Platzhalter für Profilbild

_Cookie_

aktives Lesejury-Mitglied
offline

_Cookie_ ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit _Cookie_ über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.08.2025

Gut, aber mehr erwartet

Heartless Hunter. Der rote Nachtfalter, Band 1
0

Ich bin durch Booktok auf dieses Buch gekommen, wo es auch ziemlich gut besprochen wurde, weshalb ich mit sehr hohen Erwartungen an dieses Buch herangegangen bin. Warscheinlich sind diese Erwartungen auch ...

Ich bin durch Booktok auf dieses Buch gekommen, wo es auch ziemlich gut besprochen wurde, weshalb ich mit sehr hohen Erwartungen an dieses Buch herangegangen bin. Warscheinlich sind diese Erwartungen auch der Grund für meine Bewertung. Heartless Hunteer ist ein gutes Buch das aber leider noch mehr Protenzial gehabt hätte.

Tagsüber ist sie eine regimetreue Patriotin, die ihre Großmutter der Blutwache ausgeliefert hat. Doch nachts rettet Rune als roter Nachtfalter Hexen vor dem sicheren Tod. Doch in dieser Gesellschaft ist Rune gezwungen sich einen Ehemann zu suchen, also warum nicht jemanden mit Nutzen für ihre Ziele?

Gideon Sharpe hat alle die er liebt an die Hexen verloren, die einst das Land regierten. Nur sein Bruder Alex ist im geblieben. Als dann ausgerechnet Rune Winters, Alex's Kindheitsliebe verdächtigt wird der rote Nachtfalter zu sein lässt Gideon sich auf ein gefährliches Spiel ein, dass ihn in einen Konflikt zwischen seiner Aufgabe als General der Blutwache und seinen Gefühlen bringt.

Heartless Hunter hat mir von der Idee her sehr gut gefallen. Ich mochte das Konzept der Hexen und der Erkennung, wobei ich mir noch mehr dazu gewünscht hätte. Das Worldbuilding fand ich insgesamt sehr gut, wobei mir die Karte auch sehr geholfen hat. Das Buch war aus zwei Perspektiven geschrieben, was ich bei Fantasybüchern immer sehr gut finde und auch diesem Fall fand ich sehr praktisch. Biede Charactere haben mir gefallen, wobei ich dden Ausgang der Geschichte sehr vorhersehbar fand.

Alles in allem eiin gutes Buch für zwischendurch

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 29.06.2025

Interessant

Die Gabe
0

haben sie es alle. Es verbreitet sich wie ein Virus. Über Nacht werden Frauen zum stärkeren Geschlecht. Doch ist eine Welt unter der Herrschaft von Frauen auch eine bessere Welt? Auf ein Mal haben Frauen ...

haben sie es alle. Es verbreitet sich wie ein Virus. Über Nacht werden Frauen zum stärkeren Geschlecht. Doch ist eine Welt unter der Herrschaft von Frauen auch eine bessere Welt? Auf ein Mal haben Frauen die Macht durch ihre Finger Stromschläge zu verteilen. Sie nennen es die Gabe. Die Frauen erheben sich auf der ganzen Welt, doch nicht alle sind friedlich..

Die Grundidee hat mich sehr angesprochen. Ich hatte einen Dystopische Roman erwartet und dieser wurde auch geliefert. Dennoch hatte ich große Schwierigkeiten eine Bezug zu den Characteren auf zu bauen. Durch die vielen Perspektiven und Sprünge war ich häufig etwas verwirrt, was meinen Lesefluss etwas gestört hat. Auch haben sehr viele Charactere nicht einmal daran gedacht mit dieser Gabe etwaas gutes zu tun. Viele von ihen wurden einafach nur zu Vrgewaltigerinnen und mörderinnen. Ich denke dieser Teil des Buches war der, der mich am meisten schokiert hat. Denn dieses Buch hat einen sehr grausamen Anteil und ich denke dieser schokiert einige sehr. Dennoch darf man nicht vergessen, dass einigen Frauen (Achtung, ich müöchte nichts veralgemeinern.) dieses Schiksal erfahren.



Fazit:

Ein interessantes Buch über die Abgründe der Macht. Eine durchaus spannende, wenn auch grausame Dystopie mit eingen Schwachstellen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 05.06.2025

Leider mehr erwartet

25 letzte Sommer
0

Der Erzähler dieses Buches führt ein gesetztes Leben. Zwischen seinem Job und immer vollen To-do-Listen findet er keine Zeit mehr für sich selbst, geschweige denn für seine Familie. Ganz anders geht es ...

Der Erzähler dieses Buches führt ein gesetztes Leben. Zwischen seinem Job und immer vollen To-do-Listen findet er keine Zeit mehr für sich selbst, geschweige denn für seine Familie. Ganz anders geht es dem Kartoffelbauern Karl. Er nimmt sich Zeit für seine Familie und denkt dabei über die großen Fragen des Lebens nach. Als eines Tages an einem See ihre Welten kollidieren und Karl unserern Erzähler mit der Tatsache konfrontiert,dass ihm noch ungefähr 25 Sommer bleiben, kommen sie ins Gespräch und eine starke Freundschaft entsteht. Ich fand die Idee des Buches sehr schön und habe auf eine Neuinterpretation gehofft, da diese Idee vom Grundprinzip her, ja nicht wirklich neu ist. Die ersten 60 Seiten gefielen mir persönlich auch sehr gut, der Schreibstil ist zwar etwas gewöhnungsbedürftig, aber das legt sich im Laufe des Buches. Der Autor arbeitet sehr viel mit Metapher, was ich so tatsächlich noch nicht gelesen habe. Allerdings muss ich sagen,dass die Idee leider keineswegs neu war und auch die Charaktere wirkten mir leider etwas zu gestellt. Ihnen fehlte meiner Meinung nach einfach die Tiefe. So erfahren wir von Karl fast nur positives, wodurch er sehr einseitig wirkt. Unser Erzähler hingegen erlebt Tiefschlag um Tiefschlag, wobei es ihm durch Karl und seine Lebensphilosophie schlagartig besser geht. Dieses Buch war leider nichts für mich, aber das ist Geschmackssache

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 01.12.2025

Wollte es lieben

The Nightmare Before Kissmas
0

Coal ist der Prinz von Weihnachten, wobei er dieses Jahr gut darauf verzichten könnte. Denn seine Position bringt auch Probleme mit sich. Und sein Hauptproblem? Sein Vater, der herrschende Santa und somit ...

Coal ist der Prinz von Weihnachten, wobei er dieses Jahr gut darauf verzichten könnte. Denn seine Position bringt auch Probleme mit sich. Und sein Hauptproblem? Sein Vater, der herrschende Santa und somit das Oberhaupt von Weihnachten und König Nero, das Oberhaupt von Ostern, denn die beiden wollen aus Coal und seiner besten Freundin Iris, der Prinzessin von Ostern, eine PR Kampagne machen um das Bündnis zwischen den Feiertagen zu stärken. Doch Coal ist nicht der Einzige der Iris heiraten soll, auch der charmante Prinz Hex von Halloween soll das Bündnis zwischen den Feiertagen stärken. Aber Hex ist Coal nicht fremd, denn vor 2 Jahren haben sich beide schon einmal betrunken hinter einer Bar geküsst. Doch obwohl Coal sich zwingt ihn zu vergessen will es ihm nicht gelingen. Als es zwischen ihnen wieder zu knistern beginnt ist ihnen beiden klar, dass dies ihre Feiertage ins Unglück stürzen könnte. Doch lässt sich Liebe verhindern?



Ich habe mich sehr auf dieses Buch gefreut und wollte es wirklich lieben. Mir gefällt die Aufmachung sehr, die kleinen Symbole auf dem Buchrücken haben es mir sehr angetan. Auch der Klappentext wirkte sehr ansprechend. Leider muss ich sagen, dass das Buch schlussendlich nicht meinen Geschmack getroffen hat.

Angefangen hat es schon mit dem Humor des Buches. Diesen empfand ich als sehr sexuell, was einfach nicht das war was ich erwartet hatte. Das war für mich einfach unangenehm zu lesen. Mir fehlte vor allem am Anfang eine gute Kommunikation, ihr zweiter Kuss zum Beispiel kam für mich total aus dem Nichts. Ein Glück hat sich das im Laufe des Buches noch gebessert.

Auch der Schreibstil hat sich für ich leider nicht besonders flüssig lesen lassen, wobei es auch an der Übersetzung liegen könnte. Dadurch wurde es für mich auch schwierig mit den Charakteren mitzufühlen.

Für mich kam zum Beispiel die Freundschaft zwischen Coal, Kris und Iris nicht besonders gut rüber. Auf mich wirkte ihre Freundschaft sehr oberflächlichlich.

Vor allem mit Coal hatte ich ziemliche Probleme. Wir lernen ihn am Anfang des Buches als ziemlichen Spaßvogel und Unruhestifter kennen, der jede Situation mit einem Witz zu entschärfen zu versucht. Im Laufe des Buches findet seine Entwicklung hauptsächlich durch Hex statt, was ich nicht besonders authentisch finde. Hierbei klammert er sich zu Beginn nämlich an einen Satz, den Hex ihm vor zwei Jahren gesagt hat.

Leider hat Coal, meiner Meinung, ziemlich mit dem Unterleib gedacht, was mich auch ziemlich gestört hat. Coal wird hier als bi dargestellt, was ich sehr schön finde, allerdings ist auch sein Bruder Kris bi, hier finde ich hätte man ein wenig variieren können.

Eine weitere Sache die mich gestört hat waren die Plotholes, von denen es leider sehr viele gab.

Was mir sehr gut gefallen hat, war der Konsens in allen spicy Szenen. Obwohl Coal sich teilweise benommen hat wie ein pubertierender Teenager war er hier sehr respektvoll und hat sehr auf Hex geachtet.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 24.06.2026

Jahresflop

Crown of War and Shadow
0

Sorrel ist eine Außenseiterin in ihrem eigenen Dorf. Die Waise versucht sich vor allem durch das Bedienen von Gästen in einem Gasthaus und das gelegentliche Heilen einiger Dorfbewohner durchzuschlagen, ...

Sorrel ist eine Außenseiterin in ihrem eigenen Dorf. Die Waise versucht sich vor allem durch das Bedienen von Gästen in einem Gasthaus und das gelegentliche Heilen einiger Dorfbewohner durchzuschlagen, was auch gut funktioniert, jedenfalls bis ein attraktiver Söldner die Taverne betritt, nachdem Sorell etwas getan hat, bei dem sie lieber nicht gesehen werden sollte.
Um erst einmal mit dem positiven zu starten, muss ich hier auf jeden Fall die Gestaltung der Prägung und des Covers hervorheben. Beides finde ich sehr schön und passend zur Geschichte gestaltet.
Da hört es bei mir an positiven Aspekten aber auch beinahe auf. Die Beziehung zwischen Merc, dem Söldner, und Sorell wurde für mich leider während des ganzen Buches nicht greifbar. Mit Merc bin ich überhaupt nicht warm geworden, seine Anziehung zu Sorell bestand für mich von Beginn an leider nur aus körperlicher Anziehung und ein nie erklärten Drang sie zu schützen. Im großen Ganzen macht Merc eine sehr negative Charakterentwicklung durch, er beginnt als etwas ungehobelter Mann, wobei sich meine Apathie in dem Satz, "ein Mann hat Bedürfnisse" gipfelt. Auch die Annahme, Sorell sei eine Prostituierte und die damit verbundene Misskommunikation macht es für mich schwer bei ihnen mitzufühlen. Auch mit Sorell hatte ich leider auch meine Probleme. Ich fand sie sehr wankelmütig und ich fand sie als Charakter eher schwach und klischeehaft ausgebildet. Grundsätzlich war die Anziehung für mich nicht nachvollziehbar und es hätten einige klärende Gespräche geführt werden müssen.
Das Einzige was ich an dieser Stelle loben kann sind ganz klar die Nebencharaktere, von denen mir auch einige ans Herz gewachsen sind.
Auch der Fantasyplot war für mich etwas schwer verständlich. Man wird regelrecht in diese Welt geworfen, wobei ein Glossar sehr hilfreich gewesen wäre. Der gesamte Plot fühlte sich für mich eher wirr an, Sorells Probleme wurden, sobald es brenzlig wurde, so gut wie sofort gelöst, was der Sache für mich leider sehr viel Spannung geraupt hat. Auch was Zusammenhänge, Vorgeschichten oder ein Magiesystem angeht fand ich die Arbeit hier äußerst mangelhaft. Es fehlte jede Orientierung und man fiel leider von einem Plothole ins Nächste.

Auch beim Ende wird es für mich nicht besser, in den letzten Seiten wird alles hastig verknüpft, ohne Gefühle oder Spannung zu erzeugen und wirkt sehr unglaubwürdig.

Der Schreibstil und die Übersetzung haben für mich leider nur noch eins draufgesetzt, die Sätze waren lang, verschachtelt und teilweise leider völlig aus dem Zusammenhang gerissen, was das Leseerlebnis bei mir beträchtlich geschmälert hat. Auch die Metaphern und verwendeten Zeitformen passten leider überhaupt nicht ins Bild, so wird zum Beispiel damals verwendet, wenn es um gestern geht. Auch der Sprachstil der Charaktere ändert sich im Laufe des Buches stark.

Für mich leider absolut nicht empfehlenswert

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere