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Yakko

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.06.2019

Berührende Geschichte mit viel Tiefgang

Wind in deinen Segeln
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Emerald ist auf dem Weg nach Idaho, als sie kurzzeitig am Steuer einnickt und einen Unfall verursacht. Auf der Suche nach Hilfe stößt sie bald auf Gabriel, der sie zwar zunächst abweist, ihr dann aber ...

Emerald ist auf dem Weg nach Idaho, als sie kurzzeitig am Steuer einnickt und einen Unfall verursacht. Auf der Suche nach Hilfe stößt sie bald auf Gabriel, der sie zwar zunächst abweist, ihr dann aber doch helfen will. Beide können sich zu Beginn nicht ausstehen, doch etwas scheint sie miteinander zu verbinden: ein schweres Schicksal.

Ich habe nahezu alle Bücher der Autorin gelesen, nicht alle davon fand ich fünf Sterne wert, doch einige Perlen waren auf jeden Fall dabei. So wie auch dieses Buch. Jessica Winter hat das Talent, interessante, tiefgründige Charaktere zu zeichnen, die einem sofort ans Herz gehen, ohen dass man den Eindruck hat, es wäre zu viel. Oder zu gewollt. Ihr Schreibstil gefällt mir jedes Mal sehr gut, denn jede Emotion kommt bei mir an.
So ging es mir mit Emerald und Gabriel. Sie sind auf den ersten Blick gegensätzlich, doch sehr schnell merkt man als Leser, dass das Schicksal beider sie miteinander vereint. Besonders Gabes liebevolle Art, die er Em gegenüber zeigt, hat mich überzeugt.
Die Hintergründe beider Figuren sind erschütternd und dramatisch und doch so passend zu ihrem Verhalten, das sie in der Gegenwart zeigen. Alles ist authentisch und nachvollziehbar - okay, bis auf die Tatsache, dass Gabriel Ems Augen als "Ariana-Grande-Augen" beschreibt. Welcher Mann würde bitte diesen Vergleich ziehen? Aber es sei der Autorin verziehen ;)
Die Gefühle, die beide Protagonisten füreinander entwickeln, sind so zart und fragil, alles geht unfassbar langsam und leise, aber genau so ist es logisch. Denn niemals können Em und Gabe das ausblenden, was sie tagtäglich mit sich tragen.

Ich bin absolut begeistert von Jessica Winters neuem Werk und habe es beinahe in einem Rutsch gelesen. Ich habe zu jedem Zeitpunkt mitgefühlt, besonders gegen Ende hin mitgelitten. Einen kleinen Kritikpunkt habe ich jedoch. Ich fand es schade, dass im eBook keine Seitenzahl oder Lesestand angegeben war, so kam das Ende absolut unerwartet und abrupt, gerade weil es auch noch mit einem ganz gemeinen Cliffhanger abgeschlossen wurde. Dies wäre für mich jedoch kein Grund, einen Stern abzuziehen. Ich freue mich auf jeden Fall auf den nächsten Band und bin mehr als gespannt, wie es mit Em und Gabe weitergeht.

Veröffentlicht am 23.10.2018

Wunderschön und berührend

Das Leuchten unserer Träume
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Sophie hat einen schweren Schicksalsschlag hinter sich, der ihr gesamtes Leben beeinflusst. Sie verschließt sich und lässt sich nicht auf Beziehungen ein. Doch dann ändert sich ihr Leben ganz plötzlich ...

Sophie hat einen schweren Schicksalsschlag hinter sich, der ihr gesamtes Leben beeinflusst. Sie verschließt sich und lässt sich nicht auf Beziehungen ein. Doch dann ändert sich ihr Leben ganz plötzlich erneut. Durch ein Unglück ist sie im Feuer gefangen, ein Fremder kann sie aus ihrer Wohnung retten. Es beginnt eine wunderschöne Freundschaft, die jedoch schon sehr bald mehr zu werden scheint.

Die beiden Hauptfiguren Sophie und Ben sind unglaublich sympathisch und facettenreich beschrieben. Atkins hat ein Händchen dafür, interessante Charaktere zu entwickeln, die auch noch wunderbar miteinander harmonieren. Wie sich die Beziehung zwischen den beiden nach einem solch tragischen Unfall entwickelt, ist einfach nur schön und berührend, zu jeder Zeit authentisch und niemals kitschig oder überzogen. Sehr bald schon merkt man als Leser natürlich, dass Ben Geheimnisse mit sich trägt. In welche Richtung diese gehen, kann man ebenso erahnen. Dennoch bleibt es bis zur Auflösung spannend.

Die Autorin hat liebenswerte Nebencharaktere eingebaut, die prima in die Handlung passen und gleichzeitig dazu beitragen, dass Sophie sich innerhalb der Story weiter entwickelt. Insgesamt ist es schön mitzuerleben, wie sie ihre Sichtweisen verändert.

Der Schreibstil ist gewohnt gut und angenehm zu lesen, Atkins gelingt es, die Worte unglaublich emotional aufs Papier zu bringen.
Insgesamt ist dieses Buch einfach nur berührend, herzergreifend und auch erschütternd. Wie gewohnt bekommen wir auch hier ein typisches Atkins-Ende, bei dem ich auf jeden Fall einige Taschentücher gebraucht habe. Von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung!

Veröffentlicht am 09.09.2018

Zwischen Lachanfällen und Fassungslosigkeit

Ich muss mit auf Klassenfahrt - meine Tochter kann sonst nicht schlafen!
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Der Titel des zweiten Teils über Helikoptereltern gibt bereits einen passenden Hinweis auf den Inhalt dieses Buches.
Zum zweiten Mal befassen sich die Autorinnen Greiner und Padtberg mit diesem Phänomen ...

Der Titel des zweiten Teils über Helikoptereltern gibt bereits einen passenden Hinweis auf den Inhalt dieses Buches.
Zum zweiten Mal befassen sich die Autorinnen Greiner und Padtberg mit diesem Phänomen - Eltern, die rund um die Uhr um ihre Kinder herumschwirren, um alle möglichen Risiken, Gefahren, Ungerechtigkeiten, etc. bestmöglich von ihnen abzuwehren. Und somit dem Sprössling zu zeigen, dass Mama und Papa sich auf ewig um all deren Belange kümmern. Fördern der Eigenständigkeit, Kreativität, usw? Fehlanzeige.

Genau wie beim Vorgänger "Verschieben Sie die Deutscharbeit - mein Sohn hat Geburtstag" werden hier Unmengen Anekdoten besagter Helikoptereltern wiedergegeben, und auch hier ist diese Sammlung chronologisch, von der Schwangerschaft, über Kleinkind, Schulkind - sogar bis ins Erwachsenenalter. Außerdem erhält der Leser ebenfalls Einblick in Chatverläufe von Elterngruppen.

Diese Sammlung unfassbarer Geschichten ist so witzig, dass man sich vor Lachen kaum halten kann. Gleichzeitig habe ich mich immer wieder dabei erwischt, dass ich kopfschüttelnd dasaß, fassungslos darüber, auf welche Ideen Helikoptereltern kommen.
Die Autorinnen kommentieren die Anekdoten und führen teilweise auch Studien mit auf, die Hinweise auf die kindliche Entwicklung geben, wenn sie von sogenannten Helikoptereltern erzogen werden. Das ist tatsächlich sehr interessant und sollte wohl einigen zu denken geben. Weiterhin wird das Buch immer wieder durch witzige Comics ergänzt.

Insgesamt ist dieses Buch natürlich unglaublich unterhaltsam und auch als Nicht-Helikopter stellt man womöglich in der ein oder anderen Situation fest, dass man ähnlich handeln würde. Es ist irgendwie auch ein Wechselbad der Gefühle, ständig steht man zwischen Lachanfällen und absoluter Fassungslosigkeit. Da bleibt nur zu hoffen, dass so mancher Helikopter dieses Buch zur Hand nimmt, sich an der ein oder anderen Stelle wiedererkennt und sein Verhalten reflektiert.

Veröffentlicht am 04.07.2018

Zuckersüße Liebesgeschichte

Winston Brothers
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Seit sie denken kann, schwärmt Jessica von Beau Winston - als sie nach dem Collage zurück in ihre Heimat Green Valley kehrt und ihm wieder begegnet, scheint ihre Schwärmerei neu entflammt. Jedoch kommt ...

Seit sie denken kann, schwärmt Jessica von Beau Winston - als sie nach dem Collage zurück in ihre Heimat Green Valley kehrt und ihm wieder begegnet, scheint ihre Schwärmerei neu entflammt. Jedoch kommt es zu einer Verwechslung mit Beaus Zwillingsbrude Duane, den sie nicht ausstehen kann. Plötzlich steht Jessicas Gefühlswelt auf dem Kopf.

Teil eins der neuen Serie über die Winston Brüder ist eine zuckersüße Liebesgeschichte mit sehr sympathischen und liebenswerten Charakteren. Die weibliche Protagonistin hat große Träume und möchte die Welt bereisen. Um das nötige Geld dafür anzusparen, nimmt sie zunächst eine Lehrerstelle in Green Valley an. Jessica ist eine überaus witzige und sympathische Figur, die ich mir sofort sehr gut vorstellen konnte. Duane Winston wirkt zunächst unnahbar, strukturiert und verantwortungsbewusst. Dennoch hat er eine sehr berührende, romantische Seite an sich. Auch wenn wie so üblich in diesem Genre die Hauptfiguren sehr gegensätzlich sein sollen, harmonieren sie perfekt. Die Gefühle kommen bei mir auf jeden Fall an.
Die Nebenfiguren, besonders die anderen Winston Brüder sind ebenfalls interessant beschrieben - in den nächsten Bänden wird es um diese gehen.

Der Schreibstil ist angenehm und genretypisch, das Buch ist sehr schnell gelesen. Die Story ist insgesamt gut aufgebaut, auch wenn die großen Wendepunkte fehlen. Jedoch habe ich diese auch nicht vermisst, ich wurde zu jeder Zeit gut unterhalten. Das Buch ist wie eine Fernsehserie, die man einfach immer weiterschauen möchte.

Insgesamt ist dieses Buch eine wirklich niedliche Liebesgeschichte zwischen sympathischen Figuren, die mich absolut überzeugt hat. Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen und freue mich auf den nächsten Teil.

Veröffentlicht am 01.02.2018

Wunderschöne Liebesgeschichte

Beneath the Scars - Nie wieder ohne dich
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Von tiefen körperlichen, aber auch seelischen Narben gezeichnet, schottet Zachary sich von seiner Umwelt ab und lebt so zurückgezogen, wie nur möglich. Bis plötzlich Megan als Nachbarin auftaucht, die ...

Von tiefen körperlichen, aber auch seelischen Narben gezeichnet, schottet Zachary sich von seiner Umwelt ab und lebt so zurückgezogen, wie nur möglich. Bis plötzlich Megan als Nachbarin auftaucht, die selbst versucht in einer idyllischen Landschaft ihre Vergangenheit zu bewältigen, und sich Stück für Stück in Zacharys Leben schleicht.

Die Protagonisten wirken auf den ersten Blick sehr unterschiedlich, doch verbindet beide auf den zweiten Blick sehr viel. Beide haben ihr Päckchen zu tragen, wobei Zacharys Vergangenheit wohl weitaus dramatischer ist. Die Liebe zur Kunst führt sie zueinander und so kommen sie sich immer etwas näher. Beide Figuren sind überaus sympathisch und authentisch, außerdem sehr facettenreich beschrieben. Besonders Zachary, der zunächst einfach nur unfreundlich und ungehobelt wirkt, hat wunderschöne Seiten an sich, die er selbst gar nicht zum Vorschein bringen möchte. Megan ist unglaublich fasziniert von Zachary, trotz seines äußerlichen Makels und seiner Unfreundlichkeit. Dennoch ist sie beharrlich und durch ihre freundliche, liebenswerte Art, gelingt es ihr, Zacharys Mauer immer weiter einzureißen.

Die Geschichte wird aus Megans und Zacharys Perspektive erzählt, der Schreibstil der Autorin ist wunderschön, auf eine sehr zarte und leise Art lässt sie dich Liebe zwischen den Figuren wachsen. Obwohl alles sehr schnell zu gehen scheint, ist dennoch jede Geste, jedes Gefühl nachvollziehbar. Gleichzeitig ist die Story keinesfalls kitschig oder überzogen. Die Charaktere machen eine tolle Entwicklung innerhalb des Buches durch, bis zum Ende fühlt und leidet man wahrlich mit.

Ich bin immer noch hin und weg von diesem Buch, es hat mich sehr berührt. Besonders das Ende ist einfach traumhaft schön. Eine klare Empfehlung für jeden, der gefühlvolle Liebesgeschichten mag!