Schweigen und eisiger Spannung

Einsam wie der Tod
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Einsam wie der Tod hat genau diese nordische Stimmung, die man entweder liebt oder nach 20 Seiten wieder weglegt. Ich mochte dieses Kalte, Einsame sofort. Die Fjorde, das graue Wetter, kleine Orte, in ...


Einsam wie der Tod hat genau diese nordische Stimmung, die man entweder liebt oder nach 20 Seiten wieder weglegt. Ich mochte dieses Kalte, Einsame sofort. Die Fjorde, das graue Wetter, kleine Orte, in denen jeder jeden kennt und trotzdem niemand wirklich ehrlich wirkt – das hatte direkt Atmosphäre.

Wolf Larsen funktioniert für mich als Ermittler ziemlich gut, weil er nicht geschniegelt oder überzogen „cool“ wirkt. Eher rau, still und manchmal fast so verloren wie die Landschaft selbst. Gerade das passt perfekt zu diesem Fall.
Der Krimi setzt nicht dauernd auf Blut oder Action, sondern eher auf Spannung, unterschwelligen Druck und dieses Gefühl, dass hinter der Ruhe jederzeit etwas kippen könnte. Manche Szenen ziehen sich ein klein wenig, aber dafür nimmt sich die Geschichte Zeit für die Charaktere und die bedrückende Stimmung.
Das Cover passt einfach perfekt dazu. Dieses kleine Boot vor den riesigen Bergen wirkt gleichzeitig wunderschön und komplett verlassen. Genau dieses Gefühl transportiert das Buch auch beim Lesen.

Wer schnelle Thriller mit Dauerfeuer sucht, wird hier vielleicht nicht komplett glücklich. Wer aber Nordic Crime mit Atmosphäre, Kälte und stiller Spannung mag, dürfte hier ziemlich gut aufgehoben sein.

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Veröffentlicht am 26.05.2026

Zwischen Küstennebel, alten Geheimnissen und menschlichen Abgründen

Akte Nordsee - Die letzte Predigt
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Mit Akte Nordsee – Die letzte Predigt liefert Eva Almstädt erneut einen ruhigen,
atmosphärischen Nordsee-Krimi, der weniger auf spektakuläre Schockmomente setzt als auf unterschwellige Spannungen, alte ...

Mit Akte Nordsee – Die letzte Predigt liefert Eva Almstädt erneut einen ruhigen,
atmosphärischen Nordsee-Krimi, der weniger auf spektakuläre Schockmomente setzt als auf unterschwellige Spannungen, alte Verletzungen und menschliche Abgründe.

Schon der Prolog hat mich sofort abgeholt. Die Wanderung wirkt zunächst fast idyllisch, bis die Stimmung kippt und der Absturz alles verändert. Gerade weil die Szene so ruhig aufgebaut wird, entfaltet sie eine starke Wirkung.

Besonders gefallen hat mir wieder die Atmosphäre. Die norddeutsche Küstenstimmung zieht sich durch das gesamte Buch und sorgt dafür, dass sich die Geschichte angenehm greifbar anfühlt. Gleichzeitig leben die Figuren nicht nur vom eigentlichen Kriminalfall, sondern auch von ihren Beziehungen, Unsicherheiten und Konflikten.

Fentje mochte ich erneut sehr. Sie wirkt nicht perfekt oder künstlich abgeklärt, sondern menschlich, manchmal impulsiv und oft hartnäckig. Gerade diese Mischung macht sie für mich zu einer sympathischen Ermittlerin. Auch die Dynamik zwischen ihr und Niklas bleibt spannend. Die beiden funktionieren als Team hervorragend, und ich finde es sogar gut, dass ihre Beziehung nicht einfach glatt und problemlos dargestellt wird.

Die Auflösung selbst war nachvollziehbar aufgebaut, auch weil die Autorin früh kleine Hinweise streut, die sich nach und nach zusammensetzen. Einige Entscheidungen der Täter wirkten auf mich allerdings etwas konstruiert beziehungsweise nicht immer vollkommen überzeugend. Gerade gegen Ende wurde es stellenweise recht dramatisch. Trotzdem blieb die Geschichte insgesamt stimmig.

Was mir außerdem gefallen hat: Der Krimi nimmt sich Zeit für seine Figuren und entwickelt die Spannung eher langsam. Wer ausschließlich auf Action und permanente Wendungen hofft, könnte das vielleicht als ruhiger empfinden. Für mich passte dieser Stil jedoch sehr gut zur Atmosphäre des Buches.

Insgesamt ist „Die letzte Predigt“ für mich vielleicht nicht der stärkste Band der Reihe, aber definitiv ein lesenswerter, atmosphärischer Krimi mit glaubwürdigen Figuren, Küstenflair und einer angenehm unterschwelligen Spannung.

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Veröffentlicht am 24.05.2026

Zwischen Wahrheit und Wahnsinn

Mimik
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Mimik hat mich komplett kirre gemacht.
Ich dachte mehrmals, jetzt hab ich’s verstanden — fünf Seiten später durfte ich alles wieder über den Haufen werfen. Dieses dauernde Misstrauen hat das Buch für mich ...

Mimik hat mich komplett kirre gemacht.
Ich dachte mehrmals, jetzt hab ich’s verstanden — fünf Seiten später durfte ich alles wieder über den Haufen werfen. Dieses dauernde Misstrauen hat das Buch für mich echt getragen. Niemand wirkt sauber. Nicht mal die eigene Wahrnehmung.

Die Idee mit der Mimik fand ich richtig stark, weil plötzlich jedes Gespräch unangenehm wird. Ein falscher Blick und du sitzt da wie ein Ermittler mit Schlafmangel.

Und ja, Fitzek macht wieder Fitzek-Sachen. Zufälle, Eskalation, Wendungen aus der Hölle. Manchmal dachte ich kurz: „Jetzt übertreib halt komplett.“ Aber genau deswegen liest man’s am Ende trotzdem nachts um zwei weiter.

War für mich kein subtiler Thriller, sondern eher ein kontrollierter Nervenzusammenbruch mit Buchdeckeln.

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