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Veröffentlicht am 29.05.2026

Kreative Cozy Romantasy

Seamere College 1. Strange Familiars
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Dieses Buch hat mir wirklich Spaß gemacht und ließ sich sehr angenehm lesen. Der Schreibstil ist flüssig, cozy und sorgt gemeinsam mit dem guten Pacing dafür, dass man leicht durch die Geschichte kommt. ...

Dieses Buch hat mir wirklich Spaß gemacht und ließ sich sehr angenehm lesen. Der Schreibstil ist flüssig, cozy und sorgt gemeinsam mit dem guten Pacing dafür, dass man leicht durch die Geschichte kommt. Besonders das Setting hat mir gefallen: Die Verbindung von Veterinärmedizin und Magie fand ich kreativ und habe ich bisher so noch nie gelesen.

Die Protagonist:innen mochte ich ebenfalls sehr. Durch die wechselnden POVs konnte ich mich gut in beide hineinversetzen und ihre Beweggründe wirkten für mich nachvollziehbar. Auch die Nebencharaktere waren sympathisch und haben zur warmen Atmosphäre beigetragen. Und natürlich haben die Seelentiere einen besonderen Charme mitgebracht.

Insgesamt erinnert der Ton stellenweise an ein Jugendbuch, etwa durch bestimmte Momente von Verlegenheit oder romantischer Unsicherheit, sowie eine eher einfache Logik in manchen Situationen. Das hat den Lesespaß für mich aber nicht geschmälert. Ein kleiner Punkt, den ich mir anders gewünscht hätte: Ich hätte es schön gefunden, wenn die Dialoge der Seelentiere stärker hervorgehoben gewesen wären, damit sie sich noch klarer vom übrigen Text abheben.

Insgesamt war es für mich eine sehr unterhaltsame, angenehme und charmante Lektüre. Ich werde den zweiten Teil auf jeden Fall lesen.

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Veröffentlicht am 29.05.2026

Gut gelungene Fortsetzung

Synaptic Shadows - Moonbreak
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Leider kam ich etwas schwer in das Buch rein. Die Welt ist so speziell, dass ich mir wirklich eine kurze Zusammenfassung am Anfang gewünscht hätte. Ja, es gibt ein Glossar am Ende, aber das hilft eher ...

Leider kam ich etwas schwer in das Buch rein. Die Welt ist so speziell, dass ich mir wirklich eine kurze Zusammenfassung am Anfang gewünscht hätte. Ja, es gibt ein Glossar am Ende, aber das hilft eher beim Nachschlagen einzelner Begriffe, nicht dabei, wieder komplett in die Geschichte hineinzufinden.

Die Beziehung zwischen Jin und Alexym gehört für mich klar zu den Stärken des Buches. Sie ist emotional und kompliziert und ich liebe die beiden – einzeln, aber vor allem zusammen.

Ich mag moralisch graue Charaktere sehr… wobei „grau“ es fast schon beschönigt. Einige Entscheidungen und Charakterzüge gehen deutlich ins Dunkle, fast schon ins Schwarze.

Es kommt einiges an Miscommunication vor. Das ist zwar realistisch und nachvollziehbar erzählt, frustriert mich aber trotzdem etwas. (Redet doch endlich miteinander!!!)

Der Spice ist hier über einen QR-Code eingebunden. Das mochte ich persönlich nicht. Wenn solche Szenen existieren, sollten sie für Plot oder Charakterentwicklung relevant sein. Hier wirkt es eher wie ein optionales Extra-Kapitel. Hätte es direkt im Buch gestanden, hätte ich es gelesen – aber extra aufs Handy wechseln war mir einfach zu umständlich.

Dafür gibt es ein Detail, das ich wirklich geliebt habe: die Trivia-Seiten zu den Charakteren.

So schwer ich ins Buch reingekommen bin, so schwer fiel mir auch das Loslassen. Das Ende hat mich beschäftigt, und ich habe noch Tage später über die Charaktere und die Handlung nachgedacht. Ich bin sehr gespannt auf den finalen Band.

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Veröffentlicht am 29.05.2026

Süße cozy Fantasy

Ork Au Chocolat
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Ork au Chocolat ist eine rundum süße und kurzweilige Lektüre, die man kaum aus der Hand legen möchte. Mit ihrem leichten, humorvollen Stil lässt sie sich schnell lesen und sorgt dabei für viele kleine, ...

Ork au Chocolat ist eine rundum süße und kurzweilige Lektüre, die man kaum aus der Hand legen möchte. Mit ihrem leichten, humorvollen Stil lässt sie sich schnell lesen und sorgt dabei für viele kleine, liebevolle Momente. Die Geschichte fällt ganz klar in den Bereich der Cozy Fantasy: warmherzig, entspannt, mit Alltagsproblemchen und humorvoll.

Besonders die niedlichen Charaktere machen das Buch zu etwas Besonderem. Allen voran der hilfsbereite Elf, der mit seinen ständig falsch verwendeten Sprichwörtern immer wieder für ein Grinsen im Gesicht sorgt. Er ist mein persönlicher Lieblingscharakter. Ich habe ja beim Lesen von Büchern immer einen Film vor Augen. Bei fast allen Büchern ist es eine Realverfilmung, bei diesem Light Novel war es ein Anime.

Dabei ist das Buch nicht seicht: Sowohl die Orkin als auch die Froschfrau haben eine große Charakterentwicklung bis zum Ende des Buches durch.

Wer auf der Suche nach einer leichten, herzerwärmenden Fantasy-Geschichte ist, wird hier definitiv fündig. Es ist eine klare Empfehlung für alle, die niedliche und gemütliche Geschichten mögen.
Einziger kleiner Nachteil: Während des Lesens bekommt man ständig Lust auf Schokolade.

Die Anfangsfrage war auch nicht einfach so gestellt; im Light Novel werden allerhand verschiedene Schokoladen-Kreationen vorgestellt.
Mein Liebling ist übrigens alles mit Nougat. Was ich gar nicht leiden kann ist Salted Caramel. Lasst bitte das Salz aus der Schokolade!

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Veröffentlicht am 07.04.2026

Kurzweilig und Originell

Mehl, Magie und Machenschaften
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Besonders begeistert hat mich das ziemlich originelle Magiesystem: Magische Fähigkeiten werden hier nicht vererbt, sondern treten zufällig auf, und sind teilweise extrem spezifisch. Die 14-jährige Protagonistin ...

Besonders begeistert hat mich das ziemlich originelle Magiesystem: Magische Fähigkeiten werden hier nicht vererbt, sondern treten zufällig auf, und sind teilweise extrem spezifisch. Die 14-jährige Protagonistin Mona kann zum Beispiel ausschließlich mit Teig und Gebäck arbeiten. Sie lässt Lebkuchenmännchen tanzen, sorgt dafür, dass Brot perfekt aufgeht, und besitzt sogar einen lebendigen Sauerteigstarter (namens Bob).

Obwohl das Buch als cozy vermarktet wird (sowohl im Original als auch in der Übersetzung), trifft das nur teilweise zu. Die Geschichte beginnt sogar mit einem Mordfall: Mona findet eine Leiche in der Bäckerei ihrer Tante und gerät selbst unter Verdacht. Gleichzeitig werden in der Stadt gezielt Menschen mit magischen Fähigkeiten verfolgt, und am Ende steht sogar die Belagerung der Stadt an. Dadurch hat die Handlung deutlich ernstere und teilweise düstere Elemente, als man bei „cozy fantasy“ erwarten würde.

Ein zentrales Thema des Buches ist außerdem Ausgrenzung und Misstrauen gegenüber Magiebegabten. Magie macht Menschen „anders“, und genau dieses Anderssein führt zu Vorurteilen, Angst und politischem Machtmissbrauch. Gleichzeitig zeigt die Geschichte sehr schön, dass auch scheinbar kleine oder unscheinbare Fähigkeiten Großes bewirken können, wenn man sie kreativ einsetzt.

Alles wird aus der Sicht einer 14-Jährigen erzählt, und sie weiß auch selbst, dass sie eigentlich noch ein halbes Kind ist. Immer wieder kommt der Gedanke auf, dass sie sich mit all diesen Gefahren gar nicht beschäftigen sollte und eigentlich die Erwachsenen verantwortlich wären. Genau dieser Punkt wird auch im Buch thematisch aufgegriffen: Dass Kinder oft Aufgaben übernehmen müssen, die eigentlich Erwachsene hätten lösen sollen.

Neben der spannenden Handlung lebt das Buch vor allem von seinen Figuren. Mona ist eine sympathische, manchmal überforderte, aber sehr einfallsreiche Heldin, und auch die Nebencharaktere, etwa der Straßenjunge Spindle oder Monas resolute Tante, tragen viel zum Charme der Geschichte bei.

Wer Romance, Spice oder Gore sucht, wird hier nicht fündig. Stattdessen liegt der Fokus auf Humor, Einfallsreichtum, ungewöhnlicher Magie und einer Geschichte über Mut, Verantwortung und Zusammenhalt.

Insgesamt ist „Mehl, Magie und Machenschaften“ eine originelle Fantasygeschichte mit viel Herz, witzigen Ideen und überraschend ernsten Themen. Das Buch liest sich sehr kurzweilig und ist für mich eine klare Empfehlung.

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Veröffentlicht am 16.12.2025

Tolle Story mit viel zu abruptem Ende

Royal Heist
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Nach vielen düsteren Fantasywelten hatte ich Lust auf etwas Leichteres – eine fluffige Romance mit Unterhaltungsfaktor – und genau das bietet dieses Buch zunächst auch.

Grundsätzlich bin ich „im echten ...

Nach vielen düsteren Fantasywelten hatte ich Lust auf etwas Leichteres – eine fluffige Romance mit Unterhaltungsfaktor – und genau das bietet dieses Buch zunächst auch.

Grundsätzlich bin ich „im echten Leben“ kein großer Fan des britischen Königshauses. Für mich wirkt es überholt und problematisch in seiner historischen wie finanziellen Grundlage. Umso amüsanter fand ich es, dass die drohende Abschaffung der Monarchie im Roman selbst thematisiert wird. Die Geschichte präsentiert eine moderne, deutlich glamourösere und „sexyere“ Abwandlung der englischen Royals, bedient sich mancher realer Schauplätze und Fakten, bleibt ansonsten aber klar im fiktionalen Bereich.

Ich liebe Heist-Romane, meist im Fantasy-Setting, aber auch hier hat mich das Konzept überzeugt. Der erste große Coup ist hervorragend umgesetzt: Man erlebt, wie alles reibungslos funktioniert und wie kompetent die Beteiligten sind. Das ist mir wichtig, denn nichts lässt mich mehr mit den Augen rollen als angebliche „Meisterdiebe“, die nur scheitern. Die Idee der „The Robbin' Hood“-Crewfand ich mega ❤️

Insgesamt ist der Roman niedlich, unterhaltsam und natürlich stellenweise ziemlich an den Haaren herbeigezogen – aber ich wollte schließlich auch keine Dokumentation lesen. Ich konnte mich schnell für die beiden Hauptcharaktere erwärmen, und auch die Crew ist sympathisch und gut gezeichnet. Manchmal gab es grammatikalisch und mit der Kommasetzung ein paar Dinge die selbst mir aufgefallen sind (und ich achte da eigentlich nicht drauf), wer sich daran total stört sei hiermit gewarnt.

Ein großer Wermutstropfen bleibt jedoch das Ende. Der Cliffhanger ist ausgesprochen unbefriedigend: Die Geschichte endet mitten im Geschehen, ohne dass die zentrale Plotlinie (oder überhaupt irgendwas) abgeschlossen wird. Mit Cliffhangern kann ich leben, wenn sie neue Fragen aufwerfen, nachdem ein Handlungsbogen beendet wurde. Hier fühlt es sich jedoch an, als würde man abrupt aus der Geschichte gerissen. Statt Vorfreude auf den nächsten Band bleibt bei mir leider eher das Gefühl zurück, hingehalten worden zu sein – und das mindert den Gesamteindruck deutlich.

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