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Veröffentlicht am 02.08.2026

das Morden geht weiter

King Sorrow II
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Jedes Jahr zu Ostern fordert King Sorrow weitere Opfer. Und das seit nun mehr über zwanzig Jahren. Und jedes Jahr fällt es der Gruppe leichter, die Opfer zu benennen. Doch jetzt sind sie ins Visier des ...

Jedes Jahr zu Ostern fordert King Sorrow weitere Opfer. Und das seit nun mehr über zwanzig Jahren. Und jedes Jahr fällt es der Gruppe leichter, die Opfer zu benennen. Doch jetzt sind sie ins Visier des Staates geraten. Eine geheime Organisation hat erkannt, wie wertvoll es sein kann, so eine Macht in Händen zu halten und entführen Donna und Donovan McBride. Doch keinem ist klar, welches Ungeheuer wirklich geweckt worden ist!

Das Cover ist wieder denkbar einfach gehalten. Drachenschuppen, die sich aus purer Dunkelheit ins Licht drängen. Mehr zu erahnen, als wirklich zu sehen. Diesmal schimmern sie grünlich und wechseln in einen Blauton. Es passt hervorragend zu Band eins und zeigt die Zugehörigkeit an.

Ich hätte nie damit gerechnet, dass mich die Fortsetzung von King Sorrow dermaßen packen und fesseln könnte! Joe Hill schreibt mit einer unbändigen Kraft, einer Urgewalt und eines Einfallsreichtums, der mich einfach mit gerissen hat! Und ja, auch überrascht hat! Teil eins fand ich stellenweise etwas langatmig. Die Fortsetzung kennt dies überhaupt nicht! Schon zu Beginn des Buches war ich richtig gehend geflasht von der Entwicklung, die das Buch plötzlich nahm: Temporeich, voller Action, wandelbar, unvorhersehbar und immer wieder entwickelten sich die Geschehnisse anders, als ich gedacht hätte! Auch wenn ich mir das Ende so in etwa gewünscht habe, war der Weg bis dahin bei weitem alles andere als vorhersehbar. Joe Hill überraschte mich ein ums andere Mal.
Vielleicht lag es an den sehr kurzen Kapiteln und des oft wechselnden Erzählstrangs, ich weiß es nicht. Allerdings weiß ich mit Sicherheit, dass ich mich nur allzu gerne in die morbide Welt von King Sorrow entführe ließ.
Ist es überhaupt King Sorrows Welt? In den Lesepausen war ich mir sehr sicher, dass alles einer Art Massenhysterie entsprungen ist. Und dann dachte ich, dass doch etwas aus der Dunkelheit in unsere Welt entkommen ist. Jedes Knacken war plötzlich unheimlich und ein Schauer rann mir den Rücken hinunter. Ich liebe Bücher, die so eine starke Reaktion in mir hervorrufen können!

Neben der eigentlichen Handlung wird das Buch meiner Ansicht nach von den Protagonisten getragen. Jeder der Freunde ist absolut einzigartig und keiner von ihnen dürfte in dem Gespinst fehlen. Sie hängen wie Pech und Schwefel aneinander und sind auch genauso giftig. Die anfänglich gute Freundschaft unter ihnen wird immer toxischer. Der Geschmack der Macht, der Missgunst und die Qual der Schuld hat ihre Stacheln tief in das Fleisch der Freunde gebohrt. Reich, arm, klug, unterprivilegiert, Täter, Opfer, Entscheider. Alles klar definierte Begriffe, die Joe Hill ganz selbstverständlich umzudrehen weiß. Ich war und bin völlig fasziniert.

Keine Ahnung, ob es kluge Horror-Romane gibt. King Sorrow würde ich darunter zählen! Durchdachte Bösartigkeit trifft Naivität. Irgendwie so.
Eins ist klar: Absolut lesenswert!

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Veröffentlicht am 04.06.2026

gelebte, geliebte, gefühlte Worte

Die Manufaktur der magischen Worte
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Monica wuchs bei ihren Großeltern auf. Als ihre Oma an Demenz erkrank, gibt es für sie nur eins: Schnell zurück in das Haus ihrer Kindheit! Rührend kümmert sie sich um ihre Großeltern und begleitet die ...

Monica wuchs bei ihren Großeltern auf. Als ihre Oma an Demenz erkrank, gibt es für sie nur eins: Schnell zurück in das Haus ihrer Kindheit! Rührend kümmert sie sich um ihre Großeltern und begleitet die beiden in ihrem Alltag.
Wong führt Monica in die magische Welt der Restaurierung von Bleistiften ein. Ein geheimes Können, welches Wong und ihre Cousine Meng durch Kriege und schließlich nach Amerika brachte.

Das Cover ist sehr schlicht und einfach gehalten. Es ist in einem warmen Gelbton, fünf angespitzte Bleistifte in der Mitte. Der Hintergrund der Bleistifte ist blutrot, während die Stifte nachtschwarz sind.
Ich finde das Bild sehr aussagekräftig in seiner Schlichtheit, da es den gesamten Inhalt des Buches widerspiegelt.

Allison King hat einen sehr ruhigen Schreibstil, der mich tief berührt hat. Sie schildert die Leben von Monica und ihrer Großmutter Wong parallel.
Im Mittelpunkt steht eindeutig Monica, die noch auf der Suche nach dem Sinne des Lebens ist. Auf dem Sinn in ihrem Leben. Wie ein Papierschiffchen scheint sie auf dem Ozean des Lebens dahin zu gleiten und ich hatte starke Bedenken, ob sie einen Sturm aushält. Und ja, ich war etwas neidisch, in was für einer behüteten Kindheit Monica aufwachsen durfte. Trotz, dass ihre Eltern sie bereits als Kleinkind im Stich gelassen habe, kennt sie nur Geborgenheit und Liebe. Deshalb trifft es sie so hart, dass das Leben ihrer Großmutter plötzlich endlich ist.

Während Monica sich um Wong kümmert, erfahren erst wir als Leser und später dann Monica, wie sich Wongs Leben gestaltete. Trotz Kriegswirren, Verrat und Bedrohung, blieben die Schilderungen von Allison King ruhig und besonnen. Die Autorin gab mir dadurch Halt und Zuversicht. Ich kenne mich in der Geschichte von China, Taiwan und Japan nur sehr rudimentär aus und bin fast froh darüber, dass ich mich nicht in die Kulturrevolution Chinas hineinversetzen kann. Leid und Angst beherrschten die Bevölkerung und der Arm des Geheimdienstes reichte sogar bin in die USA.
In diesen Wirren wachsen Wong und Meng heran. Schnell ahnen sie, dass ihre Mütter ein Geheimnis bewahren, während ihre Väter in den Krieg ziehen müssen. Ein Geheimnis, das mit den Bleistiften zu tun hat, die ihre Familie herstellen. Denn jedes Wort, jedes Gekritzel, jede Zeichnung ist in den Minen der Stifte verewigt. Und nur die Frauen in ihrer Familie besitzen die Macht, die Minen in ihrem Blut zu absorbieren und in einem Strom aus Blut wieder zu Papier zu bringen. Ein unglaubliches Geheimnis! Ein Geheimnis, dass die Mächtige kennen und für sich nutzen. Denn ein Bleistift ist der absolute Geheimnisträger!

Ich hätte ewig den Schilderungen der Autorin folgen und mich in diese magische Welt begeben können! Und während Wong Monica das Familiengeheimnis anvertraut, nahm mein Staunen sogar noch zu. Denn mittlerweile beherrschen Smartphones, Tablets und Computer unsere Welt und es gibt kaum noch Platz für Bleistifte. Wahrscheinlich ist genau dies der Punkt, der mich so an das Buch fesselte. Alt und neu. Jetzt und damals. Ich kann nicht behaupten, dass das Buch spannend war. Es war faszinierend, warmherzig und voller staunenswerter Überraschungen. Ich habe mich gerne in eine für mich völlig fremde Welt und Zeit entführen lassen.

Mein Fazit

Ein Buch für die Seele. Magische Worte, die mich bis ins Innerste berührten!

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Veröffentlicht am 25.05.2026

Overlook meets Hummer

Das Event
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Hauptkommissarin Leandra Kern sucht auf Helgoland Ruhe. Ruhe vor den Morden und den brutalen Ermittlungen einer Großstadt. Ruhe, um endlich ihrem Wunsch nach einem Kind folgen zu können.
Im Gegensatz zu ...

Hauptkommissarin Leandra Kern sucht auf Helgoland Ruhe. Ruhe vor den Morden und den brutalen Ermittlungen einer Großstadt. Ruhe, um endlich ihrem Wunsch nach einem Kind folgen zu können.
Im Gegensatz zu ihrer Kollegin Maxi, die alles andere als Ruhe sucht und nur nach Helgoland gekommen ist, um eine Familienangelegenheit zu regeln. Sie wünscht sich nichts sehnlicheres, als nach Berlin zurück kehren zu können.
Und dann wird es aufregender, als beide Frauen sich vorstellen konnten: Ein Mord geschieht. Und das ausgerechnet im Hotel Hummer, in dem ein Live Adventure alla Stepehen Kings Overlook Hotel inszeniert wird.

Das Cover zeigt ein einsames Haus an einem See. Die Zimmer sind hell erleuchtet. Mich hat das Bild zwar zusammen mit dem Klapptext direkt angesprochen, einen Bezug zum Buch habe ich allerdings nicht erkennen können.

Antje Zimmermann lässt ihren Krimi vor der traumhaften Kulisse Helgolands spielen, was mir wahnsinnig gut gefiel. Eine große Insel, viele Menschen und gleichzeitig das beklemmende Gefühl, nicht weg zu können; eingesperrt zu sein, denn von einer Insel kommt man eben nicht mal eben schnell runter. Und dann dieses Hotel! Der Hummer steht leer, Erbstreitigkeiten verzögern die Wiedereröffnung. Direkt an der Klippe gelegen, jedes Zimmer mit Meerblick. Ein Traum! Der plötzlich zum Alptraum wird. Antje Zimmermann gestaltet das so mitreißend, dass ich mich förmlich in die Gänge hineinversetzt fühlte.

Mit diesem Gedanken im Hinterkopf bekamen die Ermittlungen einen interessanten Beigeschmack. Besonders spannend fand ich, dass für mich sofort der Täter feststand. Das Motiv lag mir klar vor Augen, der Fall war gelöst! Und dann doch nicht. Alles wieder auf Anfang. An jeder Ecke tauchten plötzlich Möglichkeiten auf, die das Lesen für mich spannend gestalteten!

Die Charaktere haben mir sehr gut gefallen. Im Mittelpunkt natürlich die beiden Ermittlerinnen, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten. Und genau das gefällt mir so wahnsinnig gut! Jung und ungestüm, trifft auf alten Haudegen. Und doch ist dieser Haudegen dank der Hormontherapie nicht mehr sie selbst. Oft musste ich schmunzeln über die Konstellation!

Das Event ist ein richtig guter Zeitvertreib! Die Seiten fliegen wie nichts und ich fühlte mich prächtig unterhalten!

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Veröffentlicht am 22.03.2026

wirklich nur Fiktion?

EDEN - Wenn das Sterben beginnt
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Vysyon, ein Computerprogramm, oder besser gesagt, eine KI sagt verheerende Katastrophe auf der Welt voraus. Katastrophen, die keiner hören will, keiner sehen will und schon gar nicht wahr haben will.
Das ...

Vysyon, ein Computerprogramm, oder besser gesagt, eine KI sagt verheerende Katastrophe auf der Welt voraus. Katastrophen, die keiner hören will, keiner sehen will und schon gar nicht wahr haben will.
Das Plankton stirbt und mit ihm ein Großteil des Lebens in unseren Meeren. Der Ozean kollabiert und die Netze der Fischer bleiben leer. Gleichzeitig versteppen die Böden, der Regenwald trocknet aus. Konventionelle Tierhaltung und Massentierhaltung ist nicht mehr möglich.
Szenarien, die die KI vorhersagt.

Selbst als immer mehr Vorhersagen eintreffen, wissenschaftlich untermauert und bewiesen, wollen die Reichen und Mächtigen weiter machen wie bisher.
Ein paar wenige stemmen sich dagegen. Und ihre Stimmen werden lauter.

Bis sie plötzlich gehört werden!


Das Cover zeigt den Garten Eden. In der Mitte Adam und Eva; beide umringt von friedlichen Tieren, einem blauen Himmel und blühenden Pflanzen. Eine Idylle. Frieden, Wohlstand, Einigkeit.
Doch das Bild wird von einem knall gelben X förmlich zerrissen. Das ehemals besinnliche wird bedroht von Auslöschung.
Ich finde das Coverbild stark und sehr gut zu Titel und Inhalt des Buches gewählt.


Das 2,5°C Ziel ist gekippt.
Die Kornkammer Europas ist von Krieg überzogen.
Öl und Gas kommen spärlicher.
Lebenswichtiger Dünger kommt nicht mehr an.
Transportwege brechen zusammen.
Dem System droht ein Kollaps.

Das Buch von Marc Elsberg? Nein, aber fast! Die genannten Dinge sind Realität. Erschreckende Realität! Und mit diesem Hintergrundwissen. Las sich der Roman des Autors mit einem bitteren, einem ganz bitteren Beigeschmack. Einem Beigeschmack, der schon an Angst grenzte. Bei mir zumindest.
Marc Elsberg schildert eine Welt, in der das Plankton stirbt und damit einen sichtbaren Kreislauf des Grauens startet. Denn die Natur ist miteinander verbunden; jedes Leben zählt und wird eins ausgelöscht, droht auch den restlichen der Untergang.
Mir waren die Folgen bewusst, was Plankton für uns bedeutet, bzw. für das Leben in den Ozeanen, allerdings schildert Marc Elsberg die Folgen dermaßen drastisch, dass ein Weggucken einfach nicht mehr möglich ist! Nicht sein darf! Nein, er ist kein Autor, der mit dem erhobenen Zeigefinger auf seine Leser los geht. Aber doch eindringlich genug, dass ich ans Überlegen kam und die ein oder andere Tatsache im Internet nachlas. Noch ist der Kipppunkt nicht erreicht, der in Eden grausame Realität ist. Noch nicht; aber wir stehen kurz davor.

Diese Eindringlichkeit gelingt Marc Elsberg durch seinen unfassbar schnellen Schreibstil. Kurz, teils sehr kurze Kapitel heizen den Lesestoff gekonnt auf und vermitteln Eile. Die schnellen Sprünge über den Globus und die Charaktere machen das Buch zu einem spannenden Lesehochgenuss. Dabei schildert der Autor nicht nur gekonnt das Sterben auf der Welt und ihre Zerstörung, sondern auch die Alternativen.

Im Mittelpunkt der Geschehnisse stehen ganz unterschiedliche Personen, die alle schnell mein Herz erobert haben! Selbst die Bösewichte fand ich interessant zu lesen, denn auch ihren Ansichten konnte ich folgen und ihre Handlungen nachvollziehen. Leider, muss ich zu meiner Schande gestehen.
Besonders begeistert hat mich an dieser Stelle, wie selbst die Charaktere umdenken und ihr eigenes Handeln in Frage stellen und sogar neue Positionen beziehen können.
Allen voran natürlich Linus. Influencer, lustiger Lebemensch, Draufgänge und Sunnyboy, den man einfach lieben muss. Und doch ist er alles andere als oberflächlich! Der Sunnyboy sieht nicht nur gut aus, sondern beweist auch Verstand, den er mehr und mehr einsetzt. In genau den Dosen, die die Welt gerade braucht.
An seiner Seite die Meeresbiologin Sarah. Sie erforscht das Leben im Meer und hält anfangs von Linus nicht viel. Doch als es ihr gelingt, hinter seine Sunnyboy Fassade zu blicken, bröckelt auch ihre Fassade. Die engstirnige Wissenschaftlerin, die einzig ihren Bereich, das Meer, kennt, blickt plötzlich über den Tellerrand hinaus.
Ebenso ergeht es Piero, dem Erschaffer von Vysyon. Ein geistiges Meisterwerk, hinter dem er sich anfangs versteckt. Doch er muss an die Öffentlichkeit und seine KI verteidigen.

Alle Protagonisten wachsen mit ihren Aufgaben; nehmen sie an und versuchen etwas zu bewegen. Ich finde, dass Marc Elsberg das herausragend gut gelungen ist! Normale Menschen verlassen ihre Wohlfühlzone, um für alle zu kämpfen. Nein, nicht für alle, sondern für ihre Überzeugungen.

Eden ist ein erschreckend realistisches Buch, das mir unter die Haut ging. Wenn ich Nachrichten hörte, musste ich mich zwingen, Realität und Fiktion auseinander zu halten. Noch ist das Buch Fiktion...

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Veröffentlicht am 08.03.2026

von der Liebe zum Inselleben

Die Bücherfrauen von Listland. Der Duft des Strandhafers
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Anna ist wieder zurück auf Listland und weitet die Suche nach Fenjas Schwester Martje weiter aus. Beide wollen Martje endlich finden und in den Kreis der Familie zurück führen. Endlich!
Und nicht nur Martje ...

Anna ist wieder zurück auf Listland und weitet die Suche nach Fenjas Schwester Martje weiter aus. Beide wollen Martje endlich finden und in den Kreis der Familie zurück führen. Endlich!
Und nicht nur Martje soll gefunden werden; auch die Liebe möchte endlich einen Weg in Annas Herz finden.

Das Cover zeigt eine leicht verwitterte Holzbank in den Dünen. Mit Blick auf das Ufer, das Meer, den unendlichen Himmel und seinen Bewohnern. Fast gelingt es mir, das Lied der Möwen zu hören und mir den Wind um die Nase streichen zu lassen. Ich liebe dieses Coverbild, da es mich zum Träumen und verweilen einlädt!

Voller Freude und Neugierde ließ ich mich von Gabrielle Engelmann zurück auf die Insel Sylt entführen. Die Autorin schildert sie Umgebung mit soviel Liebe, Intensität und bildlich, dass ich mich ohne Probleme dorthin versetzen konnte. Ich liebe das Gefühl auf den Nordseeinseln zu sein und Gabriella Engelmann gelang es spielend, mich dorthin zu bringen. Und dies mit einer unglaublichen Leichtigkeit und Intensität, dass ich mich zwischen den Seiten und den Dünen förmlich verlor.
Voller Spannung verfolgte ich die Suche von Fenja und Anna nach Martje. Zwei starke und bodenständige Frauen, deren Leben ich gerne weiter verfolgen würde. Denn in der kurzen Zeit sind sie mir ans Herz gewachsen, da sie Ruhe und Stärke ausstrahlen auch wenn es in ihnen nicht so aussieht.

Während die beiden Martje suchen, wird in einem weiteren Erzählstrang Martjes Leben geschildert. Ebenfalls kraftvoll, gleichzeitig jedoch verloren. Beide Stränge streben unausweichlich aufeinander zu, was mein Herz zum Klopfen brachte. Familie gehört einfach zusammen, egal wie das Leben spielt!

Ich kann gar nicht sagen, welcher Erzählstrang und welcher damit einhergehender Charakter mir besser gefallen hat. Mich mehr fesselt und begeistert. Die schlichte Antwort: Keiner.
Beide Schwestern sind stark und wild wie die Nordsee. Und gleichzeitig beständig.

Mein Fazit

Mich haben die Bücherfrauen begeistert und gut unterhalten! Eine spannende Geschichte in einer Umgebung, die man einfach lieben muss!

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