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Veröffentlicht am 13.06.2026

Die Story war mir zu flach und die Charaktere zu anstrengend

Das Event
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Nachdem das Buch bei einigen so hoch gelobt wurde, war für mich klar: Ich muss ihm unbedingt eine Chance geben. Vor allem nachdem es hieß, dass Stephen Kings ‚The Shining‘ darin zum Leben erweckt wird, ...

Nachdem das Buch bei einigen so hoch gelobt wurde, war für mich klar: Ich muss ihm unbedingt eine Chance geben. Vor allem nachdem es hieß, dass Stephen Kings ‚The Shining‘ darin zum Leben erweckt wird, führte hier kein Weg dran vorbei.
Doch ob dieser Hype um das Buch nicht vielleicht doch etwas zu viel des Guten ist….

Fangen wir zunächst beim Handlungsort Helgoland an, wo ich wirklich sehr gespannt war, da ich bislang recht wenig Bücher aus dem Norden Deutschlands kenne und aktuell der Eindruck entsteht, dass dieser für Krimis und Thriller immer attraktiver wird.
Deshalb fand ich es recht interessant zu lesen, wie das Leben hier dargestellt wird, wie die Verbindung zum Festland ist und wie nah sich die Bewohner stehen. Das spätere beschriebene Event und dessen Handlungsort waren sehr anschaulich und nachvollziehbar dargestellt. Gerade die Familie, dessen Traum kurz vor dem Aus steht und die versuchen, durch neue Ideen ihren Lebensunterhalt zu sichern, hat daher sehr gut gepasst.

Was mich allerdings komplett aus dem Konzept gebracht hatte, waren die beiden Ermittlerinnen. Gerade Leandra hatte bei mir sehr starke negative Gefühle ausgelöst, dass ich selbst alles dafür getan hätte, mehrere Tausende Kilometer weit weg von dieser Frau zu sein. Denn statt hier auf eine starke Persönlichkeit zu treffen, sehen wir eine Person, die sehr nah am Wasser gebaut ist und sich zu sehr in ihren Handlungen von Hormonen leiten lässt. Nach wenigen Kapiteln empfand ich sie nur noch als unausstehlich, anstrengend und als Jemanden, der alle Personen im Umfeld mit ins Verderben zieht.
Maxi hat es mir da auch nicht leichter gemacht, da auch sie mitunter unüberlegt handelte und sich zu sehr hat beeinflussen lassen.

Was mir ebenfalls bei diesem Buch fehlte, war die Spannung. Erst im letzten Drittel / Viertel fand das Ereignis statt und war dann auch so plump in dessen Ausführung, versuchten Vertuschung und den Ermittlungen, dass bei mir das wirkliche Interesse schon längst am nächsten Buch hing.

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Veröffentlicht am 04.05.2026

Warum ich dieses Buch leider abbrechen musste…

Missing Page - Tödliche Worte
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Was einem als Erstes bei dem Buch ins Auge springt, ist wohl die Aufmachung: ein wunderschönes Cover und ein noch verführerischer Farbschnitt. Nachdem ich von ihrem Debütroman begeistert war und mir auch ...

Was einem als Erstes bei dem Buch ins Auge springt, ist wohl die Aufmachung: ein wunderschönes Cover und ein noch verführerischer Farbschnitt. Nachdem ich von ihrem Debütroman begeistert war und mir auch bei diesem der Klappentext gefiel, musste ich es unbedingt lesen.

Gleich zu Beginn lernen wir Toni und einige andere Charaktere kennen, die ebenfalls an dem Schreibworkshop teilnehmen. Das Setting klingt im ersten Moment sehr vielversprechend, mit dem alten Herrenhaus mitten in Schottland, wo weit und breit nichts weiter als Ländereien sind. Gleiches gilt für die etwas verschrobenen Angestellten und den Hausherren selbst. Erst mit der Zeit erfahren wir, warum diese sich so seltsam verhalten.
Deshalb war ich zu Beginn Feuer und Flamme und wollte unbedingt wissen, welche Wendungen es in dem Buch noch gibt und wie sich das Ganze entwickelt.
Nach einer Weile fand ich die Geschehnisse jedoch sehr in die Länge gezogen und auch die Spannung lies mehr und mehr nach. Nachdem eine Leichte gefunden wurde und die Jugendlichen nicht den Erwachsenen Bescheid geben, sondern das Opfer verbergen, kamen bei mir die ersten Zweifel am Inhalt des Buches auf. Die hier durchgeführte Leichenschau durch die Jugendlichen fand ich dann mehr als makaber und irgendwie suspekt. Ebenso die ständigen Wiederholungen, dass Toni sich jetzt als Hobby-Kommissarin versucht und sie in dauernder Angst lebt, dass Jemand die Leiche entdeckt, bevor sie das Rätsel aufgeklärt hat, waren mir dann einfach zu viel. Auch wenn es sich um ein Jugendbuch handelt, sind bei mir irgendwann gewisse Grenzen erreicht. Gerade, wenn es sich um ernsthafte Angelegenheiten handelt, wo Kinder plötzlich erwachsen wirken wollen…

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Veröffentlicht am 27.04.2026

Mehr Drama als Thriller

Meeresdunkel
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Was mich bei diesem Buch am meisten angesprochen hatte, war der Klappentext. Denn hier kommen verschiedene Faktoren zusammen, die einfach Bock machen: Urlaub, ein Family-Time, eine beeindruckende Finca ...

Was mich bei diesem Buch am meisten angesprochen hatte, war der Klappentext. Denn hier kommen verschiedene Faktoren zusammen, die einfach Bock machen: Urlaub, ein Family-Time, eine beeindruckende Finca mit Blick über die Bucht und dann noch eine Doppelbuchung.
Klingt zwar nicht ganz so nach Spaß, wie sich die Familie es wünschen würde, für mich als Leser aber nach einer Menge Konflikte, Spannungen und viel Potential. Gerade, wenn das Buch als Thriller-Highlight des Jahres betitelt wird.

Schon mit Beginn des Buches wird aber bewusst, dass es sich bei dem Ferienhaus nicht um einen Traum handelt, sondern viel eher um eine Bruchbude, wo ich mich niemals mit meinen Kindern hin getraut hätte. Gerade bei Löchern im Dach und feuchten Wänden schreit alles in mir nach einer von Schimmelversuchten Hütte, wo ich die Gesundheit meiner Liebsten niemals hätte aus Spiel gesetzt. Und dann dafür noch zahlen…. Nee Nee
Dennoch versprach es ein interessanter Urlaub zu werden. Doch leider wurde ich hier zunehmend enttäuscht. Denn mehr und mehr hatte ich das Gefühl, dass sich das Buch von einem Thriller in ein Buch voller Tragödien und Dramen entwickelt, was mir irgendwann einfach zu viel wurde. Gerade der letzte Teil hat es mir unglaublich schwer gemacht, hier noch Logiken und einen gewissen Wahrheitsgehalt zu erkennen. Da wirkte vieles einfach zu durcheinandergeworfen, unklar und nicht greifbar.
Eventuell lag es aber auch daran, dass einige der Hauptfiguren bis zum Schluss nur sehr blass blieben und ich daher nicht verstehen konnte, was diese zu der Handlung getrieben veranlasst hat oder woher plötzlich die Gefühlsregungen kommen. Wenn man mich fragt, hätten allein die Einführung von Juri und Hedwig genug Stoff geboten, um hier eine richtig gute und krasse Geschichte aufzubauen, aber irgendwie….

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Veröffentlicht am 11.02.2026

Eher enttäuschend - nur die Vergangenheit war interessant

Death at Morning House
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Nachdem ich den Klappentext gelesen habe, hat mich hier sofort das Setting angesprochen: eine abgelegene Insel mit einer alten Villa, wo ein Mord vor langer Zeit passierte.
Nun gilt es natürlich herauszufinden, ...

Nachdem ich den Klappentext gelesen habe, hat mich hier sofort das Setting angesprochen: eine abgelegene Insel mit einer alten Villa, wo ein Mord vor langer Zeit passierte.
Nun gilt es natürlich herauszufinden, was damals geschah und nachdem auch noch eine weitere Person vermisst wird, stellt sich die Frage, ob diese Fälle etwas miteinander zu tun haben oder ob es doch alles nur Zufall ist.

Was mir hier besonders gut gefallen hatte, waren die Rückblicke in die 30er Jahre, wo wir immer mehr über die Familie, die in der alten Villa lebte, kennenlernen und wie sich ihr Tagesablauf gestaltete. Sehr schnell war bei mir der Punkt erreicht, an dem ich immer mehr aus der vergangenen Zeit wissen wollte und mich die Gegenwart so gar nicht mehr interessiert hatte. Das lag nicht nur an der Erzählperspektive, sondern auch an den Charakteren und dem Spannungseffekt.
In der Gegenwart erfahren wir alles aus Sicht der Protagonistin Marlowe, die eigentlich schon 14 ist, aber oftmals Erklärungen liefert, als wäre sie noch im Grundschulalter. Gleiches gilt für ihre Interaktionen. Die Gedankenwelt, in der wir uns befanden, fand ich irgendwann nur noch abstoßend. Denn alle weiblichen Wesen, die Marlowe begegnen sind unglaublich gutaussehend und potentielle Kandidatinnen für sie – das war mir schlichtweg einfach zu viel. Denn niemand läuft durch die Welt und denkt sich bei jedem Gegenüber ‚dich will ich küssen‘ und ‚dich will ich küssen‘ und ‚oha…diese wunderbaren Augen und diese Hände. Sie müssen mich berühren‘.
Ebenfalls entzog es sich mir, warum die Teenager plötzlich alleine auf der Insel verbleiben, nachdem ein Erwachsener verschwunden ist und keiner sich wirklich darum zu kümmern scheint.

An alle, die ebenfalls das Buch gelesen haben: Habt ihr jetzt auch eine innige Faszination mit dem Thousand Island Dressing, welches gefühlt 10 Mal in jedem Kapitel erwähnt wird??

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Veröffentlicht am 11.02.2026

Leider traf das Buch so gar nicht meine Erwartungen

Tragödie in drei Akten
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Dem Klappentext zu urteilen handelt es sich hier wiederum um einen sehr interessanten Fall oder sollte ich hier lieber sagen Fälle? Immerhin geschieht nicht nur ein Mord und Poirot ist der festen Überzeugung, ...

Dem Klappentext zu urteilen handelt es sich hier wiederum um einen sehr interessanten Fall oder sollte ich hier lieber sagen Fälle? Immerhin geschieht nicht nur ein Mord und Poirot ist der festen Überzeugung, dass beide in Zusammenhang stehen oder täuscht er sich?

Wie der Name schon sagt, ist das Buch selbst in drei verschiedene Akte unterteilt.
In den ersten geschehen die Morde, im Mittelteil wird ermittelt und im dritten Akt wird nach und nach die Auflösung herbeigeführt. Oder geleitet? Oder konstruiert?
Um ehrlich zu sein, kann ich das bei diesem Buch nicht genau sagen. Denn die Auflösung ließ mich nicht nur sehr enttäuscht, sondern auch unglaublich fassungslos zurück. Das liegt nicht unbedingt an Poirots Art und Weise die Fälle zu klären, sondern wie die Morde im Zusammenhang stehen, welches Motiv sich dahinter verbirgt und was genau geschehen ist.
Es war einfach ein bisschen zu viel und was mich genau hieran stört kann ich nicht sagen, ohne die Auflösung zu verraten.

Die Ausdrucksweise fand ich dieses Mal auch wieder sehr harsch. Entweder sind die Frauen in diesem Buch unglaublich hässlich oder aber so schön, dass die Männer dieser in Scharen hinterherlaufen müssen. Ebenso wurde das Frauenbild hier so dargestellt, dass diese viel öfters ihre Männer töten, als anders herum – ist dem wirklich so? Nun….Überlegen wir mal, warum das so ist 😉
Aber Spaß beiseite, mich konnte das Buch irgendwie nicht so ganz abholen und auch die Ermittlungen bzw. Befragungen von Zeugen und potentiellen Verdächtigen fand ich nicht wirklich gelungen.
Einzig Poirot hat es wieder rausgerissen mit seinen Bemerkungen, die ich manchmal ziemlich witzig fand, dann aber auch sehr schickierend.

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