Das Buch hat mir insgesamt gut gefallen. Der Schreibstil von Liz Rosen war flüssig und angenehm zu lesen, wodurch die Geschichte schnell voranging. Allerdings ...
*Rezension zu Pleasure and Pain von Liz Rosen*
Das Buch hat mir insgesamt gut gefallen. Der Schreibstil von Liz Rosen war flüssig und angenehm zu lesen, wodurch die Geschichte schnell voranging. Allerdings muss ich sagen, dass die Detektivgeschichte für mich etwas schwach war – hier hätte ich mir mehr Spannung und Tiefgang gewünscht. Auch die Liebesgeschichte zwischen den beiden Protagonisten entwickelte sich mir persönlich zu rasant.
Dennoch war die Geschichte im Großen und Ganzen unterhaltsam, und ich habe das Buch gerne gelesen. Von mir gibt es solide 4 Sterne.
Wicked Mind hat mich vor allem wegen des wunderschönen Covers und des Age-Gap-Tropes neugierig gemacht. Insgesamt hat mir die Geschichte gut gefallen, auch wenn sie für meinen Geschmack an manchen Stellen ...
Wicked Mind hat mich vor allem wegen des wunderschönen Covers und des Age-Gap-Tropes neugierig gemacht. Insgesamt hat mir die Geschichte gut gefallen, auch wenn sie für meinen Geschmack an manchen Stellen etwas zu langatmig war.
Der Schreibstil von Bianca Mov ist angenehm flüssig, sodass sich das Buch leicht lesen lässt. Besonders Siena und Nikolai waren mir schnell sympathisch und ich habe ihre Entwicklung gerne verfolgt. Vor allem der emotionale Teil der Geschichte hat mich wirklich berührt und konnte mich mehrmals abholen.
Auch wenn die Handlung etwas straffer hätte sein können, bietet Wicked Mind eine gefühlvolle Liebesgeschichte mit sympathischen Charakteren und emotionalen Momenten, die noch eine Weile nachhallen.
Da es sich hierbei um Simon Becketts ersten veröffentlichten Roman handelt, merkt man beim Lesen durchaus, dass die Charaktere noch nicht ganz so tief und lebendig ausgearbeitet sind wie in seinen späteren ...
Da es sich hierbei um Simon Becketts ersten veröffentlichten Roman handelt, merkt man beim Lesen durchaus, dass die Charaktere noch nicht ganz so tief und lebendig ausgearbeitet sind wie in seinen späteren Werken. Trotzdem hat mich das beim Lesen nicht wirklich gestört, denn die Geschichte hatte irgendwie ihren ganz eigenen Reiz.
Voyeur ist definitiv kein klassischer Thriller, aber auch kein typischer Roman. Genau diese besondere Mischung macht das Buch interessant. Im Mittelpunkt steht der Galeriebesitzer Donald, der seine Angestellte Anna zufällig beim Umziehen beobachtet und daraufhin eine immer stärkere Fixierung auf sie entwickelt. Mehr möchte ich zur Handlung gar nicht verraten, denn die Geschichte entwickelt sich zunehmend unangenehm, holprig und teilweise auch ziemlich verstörend.
Man merkt schnell, dass dieses Buch sicherlich nicht jedem gefallen wird. Einige Entscheidungen und besonders Donalds Verhalten am Ende konnte ich persönlich nicht ganz nachvollziehen. Trotzdem fand ich die Geschichte insgesamt sehr unterhaltsam und spannend genug, um das Buch ziemlich schnell durchzulesen. Kein Highlight für mich, aber definitiv ein interessantes und ungewöhnliches Werk von Simon Beckett.
Ich habe mich wirklich auf diese Geschichte gefreut, denn mit Tropes wie Forbidden Love, Hockey Romance und Slow Burn klang das Buch genau nach meinem Geschmack. ...
Rezension 📖
Kelsie Rae – Don’t Let Me Fall
Ich habe mich wirklich auf diese Geschichte gefreut, denn mit Tropes wie Forbidden Love, Hockey Romance und Slow Burn klang das Buch genau nach meinem Geschmack. Leider konnte die Story meine Erwartungen nur teilweise erfüllen.
Im Mittelpunkt steht Ashlyn, die seit Jahren mit dem gefeierten Hockeyspieler Logan zusammen ist. Als sie Colt begegnet, einem ehemaligen Eishockeyspieler und ausgerechnet dem neuen Mitbewohner ihres Freundes, geraten ihre Gefühle gehörig durcheinander. Zwischen verbotener Anziehung, Geheimnissen und schwierigen Entscheidungen entwickelt sich eine Liebesgeschichte, die eigentlich viel Potenzial gehabt hätte.
Besonders gut gefallen hat mir der leichte und flüssige Schreibstil von Kelsie Rae. Die kurzen Kapitel sorgen dafür, dass man schnell durch die Seiten fliegt und die Geschichte angenehm weglesen kann. Gerade zu Beginn habe ich die Spannung zwischen Ash und Colt deutlich gespürt und war neugierig, wohin sich ihre Geschichte entwickeln würde.
Leider verlor sich diese Tension für mich etwa ab der Hälfte des Buches zunehmend. Was mich außerdem enttäuscht hat: Der Eishockey-Aspekt spielt kaum eine Rolle. Bis auf wenige kurze Erwähnungen bleibt vom angekündigten Sport-Romance-Feeling nicht viel übrig. Wer sich auf Spiele oder echtes Hockey-Setting freut, wird hier vermutlich nicht ganz auf seine Kosten kommen.
Mit Ash bin ich leider ebenfalls nicht richtig warm geworden. Ihre Entscheidungen wirkten auf mich oft naiv und manche Handlungen waren für mich schwer nachvollziehbar. Auch einige Entwicklungen innerhalb der Geschichte haben bei mir mehr Fragen aufgeworfen als beantwortet. Dadurch fiel es mir schwer, eine wirkliche Verbindung zu den Figuren aufzubauen.
Positiv hervorheben möchte ich, dass die Autorin wichtige Themen wie toxische Beziehungen, Vertrauen und emotionale Verletzungen anspricht. Allerdings bleiben diese Aspekte für meinen Geschmack zu oberflächlich und werden nicht mit der Tiefe behandelt, die sie verdient hätten.
Am Ende hat das Buch bei mir gemischte Gefühle hinterlassen. Es war nicht schlecht und durchaus unterhaltsam, konnte mich emotional aber nicht wirklich erreichen. Für jüngere Leserinnen, die gerne viel Drama, Anziehung und unkomplizierte Romance lesen, könnte die Geschichte gut funktionieren. Mir persönlich haben jedoch authentischere Figuren, mehr Tiefgang und vor allem deutlich mehr Eishockey gefehlt.
Mein Fazit: Eine leicht lesbare Romance mit guten Ansätzen, die ihr Potenzial für mich leider nicht vollständig ausschöpfen konnte. Kann man lesen, muss man aber nicht.
„Hazel sagt nein“ war für mich so ein Buch, das mich schon nach der Leseprobe total neugierig gemacht hat. Die ersten Kapitel haben mich direkt gecatcht und ich wollte unbedingt wissen, wie es mit der ...
„Hazel sagt nein“ war für mich so ein Buch, das mich schon nach der Leseprobe total neugierig gemacht hat. Die ersten Kapitel haben mich direkt gecatcht und ich wollte unbedingt wissen, wie es mit der Familie Blum weitergeht. Vor allem Hazel und ihr Bruder Wolf mochte ich richtig gerne und ich fand es spannend, die beiden durch diese ganze Geschichte zu begleiten. Das Kleinstadt-Setting wurde total lebendig dargestellt und man hatte wirklich das Gefühl, selbst mitten in Riverburg zu sein.
Besonders gut gefallen hat mir, dass im Buch viele wichtige Themen angesprochen werden – Machtmissbrauch, Mut, mental health und die Auswirkungen auf eine ganze Familie. Allerdings hätte ich mir bei vielen Punkten deutlich mehr Tiefe gewünscht. Vieles wurde eher angerissen und nicht wirklich ausgearbeitet, obwohl da unglaublich viel Potenzial gewesen wäre. Gerade emotional hätte mich die Geschichte noch viel mehr erreichen können.
Auch die Entwicklung rund um Hazels plötzliche Berühmtheit und das Buch schreiben war für mich irgendwann etwas drüber und leider nicht mehr ganz glaubwürdig. Am Anfang wirkte alles noch ziemlich realistisch und beklemmend, später hat die Story für mich etwas zu sehr in eine andere Richtung abgedriftet. Das fand ich schade, weil die Grundidee wirklich stark war.
Trotzdem kann ich nicht sagen, dass mir das Buch nicht gefallen hat. Der Schreibstil war total flüssig, man kommt schnell durch die Seiten und irgendwie wollte ich trotzdem immer wissen, wie es weitergeht. Außerdem finde ich das Cover unglaublich sympathisch und passend gestaltet.
Am Ende bleibt für mich ein Buch mit wichtigen Themen und einer starken Grundidee, das mich gut unterhalten hat, von dem ich mir aber emotional und inhaltlich einfach etwas mehr erhofft hätte.
Vielen lieben Dank an NetGalley für das Rezensionsexemplar!