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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.06.2026

Für mich die perfekte Rom-Com - schräg, witzig, wunderbar

If Books Could Kill
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"Sie dachte, sie bekommt eine Romance. Doch sie landet in einem Thriller." Wer bei diesem Untertitel denkt, hier warte auch auf uns Leserinnen und Leser ein Thriller, könnte enttäuscht werden. Zum Glück ...

"Sie dachte, sie bekommt eine Romance. Doch sie landet in einem Thriller." Wer bei diesem Untertitel denkt, hier warte auch auf uns Leserinnen und Leser ein Thriller, könnte enttäuscht werden. Zum Glück war ich aber auf eine Rom-Com eingestellt und habe mit "If Books Could Kill" von Kate Eberle genau das bekommen. Ich habe mich beim Lesen köstlich amüsiert und Roxie, die Heldin dieser Geschichte, für all ihre verrückten Entscheidungen gefeiert.
Roxie wünscht sich in einem unüberlegten Moment, in einem Buch ihrer Lieblingsautorin Anna Matthews die Hauptrolle zu spielen. Das klappt überraschend ganz wunderbar. Nur hat Roxie nicht damit gerechnet, dass die Autorin plötzlich einen Thriller schreibt. So trifft sie statt auf den perfekten Bookboyfriend auf mehr als nur einen Mörder und entführt auf ihrer Flucht aus Versehen Grant, einen jungen Professor und Krimiexperten.
Was darauf folgt, ist eine witzige Geschichte, bei der ich selbst über die vermeintlichen Horrorszenen schmunzeln musste. Roxie erkennt schnell, dass sie sich tatsächlich in der Handlung eines Buches befindet und erst, wenn dieses beendet ist, kann sie in ihr wahres Leben zurückkehren.
Dabei war sie für mich die perfekte Besetzung, denn sie liebt einerseits Liebesromane und ist andererseits für jedes Abenteuer zu haben. Sie macht Bungee-Jumping, kann sich selbst verteidigen und ist nach außen hin sehr tough. Da macht sie in diesem Thriller eine sehr gute Figur. Aber mich haben vor allem ihre Unterhaltungen mit dem entführten Grant sehr gut unterhalten. Und so wird es dann doch auch ein kleines bisschen romantisch.
Kate Eberle spielt in "If Books Could Kill" mit klischeehaften Szenen und stereotypen Figuren. Sie übertreibt; der Plot des Thrillers ist mehr als unausgereift - aber genau das passt wunderbar, da die Handlung von der Thriller-schreibenden Romance-Autorin Anna Matthews stammt, die von dem neuen Genre keine Ahnung hat.
Die Überlegung, dass sich die Figuren bewusst sind, dass sie in einem Thriller feststecken, fand ich extrem spannend. Immer wieder versuchen Roxie und Grant zu analysieren, welche Handlung nun folgen müsste, was sich die Autorin bei den Geschehnissen gedacht hat und welche Folgen das für ihr wahres Leben haben wird.
Ich bin wirklich durch die Seiten gerast, habe mich wunderbar dabei amüsiert und fand auch den romantischen Teil der Story sehr schön. Für mich war es eine perfekte Rom-Com - nichts Tiefgründiges aber dafür extrem unterhaltsam.

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Veröffentlicht am 25.05.2026

Ein tolles Zeltabenteuer über Natur, kleine Rätsel und Freundschaft

Zelten mit Juli
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Die Juli-Reihe von Petra Eimer haben wir erst recht spät für uns entdeckt. Doch als jetzt der siebte Band "Zelten mit Juli" erschienen ist, mussten wir ihn natürlich gleich lesen. Das Tolle ist: Auch wenn ...

Die Juli-Reihe von Petra Eimer haben wir erst recht spät für uns entdeckt. Doch als jetzt der siebte Band "Zelten mit Juli" erschienen ist, mussten wir ihn natürlich gleich lesen. Das Tolle ist: Auch wenn man die Vorgängerbände nicht kennt, kann man problemlos einsteigen. Aber ich warne gleich vorweg. Das Buch macht Lust, auch die anderen sechs Bände zu lesen, denn mit dem Pferd Juli wird es immer lustig, spannend und ein bisschen chaotisch.
Wobei sich Juli in diesem Band eigentlich recht gut benimmt, außer wenn sie für Ablenkung sorgen muss. Warum Ablenkung? Natürlich hat das mit den Umweltsündern zu tun, die Paul, Max, Anna, Juno, Watson und Juli auf ihrer Klassenfahrt in ein Umweltcamp überführen müssen.
Was die Sechs sonst noch beim Zelten erleben, bringt beim Lesen richtig viel Spaß, auch wenn es für sie selbst am Anfang gar nicht so spaßig im Camp ist. Aber mit seinen liebsten Menschen und Tieren kann man einfach das Beste aus allem machen. Und so wird neben der Detektivarbeit die Umwelt geschützt, eine Nachtwanderung gemacht und natürlich im See gebadet.
Wir mochten es total, wie die Gruppe sich stets gegenseitig hilft und füreinander da ist. Das Thema Umweltschutz ist dabei vielfältig in diese Freundschaftsgeschichte eingebunden. Sie zeigt, wie wichtig es ist, aufmerksam zu sein und andere Menschen, Tiere, die Natur und deren Bedürfnisse zu respektieren.
Auch die Gestaltung hat uns wieder besonders gut gefallen. Sowohl mein Sohn als auch ich mussten erst einmal das ganze Buch anschauen, weil die Bilder allein sehr neugierig auf die Geschichte machen. Beim Lesen haben wir dann gleich gemerkt, wie gut Text und Bild ineinandergreifen und sich gegenseitig ergänzen. Dabei haben wir auch mitgerätselt, was die Hinweise in den Illustrationen für die Geschichte bedeuten könnten. Richtig toll!
Wir sind sehr glücklich, "Zelten mit Juli" gelesen zu haben. Daher empfehlen wir es allen Kindern im Grundschulalter, die gerne Freundschaftsgeschichten mögen, Tiere und die Natur lieben oder gerade vor einer Klassenfahrt stehen.

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Veröffentlicht am 15.05.2026

Große Liebe für dieses Buch

This could be love
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Nachdem mir die Cherry-Hill-Reihe von Lilly Lucas sehr gut gefallen hat, hatte ich Lust, noch mehr von ihr zu lesen oder zu hören. Und wie es der Zufall so wollte, standen die Bände der Hawaii-Love-Reihe ...

Nachdem mir die Cherry-Hill-Reihe von Lilly Lucas sehr gut gefallen hat, hatte ich Lust, noch mehr von ihr zu lesen oder zu hören. Und wie es der Zufall so wollte, standen die Bände der Hawaii-Love-Reihe im New-Adult-Regal meiner geliebten Stadtbücherei. Dort bin ich jetzt wirklich schon einige Male fündig geworden - mit älteren, aber auch ganz aktuellen Titeln.
„This Could Be Love“ ist der erste Teil der Reihe. Angefangen habe ich allerdings mit dem dritten Band, weil ich erst nicht ganz sicher war, ob mich ein Buch über eine Tennisspielerin begeistern könnte. Aber im Nachhinein kann ich sagen: japp - hat beim Tennis genauso geklappt, auch wenn ich kaum einen Bezug zu dem Sport habe.
Das lag zum einen natürlich an dem grandiosen Setting - Hawaii. Ich liebe alles daran: das Urlaubsgefühl, den Strand, das Meer, die Surfer. Ganz genau so ein Buch brauche ich zum Wegträumen und Entspannen.
Dazu kam dann natürlich auch diese süße Lovestory zwischen Lou und Vince. Lou, die total auf Tennis fixiert ist, eigentlich keine Zeit für irgendetwas anderes hat und dann aber immer mehr entspannt. Und Vince, der dieses schöne Hostel am Strand renoviert, dazu noch ein bisschen surft und einfach ein total netter Kerl ist.
Für mich hat bei diesem Buch einfach alles zusammengepasst. Es ist eines dieser Bücher, das ich mit einem breiten Lächeln im Gesicht gelesen habe, weil es einfach so schön war. Wer Lust auf Sommer, Strand und Wohlfühlmomente hat, ist hier genau richtig.

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Veröffentlicht am 15.05.2026

Wieder so schön - ich liebe die Hawaii-Love-Reihe

This could be home
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Für mich war „This Could Be Home“ der Abschluss dieser Reihe. Nein, nicht weil ich sie nicht mochte, sondern weil ich mit Band 3 gestartet bin, dann Band 1 durchgesuchtet habe und jetzt leider Hawaii wieder ...

Für mich war „This Could Be Home“ der Abschluss dieser Reihe. Nein, nicht weil ich sie nicht mochte, sondern weil ich mit Band 3 gestartet bin, dann Band 1 durchgesuchtet habe und jetzt leider Hawaii wieder verlassen muss.
Dabei habe ich auch diesen Band total geliebt. Diesmal ist Laurie die Hauptfigur, und da ich sie schon im ersten Teil sehr gerne mochte, war das für mich absolut perfekt. Band 3 hatte mich leider ein wenig gespoilert, aber trotzdem war das Leseerlebnis für mich perfekt. Wobei ich mit dem Trope „Grumpy & Sunshine“ gar nicht immer so schnell warm werde. Diesmal hat es mich jedoch total abgeholt, was vielleicht auch daran liegt, dass mir Laurie so sympathisch war.
Ich mochte es sehr, wie sie sich für ihren neuen Traum, Lifeguard zu werden, einsetzt. Für mich hätte hier sogar die sportliche Seite noch ein bisschen mehr hervorgehoben werden können. Aber eigentlich fand ich es toll, dass die Vielseitigkeit des Berufs zwischenzeitlich sehr gut herauskam.
Noch mehr mochte ich natürlich die Liebesgeschichte, die mich ganz schnell für sich eingenommen hatte. Wie die beiden zueinandergefunden haben - so schön. Auch die Hintergrundgeschichte der beiden fand ich sehr gut eingebunden, denn sie hat zum Verlauf der Lovestory gepasst.
Besonders gut haben mir aber wieder die vielen Hawaii-Momente gefallen. Diesmal nicht nur Strand, Meer und Sonnenuntergänge, sondern auch eine Wanderung zu einem Wasserfall. Genau richtig, um sich noch ein letztes Mal nach Hawaii wegzuträumen. Und jetzt bleibt die Frage: Was lese ich als Nächstes?

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Veröffentlicht am 15.05.2026

Wunderschöne Liebesgeschichte

This could be forever
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Mit einem dritten Band in eine Reihe starten? Mache ich eigentlich eher selten, aber bei der Hawaii-Love-Reihe von Lilly Lucas ist es mir dann doch passiert. Bei der Frage Tennis oder Surfen war Surfen ...

Mit einem dritten Band in eine Reihe starten? Mache ich eigentlich eher selten, aber bei der Hawaii-Love-Reihe von Lilly Lucas ist es mir dann doch passiert. Bei der Frage Tennis oder Surfen war Surfen einfach ein bisschen weiter vorne und im Nachhinein bereue ich es absolut nicht. Denn der dritte Band hat mich davon überzeugt, dass ich die anderen beiden auch noch lesen muss, und vom Aufbau her kann man alle drei Bände einzeln lesen.
Für mich war es so schön Millie nach Hawaii zu folgen, und ich habe alles an dieser Insel vom ersten Moment an geliebt: das kleine Hostel am Strand, die Villa etwas weiter im Hinterland gelegen und die Dreharbeiten zum Surfen - wunderschön beschrieben, sodass gleich ein wenig Fernweh aufkommt.
Millie mochte ich vom ersten Moment an sehr, und ich konnte mich in sie gut hineinversetzen. Ihre Zerrissenheit kann man sehr gut spüren und emotional hat mich ihre Hintergrundgeschichte komplett berührt. Auch Chip fand ich von Anfang an einen sehr spannenden Charakter. Wie sich die Geschichte zwischen den beiden entwickelt hat, fand ich einfach nur sehr schön zu lesen, auch wenn es immer wieder traurige Momente gab.
Am Ende bleibt aber wieder dieses Wohlgefühl, das entsteht, wenn man komplett in einem Buch versunken ist und die Liebesgeschichte auf allen Ebenen berührend war.

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