Krimi im Miniformat
Klein aber tot„Klein aber tot“ hat mich vor allem durch seine originelle Grundidee begeistert: Ein Krimi, der im Miniaturland spielt, ist einmal etwas ganz anderes und sorgt von Anfang an für eine besondere Atmosphäre. ...
„Klein aber tot“ hat mich vor allem durch seine originelle Grundidee begeistert: Ein Krimi, der im Miniaturland spielt, ist einmal etwas ganz anderes und sorgt von Anfang an für eine besondere Atmosphäre. Obwohl ich selbst noch nie im Miniaturland war, konnte ich mir die Umgebung und die Schauplätze beim Lesen trotzdem wunderbar vorstellen – die Beschreibungen sind so lebendig, dass die Welt direkt vor dem inneren Auge entsteht.
Besonders gefallen haben mir die Figuren. Die Charaktere, die man im Laufe der Geschichte kennenlernt, sind skurril, interessant und gleichzeitig sehr liebenswert. Genau diese Mischung macht den besonderen Charme des Buches aus und sorgt dafür, dass man gerne immer weiterliest. Vor allem Jojo schließt man sehr schnell ins Herz – sympathisch, nahbar und jemand, den man gerne durch die Geschichte begleitet.
Der Schreibstil ist angenehm flüssig und leicht zu lesen, sodass man regelrecht durch die Seiten fliegt. Gleichzeitig bleibt die Spannung die ganze Zeit erhalten. Besonders viel Freude hatte ich daran, selbst mitzuraten, wer am Ende der Täter ist – genau das hat den Krimi für mich noch unterhaltsamer gemacht.
Auch das Cover möchte ich hervorheben: Es ist toll gestaltet und passt perfekt zur Geschichte und ihrer besonderen Atmosphäre.
Insgesamt ein sehr unterhaltsamer, ungewöhnlicher und liebevoll erzählter Krimi mit einer tollen Idee und vielen Figuren, die im Gedächtnis bleiben. Jetzt bin ich gespannt, ob es Fortsetzungen geben wird – in diese Welt würde ich sehr gerne noch einmal zurückkehren.