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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.09.2016

Noch Luft nach oben

Travis Delaney - Was geschah um 16:08?
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Auch wenn dieses Buch für Leser ab 12 Jahren empfohlen wird, finde ich, dass auch Erwachsene es durchaus lesen können.
Leider hatte es für mich einen „schweren Einstand“ - ich kam irgendwie schwer in die ...

Auch wenn dieses Buch für Leser ab 12 Jahren empfohlen wird, finde ich, dass auch Erwachsene es durchaus lesen können.
Leider hatte es für mich einen „schweren Einstand“ - ich kam irgendwie schwer in die Geschichte hinein und so richtig gefesselt hat sie mich leider auch nicht...
Klappentext
War es wirklich ein Autounfall, bei dem seine Eltern, die als Detektive arbeiteten, starben? Als der dreizehnjährige Travis Delaney während der Beerdigung einen Mann mit einer versteckten Kamera erblickt, beschleichen ihn erste Zweifel. Kurz darauf wird das Detektivbüro seiner Eltern bei einem Straßenkampf verwüstet und der Mann mit der versteckten Kamera taucht dort unter falschem Namen auf. Nun ist Travis sicher: Der Tod seiner Eltern war kein Unfall. Er beginnt zu recherchieren –
und kommt mysteriösen Vorfällen auf die Spur.
Da es der Auftakt zu einer Thrillerreihe ist, ist ja noch „Luft nach oben“, von daher vergebe ich mal drei gut gemeinte Sterne, denn schlecht fand ich das Buch ja nicht, nur halt nicht so spannend wie erhofft.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Leider zu langatmig

Night Falls. Du kannst dich nicht verstecken
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Sandra lebt ein Leben, von dem manch anderer nur träumen kann: sie hat einen Mann, der sie über alles liebt, ein Traumhaus mitten in der Idylle und eine angenehme Teenie-Tochter. Doch die Idylle hält leider ...

Sandra lebt ein Leben, von dem manch anderer nur träumen kann: sie hat einen Mann, der sie über alles liebt, ein Traumhaus mitten in der Idylle und eine angenehme Teenie-Tochter. Doch die Idylle hält leider nicht: Zwei Fremde dringen in ihr Haus ein, schlagen ihren Mann brutal nieder und nehmen Mutter und Tochter als Geiseln. Draußen tobt ein Sturm. Es gibt keinen Ausweg. Schon gar nicht für Sandra. Denn sie kennt einen der Männer — und wollte ihn um jeden Preis vergessen.

Bei einem Thriller erwarte ich atemraubende Spannung – bei einem Krimi bin ich immer ein wenig „nachsichtiger“, aber „Night Falls – Du kannst Dich nicht verstecken“ wird nunmal als Thriller verkauft und dafür kam mir einfach zu wenig leider...

Das Buch ist ja nicht komplett unspannend, hatte aber für mich einfach zuviele und zu lange Passagen, die mir zu langatmig waren und teilweise echt sogar schon fast gelangweilt haben...

Die Charaktere fand ich leider auch nicht wirklich glaubwürdig – da fehlte es mir einfach an Authentizität.

Von daher drei nett gemeinte Sterne...

Veröffentlicht am 15.09.2016

Konnte mich nicht überzeugen...

Boy in the Park – Wem kannst du trauen?
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Ich muss leider sagen, dass ich von „Boy in the park“ doch ein ganzes Stück weit enttäuscht war... Vielleicht hatte ich auch einfach zu hohe Erwartungen, die sich dann gerächt haben, wer weiß...

Auch ...

Ich muss leider sagen, dass ich von „Boy in the park“ doch ein ganzes Stück weit enttäuscht war... Vielleicht hatte ich auch einfach zu hohe Erwartungen, die sich dann gerächt haben, wer weiß...

Auch wenn das Buch als „Roman“ und weder als Krimi noch als Thriller geführt wird, so hatte ich mir doch ein wenig mehr erwartet...

Ein wenig mehr an Spannung, ein wenig mehr an Esprit, an Drive, an allem eigentlich...

Wobei die Protagonisten durchaus glaubwürdig daherkommen und auch gar nicht so „blutleer“ sind, wie man nach meinem „Urteil“ glauben könnte, allen voran Dylan, der sich so tapfer an die Erforschung des Geheimnisses um den verschwundenen Jungen macht.

Doch irgendwie wurde ich mit der Geschichte nicht „warm“, um mal diesen allseits beliebten Satz zu zitieren...

Es war eher mühsam, ich musste mich aufgrund einiger Längen echt eher durch das Buch quälen anstatt es entspannt zu lesen und musste wieder einmal feststellen: wenn Roman draufsteht, der Klappentext aber einen Krimi/Thriller verheißt, dann vertraue auf die Genre-Bezeichnung und greif´ vielleicht lieber besser zu einem anderen Buch...

Da sind auch daher leider nicht mehr als drei Sterne drin, sorr

Veröffentlicht am 15.09.2016

Grosstante Martha auf Abwegen

Tante Martha im Gepäck
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Tante Martha möchte unbedingt mit ihren Lieben in den Urlaub fahren. Dumm nur, dass diese sich auf dem Weg nach Schottland eigentlich nur von ihr verabschieden wollten – und sie nicht gleich mitnehmen ...

Tante Martha möchte unbedingt mit ihren Lieben in den Urlaub fahren. Dumm nur, dass diese sich auf dem Weg nach Schottland eigentlich nur von ihr verabschieden wollten – und sie nicht gleich mitnehmen ! Aber Karen´s Tante hat angeblich etwas in Schottland zu erledigen und darf mit, auch in Anbetracht des nahenden Erbes und der Ebbe in der Urlaubskasse.



Tante Martha dreht von Anfang an auf und zeigt der Familie, „wo der Hammer hängt“ . Sie ist sehr resolut, leicht renitent bisweilen, aber nie langweilig. Die Kinder schließen sie nach und nach doch noch ins Herz und auch Karen und Bernd müssen sich eingestehen, dass Tante Martha eine gute Urlaubsunterhaltung ist.



Die Autorin bedient sich eines sehr flüssigen Stils, ich habe das Buch rasch gelesen und fand es auch ganz gut. Ein typischer Urlaubsroman eben, kurzweilig, nichts, was länger im Gedächtnis hängenbleibt, aber unterhaltsam durchaus.

Ganz nett fand ich, wie sie beschreibt, wie sich Tante Martha teilweise gebährdet, schon ironisch und mit einem Augenzwinkern, sowas gefällt mir immer gut.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Februar

Und wieder Februar
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Und wieder Februar“ von Lisa Moore hat mir ganz gut gefallen, auch wenn es nicht in meinen sonst bevorzugten Bücher-Pool fällt. Ich denke, es ist eher ein Buch für Frauen...

Aber ich konnte dem Buch durchaus ...

Und wieder Februar“ von Lisa Moore hat mir ganz gut gefallen, auch wenn es nicht in meinen sonst bevorzugten Bücher-Pool fällt. Ich denke, es ist eher ein Buch für Frauen...

Aber ich konnte dem Buch durchaus auch Einiges Positives abgewinnen:

Die Zerrissenheit der Hauptperson Helen, die ihren Mann im Alter von 31 Jahren und schwanger (drei Kinder sind schon da zu dem Zeitpunkt, zwei Mädchen und ein Junge), durch einen Unfall auf seiner Ölplattform verliert, wird sehr deutlich geschildert und steht quasi im Vordergrund der ganzen Geschichte.

„Kann man jemandem die Treue halten, der seit 30 Jahren tot ist“ ist an sich die zentrale Frage des Buches/der Autorin.

Sollte man nicht wieder nach vorn blicken irgendwann ? Wer entscheidet das ? Meine klare Antwort: jeder für sich selbst!

Helen versucht ihr Bestes, um für die Kinder da zu sein, aber sie kann eben auch ihre große Liebe Cal nicht vergessen.

Das ist menschlich und wird von der Autorin zwar in schönen Worten verpackt, aber dennoch war mir ihr Stil teilweise einfach zu langatmig. Sie schilderte mir oft zu sehr die Gefühle einer Person, die meiner Meinung nach mit weniger Worten auch gut zum Ausdruck gekommen wären...

Ein wenig unverständlich fand ich, wieso John mit seinen 35 Jahren auf Verständnis seiner Mutter hofft, nachdem er eine ihm im Grunde fast fremde Frau geschwängert hat. Er ist alt genug und sollte für seine Taten alleinverantwortlich einstehen...

Trotz der Kritikpunkte war das Buch gut geschrieben und ist sicherlich in der Kategorie „Frauenroman“ ein wertvoller Beitrag.

Für mich war es zwar nichts Besonderes und an einigen Stellen habe ich mich ein wenig durchgequält, aber alles in allem kann ich noch drei Sterne vergeben.