Die Idee zu diesem Buch gefällt mir ausgesprochen gut. Ganz spielerisch lernen die Kinder Symbiosen kennen und deren Wert. Auch ist klar gezeigt, dass Freundschaft keine Einbahnstraße ist, sondern aus ...
Die Idee zu diesem Buch gefällt mir ausgesprochen gut. Ganz spielerisch lernen die Kinder Symbiosen kennen und deren Wert. Auch ist klar gezeigt, dass Freundschaft keine Einbahnstraße ist, sondern aus Geben und Nehmen gleichermaßen besteht.
Der „große Psychotest“ am Ende kann den Kids die Augen dafür noch mehr öffnen, ihnen den Blick dafür schärfen. Ganz gleich, wie sie (beim ersten Versuch) abschneiden, sie lernen durch die Antworten auch viel über sich und eben Freundschaft. Dabei empfinde ich dies und die Geschichte zuvor nicht als belehrend. Im Gegenteil, ich meine, dass sie den Kids ganz klar die Freiheit lässt, selbst darauf zu kommen.
Die Bilder sind mit unbeschreiblich viel Liebe gezeichnet. Sie bringen die Aussagen auf den Punkt und benötigen dazu kaum etwas außenherum. Homer ist wunderbar gelungen. Ein Kater, der Charakter zeigt, der Stärken und Schwächen hat und bereit ist, an sich zu arbeiten. Ein sehr schönes Vorbild!
Die „Freundschaftsarten“, die dann gezeigt werden, sind sachlicher gestaltet, dennoch aber kindgerecht. Und auch Erwachsene können hier noch Neues dazulernen! Homer sieht sich quasi alles an und am Ende trifft er eine Entscheidung.
Ein kleines Buch, aber ein wunderschönes Buch. Meiner Meinung nach gehört es in jedes Kinderzimmer! Fünf Sterne.
Themenbackbücher mag ich sehr und gerade zu Weihnachten kann ich gar nicht genug in Backbüchern blättern, immer wieder – auch in alten Büchern – neue Rezepte entdecken, jedes Jahr ein paar meiner üblichen, ...
Themenbackbücher mag ich sehr und gerade zu Weihnachten kann ich gar nicht genug in Backbüchern blättern, immer wieder – auch in alten Büchern – neue Rezepte entdecken, jedes Jahr ein paar meiner üblichen, aber auch zuvor noch nicht (selbst) gemachten Plätzchen zaubern. Nicht immer gelingen sie, wie auf den Fotos, aber bisher hat das noch niemanden gestört.
Im vorliegenden Buch vom „Freulein“ (nein, das ist kein Schreibfehler – hier wird nicht die Frau in der Verkleinerungsform genannt, sondern das Freuen gibt den Namen) finden sich, wie der Titel schon sagt, die Lieblingsrezepte der Hessen. Nun bin ich aus Baden-Württemberg und so interessieren mich die Rezepte meiner „Nachbarn“ doch brennend. Und siehe da – jemand hat „meinen“ Rotweinkuchen eingereicht! Mein Mann liebt diesen Kuchen und er ist wirklich ganz leicht zu machen – quasi gelingsicher! Ja, in diesem Buch gibt es nicht nur Plätzchen, sondern auch Kuchen, Bratäpfel, Desserts, Stollen und sogar salziges Gebäck! Mir gefällt diese Mischung ausgesprochen gut.
Die Rezepte sind übersichtlich gestaltet. Auf Nährwertangaben wurde verzichtet. Es gibt eine Zutatenliste und eine verständliche Anleitung. Bei jedem Rezept steht, von wem es stammt. Hin und wieder finden sich auch hilfreiche Tipps. Die Zeitangaben sind immer fett gedruckt, sodass man sie schnell findet. Das hätte mir auch für die Temperaturen gefallen. Vielleicht in einer anderen Farbe, damit es sich abhebt.
Die Zutaten sind recht einfach zu bekommen. Das meiste hat man wohl schon vorrätig, wenn man gerne und oft backt. Bei einigen Lebensmitteln könnte das anders sein, z.B. beim Stevia-Pulver (nicht jeder schafft den Zucker ab) oder Bratapfellikör (ich bin da eher für Kirschlikör zu haben …!). Spekulatiusgewürz hat man nicht unbedingt zu Hause, bekommt es aber in der Winterzeit in jedem Lebensmittelgeschäft.
Die Rezepte sind wunderbar bebildert. Ist nicht jedem wichtig, ich freue mich darüber – ich mag es, wenn ich sehe, wie das Ergebnis werden sollte und ich es mit meinem vergleichen kann. Die Fotos sind im aktuell „modernen“ Stil gehalten – wenig Deko drumrum, die dann aber auch rustikal, fast schon antik gehalten. Mir gefällt es noch immer, auch wenn ich merke, dass ich mich langsam daran sattsehe und gerne eine neue Idee in einem Backbuch finden würde.
Unterteilt ist das Buch in die Kapitel Keksiges; Fruchtiges; Cremiges; Kuchiges, Nussiges; Salziges und Schokoladiges. Jedes Kapitel hat seine eigene Farbe als Kennung. Das finde ich sehr gelungen. Übrigens – die Linzer Torte mit Sternen zu dekorieren, satt der üblichen Streifen, finde ich klasse. Muss ich mir unbedingt für das ganze Jahr merken und auch mal Herzen, Monde oder sonstige Ausstechformen (bei mir: Katzen) probieren. Sieht so toll aus!
Ganz wunderbar lassen sich fast alle Leckereien auch „unterm Jahr“ machen und genießen. Statt der Torte mal ein paar Kekse zum Kaffeekränzchen – da werden die Freundinnen staunen, aber sicher schnell auch begeistert sein.
Da ich keine Blogs verfolge, war mir Sandra Nauheimer bisher nicht bekannt. Wenn ich mir das Buch so ansehe, ist das wohl ein Fehler. Mir gefällt das Buch, mir gefallen die Rezepte – das gibt ganz klar fünf Sterne!
In Knuffingen herrscht Idylle. Eigentlich. Doch dann wird der Schmähkritiker Friedrich Frank ermordet. Kommissar Jojo Wunder muss bangen, dass ausgerechnet seine heimliche Angebetete oder sogar seine eigene ...
In Knuffingen herrscht Idylle. Eigentlich. Doch dann wird der Schmähkritiker Friedrich Frank ermordet. Kommissar Jojo Wunder muss bangen, dass ausgerechnet seine heimliche Angebetete oder sogar seine eigene Mutter Rache für einen Verriss geübt haben. Mit Bernhardiner Buddha, der eigentlich seinem Chef, der niemals auftaucht, gehört, im Schlepptau, folgt er den vorhandenen Spuren, die alles nur noch schlimmer zu machen scheinen!
Knuffingen liegt im Miniatur-Wunderland und die Figuren haben davon eindeutig keine Ahnung. Das macht es für mich ein wenig schwer. Mein Kopf will sich dauernd einschalten, dass die Figuren doch die Besucher sehen müssten, ständig an Grenzen stoßen müssten usw. Da merke ich, wie schwer mir das Loslassen fällt! Es gibt kleine Hinweise, die witzig sind, wie die Styroporkugeln, das zerbrochene Matterhorn, Wolken wie gemalt, immer wieder Feuer beim Schloss usw. Insgesamt aber lässt das die Knufflinger kalt. Der Krimi selbst ist cosy und humorig, aber nicht ohne Spannung. Die vielen kleinen skurrilen Szenen sind einfach nur köstlich! Ganz genial finde ich, dass alles so erschreckend logisch und stimmig ist.
Die Figuren sind zauberhaft! Auch ihre Namen sind einfach nur genial. Da hat der Autor viel Liebe zum Detail bewiesen! Fischler lässt die Charaktere mit wenigen Worten vor dem geistigen Auge entstehen und Simon Jäger macht sie wunderbar lebendig. Und wenn Dr. Bohne eins ums andere Mal „Wunder, oh Wunder“ ruft, muss man einfach grinsen. Simon Jäger hat jeder einzelnen Figur eine eigene Stimme gegeben und das in bewundernswerter, gelungener Art und Weise. Der Krimi ist ein gemütlicher Cozy Crime, der mit Schwung ein gar nicht so harmloses Ende findet.
Da ich die Bücher von Jan Beck liebe, war ich super gespannt auf die Bücher unter seinem weiteren Pseudonym bzw. Realnamen Jo Fischler. Dieser erste Band vom Miniatur-Wunderland ist kein schlechter Anfang! Allerdings sind die Anspielungen auf den fiktiven Ort ganz selten eingestreut, wodurch der Krimi auch an jedem anderen, realen Ort spielen könnte. Vielleicht wird das ja in den Folgebänden spezieller. Vielleicht sind die Wunderland-Macher ja Wunders Chef? Für diesmal also vier Sterne.
Eine unvergleichliche Pandemie hat alles verändert. Es herrscht gnadenlose Endzeitstimmung. Jeder versucht, notfalls auch mit Gewalt, zu überleben. Jeder gegen jeden, selbst Familie zählt fast nichts mehr. ...
Eine unvergleichliche Pandemie hat alles verändert. Es herrscht gnadenlose Endzeitstimmung. Jeder versucht, notfalls auch mit Gewalt, zu überleben. Jeder gegen jeden, selbst Familie zählt fast nichts mehr. So erlebt Colin Lowe, der sich auf die Insel der Ratten zurückgezogen hat, wie sein eigener Sohn Brad Mitglied einer Bande ist und selbst Colins besten Freund Will und dessen Tochter nicht verschont. Und als Will auf Rache sinnt, ist klar, dass es um Leben und Tod gehen würd. Endgültig steuert alles zurück auf die Steinzeit zu.
Die Story ist knallhart und schonungslos. Das muss man verkraften können. Sie wird im Wechsel von Will und Yvonne, einem Mitglied der Straßengang Chaos, erzählt. Beide sind extrem unterschiedlich und haben doch so viel gemeinsam. In beiden Strängen gibt es überdeutliche Schilderungen brutalster Szenen. Mir gefällt das nicht. Ich finde es wesentlich besser, wenn es nur Andeutungen gibt und das Kopfkino arbeitet. Zudem wirkt diese Art der Schilderung einfach nur billig und reißerisch.
Die Psychospielchen einiger Figuren sind raffiniert. Gut und Böse vermischen sich im Endzeitszenario extrem und die Übergänge sind fließend. Ich hatte immer so ein wenig die Mad Max Filme vor Augen. Muss man im richtigen Moment und Kontext genießen, dann macht es auf gewisse Weise Spaß, ist großartige Unterhaltung. Schon aufgrund der vielen Gewalt kann ich mich mit keiner Figur wirklich intensiv anfreunden. Will ist da schon speziell. Er will Rache, bleibt aber durch und durch Jurist. Da mag man schon fast Winkeladvokat denken. Entsprechend läuft dann auch die Story auf einen ganz bestimmten Punkt zu. Absehbar? Vielleicht nicht so ganz. Überraschend? Auch nicht wirklich. Auf erschreckende Weise ist die Story einfach nur logisch.
Der Einband des Buches ist auffällig. Es ist diese Pappe, wie sie oft bei Kinderbüchern verwendet wird. Ehrlich gesagt gefällt mir das nicht. Dann lieber ein Taschenbuch. Der Preis für die 208 Seiten ist auch mutig, wie ich finde!
Oliver Siebeck und Jenny Laura Bischoff machen als Sprecher in der Hörbuchfassung einen guten Job. Gerade nordische Autoren höre ich oft lieber, als sie zu lesen. Hier hatte ich mal wieder die Gelegenheit, beide Varianten genießen zu können. Insgesamt kann ich doch noch vier Sterne geben, weil das Ende schon schlau eingefädelt ist.
In diesem Backbuch sind die Kapitel innovativ und völlig anders als üblich sortiert. Diese sind Zitrusfrüchte; Exotische Früchte; Heimische Beeren; Früchte vom Baum; Banane; Kokos; Kekse & Co.; Karamell; ...
In diesem Backbuch sind die Kapitel innovativ und völlig anders als üblich sortiert. Diese sind Zitrusfrüchte; Exotische Früchte; Heimische Beeren; Früchte vom Baum; Banane; Kokos; Kekse & Co.; Karamell; Nüsse & Mandeln; Schokolade; Zimt & Gewürze; Kaffee. So findet man super fix genau das, worauf man gerade Lust hat. Am Ende des Buches ist zudem noch ein Rezeptregister verankert.
Bei den Backzeiten sollte man unbedingt die Stäbchenprobe machen. Beim Buttermilch-Kokos-Kuchen wurde bei mir aus 45 Minuten eine volle Stunde! Dafür schmeckt er aber wirklich großartig! Für Anfänger könnte es jedoch schwierig werden, die Backzeiten entsprechend anzupassen.
Jedes Rezept ist klar und übersichtlich strukturiert. Titel, darunter Zeiten, Backofeneinstellung, Form und Menge, Zutatenlisten getrennt nach Komponenten, Arbeitsschritte, ebenfalls unterteilt in die Komponenten, daneben ein einladendes Foto und immer wieder Tipps und Hinweise.
Die Zutaten sind gut erhältlich und kaum als exotisch zu bezeichnen. Den Arbeitsschritten kann man problemlos folgen. Die einzelnen Kapitel starten mit einem Text zu den verwendeten Zutaten und Rezepten. Die Rezepte sind abwechslungsreich und jeder findet einiges nach seinem Geschmack. Auch vom Schwierigkeitsgrad her kommen sowohl Anfänger, als auch geübte Leckermäulchen das Passende. Auch Kuchen ohne Backen finden sich. Hier ist besonders der Butterkeks-Kirsch-Kuchen ein echter Gaumenschmaus!
Am Ende findet sich dann noch ein Rezeptregister. Dieses ist nicht ganz optimal angelegt, denn die Quarkbällchen findet man nur, wenn man sich daran erinnert, dass sie unter Omis Quarkbällchen zu finden sind. Bei den meisten anderen Rezepten ist es ähnlich.
Nährwertangaben findet man hier nicht. Ob ein Rezept vegan ist, sieht man nur am Zusatz im Titel. Gezielt danach suchen kann man also leider nicht. Insgesamt aber ein tolles Backbuch mit einer großartigen Vielfalt an Gebäck mit Obst, dem ich gerne vier Sterne gebe.