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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.02.2026

Für Gartenanfänger

Pflück dich glücklich!
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„Pflück dich glücklich!“ ist ein Sachbuch, dass sich speziell mit dem Thema „Naschgarten“ befasst. Das Hardcover erschien 2026 bei GU. Das Werk von Sandra Jägers umfasst 230 Seiten mit Informationen rund ...

„Pflück dich glücklich!“ ist ein Sachbuch, dass sich speziell mit dem Thema „Naschgarten“ befasst. Das Hardcover erschien 2026 bei GU. Das Werk von Sandra Jägers umfasst 230 Seiten mit Informationen rund um den „essbaren“ Garten.

Erwartet hatte ich ein Buch, dass mir neue Tipps liefert, damit ich weniger Zeit für die Gartenpflege aufbringen muss und mehr ernten kann. Erhofft hatte ich mir auch Infos zu passenden Pflanzen speziell für den Naschgarten.

Leider wurden nur wenige dieser Erwartungen erfüllt. Das Buch bleibt leider insgesamt viel zu wage und geht zu wenig auf die entsprechenden Themen ein. Zum Beispiel wird an einer Stelle über Jungpflanzen geschrieben, dass es vollkommen ok ist, Pflanzen aus dem Gartencenter zu kaufen anstatt sie selbst zu ziehen. Leider verliert die Autorin an der Stelle aber kein Wort über das Thema „Hybrid-Pflanzen“. Was hab ich mich doch in meinen ersten Gartenjahre über diese Pflanzen geärgert, die zwar oft ein Jahr lang tolle Gartengäste sind aber ansonsten einfach nur nutzlos. Eine kurze Info zu diesen besonderen Pflanzen hätte ich an der Stelle als wichtig empfunden.

Ähnlich ist es mit den Lieblingssorten der Autorin. Bei einem Naschgarten denke ich vor allem an süße Früchte. Da hatte ich dann schon erwartet, dass diese auch bei den vorgestellten Pflanzen entsprechend viel Aufmerksamkeit bekommen. Entsprechend enttäuscht war ich dann, als ich gesehen habe, dass zwar einige Tomatensorten aber nur eine Erdbeersorte vorgestellt wird.

Schade find ich es auch, dass zwar eine Mandelpflanze als Lieblingssorte vorgestellt wird aber keinerlei Infos zu deren Überwinterung aufgeführt werden.

Natürlich ist das Buch nicht nur schlecht. Im Gegenteil. Es enthält viele nützliche Tipps zu Themen wie Gartenpflege, Bewässerung und Ernte. Einige davon kannte ich schon, andere waren mir neu. Alles in allem ist dieses Buch aber doch mehr für Gartenneulinge geeingnet.

Fazit: Für den recht hohen Preis des Buches erwarte ich einfach mehr Informationen, mehr Tiefe und mehr Auswahl.

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Veröffentlicht am 26.05.2026

Nicht mein Fall

Seven Rules For A Perfect Marriage
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„Seven rules for a perfect marriage“ erzählt die Geschichte eines Influencer-Ehepaares, das sich selbst in dem ganzen Social Media-Trubel fast verliert.

Das Taschenbuch von Rebecca Reid erschien 2026 ...

„Seven rules for a perfect marriage“ erzählt die Geschichte eines Influencer-Ehepaares, das sich selbst in dem ganzen Social Media-Trubel fast verliert.

Das Taschenbuch von Rebecca Reid erschien 2026 bei Bastei Lübbe. Der von Daniela Jarzynka übersetzte Liebesroman hat 324 Seiten und ist das Erstlingswerk der Autorin.

Die Thematik des Buches ist interessant und mir bisher noch nicht in allzu vielen Romanen über den Weg gelaufen. Leider liegt mir der Schreibstil nicht allzu sehr. Das Buch ist über weite Teile recht zäh zu lesen weil sich die Handlung immer wieder nur im Kreis dreht. Dafür ist das Ende recht übereilt und knapp abgehandelt worden. Gefehlt haben mir sowohl die romantischen Momente als auch die Spannung. Die Handlung plätschert mehr so dahin und hat mich leider nicht in ihren Bann gezogen.

Die Szenerie ist nur oberflächlich beschrieben. Da hätte ich mir teilweise mehr erwünscht. Weder das Großstadt-Feeling noch die Landhausromantik habe ich gefühlt.

Die Protagonisten mochte ich am Anfang sehr aber nach und nach änderte sich meine Einstellung gegenüber der weiblichen Hauptfigur ins negative. Auch der männliche Hauptdarstellter konnte mich langfristig nicht von sich überzeugen. Die Nebenfiguren waren eher weniger wichtig und wurden viel zu wenig in Szene gesetzt.

Fazit: Kann man gut lesen – muss man aber nicht.

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Veröffentlicht am 19.04.2026

Tolle Idee, schlechte Umsetzung

Das Fundbüro der verlorenen Schätze - Flammensturm
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„Flammensturm“ ist der erst Teil der Reihe „Das Fundbüro der verlorenen Schätze“. Es ist eine Reihe für Erstleser mit der Besonderheit, dass der Leser entscheidet, wie die Geschichte verläuft. Das Hardcover ...

„Flammensturm“ ist der erst Teil der Reihe „Das Fundbüro der verlorenen Schätze“. Es ist eine Reihe für Erstleser mit der Besonderheit, dass der Leser entscheidet, wie die Geschichte verläuft. Das Hardcover von Mascha Matysiak enthält Illustrationen von Nikolai Renger und ist 2026 beim Ravensburger Verlag erschienen.

Die Szenerie – der Europapark in Rust – gefällt mir sehr gut und war für mich der ausschlaggebende Grund, warum ich diese Buch für meine Kinder haben wollte. Schon das Cover ist eine Anspielung auf Deutschlands berühtemsten Freizeitpark und auch in der Geschichte selbst erkennt der Leser einige Orte wieder – vorausgesetzt natürlich, er war schon einmal dort.

Die Figuren sind kaum ausgearbeitet, was bei einem Kinderbuch vollkommen in Ordnung ist. Leider sind auch die Beziehungen untereinander extrem flach gehalten, was für mich die Geschichte wenig glaubwürdig macht. Wenn nicht erklärt wird, warum die einzelnen Figuren sich gegenseitig vertrauen und die Kinder sich in einem Freizeitpark so frei in eigentlich für die Öffentlichkeit gesperrten Bereichen aufhalten dürfen, schmälert das den Grad der Nahvollziehbarkeit doch sehr.

Leider hat mich die Geschichte an sich sehr wenig überzeugt. Ich habe selbst in meiner Jugend viele solcher Bücher gelesen und kann mich noch gut erinnern und somit vergleichen. Die Handlung hier ist leider sehr abgehakt. Besonders an den Stellen, an denen der Leser selbst entscheidet, wie es weiter geht, haben leider keinen guten Übergang. Auch die Rätsel kommen leider viel zu kurz. Beim ersten Rätsel war mir absolut nicht klar, wie es zu lösen ist. Und wenn mir als Erwachsenem das nicht klar ist, wie soll ein Kind das dann schaffen. Da die richtige Lösung zum Weiterlesen nicht benötigt wird, ist das für das Lesen total egal. Aber wo bleibt da denn der Spaß? Warum soll ich das Rätsel lösen, wenn es unnötig ist? Eine stärkere Einbindung der Lösungen hätte ich besser gefunden. Um Frust bei den kleinen Lesern zu vermeiden, könnten die Lösungen ja hinten im Buch mit einer Erklärung aufgelistet werden.

Meine zwölfjährige Tochter hat folgende Meinung zum Buch:

Ich finde es toll, dass man selbst aussuchen darf. Das Thema ist spannend aber am Ende ging es irgendwie schnell. Ich würde mich über ein weiteres Buch freuen.

Mein achtjähriger Sohn (Erstleser) hat sich das Buch geschnappt, obwohl es gar nicht für ihn gedacht war. Er hat gleich motiviert mit dem Lesen angefangen aber nach der zweiten Doppelseite war ihm das viele Blättern zu blöd und er hat das Buch wieder weg gelegt und nicht mehr angerührt.

Fazit: Leider möchte ich dieses Buch nicht weiterempfehlen. Durch die abgehakte Handlung lässt es sich nicht flüssig lesen und wegen der unnötigen Rätsel sinkt der Ratespaß gegen Null. Da gibt es eindeutig bessere Bücher, vor allem für Erstleser.

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Veröffentlicht am 01.11.2025

Nicht der Hit

Die kleine Inselbibliothek
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„Die kleine Inselbibliothek“ erzählt die Geschichte von Lucy, die sich gegen die drohenden Neubauten im Hafen Herson Isles engagiert und Logan, der von der Stadt als Berater in genau dieser Sache engagiert ...

„Die kleine Inselbibliothek“ erzählt die Geschichte von Lucy, die sich gegen die drohenden Neubauten im Hafen Herson Isles engagiert und Logan, der von der Stadt als Berater in genau dieser Sache engagiert wurde. Für zusätzlichen Gefühlswirrwarr sorgt ein geheimnisvoller Leser, der mit Lucy über Nachrichten in Büchern eines kleinen Büchertauschhauses kommuniziert.

Das Taschenbuch ist 2025 im Insel Verlag erschienen. Das Liebesroman-Debüt von Savannah Carlisle umfasst 374 Seiten und wurde von Annette Hahn ins Deutsche übersetzt.

Die Geschichte ist ganz nett zu lesen, bietet mir aber leider nicht das gewisse Etwas, das es braucht, um mich zu fesseln. Die ganze Story zieht sich teilweise extrem in die Länge und wird dann am Schluss innerhalb weniger Seiten abgehandelt. An Spannung mangelt es leider ebenfalls. Ich lese gerne dicke Bücher mit langen Geschichten aber dann muss die Geschichte einfach auch spannend und unvorhersehbar sein. Immer mal wieder kleine und große Wendungen, die man als Leser nicht kommen sieht. Das ist hier leider nicht der Fall. Vielmehr wird einfach eine extrem vorhersehbare Handlung in die Länge gezogen. Mehrmals habe ich mir überlegt, ob ich die Lektüre nicht abbrechen soll.

Sehr schön beschrieben werden die Handlungsorte und vor allem das Kleinstadtfeeling. So wünscht man sich einen Roman mit Small-Town-Trope. Auch die Gegend an sich, die Stadt, die Umgebung und die Flora und Fauna wurde sehr gut beschrieben, so dass ich mir alles gut im Kopf ausmalen konnte.

Leider wurde diese Sorgfalt bei den Figuren nicht an den Tag gelegt. Die Beschreibungen beziehen sich hauptsächlich auf das Äußere und auch das nur sehr wage. Von den Eigenschaften, den Beweggründen und den persönlichen Hintergründen der Figuren erfährt man leider wenig bis gar nichts. Bei einem Roman mit so vielen Seiten ist das doppelt schade. Zeit und Platz für ausführliche Beschreibungen wäre ja gewesen.

Fazit: Das Buch ist ok aber keines, das ich weiter empfehlen würde. Für einen ausgedehnten Strandurlaub geht es vielleicht aber wenn jemand nur sehr wenig Zeit zum Lesen hat, sollte er sich ein besseres Buch nehmen.

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Veröffentlicht am 12.10.2025

Ein neuer Trendsport

Die Hobby-Horsing-Kids, 1, Ein Steckenpferd für Lotta
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„Die Hobby-Horsing-Kids – Ein Steckenpferd für Lotta“ erzählt von Lotta und ihren Freundinnen, die ein besonders Hobby haben.

Das Hardcover von Jenny Bicho mit Illustrationen von Andrea Femerstrand erschien ...

„Die Hobby-Horsing-Kids – Ein Steckenpferd für Lotta“ erzählt von Lotta und ihren Freundinnen, die ein besonders Hobby haben.

Das Hardcover von Jenny Bicho mit Illustrationen von Andrea Femerstrand erschien 2025 bei Kosmos. Die 117-seitige Geschichte wurde von Cordula Setsman ins Deutsche übersetzt. Im Anschluss an die Geschichte befindet sich ein kleines Glossar, das einige Begriffe aus dem Reitsport erklärt. Das Buch ist der erste Teil einer neuen Reihe.

Der Schreibstil ist flüssig zu lesen und durch kleinere Spannungsbögen aufgepeppt. Negativ aufgefallen sind uns die Rechtschreib- und Grammatikfehler, die den Lesefluss meiner Tochter immer wieder gestört haben. Die Handlung der Geschichte befasst sich mit dem neuen Trendsport „Hobby-Horsing“. Sehr begeistert war ich als Reiterin von der Sachkenntnis der Autorin. Es wird einfach auf jeder Seite ganz klar, dass die Frau weiß, wovon sie schreibt. Nicht so gut hat uns beiden (meiner neunjährigen Tochter und mir) gefallen, wie die Figuren mit den ungelösten Konflikten der Mädchengruppe umgehen. Tatsächlich hatte ich das Gefühl, dass Lotta wesentlich vernünftiger mit dem Thema „Streit unter Freunden“ umgeht alt ihre Mutter. Da hätte ich mir an einigen Stellen einfach mehr Input von einem empathischen, vernünftigen Erwachsenen erhofft.

Die Illustrationen sind sehr schön, passen zur Geschichte und lockern dass Ganze insgesamt auf. Auch die Menge der Bilder passt sehr gut zum Buch und zur Zielgruppt (Kinder ab sieben Jahre).

Meine neunjährige Tochter hat folgendes zum Buch geschrieben: Ich finde die Bilder sehr schön. Die Schrift(größe) ist gut lesbar und das Cover ist sehr schön.Ich finde die Geschichte sehr ausführlich und schön geschrieben. Die Namen sind sehr schön und besonders. Besonders schön ist der Name Merlin.

Fazit: Eine tolle Geschichte mit einigen Schwächen.

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