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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 24.06.2018

Ein schönes Buch

Der freie Vogel fliegt, Band 1
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Im “Der freie Vogel fliegt” Band 1 begleiten wir Liu Xiaolu in ihren letzten Schuljahren. Während wir durch Rückblicke einiges von ihrer eher trostlosen, traurigen Kindheit erfahren, sind wir Augenzeuge ...


Im “Der freie Vogel fliegt” Band 1 begleiten wir Liu Xiaolu in ihren letzten Schuljahren. Während wir durch Rückblicke einiges von ihrer eher trostlosen, traurigen Kindheit erfahren, sind wir Augenzeuge von ihrem ersten Schwarm, Bullying auf der Schule und anderen Episoden, mit denen Heranwachsende in China aber zum Teil auch in Europa konfrontiert sind.

Dazu bietet uns das Buch einen guten Einblick in eine Kultur, die z. T. ganz andere Regeln und Prioritäten kennt und uns, selbst auf Reisen doch zu einem grossen Teil verschlossen bleiben. (Ich bin in den 90er Jahren für ein Monat mit Rucksack durch China gereist, war damals auch in Chengdu und habe eigentlich nichts von dem hier Beschriebenen mitbekommen - ein Grund dafür war sicher, daß ich kein Mandarin sprach, aber auch, dass man als Reisender oft das Leben der Bevölkerung nur sehr begrenzt begreift.)

Die Farbpalette Agengs ist hinreißend, die Worte Jidis sind prägnant. Als Comicneueinsteigerin kann ich die Kürze des Buches vielleicht nicht 100% schätzen, habe aber die emotionale Tiefe diverser Szenen sehr genossen. Am meisten angetan hat mich jedoch Jidis Nachwort zur deutschen Ausgabe - das kann ich eigentlich nur allen ans Herz legen.

Das Besondere dieses Buches ist, daß es zweisprachig herausgegeben wurde. Obwohl das Chinesischwissen meiner Kinder noch in Entwicklung ist, hoffe ich doch, daß sie es eines Tages in “Original” lesen können und mir dann erzählen werden, wie es sich auf Chinesisch anfühlt.

Veröffentlicht am 15.06.2018

Wie weiss man wer man ist?

Die Schönheit der Nacht
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Claire und Julie, sind zwei Frauen wie Tag und Nacht die sich jedoch in den Dämmerungen treffen. Claires Beziehung mit ihrem Mann Gilles hat nach vielen Jahren ihr Ende erreicht, die Liebe der Ehe ist ...


Claire und Julie, sind zwei Frauen wie Tag und Nacht die sich jedoch in den Dämmerungen treffen. Claires Beziehung mit ihrem Mann Gilles hat nach vielen Jahren ihr Ende erreicht, die Liebe der Ehe ist ausgeschöpft und Claires ganzes Sein ist in ihren Sohn Nicolas gegangen welcher nun erwachsen ist. Zusammen fahren sie zum letzten mal als Familie an die bretonische Küste. Nicolas’ Freundin Julie begleitet sie. Claire und Julie kennen sich jedoch schon von einer anderen Begegnung und der Sommer fängt holprig an.

Der Schreibstil von Nina George ist wunderschön. Er ist flüssig, detailreich und hat eine Tiefe die ich bis jetzt bei nur sehr wenigen Büchern erfahren habe. Da dies das erste Buch war, welches ich von ihr gelesen habe, werde ich mich sicher bald an den Rest ihrer Bücher widmen.

Die Character fand ich sehr gut dargestellt, auch wenn ich komischerweise eine stärkere Beziehung mit Claire aufgebaut habe, konnte ich mich teilweise auch gut in Julie einleben. Nur Nicolas, Claires Sohn war ein bisschen unreal und für mich fast aus der Luft gegriffen.

‘Die Schönheit der Nacht’ ist ein wunderbares Buch in dem die Welt einmal ganz anders dargestellt wird. Außer das es sich in der Mitte etwas gezogen hat ist es ein sehr empfehlenswertes Buch, für alle die Bücher mit Tiefe, Sinnlichkeit und Meeres Salz mögen.

Veröffentlicht am 28.04.2018

Eher ein Psychothriller

Wahrheit gegen Wahrheit
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Viv liebt ihre Arbeit bei der CIA. Doch als sie eines Tages über ein Foto ihres perfekten Ehemannes stolpert, auf einem Platzt wo es nie hätte sein sollen, dreht sich ihre Welt auf den Kopf.
Die Idee des ...

Viv liebt ihre Arbeit bei der CIA. Doch als sie eines Tages über ein Foto ihres perfekten Ehemannes stolpert, auf einem Platzt wo es nie hätte sein sollen, dreht sich ihre Welt auf den Kopf.
Die Idee des Buches hat mir sehr gut gefallen. Eine Frau die das Wohl ihres Landes auf die gleiche Wage wie das Wohl ihrer Familie stellen muss.
Der Schreibstil war sehr flüssig und ich konnte das Buch in einem Zug durchlesen. Leider konnte es mich nicht gänzlich fesseln. Vor allem in dem mittleren Teil hat es sich für mich etwas zu viel wiederholt. Als Thriller würde ich das Buch nicht wirklich bezeichnen, eher als einen Psychothriller, der vornehmlich auf das 'psycho' gerichtet ist.
Alles in allem hat mir das Buch gut gefallen, es wird zwar nicht mein Lieblingsbuch, es ist jedoch sicher wert zu lesen, wenn man Thriller mit einem Familiären Twist mag.

Veröffentlicht am 30.03.2018

Ein gutes Buch in der Potter Reihe, doch nicht das Beste…

Harry Potter und der Halbblutprinz (Harry Potter 6)
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Ich habe die Bücher in Englisch gelesen, deswegen verwende ich in dieser Rezension die englischen Namen.

Nach den Ereignissen von Harry Potters letzten Schuljahr, bereitet sich Harry Potter mental auf ...

Ich habe die Bücher in Englisch gelesen, deswegen verwende ich in dieser Rezension die englischen Namen.

Nach den Ereignissen von Harry Potters letzten Schuljahr, bereitet sich Harry Potter mental auf einen Krieg gegen Lord Voldemort vor. Er weiss das er Voldemort letztendlich umbringen muss, dass hat die Prophezeiung gesagt.
Doch Voldemort ist nur eines seiner Probleme…

Mir hat sehr gefallen, dass Dumbledore in diesen Buch endlich eine größere Rolle spielt. Wir erfahren viel über Lord Voldemorts Kindheit und langsam fangen sich die Stränge der Vergangenheit und der Gegenwart miteinander zu fügen.

Der Schreibstil ist wieder einmal typisch Rowling, einfach, jedoch unterhaltsam. Für mich gab es jedoch zu wenig Aktion in der Mitte des Buches und das Ende fand ich als 13-jähriges Mädchen ein bisschen verwirrend. (Ich hatte kein gescheites Kopfkino und deswegen hatte ich das Gefühl als ob ich andauernd zwischen den Ereignissen herum springen würde.)

Ein gutes Buch in der Potter Reihe, doch nicht das Beste…


Veröffentlicht am 30.03.2018

Nicht das aller beste, jedoch mehr als ausreichend

Harry Potter und der Orden des Phönix (Harry Potter 5)
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Ich habe die Bücher in Englisch gelesen, deswegen verwende ich in dieser Rezension die englischen Namen.

Harry Potter wundert sich wieso er kaum etwas von seinen Freunden in den Sommerferien gehört hat. ...

Ich habe die Bücher in Englisch gelesen, deswegen verwende ich in dieser Rezension die englischen Namen.

Harry Potter wundert sich wieso er kaum etwas von seinen Freunden in den Sommerferien gehört hat. Doch dann tauchen auf einmal Dementoren in little Wingings auf und weil er einen Patronus gezaubert hat, um seinen Cousin Dudley und sich selber von ihnen zu beschützten, darf er nicht mehr nach Hogwarts zurückkehren.
Die magische Welt hat sich verändert.

In diesem Buch wird ein großes Gewebe um die Charaktere gewoben und man bekommt das Gefühl von einer Union gegen Umbridge und letztendlich auch Voldemort. Diese Einheit hat mir sehr gefallen und war für mich eines der stärksten teile des Buches.
In diesem Buch muss Harry nicht nur gegen Lord Voldemort, sondern auch gegen Zahlreiche 'death eaters' und letztendlich auch gegen das Ministerium der Magie, kämpfen.

Dieses Buch ist das erste welches sich ausgebreitet mit der magischen Politik beschäftigt, persönlich fand ich das sehr interessant doch es muss nicht jedem gefallen.

Alles in allem hat mir dieses Buch sehr gut gefallen, es hat sich leider in der Mitte etwas gezogen, doch dies wurde überschattet von dem phänomenalen Ende.