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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.07.2017

Solider Jugenthriller mit leichten Schwächen

Niemand wird sie finden
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Titel: Niemand wird sie finden
Autor: Caleb Roehrig
Verlag: cbj
Genre: Thriller/Jugendbuch
Seitenanzahl: 416
Preis: 14,99€
Leseempfehlung: Je nach Geschmack

Cover:
Ich finde das Cover eigentlich ganz ...

Titel: Niemand wird sie finden
Autor: Caleb Roehrig
Verlag: cbj
Genre: Thriller/Jugendbuch
Seitenanzahl: 416
Preis: 14,99€
Leseempfehlung: Je nach Geschmack

Cover:
Ich finde das Cover eigentlich ganz schön und es passt ganz gut zu einem Thriller und der Handlung.

Inhalt:
Flynns Freundin January ist verschwunden. Die Polizei vermutet ein Verbrechen und stellt Fragen, die Flynn nicht beantworten kann. Alle Augen sind auf ihn gerichtet, schließlich war – ist – er ihr Freund und sie waren in der Nacht vor ihrem Verschwinden zusammen …
Ein grausamer Mord scheint die naheliegende Erklärung zu sein. Doch die Aussagen von Mitschülern und Freunden zeichnen ein völlig fremdes Bild von dem Mädchen, das Flynn so gut zu kennen glaubte. Er muss herausfinden, was mit January geschehen ist, ohne dabei zu verraten, dass er ebenfalls ein Geheimnis hat. Vor seinen Eltern. Vor seinen Freunden. Und vor allem vor sich selbst...
Meine Meinung:
Der Schreibstil von Caleb Roehrig ist recht angenehm zu lesen, wenn auch sehr jugendlich gehalten, was ich anfangs noch nicht ganz so gut fand, jedoch bin ich dann ziemlich schnell in einen Lesefluss gekommen. Allerdings habe ich trotzdem sehr lange an dem Buch gelesen, da Jugendthriller anscheinend nicht mehr so mein Ding sind. Die Hauptgeschichte rund um Januarys Verschwinden war zwar recht gut ausgedacht und spannend, jedoch stand die Nebengeschichte von Flynn meiner Meinung nach ein bisschen zu sehr im Vordergrund. Flynn selbst mochte ich am Anfang auch nicht so sehr, da er oft recht naiv und kindlich war. Was ich ganz, ganz schrecklich und unglaublich unnötig fand waren diese sexuellen Gedanken und Beschreibungen wie z.B : "Ich checkte meinen Facebook Account und holte mir vor dem Zubettgehen noch einen runter." Davon gab es ein paar Stellen, die einfach nur so in die Geschichte hineingeworfen wurden ohne überhaupt richtigen Sinn zu ergeben. Außerdem frage ich mich, ob so etwas in einem Jugendbuch wirklich sein muss. Kaz, den man im Laufe der Handlung kennen lernt mochte ich jedoch sehr gerne :)

Fazit: Insgesamt ein recht guter Jugendthriller mit einigen kleinen Schwachstellen.
Das Buch bekommt von mir 3,5/5 Sternchen.

Veröffentlicht am 14.08.2019

Berührend- aber leider nicht durchgehend interessiert

Alles okay
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Cover:
Ich bin sehr froh, dass der Hanser Verlag das englische Cover dieses Buches beibehalten hat, denn ich finde es sowohl farblich, als auch in Bezug auf das Motiv sehr gelungen. Außerdem ist das Buch ...

Cover:
Ich bin sehr froh, dass der Hanser Verlag das englische Cover dieses Buches beibehalten hat, denn ich finde es sowohl farblich, als auch in Bezug auf das Motiv sehr gelungen. Außerdem ist das Buch auch unter dem Schutzumschlag und auf den ersten Innenseiten sehr schön gestaltet. Es sieht ruhig und verträumt aus, aber strahlt auch ein wenig Melancholie aus; alles Eigenschaften, die sich auch in der Geschichte widerspiegeln und somit sehr passend sind.

Inhalt:
Ein Roman über das Erwachsenwerden, so berührend und großartig, dass man kaum atmen kann. Eine schmerzlich schöne Darstellung von Trauer und ein Lobgesang auf die Kraft der Wahrheit.

Marin hat alles hinter sich zurückgelassen, ist Tausende Kilometer geflohen vor ihrem alten
Leben, vor dem Verlust ihres geliebten Großvaters. Doch eines Tages steht plötzlich ihre beste Freundin Mabel vor der Tür. Und mit ihr all die Erinnerungen an zu Hause, an Sommernächte am Strand. Mit ihrer Beharrlichkeit gelingt es Mabel, Marin aus ihrem Kokon der Einsamkeit zu befreien. Und Marin begreift, dass sie eine Wahl hat: weiter im Verdrängen zu verharren oder zu ihren Freunden und ins Leben zurückzukehren.


Meine Meinung:
Sobald ich das Buch begonnen hatte, wurde ich schnell neugierig. Was ist passiert? Was hat es mit den Charakteren und besonders mit der Hauptprotagonistin eigentlich auf sich? Wohin wird sich dieses Buch entwickeln? Die Neugier und die geringe Seitenanzahl haben mich das Buch schließlich schnell lesen lassen und ich habe es genossen, nach und nach meine Fragen beantwortet zu bekommen. Das obwohl die Story im Grunde nicht besonders spannend ist, sondern eben von diesen Fragen lebt und sich nur langsam entwickelt.
Ein weiterer Grund für das schnelle Lesen ist der Schreibstil des Buches. Er hat mir sehr gut gefallen und garantiert, nachdem man sich eingefunden hat, einen flüssigen Lesefluss. Das Leseerlebnis ist einfach und leicht, aber zugleich auch poetisch und einfühlsam gestaltet. Zart ist ebenfalls ein Wort, das mir für den Stil der Autorin einfällt, und dies ist in meinen Augen genau richtig und auch wichtig für diese Art Geschichte. Sie wird nicht durch zu komplizierte Sprache erstickt, sondern kann sich in ihrer Ruhe langsam entfalten und wirkt dadurch stets authentisch und greifbar, sowie berührend. Dennoch hätte ich mir an der einen oder anderen emotionalen Stelle eine Ticken mehr sprachlichen Tiefgang gewünscht, um noch etwas mehr mitzufühlen.
Die Geschichte läuft zu Beginn für meinen Geschmack außerdem etwas zu langsam an. Das Buch ist bereits sehr dünn, da hätte ich mir einfach etwas mehr Pepp bereits zu Beginn gewünscht.
In dieser Zeit blieb die Hauptprotagonistin Marin nämlich leider noch recht blass, wodurch ich anfangs nicht so recht warm mit ihr wurde und sie mir eher unsympathisch war, auch wenn ich einige ihrer Eigenschaften und Gedankengänge mochte. Dies ändert sich jedoch, sobald das Buch endlich mehr Fahrt aufnimmt und langsam aber sicher konnte ich Marin in mein Herz schließen. Die Zeitsprünge in die Vergangenheit finde ich hierbei sehr hilfreich, da man Marins Veränderung und ihr momentanes Verhalten so besser zu verstehen lernt und sie und ihren Charakter Stück für Stück kennenlernt.
Eines habe ich dem Buch und Marin außerdem noch zu verdanken- ein neues Buch auf meiner Wunschliste, "Hundert Jahre Einsamkeit". Ich bin gespannt, ob es mir ähnlich gut gefallen wird, wie ihr.
Ein kleiner Schreibfehler hat sich außerdem noch auf Seite 121 eingeschlichen "Bis wird die Tür erreichen..."

Zitate:
Wir können nach der Wahrheit suchen, und wir können uns für eine Deutung entscheiden, aber wir können nie wissen, was die eigentliche Bedeutung ist.
~S. 27

Sei kein Mensch, der nach Traurigkeit strebt. Davon gibt es im Leben genug.
~S.80

Fazit:
Ein berührendes und greifbares Buch über Verlust, Trauer, Einsamkeit, Familie und Freundschaft, das nach einer leider etwas zu langen Eingewöhnungsphase ins Herz geht. Das Buch bekommt von mir 3/5 Sterne, da mir leider einfach etwas gefehlt hat.

Veröffentlicht am 21.04.2018

Konnte mich als Thriller nicht überzeugen

The Girl Before - Sie war wie du. Und jetzt ist sie tot.
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Meine Meinung:
Das Buch war ja abwechselnd aus der Sicht von Emma, der früheren Bewohnerin und Jane, der jetzigen Bewohnern erzählt. Die Kapitel waren sehr kurz, was ich eigentlich mag, jedoch hat es ...

Meine Meinung:
Das Buch war ja abwechselnd aus der Sicht von Emma, der früheren Bewohnerin und Jane, der jetzigen Bewohnern erzählt. Die Kapitel waren sehr kurz, was ich eigentlich mag, jedoch hat es mir durch die wechselnden Perspektiven ein wenig gestört, da man schnell die beiden Sichten durcheinander geworfen hat. Der Einstieg fiel mir aber dennoch recht leicht, da ich den Schreibstil des Autors mag. Die ersten 50 Seiten waren aber leider ein wenig langweilig, da sich extrem viel wiederholt hat. Ab Seite cs.100 wurden die Handlungsstränge dann jedoch unterschiedlicher und man hatte mehr Spaß an der Geschichte. Leider war die Geschichte lange Zeit auch kein richtiger Thriller sondern teilweise eher ein Fifty Shades of Grey abklatscht/ Liebesroman. Gegen hat das Buch Spannung erzeugt und wurde immer besser. Was mich auf Dauer aber auch etwas gestört hat, waren die fehlenden Zeichen der wörtlichen Rede bei den Kapiteln aus Emmas Sicht.
Fazit: Ein nicht ganz so gelungener "Thriller", der auch kein wirklicher Thriller war? Ich habe mehr erwartet, da das Buch ja im Moment so angepriesen wird.

Veröffentlicht am 21.04.2018

Guter Anfang, danach ging es Bergab

Die Schule der Nacht
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Meine Meinung: ACHTUNG NICHT SPOILERFREI
Inhalt:
Das Buch habe ich in der Erwartung angefragt, eine mystische Geschichte rund um eine Geheimgesellschaft in England zu lesen. Leider ist auf den ersten ...


Meine Meinung: ACHTUNG NICHT SPOILERFREI
Inhalt:
Das Buch habe ich in der Erwartung angefragt, eine mystische Geschichte rund um eine Geheimgesellschaft in England zu lesen. Leider ist auf den ersten 250 Seiten jedoch erstmal nichts passiert. Man hat Cassandra bei ihrem Einzug in die neue Schule begleitet unf einige der Nebenfiguren begleitet, auf die ich gleich genauer eingehen möchte. Jedoch habe ich den Anfang trotzdem gerne gelesen. Nach diesem Einstieg geschah plötzlich alles Schlag auf Schlag und man wurde geradezu in eine völlig neue Richtung hineingeworfen. Fantasy. Als hätte die Autorin sich nach über der Hälfte des Buches für eine völlig andere Richtung entschieden. Leider integriertr sich dieser Teil dann auch nicht richtig. Er wirkte aufgesetzt und unpassend in der Story, was sich leider dann bis zum Ende des Buches durchzog.
Charaktere:
Cassandra als Hauptprotagonistin lernen wir zu Beginn nicht richtig kennen, weshalb sie ein wenig schwer greifbar ist. Dies ändert sich jedoch und sie ist zuletzt die einzige Figur, die in meinem Augen etwas Tiefe verliehen bekommt.
Die Nebencharaktere wirkten sehr blass. Man hat kaum etwas über sie erfahren und es wirkte, als wären sie nur Mittel zum Zweck in der Geschichte. Hierbei war mir Elliot sehr sympathisch, wohingegen ich den angeblich so mysteriösen und wunderschönen Hugo absolut nicht ausstehen konnte.
Schreibstil:
Der Schreibstil ist eines der positiven Dinge des Buches, da ich mir die Geschehnisse sehe gut vorstellen konnte und ich das Buch sehr angenehm zu lesen fand.

Fazit:
Eine wirkliche gute Idee, die hinter dem Buch steckt, deren Potenzial allerdings durch Überzogene Wendungen zu nichte gemacht wurde.
Ich gebe dem Buch 3/5?

Veröffentlicht am 21.04.2018

Leicht lesbar, jedoch nicht sehr tiefsinnig

New York zu verschenken
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Cover: Das Cover hat mich direkt angesprochen, da ich es echt sehr süß und verspielt fand, im nachhinein kann man aber daraus auch ein bisschen schließen, dass das Buch recht "süß" ohne großen Tiefgang ...

Cover: Das Cover hat mich direkt angesprochen, da ich es echt sehr süß und verspielt fand, im nachhinein kann man aber daraus auch ein bisschen schließen, dass das Buch recht "süß" ohne großen Tiefgang ist.

Inhalt:
Ein Chat-Roman über die wahre Liebe

Anton hat alles, was sich ein 17- jähriger wünscht: vermögende Familie, liebende Eltern und keine Geschwister. Was Anton seit kurzem auch noch hat: eine Ex-Freundin. Olivia hat ihn grundlos nach ein paar Monaten abserviert, und das, obwohl er sie doch mit einer Reise nach New York überraschen wollte. Das Ticket ist auch schon auf ihren Namen gebucht. Kurzerhand startet der selbstsichere Sunnyboy via Instagram die Suche nach einer neuen Olivia Lindmann. Der Andrang ist mäßig, aber es meldet sich eine 16-jährige Liv, die ganz anders ist, als die Mädchen, die Anton sonst trifft...

Meine Meinung:
Ich muss direkt zu Beginn sagen, dass ich mir von dem Buch irgendwie mehr erhofft hatte. Es war durch ein ganz gutes Buch. Jedoch hatte es keinen Tiefgang und war eher niedlich. Dadurch sind keine Emotionen aufgekommen und ich hatte nicht wirklich Bezug zu den Personen. Der kurze Satzbau, der durch den Chat zustande kam, lies sich zwar sehr schnell lesen, wurde aber auf Dauer für mich etwas anstrengend. Die Idee hinter der Geschichte war jedoch wirklich schön und es war auch mal etwas neues, was das Buch meiner Meinung nach etwas rettet.

Fazit: Das Buch war zwar ganz gut, wird mir jedoch nicht lange im Gedächtnis bleiben

Es bekommt 3/5?