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Veröffentlicht am 31.07.2018

Muss es denn gleich für immer sein

Muss es denn gleich für immer sein?
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Früher habe ich jedes Buch von Sophie Kinsella verschlungen. Sie waren immer äußerst witzig und charmant geschrieben und sie war für mich ein Garant für tolle Lesestunden! Leider hat sie mich mit ihren ...

Früher habe ich jedes Buch von Sophie Kinsella verschlungen. Sie waren immer äußerst witzig und charmant geschrieben und sie war für mich ein Garant für tolle Lesestunden! Leider hat sie mich mit ihren letzten Bänden der Shopaholic Reihe und ihrem zuletzt erschienenen Buch schon nicht mehr richtig begeistern können. Aber ich der Klappentext zu "Muss es denn gleich für immer sein?" hörte sich so gut an, dass ich das Buch lesen musste.

Ich muss sagen, dass Sophie Kinsella mich leider wieder nicht überzeugen konnte. Das Buch hat viele langweilige Passagen und ich hatte das Gefühl, dass von ihrem früheren Witz und Charme nicht mehr viel übrig geblieben ist. Es wirkte diesmal alles zu gewollt auf mich! Sie wollte witzig schreiben und man spürte ihre Anstrengung dabei.

Die Story an sich ist schon interessant. Die Vorstellung mit einem Menschen über 60 Jahre zu verbringen macht einem natürlich Angst. Die wenigsten denken bei einer Hochzeit darüber nach. Und die alltäglichen Dinge, die sich bei Dan und Sylvie eingeschlichen haben, lassen einen oft denken: Ach, ist bei uns auch so. Man versteht sich ohne große Worte und ein Handgriff geht in den anderen über. Das da Dinge wie Zuneigung und Romantik schon mal auf der Strecke bleiben ist logisch. Die Story hätte also durchaus Potentital gehabt richtig witzig und toll zu werden. In meinen Augen ist das Sophie Kinsella aber leider nicht gelungen. Einige Überraschungen waren für mich doch etwas "too much" und ich hatte auch das Gefühl, dass zum Ende hin so einige Sachen doch etwas drüber waren.



Vielleicht bin ich Sophie Kinsella's Büchern einfach entwachsen. Sie kann mich nicht mehr überzeugen und für mich persönlich fehlen einfach ihr üblicher Witz und ihr Charme in den Büchern. Schade... Die Story hat aber durchaus auch ihren lichten Momente und hätte wohl Potential gehabt, welches leider ungenutzt blieb.

3 von 5 Punkten

Veröffentlicht am 23.07.2018

Ganz nett

Motokare Retry 1
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Mitsu und Kaede treffen an Mitsu's erstem Unitag aufeinander. Sie waren mit 14 Jahren mal ein Paar, aber Kaede hat ihr das Herz gebrochen. Daher ist sie auch total überrascht, ihn nun als neuen Nachbar ...

Mitsu und Kaede treffen an Mitsu's erstem Unitag aufeinander. Sie waren mit 14 Jahren mal ein Paar, aber Kaede hat ihr das Herz gebrochen. Daher ist sie auch total überrascht, ihn nun als neuen Nachbar zu haben. Offenbar sind ihre Gefühle auch nie vergangen und so dauert es nicht lang, bis die beiden es wieder miteinander versuchen wollen. Und das ist auch genau der Punkt, der mir nicht so gut gefallen hat. Sie haben sich 5 Jahre nicht gesehen und starten nach nur ein paar Tagen "Hallo" sagen wieder eine Beziehung. Jeder hat sich verändert und während Kaede sein Leben gelebt hat, ist Mitsu irgendwie stehen geblieben und benimmt sich weiterhin wie ein schüchternes kleines Teeniemädchen. Kaede macht in ihren Augen alles falsch und hinter jedem Rock wittert sie eine Gefahr für sich. Wenn Kaede ihr näher kommen will blockt sie fast direkt ab und ich habe mich echt gefragt, wie groß da ihre Gefühle sein können.

Die Zeichnungen haben mir aber richtig gut gefallen. Beide sind attraktiv dargestellt und ich mochte die Charaktere. Allerdings konnte mich die Story nicht überzeugen und ich werde die Reihe nicht weiter verfolgen.



Für mich leider eher Enttäuschung. Ich war von Mitsu ziemlich genervt und konnte die Schnelligkeit in ihrer Beziehung so gar nicht verstehen. Die Zeichnungen sind aber mehr als gelungen.

3 von 5 Punkten

Veröffentlicht am 19.06.2018

Mein Bullet Buch

Mein Bullet Buch
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Das Cover finde ich wunderschön und das war auch der Grund, warum ich mir dieses Buch ausgesucht habe. Leider passt das Innendesign so gar nicht zu dem schönen Cover. Ich hätte mir gewünscht, dass das ...

Das Cover finde ich wunderschön und das war auch der Grund, warum ich mir dieses Buch ausgesucht habe. Leider passt das Innendesign so gar nicht zu dem schönen Cover. Ich hätte mir gewünscht, dass das Innenleben in demselben Stil geführt wird, wie das Cover. Ich bin leider ziemlich enttäuscht von dem Innendesign. Es trifft leider überhaupt nicht meinen Geschmack und auch die Anordnungen der Listen oder der Monatsübersicht ist nicht so, wie ich sie gerne hätte.

Ich denke aber, dass das Bullet Buch für Leute mit chronischem Zeitmangel, die trotzdem ein BuJo führen wollen, eine tolle Lösung ist. So finden sie jegliche Listen mit vielen schönen Sprüchen. Auch wenn diese teilweise nicht monatlich auftauchen.

Ich werde das Bullet Buch wohl für unterwegs nutzen, wenn ich mal eben schnell einen Termin eintragen muss und nicht die Zeit habe, es schön in mein BuJo einzutragen. Dafür ist dieses Buch tatsächlich perfekt.

Generell sollte man sich wohl vorher bewusst werden, ob man selber kreativ sein möchte. Denn dann ist dieses Buch nicht geeignet. Wer aber einen schönen Kalender haben möchte und nicht die Zeit hat, sich diesen selbst zu gestalten, für den ist "Mein Bullet Buch" eine schöne Alternative.



Für mich persönlich ist das "Mein Bullet Buch" leider nichts. Das Design gefällt mir innen nicht und ich mag es auch nicht, dass schon alles vorgegeben und kein Platz für eigene Ideen ist. Aber für alle, die keine Zeit haben sich ein BuJo selber anzulegen ist dies eine tolle Alternative.

Veröffentlicht am 16.05.2018

Deadpool

Deadpool killt schon wieder das Marvel-Universum
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Wade „Deadpool“ Wilson ist ein verrückter Kerl und ein Großmaul vor dem Herrn. Ich für meinen Teil finde ihn ja recht amüsant. Allerdings muss ich gestehen, dass es für meinen Geschmack teilweise schon ...

Wade „Deadpool“ Wilson ist ein verrückter Kerl und ein Großmaul vor dem Herrn. Ich für meinen Teil finde ihn ja recht amüsant. Allerdings muss ich gestehen, dass es für meinen Geschmack teilweise schon ein wenig überzogen war und der Humor schon sehr derb ist. Es hatte für mich eher etwas von einem wahllosen Abschlachten von Superhelden ohne Sinn und Handlung. Allerdings ist schon recht witzig, dass Deadpool immer wieder währenddessen abdriftet und eigentlich glaubt, er würde lustige Spiele mit seinen Superhelden Kumpel spielen.

Für mich war dieser Band ehrliche in großes Auf und Ab. Es gab einige Stellen die ich wirklich gelungen fand und andere waren für mich Geschmack zu abgedreht. Nun ist es bei Deadpool ja auch so, dass man ihn entweder hasst oder liebt. Für mich hatte es hier nur leider kaum eine gelungene Storyline und ich habe das Comiclesen hier nicht ganz so genossen wie sonst. Dennoch sind die Illustrationen detaillreich und unglaublich gut. Deadpool steht für Crazyness und die kommt ihr auch wieder voll und ganz zum Vorschein.

FAZIT

Deadpool killt schon wieder das Marvel-Universum war für mich ein Auf und Ab. Es gab einige gelungene und witzige Stellen, aber zu großen Teilen war es mir dann doch zu abgedreht und irgendwie auch so belanglos…

3 von 5 Punkten

Veröffentlicht am 12.04.2018

Leider nicht so gut wie sein Vorgänger

Invisible
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„Anonym“ habe ich von den beiden verschlungen und fand es grandios. Deshalb habe ich mich auch sehr über einen zweiten Fall von Nina Salomon und Daniel Buchholz gefreut.

Der Einstieg erwies sich auch ...

„Anonym“ habe ich von den beiden verschlungen und fand es grandios. Deshalb habe ich mich auch sehr über einen zweiten Fall von Nina Salomon und Daniel Buchholz gefreut.

Der Einstieg erwies sich auch als unglaublich spannend. Es gibt Mordfälle, in denen die Täter direkt geständig sind, aber sich nicht erklären können, warum sie das getan haben. Sehr rätselhaft auf jeden Fall und ich habe direkt begonnen zu überlegen, was wohl dahinter stecken könnte.

Nina Salomon war für mich wieder einfach genial. Ich mag ihre Art, sie ist so unkonventionell. Lediglich in Bezug auf Philipp Hanke fand ich sie sehr naiv. Ich für meinen Teil habe den Braten sofort gerochen, was er bezwecken wollte und ich fand es komisch, dass sie es nicht gemerkt hat. Sonst ist sie immer so auf Zack und merkt selbst anhand von kleinen Dingen, wie bei Daniel’s Isabelle, das etwas nicht nicht stimmt.

Daniel war diesmal gar nicht so neurotisch, wie noch in Band 1. Man merkte nur, dass er plötzlich immer sehr schnell wütend wurde und man hat sich überlegt warum das so ist. Leider wurde dieser Aspekt so gar nicht aufgeklärt. Hier hätte ich mir gewünscht, dass es irgendwas mit dem Fall zu tun gehabt hätte. Aber so war mir das doch alles etwas zu schwammig.

Leider muss ich sagen, dass mich der zweite Fall nicht ganz so überzeugen konnte. Bis kurz vor Ende fand ich es echt spannend und auch die Aspekte aus Daniel’s Privatleben fand ich sehr interessant, wenn auch etwas vorhersehbar. Aber das Ende hat mich leider überhaupt nicht überzeugen können. Es kam dann meiner Meinung nach doch etwas plötzlich und auch das Motiv des Täters fand ich nicht wirklich schlüssig. Ich hatte mir ehrlich gesagt etwas viel dramatischeres und unfassbareres vorgestellt, aber das war hier leider nicht der Fall.

FAZIT

Für mich bleibt „Invisible“ leider weit hinter seinem Vorgänger. Das Ende konnte mich überhaupt nicht überzeugen und hat die vorherige Spannung tatsächlich in meinen Augen auch etwas vermindert. Ich bin eher enttäuscht von diesem zweiten Fall.

3 von 5 Punkten