Nicht so fürchterlich brutal und trotzdem spannend
Schlafende VulkaneIch glaube, ich habe meine neue Thriller-Reihe gefunden.
Das hier ist nämlich der Auftakt zu einer neuen Serie und ich werde auf jeden Fall weiterlesen.
Es geht um Helga und Bjarki, erstere ist neu bei ...
Ich glaube, ich habe meine neue Thriller-Reihe gefunden.
Das hier ist nämlich der Auftakt zu einer neuen Serie und ich werde auf jeden Fall weiterlesen.
Es geht um Helga und Bjarki, erstere ist neu bei der Polizei in Island und darf bzw. muss gleich ihre erste Mordermittlung leiten.
Eine junge Frau wurde tot in einem Reitstall gefunden. Und dabei bleibt es nicht, ein Serienmörder treibt sein Unwesen.
Da Island nur um die 400.000 Einwohner hat und bis zu dem Fall auch nur einen Serienmörder in der jüngeren Geschichte, ist die Mordkommission auch nicht sehr üppig ausgestattet.
Doch Helga kann auf Bjarki setzen, eigentlich Verkehrspolizist, jetzt aber zur Unterstützung mit an Bord.
Mit hat der Auftakt richtig gut gefallen. Für skandinavische Verhältnisse ist er nicht allzu brutal (aber nicht falsch verstehen, Cosy ist auch hier nichts), die Ermittelnden leben zwar nicht in Bilderbuchfamilien, sind aber nicht völlig kaputte Typen und die Island-Atmosphäre ist einfach schön.
Ein wenig doof, das jetzt zu schreiben, wenn man Island-Krimis mag, aber halt angenehm beim Lesen: die Namen der Charaktere lesen sich für deutsche Lesegewohnheiten einfach. Helga ist völlig unproblematisch, bei andern Island-Büchern sind die Namen für mich sehr herausfordernd.
Insgesamt für mich genau die richtige Dosis aus Spannung, Island-Vibes und Charakteren, die ich weiter begleiten möchte.