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Veröffentlicht am 28.09.2018

Ein guter zweiter Teil

This is Love - Travis & Viola
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Nachdem der erste Teil mit einem ziemlich fiesen Cliffhänger geendet hat, war der zweite Teil praktisch Pflicht:)

Meine Meinung:

Travis und Viola müssen sich in diesem Band der Realität stellen. Job, ...

Nachdem der erste Teil mit einem ziemlich fiesen Cliffhänger geendet hat, war der zweite Teil praktisch Pflicht:)

Meine Meinung:

Travis und Viola müssen sich in diesem Band der Realität stellen. Job, der Unfall, die Vergangenheit... das führt dazu, dass beide sich entwickeln und der Sex zum Glück, im ersten Band war es mit ihm etwas zu gut gemeint, nicht mehr an erster Stelle bei allem steht.

Dadurch wird die Geschichte authentischer und die Liebesbeziehung zwischen den beiden beweist sich.

Wie schon im Teil davor schreibt das Autorenduo flüssig und locker, sodass man den hitzigen und oft lustigen Dialogen gut folgen konnte. Die Perspektivwechsel zwischen Viola und Travis helfen die beiden Charaktere besser zu verstehen und sich mit ihnen zu identifizieren.

Der Handlungsablauf dagegen wurde leider öfters gestört. Einige Sachen waren nicht nachvollziehbar oder wirkten fehl am Platz, weil davor etwas zu fehlen schien.

Diese Schwäche schmäht aber zum Glück nicht die Liebesgeschichte. Die wird schön weitererzählt, hat aber im Vergleich zum ersten Band etwas an Hitzigkeit verloren. Das hat mich etwas überrascht.

Zudem wurden einige Themen, die vielleicht mehr Platz verdient hätten, etwas zu sehr verdrängt. Dadurch verlor die Geschichte für mich leider an Tiefe, die sich so wunderbar zu der Authentizität gepasst hätte.

Das Ende kann man so oder so sehen. Ich bin mir sicher, dass einige etwas anderes erwartet hätten. Ich fand es so aber ganz gut. Es passt zu den beiden.

Fazit:

Die Geschichte war ein mehr oder weniger passender Abschluss für Travis und Viola. Je nachdem, wie man das Ende sehen will. Wie schon im ersten Teil trifft man hier jedoch auf einen flüssigen Schreibstil, hitzige und tolle Charaktere und man wird definitiv auf Courtney und Drew neugierig gemacht, um die es in einem neuen Band gehen wird.

Eine Geschichte zum Mitfiebern, die ein paar kleinere Schwächen hat.

Liebe Grüße

Veröffentlicht am 06.09.2018

Tolles Cover, schöne Story!

BeastSoul
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Auf dieses Buch wird man durch das Cover aufmerksam, oder? In ihm steckt aber noch mehr:)

Klappentext:

Märchen enthalten einen Funken Wahrheit.

Finya hat nie damit gerechnet, eines Tages in einem dieser ...

Auf dieses Buch wird man durch das Cover aufmerksam, oder? In ihm steckt aber noch mehr:)

Klappentext:

Märchen enthalten einen Funken Wahrheit.

Finya hat nie damit gerechnet, eines Tages in einem dieser fantastischen und magischen Abenteuer zu landen, die sie bisher nur aus ihren Büchern kennt. Von einem Moment auf den anderen wird ihre Welt völlig auf den Kopf gestellt.

Träume werden zur Realität.

In Arcanus, der Akademie für Beasttamer, lernt sie nicht nur, ihre elementaren Kräfte zu kontrollieren, sondern auch ihr Beast kennen. Und Leonèl ist wahrlich das Biest in Person.

Legenden werden neu geschrieben.

Doch der Schein des Sternenlichts birgt ebenso Finsternis. Dunkle Schatten machen Jagd auf sie, Freunde und Feinde werden zu Bestien und nur die Sterne können ihr den rechten Weg weisen.

Willkommen in Nebula Astérì.

Cover:

Das Cover hat mich sofort gelockt. Es ist einfach wunderschön und ,wie ich nun im Nachhinein weiß, passt es auch super zur Geschichte. Auf jeden Fall ein Hingucker für´s Regal!

Schreibstil:

An den Schreibstil musste ich mich erst ein bisschen gewöhnen. Er ist sehr locker und auch fast durchgehend flüssig, allerdings hätten gerade anfangs meines Erachtens nach ruhig ein paar Sätze gestrichen werden können. Neben Wiederholungen waren da auch einige, die etwas phrasisch wirkten und nicht nötig gewesen wären. Ich bin da ja eher eine Verfechterin des Beschreibens und der Leser zieht dann selbst die Schlüsse daraus. Nach und nach wurde es aber besser und es hat mich immer weniger gestört. Man kann es trotzdem sehr gut lesen. Das Magische der Welt kommt durch viele Beschreibungen auf jeden Fall gut zur Geltung.



Charaktere:

Das Buch ist fast durchgehend aus Finyas Perspektive geschrieben. So müssen wir Leser damit klar kommen, dass sie noch etwas unerfahren ist, was neue Freundschaften, die Liebe und vor allem diese neue Welt angeht. Öfters mal war sie mir ein ganz bisschen zu naiv, aber ich konnte es entschuldigen, weil sie gleichzeitig so erfrischend jugendlich beschrieben wurde, dass es einfach zu ihr passte. Sowieso war sie mir sehr sympathisch, weil doch alles sehr echt erschien und ich sie als unheimlich treue und umsichtige Persönlichkeit kennengelernt habe. Ihr erster Gedanke gilt stets ihren Freunden und das ihr liebstes Hobby lesen ist, hebt sie schon mal auf eine tolle Ebene;)

Bei Leonèl war vom ersten Augenblick klar, dass er der Bad Boy in der Geschichte sein wird. Unnahbar, teilweise verletzend, arrogant. Ich muss zugeben, dass ich ihn deshalb am Anfang nicht wirklich leiden konnte. Nach und nach hat er jedoch etwas unter seine Fassade blicken lassen und auf einmal war er einer der spannendsten Inhalte der Geschichte. Seine Vergangenheit ist ebenso geheimnisvoll, wie viele seiner Aussagen. Ich hätte mir oft für ihn gewünscht, dass Finya vielleicht auch in Bezug auf ihn forscher und aufmerksamer wird. Durch ihre Freunde hat sie da schon viel Stärke erlangt. Allerdings traut sie sich noch nicht so ganz an Leonèl heran und so bin ich gespannt, was wir in den nächsten Teilen noch über ihn erfahren werden.

Ziemlich schnell bildet sich eine kleine Gruppe. Freunde, die sich um Finya scharen und die sie durch ihre Abenteuer begleiten. Alle habe ich schnell in mein Herz geschlossen. Jeder hat eine Persönlichkeit erhalten und man merkte, wie liebenswert sie waren, sodass Finyas Verhalten ihnen gegenüber mehr als nachvollziehbar waren. Für mich dienten sie aber hauptsächlich dem Aspekt "Freundschaft", den das Buch sozusagen aufgreift. Ein paar mehr Informationen über ihr Leben, ihre Vergangenheit, hätten sie vielleicht noch zu mehr gemacht. Das kann aber ja noch kommen. Es hat mich so nicht gestört.

Zur Geschichte:

Die Geschichte liefert einen durchweg spannenden Handlungsverlauf. In diesem Kontext fand ich besonders die Antagonisten Isaac und Scarlett sehr gelungen. Sie wirkten auf mich echt böse und stellten eine Bedrohung dar, mit der ich in Bezug auf die jugendliche Finya gar nicht gerechnet hätte. Neben ihren Motiven bin ich außerdem unheimlich neugierig, was es mit der Beziehung zwischen den beiden auf sich hat.

Nebula Asteri war für mich so ganz gut beschrieben. Ich fühlte mich wirklich, als liefe ich dort durch die Gänge oder könnte dann gleich durch meinen Spiegel treten. Die Idee der Geschichte war echt interessant und lieferte immer wieder Überraschungen, die die Spannung hochtrieben. Dazu natürlich Leonèls undurchschaubares Verhalten:) Was mir etwas zu wenig war, war der Alltag und quasi die Grundsätze der Welt. So waren die Abenteuer zwar spannend und da, allerdings habe ich bis zuletzt nicht verstanden, was sie überhaupt im Unterricht gelernt haben und besonders das Training ihrer Kräfte war mir zu wenig. Am Ende hatte ich nochmal die Hoffnung, dass sich im Kontext der Partnerbeziehung noch einiges aufklären würde, allerdings habe ich ebenfalls bis jetzt noch nicht ganz verstanden was die Partnerschaft im Kampf ausmacht. Mehr schreibe ich dazu jetzt mal nicht. Ich will ja nicht spoilern:)

Positiv fand ich wieder die Entwicklung der Beziehung zwischen Leonél und Finya. Das diese nicht von einem Tag auf den anderen mehr als gut wird, war nur realistisch und hat der Geschichte viel gegeben. Es war gut mit den Charakteren der beiden abgestimmt und ich bin wirklich gespannt, was da jetzt noch kommt. Zu erwähnen ist dann hier wohl auch das Thema Liebe, dass Finya ganz jugendlich unschuldig angeht. Auch das passt so super in die Geschichte.

Fazit:

Für mich hatte das Buch hier und da einige Schwachstellen, allerdings fand ich die Idee an sich sehr gut und auch die Charaktere haben mir gut gefallen. Ich denke da kann noch viel mehr draus werden. Für ein Debut-Roman auf jeden Fall ein Kracher:)

Liebe Grüße

Veröffentlicht am 03.06.2018

Zwischen zweien kann auch keiner bedeuten

Thoughtless
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Uff, dieses Buch hat es gefühlstechnisch echt in sich. Ich kann mich gar nicht erinnern, wann ich das letzte Mal ein Buch gelesen habe, das so viele Auf und Ab's aufweist und bei dem man dermaßen mitfiebert ...

Uff, dieses Buch hat es gefühlstechnisch echt in sich. Ich kann mich gar nicht erinnern, wann ich das letzte Mal ein Buch gelesen habe, das so viele Auf und Ab's aufweist und bei dem man dermaßen mitfiebert und leidet. Das muss ich jetzt erst mal verdauen und ich bin gespannt, wann ich mich dem nächsten Teil der Reihe zuwende.



Zum Inhalt:

Kiera und Denny sind auf dem Weg in ein neues Leben, das sie in ihrer Beziehung unabhängig von ihren Eltern leben lässt. Eine neue Uni für Kiera, ein grandioses Praktium für Denny und dazu noch die passende Wohngelegenheit bei einem alten Freund von Denny: Kellan.

Dieses Leben stellt ihre Beziehung allerdings auf ganz neue Proben. Denny muss sich auf einmal entscheiden, wie wichtig ihm die Beziehung zu Kiera ist und Kiera findet immer mehr zu ihrer beider Mitbewohner Kellan. Der ist nicht nur ein Rockgott, unwahrscheinlich sexy und gut aussehend, sondern berührt Kiera auch noch auf eine ganz andere Art und Weise, die sie sich nie hätte erträumen lassen. Für wen wird sie sich entscheiden?



Zum Buch:

Das Buch hat 640 Seiten und ich hätte es niemals so lange durchgehalten, wenn der Schreibstil nicht gut gewesen wäre. Hier also nichts zu beanstanden.



Alle Hauptcharaktere lernt man ziemlich schnell kennen und lieben. Kiera sehnt sich nach Sicherheit und Geborgenheit und kann gleichzeitig immer mal wieder den Mund nicht halten, wodurch ihr Bemerkungen entweichen, die einen schmunzeln lassen, weil sie doch eigentlich keiner ausspricht. So wird sie für mich sehr authentisch. Zudem schafft es die Autorin Kiera so unschuldig und gutgläubig darzustellen, dass einem ihre anfänglichen Schwierigkeiten in Bezug auf die beiden Jungs relativ gut verständlich gemacht werden und man mit ihr mitfühlen und mitzweifeln kann. Gegen Ende des Buches hin hätte ich mir manchmal gewünscht, dass sie wieder zu ihrer alten Form zurückfindet und sagt was sie denkt, anstatt immer wieder zu einem Eisblock zu erstarren. Vieles wäre den Beiden dann wohl erspart geblieben, vor allem weil es ziemlich am Ende doch eigentlich klar war was sie fühlen und wie sie zueinander stehen. Da hat es mich ein bisschen genervt, dass das Happy End nur ausbleibt, weil Kiera den Mund nicht aufbekommt.



Kellan habe ich ebenfalls lieben gelernt. Denny kam auch ganz gut rüber, aber da es von Anfang an ziemlich klar war, dass er den kürzeren ziehen würde und mir da auch einfach die Leidenschaft und Liebe gefehlt hat, habe ich Denny glaube ich gar nicht so die Chance gegeben auf mich zu wirken. Er schien mir aber ein toller Kerl zu sein, nur eben nicht der Richtige für Kiera.

Kellan dagegen überzeugt für mich auf so vielen Ebenen. Die Autorin hat es für mich bei ihm grandios geschafft seine Rockstar-Seite, die cool, sexy und frauenliebend ist, mit seiner verletzlichen Seite zusammenzufügen. Seine Gefühle wirkten auf mich immer sehr echt und ich konnte ihn gut verstehen. Ehrlich gesagt war er für mich derjenige in diesem Buch, mit dem ich am meisten Mitgefühl empfinden konnte und mit dem ich am meisten mitgegangen und gelitten habe, auch wenn Kiera die Erzählerin ist.



Wenn man ihn in Beziehung zu Kiera sieht, dann versteht man ihn schon so viel früher als sie es tut und bekommt hier sehr gut dargestellt, dass das Gegenteil von Liebe nun mal Hass ist. An einer Stelle im Buch wird erwähnt, dass eine Beziehung aus Liebe, Leidenschaft und Freundschaft besteht. Alle drei Komponenten sind bei Kellan und Kiera durchgängig vertreten und ich habe es geliebt ihre zusammen verbrachten Momente mitzuerleben. Man muss jedoch auch stark sein, was ihre Beziehung angeht. Die vielen Auf und Ab's. Die teilweise Blindheit von Kiera und Denny, den man auch nicht verletzt sehen will, machen einem beim Lesen manchmal deutlich zu schaffen.

Ich denke, wenn die Autorin die Charaktere nicht so erschaffen hätte, wie sie in diesem Buch zu finden sind, dann hätte ich das Buch niemals bis zum Ende gelesen.



Fazit: Dieses Buch enthält so viele Gefühle und man leidet so sehr mit, dass es einen ganz schön umhauen kann. Für mich hat es aber dennoch überzeugt, denn es ist wirklich gut geschrieben, die Charaktere sind toll und es ist eben nicht immer alles so einfach, wie man es gerne hätte. Für diejenigen, die jedoch lieber eine gradlinigere Liebesgeschichte lesen wollen oder sehr schnell von einer Protagonistin, die nicht so recht weiß was sie will, genervt sind, ist dieses Buch wohl nichts.

Alle anderen: lest es!

Liebe Grüße

Veröffentlicht am 25.03.2026

Schwieriges Thema, humorvoll verpackt

fundamentalös
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Schreibstil:
Ich glaube, ich war noch nie so verwirrt von einem Schreibstil. Nicht, weil er nicht fließend lesbar war, sondern weil er so gar nicht zu dem Thema des Buches passen wollte. Aber vielleicht ...

Schreibstil:
Ich glaube, ich war noch nie so verwirrt von einem Schreibstil. Nicht, weil er nicht fließend lesbar war, sondern weil er so gar nicht zu dem Thema des Buches passen wollte. Aber vielleicht machte auch gerade er das Buch überhaupt lesbar…
Jedenfalls ist der Schreibstil der Autorin sehr interessant gewesen. Er war roh, geradezu plakativ. In einem Ton, der locker und rau Witze riss, die mich jedes Mal haben sehr überrascht, die Augenbrauen hochziehen und gleichzeitig haben schmunzeln lassen, fühlte ich mich wie zwischen Teenagern.
Ich fand das Buch durch den Schreibstil sehr gut lesbar und fand, er bot eine Art Safespace in der Handlung, der von dem eigentlich sehr schwierigen Thema ablenkte. Gleichzeitig war er manchmal aber auch einfach etwas drüber. Das musste man wegstecken können.

Die Geschichte – Kriminologin mit gebrochenem Herzen fliegt in den Irak, um Frauen zu helfen, ohne dass ihr jemand hilft

Hauptprotagonistin und einzige Erzählperspektive ist Nadia. Ich habe schnell in das Buch hineingefunden, denn es geht direkt los: der Flug in den Irak steht an. Und plötzlich ist alles fremd und ungewiss. Nicht nur für die Protagonistin, sondern auch für mich, denn vom Irak habe ich bisher nur aus den Medien gehört und keine Ahnung, was mein Bild von diesem Land ausgemalt wirklich war, aber ehrlich gesagt hatte ich es mir einfach nur grausam vorgestellt. Mit Nadia bekam ich jetzt die Chance, den Irak anders kennenzulernen. Denn: Es gibt dort noch Leben, noch unbeschädigte Areale und noch Menschen, die an der Hoffnung festhalten.
Das fand ich wirklich gut beschrieben in dem Buch. Wie es ist, dort als Ausländerin zu leben. Was Alltag dort bedeutet und wie einschränkend, aber auch privilegiert die UN-Personen dort leben. Man merkte, dass die Autorin wusste, was sie dort beschrieb, weil sie sich einerseits nicht mit rosigen Beschreibungen aufhielt, gleichzeitig aber auch keine Klischees von Kriegslandvorstellungen hervorrief. Natürlich kann ich nicht sagen, ob es da jetzt wirklich so aussieht, oder ob die Autorin letztlich doch ein Fantasiebild geschaffen hat, aber es fühlte sich real an, weil es nichts wollte, sondern lediglich still mitteilte.

So gehörte Korruption dort zum Alltag, genauso wie die Aussichtslosigkeit, die mit der Bürokratie einherging und der sich auch Nadia stellen musste. Generell vergegenwärtigte dieses Buch in vielen Szenen, wie sehr die Arbeit mit Menschen, die keiner so richtig haben will, an allen Ecken und Enden behindert wird und wie sehr sich die Menschen, die für diese kämpfen, dabei selbst aufgeben müssen bzw. sich sonst abschirmen müssen. Das ist eine wichtige Message, die man so oder so aus dieser Geschichte mitnimmt. Ganz unabhängig davon, wie einem das Buch oder die Hauptprotagonistin gefallen hat.

Nadia – verlassen, allein und jetzt im Irak, wo sie eine jüngere Version ihrer selbst trifft

Nadia ist eine dieser Figuren, zu der man eher eine gespaltene Meinung hat. Ich fand sie nie vollständig sympathisch, weil sie auf mich auf den ersten Blick sehr schwach wirkte. Sie trauerte immer noch ihrer Freundin hinterher, machte alles Darauffolgende nur, weil es sich gerade so ergab und stürzte sich dann viel zu schnell in ein Projekt, das wenig mit einem konkreten Ziel, sondern vielmehr mit ihren eigenen Gefühlen zu tun hatte. Dazwischen isst sie Schokoriegel und hat Sex. Sie ist geradezu das Gegenteil von dem, was man von jemandem in ihrer Position erwartete und das machte die Sache irgendwie spannend. Teilweise war sie wenig reflektiert, teilweise deckte sie aber auch Probleme auf, die erst durch ihre „normale“ Sicht auf die Dinge sichtbar wurden. Eine Protagonistin also, die nicht gefallen wollte und sich irgendwo in alldem selbst fand.

Die Auseinandersetzung mit dem ganzen Problem vor Ort war zwar irgendwo Hauptthema dieser Geschichte, gleichzeitig fokussierte sich Nadia aber so sehr auf Sara, in der sie sich selbst wieder erkannte, dass der eigentliche Sinn ihrer Arbeit etwas in Vergessenheit geriet. Manchmal geradezu blockiert wurde. Das war nachvollziehbar beschrieben und passte gut zu Nadias Charakter, hat mich aber auch manchmal etwas enttäuscht, weil ich so gerne mehr über die Frauen dort vor Ort erfahren hätte. So musste ich lange warten, bis die Geschichte auch im Hinblick auf diesen Aspekt endlich Fahrt aufnahm.

Die Fragen hinter der Geschichte – zwischen Setting & Figuren

Denn: Die Perspektiven fehlten mir hier einfach. Es gab Sara, die so gut wie nichts erzählte, dann noch zwei andere und natürlich die Erzählungen der anderen UN-Mitarbeitenden. All dies wurde aber sehr kurz gehalten. Jeder dachte an sein eigenes Wohl und höchstens noch an seine eigene Aufgabe, sodass selten wirklich ernste Gespräche darüber aufkamen, was mit all den anderen Frauen passieren sollte. Wieso sie überhaupt in diese Situation gekommen waren. Ja, mir fehlte einfach etwas die Auseinandersetzung mit der Frage: Wie werde ich zur IS-Braut? Was treibt mich an? Wann bereue ich es? Kommt man da wieder raus?
Auch wenn es sich alles genau so authentisch in die Geschichte eingliederte, fragte ich mich also manchmal nach der Sinnhaftigkeit mancher Szenen oder Figuren. Warum waren sie da, wenn sie doch gar keinen wichtigen Anstoß für die Denkprozesse hinter dem Offensichtlichen lieferten?

Einige der Fragen wurden mehr oder weniger indirekt beantwortet. Und ja, die Hoffnungslosigkeit, die da mitschwang konnte ich gut spüren, aber die Gedanken gingen für mich nicht weiter. Die Botschaft war quasi: Wenn ich keine Muslima bin, kann ich nicht in die Verlegenheit geraten, vom IS rekrutiert zu werden. Und die, die rekrutiert werden, sind auch nur solche, die ein schwieriges oder instabiles Familienverhältnis haben. Aber ist da nicht noch mehr? Ist Manipulation nicht ein großes Thema? Das fehlte mir komplett.
Auch Nadias Auseinandersetzung mit diesem Thema wurde nur sehr knapp gehalten. Es gibt zwar ein paar Rückblicke und Gedankenblitze, aber ziemlich schnell konzentriert sie sich lieber auf anderes, als weiterzudenken. Ich weiß nicht, ob ich da blauäugig bin, aber ich mich selbst hätte die Erkenntnis, dass ich vielleicht fast selbst zur IS-Braut geworden wäre, in eine Sinnkrise geschickt. Ich hätte wissen wollen, warum ich anfällig war, warum ich dem aber nicht nachgegeben habe. Und vor allem, wie man verhindern kann, dass andere Mädchen und junge Frauen sich davon locken lassen.

Untereinander benahmen sich die Figuren wie auf einer Klassenfahrt. Es wurden Scherze gemacht, Witze gerissen, getrunken und Leute in die Pfanne gehauen. Definitiv der Safespace, den die Figuren benötigten, um mit all dem zurecht zu kommen und ja, diese humorvollen Passagen haben die Geschichte definitiv besser verdaulich für mich als Leserin gemacht. Manchmal war es mir aber schon ein wenig zu humorvoll, zu wenig ernst.

Der Handlungsverlauf – Locker bis heiter, frech bis schamlos, spannend bis zum Verlust des Fokus

Das, was mich dann wirklich interessierte (worauf die Geschichte eigentlich auch von Anfang an zulief), passierte erst im letzten Viertel. Da war es dann auch nochmal richtig spannend, wenn auch ziemlich rosarot muss ich sagen. Es gibt eine überraschende Wendung und auch die Ernsthaftigkeit der Situation wird nochmal deutlich, aber ganz am Ende fehlte mir der Bezug zur Realität. Da lief es einfach so aus. I mean: Was hat Nadia jetzt aus der ganzen Geschichte mitgenommen? Wenn ich solche Fragen für mich selbst nach dem Lesen des Buches nicht beantworten kann, dann frage ich mich, wie sehr sie sich wirklich entwickelt hat.

Auch den Erzählstrang mit Rosie fand ich letztlich etwas wild gewählt, weil er so wenig mit der eigentlichen Geschichte und Nadias Entwicklung zu tun hatte. Er war eine Begleiterscheinung, ein Nebenflirren, das hervorkam, wenn Nadia kurz nicht wusste, woran sie sonst denken sollte. Und das betraf noch andere Erzählstränge in diesem Buch, sodass ich mir in Bezug auf diese gewünscht hätte, sie wären entweder nicht erwähnt worden oder hätten mehr Einfluss auf Nadia gehabt.

Fazit:
Diese Geschichte erzählt rau und schamlos mit viel Humor von einem Thema, dass alles andere als das ist. Trotzdem funktioniert es gut miteinander, weil die Geschichte offensichtlich zeigen und nicht direkt urteilen will. Mir war es manchmal etwas zu wenig ernst und ich hätte mir eine Protagonistin gewünscht, die sich tiefer mit den Themen beschäftigt, statt vieles nur anzuschneiden, um es dann fallen zu lassen.
So ließ sich das Buch wunderbar schnell lesen und schafft es, das Thema IS-Frauen in den Köpfen der Leser:innen zu etwas werden zu lassen, was Substanz hat, gleichzeitig eröffnet es aber auch nicht wirklich eine Auseinandersetzung mit dem Thema.

Von mir gibt es 3 von 5 Sterne.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 24.03.2026

Düster, aber etwas lückenhaft

Where the Devil waits at Midnight
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Schreibstil:
Ich empfand den Schreibstil als sehr passend zur Handlung: düster und eher bedrückend. Teilweise war es deshalb für mich aber auch ein wenig schwerfällig lesbar, weil sich viel Zeit für ...



Schreibstil:
Ich empfand den Schreibstil als sehr passend zur Handlung: düster und eher bedrückend. Teilweise war es deshalb für mich aber auch ein wenig schwerfällig lesbar, weil sich viel Zeit für ausschweifende innere Monologe genommen wurde, die diese Atmosphäre unterstützen sollten. Wer es poetisch mag, liest solche Abschnitte gerne, ich persönlich hätte es aber präferiert, wenn stattdessen anderes detaillierter erzählt worden wäre.
Zudem war ich manchmal etwas verwirrt, was die Tonalität anging. Die Handlung spielt in einem vergangenen Jahrhundert und teilweise ist die Sprache auch daran angepasst, teilweise ist sie aber auch überaus modern. Gerade in den Gedanken von Aubrielle. Ich persönlich hätte es besser gefunden, wenn es mehr durchmischt geworden wäre, sodass es ein einheitliches Bild abgegeben hätte.

Die Geschichte – junges Mädchen wird auf ein Internat zur besseren Erziehung geschickt. Wer dort wartet? Der Pater

Ich habe recht schnell in die Geschichte gefunden, weil sich direkt ab der ersten Seite die dunkle Anziehung dieser Geschichte zeigt. Erzählt wird nämlich aus zwei Perspektiven: die von Aubrielle Thorne, einem 18-jährigen Mädchen aus gutem Hause, und Lucien Graves, neuer Pater in ihrer Gemeinde. Aubrielle findet den Pater ziemlich attraktiv und irgendetwas düsteres geht von ihm aus und schon nimmt die Geschichte ihren Lauf. Bis dahin war ich voll dabei, denn schon früh werden Geheimnisse angedeutet, die den Pater alles andere als koscher erscheinen lassen. Ja, er scheint geradezu zu allem fähig. Manipulation, Mord, vlt. sogar Zauberei?
Das Buch lässt dies anfangs komplett offen und ich fand es sehr spannend, herauszufinden, was in der erzählten Welt alles möglich ist und wie Aubrielle sich dort drin zurechtfinden wird.

Aubrielle – Künstlerin auf der Suche nach ihrem Selbst

Kommen wir zu Aubrielle und für mich damit fast schon ein bisschen zum größten Schwachpunkt des Buches, denn Aubrielle ist alles andere als leicht fassbar. Anfangs noch mysteriös und spannend, empfand ich es irgendwann als sehr schwer, ihr zu folgen, weil ich teilweise gar nicht so richtig wusste, was ich ihr glauben konnte. Dabei ist sie keineswegs eine unglaubwürdige Figur, ich habe nur ihren Charakter nicht richtig verstehen können.

Anfangs ist sie lediglich ein Mädchen, dass nicht von ihrem Vater verheiratet werden will und ihre Sexualität mithilfe ihrer Kunst austestet. Das fand ich für die im Buch angedeutete Zeit sehr spannend und es war ziemlich klar, dass es Probleme machen wird. Es zeigte aber eben auch, dass in Aubrielle mehr steckt, als ihre Familie von ihr erwartet. So weit so gut, das hier ist Dark Romance oder dunkle Begierden erwartet man. Ich war angefixt.

Irgendwann wurde es aber leider schwer, nachzuvollziehen, was wirklich in Aubrielles Kopf los ist. Eine richtige Erklärung zu ihren Bildern bekommt man nicht, sie lässt sich super schnell von anderen Figuren beeinflussen, nimmt dann deren Ansätze auf und wälzt sie durch den Kopf, nur um sie im nächsten Moment bei der nächsten Aussage wieder fallen zu lassen. Dazu kommt dann, dass auch nicht erzählt wird, wie sie beispielsweise malt.
Sie kam mir einfach wie ein Spielball vor, der hin und her geworfen wurde und am Ende doch nur ein Ziel kannte: den Pater. Und auch, wenn das für die Story ja durchaus Sinn machte und ich die Anziehung spüren wollte, so kam sie durch Aubrielle nicht richtig rüber, weil die Wiederkehr zu ihm oft einfach unlogisch war und nicht erzählt wurde. Das ging so weit, dass ich irgendwann gar nicht mehr richtig wusste, wann ich ihr glauben sollte, dass sie etwas mag oder nicht mag oder will oder nicht will.

Was ich an ihr allerdings gut fand, war, dass sie sich intensiv mit dem Thema Manipulation auseinandersetzte. Auch, wenn diese Gedanken manchmal nicht so ganz flüssig in die sonstige Erzählung übergingen, so erschien sie mir dennoch relativ reflektiert, indem sie hinterfragte, was da gerade wirklich mit ihr passierte. Über das Ergebnis ihrer Gedankengänge lässt sich dann streiten.

Lucien – Pater, der im Internat die Hosen anhat

Pater Graves, oder Lucien, ist von Anfang an ein einziges Geheimnis. Er sieht gut aus, scheint alles zu wissen und mitzukriegen, hat eine Autorität, die niemand anzweifelt, egal wie unlogisch manches zu sein scheint, und kennt nur ein Ziel: Aubrielle. Seine Mission konzentriert sich dabei wie im Klappentext zu lesen auf die 7 Todsünden.

Ihn fand ich relativ konstant in seinen Handlungen. Er verfolgt seinen Plan hartnäckig und ohne Rücksicht auf Verluste, geht dabei sehr geplant und heimtückisch vor. Und vielleicht war das auch gleichzeitig das Problem, denn obwohl ich es gut fand, dass er so düster und geheimnisvoll blieb, so konnte ich leider gar keine Sympathie zu ihm aufbauen. Und ja, ich weiß, dass das hier ein Dark Romance-Buch ist und Sympathie vielleicht nicht unbedingt das ist, was man gegenüber dem männlichen Protagonisten empfindet, aber ich meine auch eher diese Faszination, die die Love Interests in DR mit sich bringen. Vielleicht ist das eher das Wort, das es braucht.
Diese Faszination konnte ich auf jeden Fall nicht richtig aufbringen, weil ich fand, dass er zu wenige seiner eigenen Emotionen hat durchblicken lassen. Sein Verhalten wirkte so kalkuliert, kalt und rücksichtslos, dann noch die Andeutungen, dass die Geschichte sich wiederholt, dass ich die ganze Zeit nur dachte: Geht es ihm wirklich um Aubrielle? Und bringt er ihr wirklich bei, stark und sie selbst zu sein, oder will er sie wirklich nur komplett so formen, wie es ihm passt?

Das Buch spielt sehr bewusst auf diese Fragestellung an, was ich dann andererseits, wie oben schonmal erwähnt, wieder gut fand. Aber das änderte leider nichts daran, dass ich einfach nicht wollte, dass die beiden zusammenfinden. Ich wollte viel mehr, dass Aubrielle den feministischen Weg wählt, der hier mehrfach immer wieder angedeutet und bestärkt wird und den sie dann in den entscheidenden Momenten doch wieder zu vergessen scheint.

Ganz nebenbei fand ich außerdem seine Praktik, die 7 Todsünden an ihr abzuarbeiten recht spannend und interessant, allerdings verlor sich das irgendwann einfach, was dann wiederum schade war.

Setting und Handlung – die gar nicht so viel miteinander zu tun haben

Nachdem ich die ersten drei Seiten des Buches gelesen habe, war ich ja sowas von bereit für das außerordentlich ungewöhnliche Setting: i mean ein Internat/Kloster, in der Mädchen „zu guten Frauen“ erzogen werden. Dazu dann die wirklich strengen Regeln, die auf mich ziemlich beeindruckend und abschreckend wirkten. Und dann kommt Aubrielle dahin, die eigentlich gerade erst so richtig entdeckt, was sie will oder eben NICHT.

Der Großteil der Handlung spielt dann auch in diesem Setting und die düstere Stimmung kam definitiv rüber. Die Mädchen dort sind alle mehr oder weniger geprägt von der Umgebung und die Lehrkräfte unterstützen den Charakter des Internats/Klosters durch entsprechendes Verhalten. Entweder, indem sie sich besonders grauenhaft zeigen, oder den Schülerinnen Mut machen, durchzuhalten.

Ganz tatsächlich geht das Setting aber bald ziemlich unter. Ich hätte mir gewünscht, dass zumindest an ein paar Stellen diese Regeln nochmal Anwendung gefunden hätten, dass Aubrielle sich vielleicht wirklich mal mit der Einsamkeit usw., die die Regeln vorschreiben, auseinandersetzen hätte müssen. Stattdessen steht ihr das Setting quasi gar nicht im Weg, sie kann nur nicht weg von dort. Ihre Eltern sieht sie ganz einfach, mit ihrer Zimmernachbarin freundet sie sich gleich an, obwohl Freundschaften usw. verboten sind und ihr teilweise zerstörtes Äußeres wird auch nicht abgemahnt, geschweige denn, dass sie oft in den Gottesdienst müsste.
Das fand ich einfach super schade, weil das Setting so viel mehr hergegeben hätte. Statt poetischer Monologe, wäre ein wenig mehr Alltag ganz cool gewesen, um diesen Ort lebendig und damit irgendwie auch spürbar unerträglich zu machen. So hatte ich eher das Gefühl, das Internat/Kloster beugt sich Aubrielle und Pater Graves ja sowieso.

Was auch schade war, war dass viele Figuren, auf die sie dort trifft, nur ein einziges Mal auftraten. Sie kamen buchstäblich mit Aubrielle ins Gespräch, gaben ihr einen Denkanstoß, den diese dann mitnahm und hin und her wälzte, nur um dann durch die Aussagen der nächsten Person abgelöst zu werden. Da hätte ich es besser gefunden, wenn weniger Figuren aufgetreten wären und Aubrielle mit diesen dann richtig ins Gespräch gekommen wäre, u.a. auch mit ihrer Mitbewohnerin, der sie einfach gar nichts erzählt und zu der sie sich auch nie äußert. Die Figuren wirkten so einfach nur zweckdienlich, nicht authentisch.

Die Handlung begleiten zudem immer wieder Logikfehler oder zumindest auch viele Situationen oder Informationen, deren Herleitung nicht aufgeklärt werden und die sich dann ebenfalls wie Fehler anfühlen. Erst als Aubrielle ein wenig näher an die Wahrheit hinter dem Ganzen kommt, die man schon früh vorausahnen kann, findet die Geschichte einen richtigen Handlungsstrang, der dann auch für Spannung sorgt. Das passiert ab ungefähr Dreiviertel des Buches. Ab dann war ich auch erstmals richtig an die Seiten gebunden.
Spannend fand ich zudem den Erzählstrang mit dem Tagebuch von Aubrielles Lehrerin, der meiner Meinung nach noch viel Potential geboten hätte, aber ich denke, das wird vielleicht noch im zweiten Band aufgenommen. Ich habe hier einfach an vielen Ecken und Enden gemerkt, dass auf ein nächstes Buch hingearbeitet wurde.

Fazit:
Dieses Buch hat definitiv eine schöne düstere Atmosphäre, die zusammen mit den Fantasyelementen eine Geschichte schafft, die einen in eine ganz andere Welt ziehen kann. Ich persönlich war fasziniert von dem Zwiespalt von Manipulation und Anziehung, gleichzeitig fiel es mir aber auch eher schwer, so richtig in die Geschichte abzutauchen. Das lag an einigen Logikfehlern, lückenhafter Charakterisierung und Nebenfiguren, die leider meist nur zweckdienlich, aber nicht persönlich waren. Es ist ein erster Band, der sich nur langsam wirklich spannend aufbaut. Wer über diese Punkte hinwegsehen kann, bekommt hier allerdings eine spicy Geschichte, die sich äußerst verboten anfühlt und damit gänzlich passend zum Genre ist.

Von mir gibt es 3 von 5 Sternen.

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

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