Spannend und nicht vorhersehbar
Escape Room - Nur drei StundenEin Hotelzimmer, fünf Verdächtige, eine Leiche –
und nur drei Stunden Zeit, um den Mörder zu finden.
Als mich dieses Buch erreichte, hatte ich schon direkt Lust diese Geschichte anzufangen, denn nicht ...
Ein Hotelzimmer, fünf Verdächtige, eine Leiche –
und nur drei Stunden Zeit, um den Mörder zu finden.
Als mich dieses Buch erreichte, hatte ich schon direkt Lust diese Geschichte anzufangen, denn nicht nur das Cover sieht großartig aus, mit seiner optischen Täuschung und dem nassen Blutfleck, sondern auch der Klappentext klang vielversprechend.
Es geht um Morgan Sheppard, der als Kind bereits den Mord an seinem Klassenlehrer aufgedeckt hat. Inzwischen ist er ein gefeierter TV Star, der leider immer öfter über die Stränge schlägt, in Form von Alkohol und Pillen. Das war auch der Grund, warum ihm sein Freund und Manager eine Auszeit verschrieben hat.
Die nutzt er auch, - in Frankreich. Doch leider wieder nur an der Bar. Eine junge Französin begleitet ihn wenig später auf sein Zimmer. Als sie Eis holen will, schläft er ein und der Albtraum beginnt…
Wach wird er in einem Hotelzimmer, mitten in London City, gefesselt an einem Bett. Als er aufhorcht, stellt er fest, es sind noch 5 weitere Personen im Zimmer und es gibt sogar eine Leiche in der Badewanne.
Der Fernseher geht an und eine Pferdemaske meldet sich zu Wort und erklärt, ein Mitarbeiter von ihm hat diesen Mord begangen und genau dieser Mitarbeiter sei unter ihnen.
Morgan Sheppard hat nun drei Stunden Zeit, den Mord aufzuklären, sonst fliegt das Hotel in die Luft.
Die Uhr tickt…. 2:59 min, 2:58 min, 2:57 min…
Klingt das nicht nach einem außergewöhnlichen Thriller?
Für mich war er das! Wenngleich auch mal kurzzeitig eine Flaute kam, wo nicht viel passierte, kann ich am Ende sagen, mir hat die Story richtig gut gefallen.
Das lag vor allem daran, dass man Hirngespinste entwickelte, wie alles zusammenhängt. Nach 97 Seiten hatte ich meine Theorie aufgestellt, die sich aber letztendlich als falsch herausgestellt hat. Was dafür spricht, dass die Geschichte ganz und gar nicht vorhersehbar ist.
Auch die Kritik die Mitwirkenden seien zu schwach dargestellt und man würde keinen Bezug aufbauen, kann ich nicht teilen, denn gerade diese Unnahbarkeit lässt hinter jeder Person den Mörder vermuten, was natürlich Spannung aufkommen lässt.
Für mich ein toller Thriller, der trotz der kleinen Flaute empfehlenswert ist.