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Chianti

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Veröffentlicht am 12.11.2016

Vielversprechender Auftakt

Dark Elements 1 - Steinerne Schwingen
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Layla lebt seit zehn Jahren bei den Wächtern, deren Aufgabe es ist die Menschheit vor Dämonen zu schützen. Doch Layla selbst ist nur zur Hälfte Wächter, denn in ihr fließt auch das Blut eines Dämons. So ...

Layla lebt seit zehn Jahren bei den Wächtern, deren Aufgabe es ist die Menschheit vor Dämonen zu schützen. Doch Layla selbst ist nur zur Hälfte Wächter, denn in ihr fließt auch das Blut eines Dämons. So hat es die siebzehnjährige alles andere als leicht, denn sie scheint nirgendwo so richtig dazu zu gehören.
Als kurz hintereinander drei Anschläge auf Layla verübt werden, offenbart ihr ausgerechnet ein Dämon was dahinter steckt..

"Dark Elements - Steinerne Schwingen" ist der Auftakt zu einer Trilogie und ein weiteres Buch von Jennifer L. Armentrout, das mich in seinen Bann ziehen konnte. Mit einem gewohnt locker-leichten Schreibstil gelingt es der Autorin, dass die Seiten nur so dahin fliegen.

Die Geschichte wird aus der Ich-Perspektive der siebzehn Jahre alten Layla erzählt, die Halb-Wächter, Halb-Dämon ist. Vor zehn Jahren wurde sie von den Wächtern aufgenommen und aufgezogen, doch sie ist keine von ihnen und bekam das leider auch zu spüren. Denn Laylas dämonische Seite ist nicht ganz ungefährlich: Sie kann mit einem Kuss die Seele eines Menschen rauben und je reiner die Seele ist, desto größer ist ihr Verlangen nach dieser.

Layla hat mir als Protagonistin ganz gut gefallen. Ich mochte ihren Mut und ihre Art sich nicht unterkriegen zu lassen, aber sie hatte auch ihre schlechten Seiten. Schon seit Jahren ist sie in ihren Ziehbruder Zayne verliebt, doch da sie kein reiner Wächter ist, wird sie nie mit ihm zusammensein können. Das Verhalten was Layla Zayne gegenüber an den Tag legt, fand ich ein wenig kindisch und hat nicht dazu beigetragen, dass Layla mir sympathischer wird. Sie ist extrem eifersüchtig und einnehmend ihm gegenüber. Wenn er einen Abend nicht nach ihr sieht? Weltuntergang! Und das lässt sie ihn auch spüren. Mir hat Zayne wirklich leid getan, denn ich fand ihn zu Anfang ganz sympathisch, aber leider blieb er doch sehr blass und stand nicht so im Vordergrund, wie ich es vermutet hätte.

Schon früh in diesem Buch treffen wir auf den Dämon Roth, der Layla bei ihrer ersten Begegnung das Leben rettet, was überhaupt nicht in Laylas Weltanschauung hineinpasst. Obwohl sie selbst zur Hälfte ein Dämon ist, hält sie keine großen Stücke auf ihre Artgenossen, denn ihr wurde von den Wächtern eingetrichtert ihre dämonische Seite zu verleugnen. Umso größer ist Laylas Erstaunen, als Roth ihr zeigt, dass nicht alle Dämonen so böse sind, wie Layla es ihnen vorwirft. Die beiden fangen an Zeit miteinander zu verbringen und Layla blühte in seiner Gegenwart auf, weil sie bei ihm ihre dämonische Seite nicht verleugnen musste und sie ganz sie selbst sein konnte.

Roth blieb im Gegensatz zu Zayne nicht blass, sondern bekam die nötige Tiefe. Er ist ein interessanter Charakter, der mich nicht nur einmal zum schmunzeln gebracht hat. Roth hat einen tollen Humor und obwohl er auf den ersten Blick aussieht wie ein typischer Bad Boy, so lohnt es sich ein zweites Mal hinzugucken, denn er hat auch freundliche Seiten. Ich tendiere im Liebesdreieck eher zu der Paarung Layla/Zayne, aber ich muss zugeben, dass ich Layla mehr mochte, als sie mit Roth zusammen war. Hier wird es also noch interessant!

Was mir doch sehr gefehlt hat, waren Hintergrundinformationen zu den Wächtern. Es ist ihre Aufgabe die Menschen vor den Dämonen zu schützen und zu verhindern, dass die Menschen erfahren, dass es Dämonen gibt. Wenn sie auf der Jagd nach Dämonen sind, können sich die Wächter in Gargoyles verwandeln.
Ich hätte mir so sehr gewünscht, dass noch mehr auf ihre Art zu leben eingegangen wird, denn mehr als ein paar Basisinformationen bekommen wir nicht, obwohl Layla mit ihnen unter einem Dach lebt und selbst zur Hälfte eine Wächterin ist. Auf die Dämonen wird da schon mehr eingegangen, was ich auch gut fand, aber mich hat es echt gestört, dass die eigentlich spannende Idee von den Gargoyles ein wenig auf der Strecke geblieben ist.

Fazit:
"Dark Elements - Steinerne Schwingen" ist ein vielversprechender Auftakt, der mich aber nicht ganz so packen konnte, wie ich es mehr gewünscht hätte. Zwar lässt sich das Buch sehr gut lesen, aber ich hätte mir gewünscht, dass mehr auf die Idee der Wächter oder die Alphas, die leider nur am Rande aufgetaucht sind, eingegangen worden wäre. So hatte ich nämlich immer das Gefühl die Geschichte nicht hundertprozentig verstehen zu können, weil mir wichtige Puzzlestücke fehlen.
Deshalb bekommt das Buch leider nur gute drei Kleeblätter und ich hoffe, dass es im zweiten Band mehr Informationen gibt, sodass mich die Geschichte endlich richtig überzeugen kann!

Veröffentlicht am 12.11.2016

Ein wenig enttäuschend!

Obsidian 4: Origin. Schattenfunke
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Zwar ist es Daemon und Dawson gelungen Beth aus den Fängen von Daedalus zu befreien, doch dafür haben sie Katy an die undurchsichtige Organisation verloren. Für Daemon scheint ein Leben ohne Katy unmöglich ...

Zwar ist es Daemon und Dawson gelungen Beth aus den Fängen von Daedalus zu befreien, doch dafür haben sie Katy an die undurchsichtige Organisation verloren. Für Daemon scheint ein Leben ohne Katy unmöglich und so steht für ihn außer Frage, dass er alles tun wird, um Katy zu befreien...

"Origin - Schattenfunke" ist der vierte Band von Jennifer L. Armentrouts Lux Reihe und wird erstmalig nicht mehr nur aus der Sicht von Katy erzählt, denn neben ihrer Perspektive, darf man auch aus der Sicht von Daemon lesen.
Ich mag es nicht wirklich, wenn mitten in einer Reihe eine neue Perspektive hinzu kommt. Am Anfang fand ich es aber gut gelungen, dass wir auch aus Daemons Sicht lesen durften, weil man ihn so besser kennengelernt hat und man einen besseren Überblick über die Geschehnisse bekam. Das war besonders spannend, denn Katy wird ja von Daedalus gefangen gehalten und man konnte nun sehen, welche Mühen Daemon auf sich nahm, um Katy zu befreien.

Aber spätestens ab der zweiten Hälfte des Buches nervte mich der Sichtwechsel wieder. Katy und Daemon sind ein tolles Paar, das steht außer Frage, aber ihre Liebesgeschichte wurde mir dann doch etwas zu kitschig! Und das wurde nicht dadurch besser, dass wir neben Katys Schwärmereien nun auch Daemons Gedanken über Katy erfahren haben. Die beiden kamen gar nicht mehr daraus hinaus sich gegenseitig zu bewundern und das war mir dann irgendwann einfach too much!

Die zweite Hälfte des Buches hat mir insgesamt schlechter gefallen, als die erste. In der zweiten Hälfte hatten Katy und Daemon mehr Zeit füreinander, was zu dem hohen Kitschfaktor führte, aber auch die Spannung nahm etwas ab. Merkwürdigerweise erinnerte mich das Buch, was sowohl die Entwicklung der Liebesgeschichte, als auch den Verlauf der Handlung (Katys Gefangenschaft, die Flucht, Las Vegas...) angeht, ziemlich an "Silberschatten", dem fünften Band von Richelle Meads Bloodlines Reihe.

Aber es gab auch viele Sachen, die mir wieder richtig gut gefallen haben! Das Buch hat von Anfang an eine hohe Spannung aufgewiesen. Katys Gefangenschaft bei Daedalus hat dem Leser viele neue Informationen über die Lux und die Hybriden gegeben, aber gleichzeitig wusste man nie, was wirklich hinter Daedalus steht und was sie im Sinn haben. Man hat sich natürlich auch gefragt, ob Katy jemals frei kommen wird. Da hat mir Daemons Perspektive, wie bereits gesagt, echt gut gefallen! Es wurde deutlich, wie viel Katy ihm bedeutet und wie weit er für ihr Wohlergehen gehen würde. Auch die Einführung neuer Charaktere (besonders Archer!) und das Wiedersehen mit vielen altbekannten Charakteren fand ich sehr gelungen!

Fazit:
"Origin - Schattenfunke" lässt mich etwas unschlüssig zurück. Einerseits hat es mir wieder richtig gut gefallen in die Welt der Lux einzutauchen, denn Jennifer L. Armentrout konnte mich besonders in der ersten Hälfte mit der hohen Spannung und den vielen neuen Informationen begeistern. Die zweite Hälfte des Buches fand ich dann aber deutlich schwächer, auch wegen der Liebesgeschichte von Katy und Daemon, die mir einfach zu kitschig geworden ist.
Die Geschichte an sich gefällt mir aber trotzdem noch echt gut und ich hoffe, dass mich der letzte Band wieder begeistern kann. Aber an diesen viertem Band haben mich einfach zu viele Dinge gestört, weshalb ich leider nur drei, wenn auch gute, Kleeblätter vergeben möchte.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Konnte mich nicht so begeistern, wie erhofft

Plötzlich Banshee
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Schon immer hat Alana die Uhren über den Köpfen der Menschen schweben sehen, die anzeigen wie lange jemand noch zu leben hat. Doch damit, dass sie eine Banshee ist, hätte Alana nicht gerechnet. Als die ...

Schon immer hat Alana die Uhren über den Köpfen der Menschen schweben sehen, die anzeigen wie lange jemand noch zu leben hat. Doch damit, dass sie eine Banshee ist, hätte Alana nicht gerechnet. Als die junge Privatdetektivin von ihrer Herkunft erfährt, hat sie kaum Zeit es zu verarbeiten, denn in Los Verdes tauchen die Leichen von mehreren Magischen auf.
Sind auch Alana und ihre Freunde in Gefahr?

"Plötzlich Banshee" ist ein Einzelband von Nina MacKay und wird zum Großteil aus der Ich-Perspektive der Protagonistin Alana McClary erzählt.
Mit Alana hatte ich leider meine Probleme, denn ich wurde einfach nicht warm mit ihr. Sie war mir von Anfang an zu kindisch, außerdem ist sie sehr tollpatschig und hat immer einen frechen Spruch auf den Lippen, was mir an sich gut gefallen hat, aber leider war es mir insgesamt too much und oft war ich einfach nur genervt von Alanas Verhalten.

Alana und ihr bester Freund Clay sind unzertrennlich, denn sie sind zusammen im selben Kinderheim aufgewachsen. Während Alana das Unglück scheinbar magisch anzuziehen scheint, verdient Clay sein Geld mit Glückspielen.
In "Plötzlich Banshee" treffen wir auf viele magische Wesen und so entpuppte sich Alana schnell als Banshee und Clay als Leprechaun. Auch viele ihrer Freunde sind Feen und Elfen. Die Vielfalt der Charaktere und Magischen hat mir richtig gut gefallen und auch, dass viele der magischen Wesen aus der keltischen und irischen Mythologie stammen, von denen ich bisher nur wenig gelesen habe. Manchmal war ich aber auch ein bisschen erschlagen von den vielen verschiedenen Figuren und ihrer magischen Herkunft, eben weil es nicht die gängigen Wesen waren, die jeder kennt.

Auch mit der Handlung habe ich mich schwer getan, denn manchmal hat mir der rote Faden einfach gefehlt. In Alanas Heimatstadt tauchen innerhalb kürzester Zeit viele Leichen auf und Menschen werden entführt. Schnell wird klar, dass alle Opfer magische Wesen sind und auch Alana und ihre Freunde in Gefahr schweben. Die Handlung hat mir an sich gut gefallen, aber wie bereits erwähnt, hat mir der rote Faden an manchen Stellen gefehlt und ich hatte das Gefühl, dass die Geschichte oft nicht wirklich voran kommt. Das Ende konnte mich dann doch noch fesseln, auch wenn ich fand, dass es etwas schnell abgehandelt war.
Leider konnte mich auch die Liebesgeschichte nicht überzeugen, weil der Funken auf mich nicht übergesprungen ist. Die Liebe zwischen Dylan und Alana entwickelte sich für meinen Geschmack einfach zu schnell.

Fazit:
"Plötzlich Banshee" von Nina MacKay konnte mich leider nicht so begeistern, wie ich es mir gewünscht hätte. Mit der Protagonistin Alana wurde ich einfach nicht warm und auch die Handlung konnte mich nicht fesseln, da mir oft der rote Faden gefehlt hat.
Jedoch fand ich die Vielfalt der magischen Wesen super und auch der Schreibstil von Nina MacKay hat mir gut gefallen, sodass ich drei Kleeblätter vergebe.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Enttäuschende Fortsetzung

Gläsernes Schwert (Die Farben des Blutes 2)
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Mare und Cal wurden im letzen Moment von der Scharlachroten Garde gerettet und befinden sich jetzt auf der Flucht, denn der neue König Maven ist immer noch hinter den beiden her und wird nicht ruhen, bis ...

Mare und Cal wurden im letzen Moment von der Scharlachroten Garde gerettet und befinden sich jetzt auf der Flucht, denn der neue König Maven ist immer noch hinter den beiden her und wird nicht ruhen, bis sich zumindest Mare wieder in seiner Gewalt befindet...

"Gläsernes Schwert" ist der zweite Band von Victoria Aveyards Die Farben des Blutes Reihe und wird wieder aus der Sicht von Mare Barrow erzählt.

Der Auftaktband hat mir richtig gut gefallen und so habe ich mich schon sehr auf die Fortsetzung gefreut, doch leider kam dieser zweite Band für mich nicht an den tollen ersten Band heran.
Das lag unter anderem an dem Handlungsverlauf, der mich leider nicht so packen konnte, wie ich es mir gewünscht habe. Die Geschichte setzt kurz nach dem Ende des ersten Bandes an, nachdem Cal und Mare von der Scharlachroten Garde vor dem sicheren Tod aus der Knochenarena gerettet wurden. Der Beginn des Buches hat mir noch ganz gut gefallen, aber je weiter die Handlung voran schritt, desto weniger konnte sie mich fesseln.
Mares und Cals Ziel erscheint klar: Sie wollen sich an Maven und seiner Mutter rächen, doch der Weg dahin war für mich lange Zeit nicht klar erkennbar und auch die Charaktere haben den Eindruck erweckt, als wüssten sie nicht, wie sie dieses Ziel erreichen sollen. Mir hat der rote Faden besonders im Mittelteil dieses Bandes gefehlt und für mich zog sich die Handlung viel zu sehr. Es hätte vielleicht nicht geschadet, wenn das Buch statt fast sechshundert nur fünfhundert Seiten gehabt hätte.

Auch mit Mare bin ich immer weniger zurecht gekommen. Dass sie oft unüberlegt handelt, war ja schon aus dem ersten Band bekannt und auch im zweiten Band kam das leider wieder öfters vor. Aber auch ihre Entwicklung hat mir nicht so gut gefallen. Mare steckt in einer Identitätskrise und weiß einfach nicht mehr wer sie ist. Sie hat mir viel zu sehr darüber gejammert, wie unzufrieden sie mit ihrer Situation ist und das ging mir irgendwann zu sehr auf die Nerven.
Gemeinsam mit Cal, Kilorn, Shade und Farley hat sie sich auf die Suche nach den so genannten Neublütern gemacht. Rote, mit den Fähigkeiten von Silbernen, so wie Mare selbst. Sie wird zu einer Anführerin, was mir eigentlich gut gefallen hat, aber nach und nach immer weniger, weil Mare sich selbst viel zu wichtig genommen hat und sich über die anderen gestellt hat. Diese Eigenschaft hat mir überhaupt nicht gefallen und es ist schwer ein Buch zu mögen, wenn man die Ich-Erzählerin nicht mag.
Ich fand es außerdem schade, dass der Fokus zu sehr auf Mare lag und hätte mir gewünscht, dass die anderen Charaktere mehr beleuchtet worden wären. Ihre Freunde und Verbündete stieß Mare leider immer mehr von sich und hat niemandem mehr vertraut, was einerseits verständlich war, aber andererseits war besonders Mare auf ihre Verbündeten angewiesen.

Mein Lichtblick war das spannende Ende, mit dem ich überhaupt nicht mehr gerechnet hatte, denn die Handlung konnte tatsächlich nochmal an Fahrt aufnehmen und mich mitreißen. Ich war mir sicher, dass die Reihe für mich mit diesem enttäuschenden zweiten Band zu Ende sein würde, aber die Entwicklung der Geschichte am Ende und besonders der spannende Cliffhanger machen mich neugierig auf den vorletzten Band der Reihe.

Fazit:
"Gläsernes Schwert" von Victoria Aveyard ist für mich ein enttäuschender zweiter Band!
Die Handlung konnte mich nach einem gelungenen Start über lange Strecken überhaupt nicht mitreißen und die Protagonistin Mare wurde mir von Seite zu Seite unsympathischer, bis ich von ihr nur noch genervt war. Für diese Fortsetzung gibt es leider nur schwache drei Kleeblätter von mir.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Von diesem Auftakt habe ich deutlich mehr erwartet

These Broken Stars. Lilac und Tarver (Band 1)
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Als sich Lilac und Tarver das erste Mal auf der Icarus, einem luxuriösen Raumschiff begegnen, ahnen die beiden noch nicht, dass die Icarus schon bald abstürzen wird und die beiden gemeinsam auf einem fremden ...

Als sich Lilac und Tarver das erste Mal auf der Icarus, einem luxuriösen Raumschiff begegnen, ahnen die beiden noch nicht, dass die Icarus schon bald abstürzen wird und die beiden gemeinsam auf einem fremden Planeten ums Überleben kämpfen müssen.

"These Broken Stars - Lilac und Tarver" ist der erste Band der Starbound Trilogie von Amie Kaufman und Meagan Spooner. Erzählt wird die Geschichte abwechselnd aus den Ich-Perspektiven von Major Tarver Merendsen und Lilac LaRoux.

Tarver ist ein gefeierter Kriegsheld, der sich in der luxuriösen Umgebung der Icarus völlig fremd fühlt. Ganz im Gegensatz zu Lilac, der Tochter von Roderick LaRoux, dem mächtigsten Mann im Universum. Sie ist in dieser Welt aufgewachsen und kennt nichts anderes. Das ändert sich auf einen Schlag, als die Icarus wie aus dem Nichts abstürzt und Lilac und Tarver auf sich alleine gestellt auf einem fremden Planeten landen und um ihr Überleben kämpfen müssen.
Mir hat die Entwicklung von Lilac und Tarver ausgesprochen gut gefallen. Man merkte einfach, dass den Autorinnen die Charakterentwicklung sehr wichtig war und sie sich stark darauf fokussiert haben. Besonders die Lilacs Entwicklung von einer verwöhnten Zicke zu einer starken Kämpferin fand ich gelungen!

Ich muss aber ehrlich gestehen, dass ich mir mehr von diesem Auftakt versprochen habe!
Ich fand es sehr schade, dass man kaum etwas über die Welt erfahren hat, in der Lilac und Tarver leben. Man lernt sie erst kennen, als die beiden bereits auf der Icarus sind und es dann nicht lange dauert, bis das Schiff abstürzt und sich Lilac und Tarver in einer Ausnahmesituation befinden. Über ihr alltägliches Leben hat man dagegen kaum etwas erfahren. So hätte ich es sehr interessant gefunden, wenn man herausgefunden hätte, wie die Menschen auf ihren Planeten leben. Wie sie überhaupt ins All gezogen sind und wie viele Planeten von Menschen bewohnt werden. Die Ansätze sind da gewesen, aber leider wurde viel Potenzial nicht genutzt.
Auch über den Hintergrund von Tarver hätte ich gerne mehr erfahren, denn er wird von allen als Kriegsheld gefeiert, aber wie er diesen Ruhm eigentlich erlangt hat, wird nicht erzählt. Über Lilacs Vergangenheit haben wir viel mehr erfahren, was ich gut fand, denn das sorgte dafür, dass man sie noch besser verstehen konnte.

Auch der eigentliche Handlungsverlauf konnte mich nicht so wirklich packen. Im Mittelpunkt steht natürlich der Überlebenskampf nach dem Absturz der Icarus. Lilac und Tarver sind mitten auf einen fremden und scheinbar unbewohnten Planeten gestrandet und machen sich erst mal auf den langen und beschwerlichen Weg zum Wrack des Raumschiffes, denn dort ist die Chance auf Rettung am höchsten.
Der Beginn des Buches konnte mich noch fesseln, aber danach nahm die Spannung deutlich ab und die Geschichte plätscherte lange Zeit munter vor sich hin. Das Buch ließ sich trotzdem gut lesen, denn die Charakterentwicklung war interessant zu verfolgen, aber mehr Spannung hätte dem Buch absolut nicht geschadet! Gegen Ende gab es noch eine überraschende Wendung, aber aus dieser hätte noch mehr herausgeholt werden können und zufriedenstellen konnten mich die Erklärungen auch nicht wirklich.

Fazit:
"These Broken Stars - Lilac und Tarver" ist ein Auftakt, der deutlich hinter meinen Erwartungen zurück geblieben ist!
Ich fand es sehr schade, dass man nur sehr wenig über die Welt erfahren hat, in der Tarver und Lilac leben und auch der Handlungsverlauf war eher enttäuschend, weil die Geschichte lange vor sich hin plätschert und mich nicht so packen konnte, wie ich es mir erhofft habe. Die tolle Entwicklung von Lilac und Tarver fand ich dagegen sehr gelungen, aber das änderte auch nichts mehr daran, dass ich von diesem Auftakt deutlich mehr erwartet habe.