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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.07.2018

toller Erstling

Der Kreidemann
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Der Kreidemann spielt in zwei Zeitebenen. Einmal in Eddies Kindheit. Hier ereignen sich geheimnisvolle, bedrohliche Dinge. Kreidezeichnungen werde als Botschaften verwendet und scheinbar von einem Mörder ...

Der Kreidemann spielt in zwei Zeitebenen. Einmal in Eddies Kindheit. Hier ereignen sich geheimnisvolle, bedrohliche Dinge. Kreidezeichnungen werde als Botschaften verwendet und scheinbar von einem Mörder missbraucht. Ein Jugendlicher ertrinkt, der Pfarrer wird fast getötet. Was passiert und wer ist der Täter?
Aber auch in der Gegenwart erhält Eddie plötzlich eine Kreidezeichnung. Und nicht nur er, sondern auch seine ehemaligen Jugendfreunde. Es wird Zeit, dem Spuk ein Ende zu machen.

Die Geschichte hat mir von Anfang an sehr gefallen. Es ist vor allem die Art, wie die Autorin erzählt. Eigentlich relativ unspektakulär in fast gemächlichen Tempo. Es ist fast ein Coming-of-Age-Roman und Eddie und seine Freunde wachsen einem ans Herz. Aber es steckt mehr hinter all den Andeutungen, hinter der spürbaren aber nicht greifbaren Bedrohung, die durch das Buch schleicht. Ist es wirklich der Albino-Mann, der die Kreidezeichnungen missbraucht und die Taten begeht?

Ein toller Erstling. Ich hoffe, sehr bald mehr von dieser Autorin zu lesen.

Veröffentlicht am 19.11.2017

Es geht wieder aufwärts

Origin
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Langdon ist ein alter Bekannter für mich gewesen. In Buch und Film verfolge ich seine Abenteuer bereits von Anfang an. Im Laufe der Serie hatte ich den Eindruck, dass sich der Darsteller etwas abgenutzt ...

Langdon ist ein alter Bekannter für mich gewesen. In Buch und Film verfolge ich seine Abenteuer bereits von Anfang an. Im Laufe der Serie hatte ich den Eindruck, dass sich der Darsteller etwas abgenutzt hat, was weniger an Langdon selber lag, sondern eher am Handlungsplot der sich immer wieder am ersten Erfolgsroman orientierte. Außerdem war vor allem der letzte Band etwas wirr und einzelne Abläufe waren unlogisch oder zielten nur auf neue Rätsel und Geheimnisse ab und nicht mehr darauf eine stringente Handlung zu erzählen.

Origin findet zu den Wurzeln von Dan Browns Büchern zurück. Die Spannung ist hoch und wird über den ganzen Plot gut gehalten. Auch ist das Rätsel diesmal ein wissenschaftliches und kein religiöses. Dieser Umstand fand besonders meine Begeisterung vor allem, da der Autor sich mit der Recherche sehr viel Mühe gegeben hat und seine Erklärungen auch für den Laien verständlich und sehr unterhaltsam sind.

Für die Lösung des Rätsels um das Codewort eines Computers hätte man Langdon wahrscheinlich nicht unbedingt gebraucht. Aber die Jagd danach war extrem spannend und die Auflösung entschädigte durchaus für die wenig überraschende Jagd nach Langdon und der aktuellen "Frau an seiner Seite".

Ich wurde gut unterhalten und freue mich schon darauf, wenn diese Geschichte möglichst an Originalschauplätzen nachgedreht wird und ich dann fast live in Spanien dabie sein Kann.

4,5 Sterne

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Spannung
  • Tempo
  • Atmosphäre
  • Lesespaß
Veröffentlicht am 23.02.2026

guter STart

Der letzte Sommer der Tauben
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Noah ist 14 Jahre alt, als das Kalifat in seiner Stadt und seinem Leben beginnt alles umzukrempeln. Erst ist es vor allem das Leben seines Vaters, der in seinem Bekleidungsgeschäft nicht mehr alles anbieten ...


Noah ist 14 Jahre alt, als das Kalifat in seiner Stadt und seinem Leben beginnt alles umzukrempeln. Erst ist es vor allem das Leben seines Vaters, der in seinem Bekleidungsgeschäft nicht mehr alles anbieten darf und der mit schwarzem Stift auf den Verpackungen die Frauen schwärzt und unkenntlich macht. Dann sind es die Frauen, die nicht mehr alleine auf die Straße dürfen, die nach und nach ins Haus verbannt und schwer bestraft werden für vergehen gegen die Vorgaben des Regims. Bis hin zu Steinigungen. Und dann sind es Noahs geliebte Tauben, denen man die Flügel stutzt, um sie am Wegfliegen zu hindern.

Es war mein erstes Buch von Abbas Khider einem irakstämmigen deutschen Autor. Auch wenn er weder die Stadt noch das Land benennt, weiß man, dass es Bagdad und der Irak sein könnten. Sein Schreibstil ist sehr eigen. Kurz und knapp die Kapitel, klar und direkt die Sprache. Das wirkte auf mich anfangs etwas abgehackt aber es erzeugte auch ein hohes Erzähltempo und der Autor erzählt eine wirklich eindringliche Geschichte. Am Ende bleibt eine kleine Hoffnung, die stirbt ja bekanntlich zuletzt.

Veröffentlicht am 23.02.2026

guter Start

The Ordeals
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Sophia De Winter ist durch einen Blutfluch an ihren grausamen Onkel gebunden. Sie hofft, dass sie diesem Bund entkommen kann, wenn sie sich in der Akademie für Magiebegabte anmelden kann. Aber wer dort ...

Sophia De Winter ist durch einen Blutfluch an ihren grausamen Onkel gebunden. Sie hofft, dass sie diesem Bund entkommen kann, wenn sie sich in der Akademie für Magiebegabte anmelden kann. Aber wer dort aufgenommen werden will, muss einige Prüfungen bestehen. Und die sind so gefährlich und schwer, dass sie sie mit ihrer Magie alleine nicht schaffen kann. Deshalb sucht sie nach einem Verbündeten. Alden Locke erklärt sich schließlich bereit dazu.
Aber so manches kommt anders, als sie gedacht hat.

Eine Fantasygeschichte in die man sich gut reinfindet. Es ist nicht eine magische Welt voll verschiedener Magiebegabter und voller Gefahren für eine junge Frau. Das liest sich einfach sehr unterhaltsam und spannend. Ich fand, der erste Teil war so, dass man am Ende unbedingt wissen möchte, wie es weitergeht. Also ein guter Start und ich hoffe mal, die Fortsetzung lässt nicht zu lang auf sich warten.

Veröffentlicht am 05.10.2025

hat mir gut gefallen

Heir of Storms
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Endlich mal wieder eine Young-Adult-Reihe, die mir gut gefallen hat. Aber der Reihe nach.
Tolles Cover. Endlich mal eine Geschichte, die nur aus einer Perspektive erzählt wird. Ich mag das hin und her ...

Endlich mal wieder eine Young-Adult-Reihe, die mir gut gefallen hat. Aber der Reihe nach.
Tolles Cover. Endlich mal eine Geschichte, die nur aus einer Perspektive erzählt wird. Ich mag das hin und her meist nicht. Außerdem wird es dadurch geheimnisvoller und spannender, da man nicht alle Figuren und alle Gedanken sofort präsentiert bekommt.

Der Schreibstil ist leicht lesbar aber dabei nicht platt und schon gar nicht langweilig. Der Plot ist temporeich und es geht nicht nur um Magie sondern sehr viel um die politischen und gesellschaftspolitischen Hintergründe.

Man merkt, dass die Hauptfigur sich noch entwickeln muss. Es gibt einige starke Nebenfiguren, allen voran den Bruder der Heldin. Und der ist wirklich ein großer Sympathieträger.

Etwas vorhersehbar fand ich das Liebesdreieck. Das hätte ich so nicht gebraucht. Aber das ist ja oft usus in dieser Art von Büchern. Es hat mich aber auch nicht abgeschreckt. Ich freu mich auf Teil 2.