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Veröffentlicht am 13.05.2023

Gefühlschaos und Pubertätskrisen

Herzensfreundinnen
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"Herzensfreundinnen" von Ilona Einwohlt ist der zweite Band einer Reihe rund ums Thema Pferde, Mädchenpower und erste Liebe.

Der Schreibstil ist sehr turbulent und passt zur Gefühlswelt einer Jugendlichen. ...

"Herzensfreundinnen" von Ilona Einwohlt ist der zweite Band einer Reihe rund ums Thema Pferde, Mädchenpower und erste Liebe.

Der Schreibstil ist sehr turbulent und passt zur Gefühlswelt einer Jugendlichen.

Man kann sich gut einfühlen in Miri, die von ihren Eltern nicht so wahrgenommen wird, wie sie es bräuchte. Im Laufe der Geschichte kann man ihre Entwicklung von einer voreingenommenen Einzelkämpferin hin zu einer tierliebenden und verlässlichen Freundin erleben.

Es werden viele Themen angeschnitten, die Jugendliche interessieren, von Klimawandel über Selfcare bis hin zu toxischer Männlichkeit. Hier wäre weniger vielleicht mehr gewesen.

Die anderen Bücher, die ich bisher von der Autorin gelesen habe, haben mich mehr überzeugt. Inhaltlich finde ich das Buch eher für die Altersgruppe ab 13 als ab 11 Jahren geeignet. 3,5 Sterne!

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Veröffentlicht am 29.03.2022

Schade...

Schallplattensommer
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Ich lese Bücher der Autorin Alina Bronsky sehr gerne und liebe ihren spitzfindigen Schreibstil und ihren sarkastischen und bissigen Humor. Schallplattensommer ist ein unterhaltsamer Roman, der aber leider ...

Ich lese Bücher der Autorin Alina Bronsky sehr gerne und liebe ihren spitzfindigen Schreibstil und ihren sarkastischen und bissigen Humor. Schallplattensommer ist ein unterhaltsamer Roman, der aber leider weit unter ihrem Können bleibt.
Der Schreibstil ist locker, leicht und flüssig. Das Buch lässt sich gut in einem Rutsch lesen.
Die 17-jährige Maserati betreibt mit ihrer Oma zusammen ein Café in einem abgelegenen Feriendorf. Als in die Nachbarschaft eine neue und wohlhabende Familie zieht, gerät einiges in ihrem Leben durcheinander.
Das Ende war meiner Meinung nach nicht sehr stimmig. Auch den Charakteren und deren Beziehungen untereinander fehlte es etwas an Tiefe und Klarheit.
Alles in allem ist es ein gut geschriebener, unterhaltsamer Roman. Leider war ich durch den Vergleich mit ihren früheren Werken enttäuscht und habe vergeblich auf ihre besondere Art von Humor gewartet. Da ich großer Fan der Autorin bin, hoffe ich auf wieder bessere Werke.

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Veröffentlicht am 06.12.2021

Wichtiges Thema, mittelmäßige Umsetzung

The Sky in your Eyes
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Nach einer Trennung zieht Elin wieder bei ihren Eltern ein. Ihr Ex-Freund Daniel hatte Elin während ihrer gesamten Beziehung gedemütigt und sie aufgrund ihres Übergewichtes fertiggemacht.
Kurz darauf lernt ...

Nach einer Trennung zieht Elin wieder bei ihren Eltern ein. Ihr Ex-Freund Daniel hatte Elin während ihrer gesamten Beziehung gedemütigt und sie aufgrund ihres Übergewichtes fertiggemacht.
Kurz darauf lernt sie bei einem veganen Kochkurs den attraktiven und charmanten Jon kennen, der offensichtlich Interesse an ihr zeigt. Aus Angst davor erneut verletzt zu werden, stößt sie ihn zunächst aber immer wieder von sich weg. Nur langsam gelingt es ihr, sich aus ihrer eigenen Verunsicherung zu befreien.
Ich bin sehr gut in die Geschichte reingekommen, sie liest sich sehr flüssig und leicht.
Dank der detaillierten Beschreibung kann man Elins Gedanken gut nachvollziehen und sich in sie einfühlen. Zwischenzeitlich ist es mir etwas zu viel gewesen, wie stark die Gedanken über ihr Gewicht Kontrolle über sie gewonnen haben. Auch, dass sie in alle Blicke und Aussagen anderer etwas hineininterpretiert hat, fand ich zuweilen anstrengend.
Jon ist sympathisch, hat viel Geduld mit Elin und ist verständnisvoll. Leider wirkt er auch etwas langweilig und man lernt ihn nicht richtig gut kennen. Es ist schwierig mitanzusehen, wie oft sie ihn vor den Kopf stößt und sich immer wieder im Kreis dreht. Bei der Liebesgeschichte fehlt mir ein wenig das gewisse Etwas, mehr Leichtigkeit und mehr Spannung.
Die angesprochenen Themen Selbstzweifel und mangelndes Selbstwertgefühl finde ich sehr wichtig, in der Umsetzung hätte ich es aber besser gefunden, wenn Elins neugefundene Selbstbestätigung nicht an einen Mann gebunden wäre.
Trotz aller Kritikpunkte fand ich das Buch aber unterhaltsam und der Schreibstil sowie das Setting gefielen mir unheimlich gut. Vielleicht bin ich auch nicht die passende Zielperson, die sich mit Elin identifizieren kann. 3,5 Sterne!

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Veröffentlicht am 28.05.2026

Gute Atmosphäre, Figuren eher anstrengend

Strandopfer
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„Strandopfer“ ist der Auftakt der „Grenzfall Ostsee“-Reihe.
Das Ermittlerduo aus der deutschen BKA-Beamtin Lena Schulte und dem polnischen Kommissar Adam Krawczyk arbeitet gemeinsam an einem Mordfall. ...

„Strandopfer“ ist der Auftakt der „Grenzfall Ostsee“-Reihe.
Das Ermittlerduo aus der deutschen BKA-Beamtin Lena Schulte und dem polnischen Kommissar Adam Krawczyk arbeitet gemeinsam an einem Mordfall. Ein deutscher Tourist wird mit einem Bernstein im Mund tot am Strand gefunden. Gleichzeitig verschwindet die zehnjährige Luisa spurlos. Innerhalb der Reisegruppe scheint jeder etwas zu verbergen.
Die deutsch-polnische Zusammenarbeit steht stark im Mittelpunkt. Immer wieder werden Vorurteile, kulturelle Unterschiede und die unterschiedlichen Arbeitsweisen der Polizei beider Länder thematisiert. Gerade Lena ist stark von Vorurteilen geprägt. Zwar werden diese gedanklich immer wieder reflektiert, trotzdem war mir das auf Dauer zu viel und zu anstrengend.
Der Hörbuchsprecher Oliver Siebeck liest sehr angenehm und setzt die Betonungen passend. Auch die Ostseeküste wird sehr bildhaft und atmosphärisch beschrieben.

Eigentlich bietet das Buch gute Unterhaltung, durch die anstrengende Figurengestaltung konnte es mich jedoch nicht vollständig packen. Ich denke daher, dass ich die Reihe nicht weiterverfolgen werde.

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Veröffentlicht am 24.05.2026

Turbulente, quirlige Freundschaftsgeschichte

Die Taylors
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Das Thema und das bunte, lebendige Cover sprechen meine beiden Swifties natürlich sofort an. In „Die Taylors“ geht es um vier Mädchen, die alle denselben Namen tragen und große Fans von Taylor ...

Das Thema und das bunte, lebendige Cover sprechen meine beiden Swifties natürlich sofort an. In „Die Taylors“ geht es um vier Mädchen, die alle denselben Namen tragen und große Fans von Taylor Swift sind. In der Schule finden sie schnell zueinander und werden Freundinnen. Gemeinsam wollen sie unbedingt zusammen zur Eras-Tour gehen. Doch als es schwierig wird, an Tickets zu kommen, wird ihre Freundschaft auf eine harte Probe gestellt. Dabei geht es um die Themen Freundschaft, Zusammenhalt und den Umgang mit Konflikten. Da die Geschichte und die Umsetzung eher simpel gehalten sind, ist das Buch eher für Jüngere geeignet. Der Schreibstil ist einfach verständlich, wirkt aber stellenweise holprig. Die Geschichte hat eine schöne und unterhaltsame Grundidee, sprachlich und erzählerisch ist aber noch Luft nach oben, auch bei der Figurenausarbeitung. Meine 10-jährige Tochter hat das Buch zwischendurch „weggesnackt“ und fühlte sich dabei gut unterhalten.

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