Sollte Zu Ende gelesen werden
Solange wir lügenDie Story
Cadence ist eine Sinclair. Sie sind eine wohlhabende, angesehene Familie mit einer Privatinsel, auf der sie in den Sommermonaten leben. Doch im Sommer 15 hatte Cadence einen schrecklichen Unfall, ...
Die Story
Cadence ist eine Sinclair. Sie sind eine wohlhabende, angesehene Familie mit einer Privatinsel, auf der sie in den Sommermonaten leben. Doch im Sommer 15 hatte Cadence einen schrecklichen Unfall, an den Sie sich nicht mehr erinnern kann. Zusammen mit ihren Freunden versucht sie ihre Erinnerungen zurückzuerlangen.
Das Cover
Das Buch besitzt einen transparenten Schutzumschlag auf dem ein Mädchen und ein Junge, sowie der Titel und der Autor abgebildet sind. Auf dem Buch an sich befindet sich ganz viel Nebel und Meer. Nur auf der Vorderseite kann man ein Haus am Klippenrand erkennen. Die Gestaltung des Covers mit dem Umschlag ist wunderschön und, genauso wie das Buch, etwas ganz Besonderes.
Der Schreibstil
Das Buch besitzt einen ganz außergewöhnlichen Schreibstil, an den man sich erst gewöhnen muss. Das komplette Buch besteht aus kurzen, abgehackten Sätzen. Es ist oft nicht unterscheidbar, ob Cadence die Realität erzählt oder gerade eine Metapher meint. Zwischendurch erzählt sie immer eine abgewandelte Form von Märchen, in denen sie ihre Familiensituation erklärt, wie sie sie gerade sieht. Das Ganze ist oft verwirrend. Am Ende allerdings wird einem klar, dass es so geschrieben sein muss.
Das Ende lässt einen überrascht, geschockt, überfordert und heulend zurück, sodass man das ganze erst einmal in Ruhe verarbeiten muss. Diese Wende hat man nicht kommen sehen, obwohl im Nachhinein Anspielungen vorhanden waren. Dieser Moment, an dem Cadence sich erinnert, ist fantastisch vorbereitet worden. Einfach atemberaubend.
Die Charaktere
Cadence erzählt die Geschichte aus ihrer Sicht. Sie spürt, dass ihre Familie ihr Dinge verschweigt und möchte herausfinden, was im Sommer 15 geschah. Sie ist einem trotz der komischen Erzählweise sympathisch. Man leidet während ihrer Migräneattacken mit ihr mit und will sich selbst erinnern können, doch das kann man nicht. Aber nach und nach setzen ihre Erinnerungen wieder ein.
Fazit
Das Buch ist zwar schwierig und besonders am Anfang verwirrend geschrieben, aber es lohnt sich es zu Ende zu lesen, denn dieser Stil wird gebraucht, damit es einem am Ende umso mehr umhaut. „Solange wir lügen“ überrascht, überfordert und schockt den Leser, außerdem ist es berührend und einfach nur wunderschön.