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knetbert

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.06.2019

Könnte spannender

SCHWEIGEPFLICHT
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Könnte spannender...
Jens Lapidus war mir bislang kein Begriff, ist mir aber schon von mehreren Seiten empfohlen worden und ich dachte mir „Warum nicht, ein Versuch schadet ja nun nicht...“ und ich fand ...

Könnte spannender...
Jens Lapidus war mir bislang kein Begriff, ist mir aber schon von mehreren Seiten empfohlen worden und ich dachte mir „Warum nicht, ein Versuch schadet ja nun nicht...“ und ich fand die 640 Seiten „Schweigepflicht“ auch wirklich unterhaltsam.
Von der Spannung her würde ich einen Stern abziehen, da es doch einige „Längen“ gab, die ich bei einem Thriller nicht haben möchte. Bei einem Krimi ist das für mich in Ordnung, aber bei einem Thriller erwarte ich da einfach mehr; durchgängige Spannung und auch ein ordentlicher Spannungsaufbau, bei dem es nur bergauf geht.
Die Geschichte unterhält aber ordentlich und Aktionen und Reaktionen der Figuren sind auch nachvollziehbar.
Von der Atmosphäre her hätte ich mir etwas mehr düstere Spannung gewünscht, das war mir doch zu wenig teilweise.

Veröffentlicht am 05.02.2019

Nicht meins

Lange Beine, kurze Lügen
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Wenn man etwas Kurzweiliges lesen möchte, ist Michael Buchinger´s Buch genau richtig.
Aber eben auch nur dann...
„Anekdotensammlung“ impliziert ja nun schon, dass man keine Literatur erwarten darf, eben ...

Wenn man etwas Kurzweiliges lesen möchte, ist Michael Buchinger´s Buch genau richtig.
Aber eben auch nur dann...
„Anekdotensammlung“ impliziert ja nun schon, dass man keine Literatur erwarten darf, eben eine Aneinanderreihung kleiner, kurzweiliger Geschichten, aber etwas mehr hatte ich mir dann doch schon davon versprochen.
Ich fand die Stories bisweilen leider etwas zu platt und „blutleer“ und leider wohl auch nicht so lustig, wie sie gedacht sind.
Aber jeder Jeck ist eben anders und von daher wird auch dieses Buch seine (begeisterten) Leser finden, da bin ich ganz zuversichtlich.
Nur für mich war es eben doch leider nichts. Die gute Mitte vergebe ich aber trotzdem an Sternen und runde auf 3 auf, weil 2 mir dann doch zu wenig erscheinen, denn Einiges war ganz unterhaltsam.

Veröffentlicht am 02.06.2018

Wieviel ist ein Leben wert ?

Das Meer löscht alle Spuren
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Wie viel ist ein Leben wert?
Eine Frage, die schon viele Schriftsteller und Geschichten „umtrieb“...
So nun auch Autorin Lone Theils.
Ich hatte anfangs ein wenig „Probleme“, in ihren Stil hinein zu kommen... ...

Wie viel ist ein Leben wert?
Eine Frage, die schon viele Schriftsteller und Geschichten „umtrieb“...
So nun auch Autorin Lone Theils.
Ich hatte anfangs ein wenig „Probleme“, in ihren Stil hinein zu kommen... Der war mir ein wenig zu „schwierig“ zu Beginn, aber wenn man ihm eine Chance gibt und dran bleibt, lohnt es sich durchaus doch noch. Ich kann mir aber auch vorstellen, dass viele Leser dadurch vielleicht keine Lust haben, weiterzulesen. Ich habe das von Freunden jedenfalls schon öfter gehört, die mit ihrem Stil so gar nichts anfangen konnten, das Buch zu langweilig oder unspannend fanden...
Ich muss zugeben, dass ich auch schon spannendere Krimis gelesen habe. Aber irgendwas hat auch dieser...
Auf der Flucht aus dem Iran wird der berühmte Dichter Manash Ishmail von seiner Frau getrennt. Während sich Aminas Spur in England verliert, landet er selbst in einem dänischen Auffanglager. Eine Vorzugsbehandlung erfährt der preisgekrönte Schriftsteller jedoch nicht. Zahlreiche Journalisten wollen ein Interview, doch Manash gewährt einzig Nora Sand ein Gespräch – im Gegenzug soll die London-Korrespondentin der größten dänischen Zeitung seine Frau ausfindig machen. Noras Suche führt sie tief in die Welt der illegalen Einwanderer und Behörden, zu skrupellosen Menschen, die aus der Not der Flüchtlinge Kapital schlagen wollen – und dabei über Leichen gehen.
Das Thema Flüchtlinge ist hochaktuell, brisant und wird wahrscheinlich provozieren.
Dennoch ist es gut, dass es hier in einem Krimi aufgegriffen wurde.
Ich werde nur mit der Protagonistin Nora Sand nicht wirklich „warm“... Deswegen kann ich auch nicht die volle Punktzahl vergeben leider. 3,5 Sterne hat dieses Buch aber verdient, abgerundet auf 3 denn 4 finde ich dann doch zuviel im Vergleich zu anderen Krimis, die mir einfach besser gefielen...

Veröffentlicht am 29.11.2017

Hätte man spannender schreiben können...

Der Serienkiller, der keiner war
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Ein Sachbuch ist und bleibt eben ein Sachbuch – das war bei diesen 592 Seiten auch nicht anders...
Leider muss ich allerdings sagen – denn ich hatte deutlich mehr erwartet...

„Einer der größten Justizskandale ...


Ein Sachbuch ist und bleibt eben ein Sachbuch – das war bei diesen 592 Seiten auch nicht anders...
Leider muss ich allerdings sagen – denn ich hatte deutlich mehr erwartet...

„Einer der größten Justizskandale des 20. Jahrhunderts“- sorry, aber da hatte ich schon einen Krimi erwartet und keine Aneinanderreihung von Fakten. Und genauso kam mir das Buch dann doch leider vor...

Ich kann nicht sagen, dass es nicht spannend war, aber es war mir dann teilweise doch zu dröge und langatmig.
Man möchte auch nicht unbedingt wissen, wie es ausgeht, denn den Ausgang der Geschichte kennt man ja nun schon dank Klappentext und der Formulierung „Einer der größten Justizskandale des 20. Jahrhunderts“.

Veröffentlicht am 13.09.2017

Wildschweine fressen ja echt alles...

Wildfutter
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Ich kannte bislang nur die „Rosenheim-Cops“ aus dem TV und war nun sehr gespannt auf meinen ersten Rosenheim-Krimi. Seit Rita Falk bin ich ja großer Fan von Krimis mit Lokalkolorit und dieser hier war ...


Ich kannte bislang nur die „Rosenheim-Cops“ aus dem TV und war nun sehr gespannt auf meinen ersten Rosenheim-Krimi. Seit Rita Falk bin ich ja großer Fan von Krimis mit Lokalkolorit und dieser hier war recht unterhaltsam – wenn er auch nicht an Rita Falk herankam, aber das kommt meiner Meinung nach niemand, weil Falk einfach unnachahmlich witzig und zugleich spannend schreibt. Etwas Ähnliches zumindestens hatte ich mir hier auch erwartet eigentlich...

Hier steht ein pensionierter Kommissar im Mittelpunkt. Aber so ganz vergisst man den Job ja nie, den man jahrzehntelang inne hatte – und so geht es Vitus Pangratz eben auch.
Und dann stolpert er im wahrsten Sinne des Wortes über eine Leiche bzw. einen Teil davon, eine Hand nämlich...
Die gehört eigentlich zum seit geraumer Zeit verschwundenen örtlichen Jugendfußballtrainer. Pangratz nimmt sich der Sache an.
Gemeinsam mit seiner Tochter Johanna „Jo“ Coleman, einer Lokalreporterin, die ihrer Karriere einen Schubs verleihen will, begibt er sich auf Spurensuche. Bald steht die ganze Kleinstadt Kopf.

Das Zusammenspiel von Vater und Tochter ist wirklich amüsant und Alma Beyer schreibt auch ein wenig spannend, wenn auch nicht soooooo arg, dass man unbedingt am Ball bleiben muss. Es gibt schon einige eher langatmige Stellen leider.

Daher kann ich hier auch leider auch nur drei Sterne vergeben.