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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.10.2018

Romantasy für Jugendliche

BePolar
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Zunächst einmal ist das Cover wirklich total schön gestaltet und ein richtiger Hingucker, gleichwohl es nicht unbedingt etwas zum Inhalt preisgibt. Sodass ich auch etwas anderes vom Inhalt erwartet habe. ...

Zunächst einmal ist das Cover wirklich total schön gestaltet und ein richtiger Hingucker, gleichwohl es nicht unbedingt etwas zum Inhalt preisgibt. Sodass ich auch etwas anderes vom Inhalt erwartet habe. Insgesamt hat mir die Geschichte um BePolar gut gefallen, jedoch muss ich dazu sagen, dass ich es aufgrund des sehr lockeren Schreibstils sowie einigen Handlungen eher für jüngere Leser empfehlen würde. Aus der Sicht eines jungen Lesers ist der Schreibstil sehr erfrischend, da er sehr umgangssprachlich ist und so wie Teenies vermeintlich reden.

Die Kapitel werden abwechselnd aus der richtigen Welt und einer Traumwelt erzählt. Dieser Wechsel, der zunächst etwas verwirrend erscheint, aber sobald man das System versteht, passt es sehr gut. Dieser Wechsel hat mir gut gefallen, da es die Geschichte abwechslungsreich gestaltet. Mit den Personen bzw. ihrem Handlungen war ich nicht immer ganz einverstanden, aber auch hier bin ich wahrscheinlich doch nicht ganz die Zielgruppe für die Geschichte und die doch recht jungen Protagonisten.

Zum Schluss gibt es noch einige Wendungen, die ich so nicht erwartet habe und die einen zweiten Teil fordern (der auch angekündigt wurde), auch wenn mir persönlich ein Einzelband genügt hätte. Teilweise hatte die Geschichte für mich im Mittelteil ein paar Längen. Gegen Ende geht es aber wieder rasant zu. Insgesamt kann ich sagen, dass es sich um einen sehr gelungenen Debüt Roman der sympathischen Autorin Martha Kindermann handelt, die ich während einer Leserunde kennenlernen durfte.

Veröffentlicht am 30.09.2018

Young Adult

Ein Augenblick für immer. Das erste Buch der Lügenwahrheit, Band 1
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Zunächst möchte ich darauf hinweisen, dass es sich bei dieser Romantasy Geschichte um ein Young Adult Buch handelt, weshalb ich bei der Bewertung über einige Dinge hinweggesehen habe, da ich selbst nicht ...

Zunächst möchte ich darauf hinweisen, dass es sich bei dieser Romantasy Geschichte um ein Young Adult Buch handelt, weshalb ich bei der Bewertung über einige Dinge hinweggesehen habe, da ich selbst nicht in die eigentliche Zielgruppe passe.

In dem Buch geht es um June, die für ein Jahr nach Cornwall zu ihrem Onkel zieht, um sich dort auf ihrem Abschluss vorzubereiten. Unerwarteterweise wohnen ihre 2 Cousins, Blake und Preston, während ihrem Aufenthalt ebenfalls auf dem Anwesen. Schnell stellt sich heraus, dass die drei etwas Mysteriöses verbindet und auch unabhängig davon fühlt sich June zu den beiden hingezogen.

Zunächst zum Positiven: Die Landschaft Cornwalls ist wirklich sehr schön beschrieben und man kann sich alles bildlich vorstellen. Die Beschreibungen des Settings sind authentisch und gut recherchiert. Weiterhin lässt sich das Buch leicht lesen.

Insgesamt fand ich die Geschichte aber aufgrund einiger Wiederholungen sowieLängen etwas langweilig und zäh. Wie beispielsweise die immer wieder erwähnten blauen Augen oder auch die steinharte Männerbrust ;) Die Geschichte entwickelt sich nur schleppend und auch ein Spannungsbogen konnte sich nicht wirklich aufbauen.

Leider bin ich auch mit der Hauptprotagonistin June nicht wirklich warm geworden. Sie war mir zu naiv und auch das ewige Hin und Her mit Blake und Preston hat mich sehr gestört. Je nach Situation küsst sie gerne mal den einen und dann wieder den anderen Bruder. Wer Dreiecksbeziehungen nicht leiden kann, sollte nicht zu diesem Buch greifen.

Blake, der typische Bad Boy, war mir mit seiner zurückgezogenen und mürrischen Art noch am sympathischsten. Hier greift das Klischee des Bad Boys genau zu und ja mich hat es auch erwischt ;)

Die Magie in dem Buch wird langsam eingeführt und wohl in den nächsten Bänden näher beschrieben. Der Ansatz gefällt mir ganz gut, könnte aber für Fantasy Liebhaber zu wenig sein.

Insgesamt konnte mich die Geschichte, die mit einigen Klischees und vielen Wiederholungen bestückt ist, nicht packen. Dennoch denke ich, dass vor allem jüngere Leser (Teenies) mit dem Buch auf ihre Kosten kommen. Ich für meinen Teil werde die nächsten Bände nicht mehr lesen.

Veröffentlicht am 13.09.2018

Erinnert an „Tote Mädchen lügen nicht“

Luckiest Girl Alive
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Dieses Buch wurde bereits 2015 unter dem Titel „Ich.Bin.So.Glücklich“ veröffentlicht.

Die Handlung des Buches hat mich stark an das Buch „Tote Mädchen lügen nicht“ erinnert. Jedoch war dies weder vom ...

Dieses Buch wurde bereits 2015 unter dem Titel „Ich.Bin.So.Glücklich“ veröffentlicht.

Die Handlung des Buches hat mich stark an das Buch „Tote Mädchen lügen nicht“ erinnert. Jedoch war dies weder vom Klappentext noch von der Leseprobe absehbar. Ich hatte sehr hohe Erwartungen an „The luckiest Girl alive“, da laut einem Kommentar des Library Journals die Protagonistin eine Mischung aus Carrie Bradshaw aus Sex and the City sowie Amy Dunne von Gone Girl sein soll. Dies kann ich so aber überhaupt nicht bestätigen, was mich im Endeffekt auch sehr enttäuscht hat. Also wer sich hier ebenfalls eine zweite Amy Dunne wünscht, sollte sich nicht zu große Hoffnungen machen.

Es handelt sich hier um eine Mobbing Geschichte. Wir lernen TifAni Fanelli im Erwachsenenalter kennen und bekommen immer abwechselnd ein Kapitel aus ihrer Vergangenheit zu High School Zeiten und eins aus der heutigen Zeit zu lesen. Insgesamt fand ich es sehr schade, dass es so viele Kapitel aus der Vergangenheit aus Teenie Sichtweise gab. Ich hatte einfach etwas ganz anderes erwartet und diese Rückblenden waren mir letztendlich zu viel und zu sehr ausgeführt. Der Schreibstil hingegen ist flüssig und zügig zu lesen. Ein weiterer Kritikpunkt ist, dass die Charaktere sehr an der Oberfläche bleiben und überwiegend unsympathisch sind.

Das Buch ist geeignet für Leser die interessiert an Geschichten mit dem Thema Mobbing a la „Tote Mädchen lügen nicht“ und vor allem für Leser die nicht zu hohe Erwartungen haben und sich etwas vom Klappentext lösen können.

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Veröffentlicht am 30.07.2018

Informativ, aber trocken

Der Horror der frühen Medizin
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Bei dem Buch „Der Horror der frühen Medizin“ von Lindsay Fitzharris handelt es sich um eine Biographie über Joseph Lister. Das Cover ist meiner Meinung nach etwas unpassend, da es im Gegensatz zum Inhalt ...

Bei dem Buch „Der Horror der frühen Medizin“ von Lindsay Fitzharris handelt es sich um eine Biographie über Joseph Lister. Das Cover ist meiner Meinung nach etwas unpassend, da es im Gegensatz zum Inhalt sehr lebendig ist und man dadurch eine ganz andere Erzählweise vermutet, als man letztendlich bekommt. Nichtsdestotrotz ist es ein sehr informatives Buch und so auch trotz der sehr trockenen Erzälweise lesenswert. Man bekommt einen rundum Einblick der medizinischen Verfahren ab 1815. Chirurgen wurden als Handwerker angesehen und in dem Stil operierten sie auch. Viele Menschen starben nach den Operationen aufgrund von mangelnder Hygiene sowie geringer medizinischer Kenntnisse. Das Vorgehen in den Operationssälen wird sachlich, aber ohne zu beschönigen beschrieben. Joseph Lister revolutionierte die Medizin, da er erstmals ein wirksames Betäubungsmittel verwendete und die Patienten keine Höllenqualen mehr leiden musste. Jedoch bestand immernoch Höhnes Risiko einer aufkommenden Sepsis. Die Autorin erzählt wie Lister das Problem in Angriff nimmt, um dagegen anzugehen. Für Personen, die sich sehr stark für Medizin interessieren oder sogar selbst in diesem Bereich arbeite, ist dieses Buch sicher interessant und führt zu einem Wissenszuwaxhs. Für Personen, die aufgrund des gruseligen Covers eine spannende Horrorgeschichte erwarten, sollten lieber zu einem Thriller greifen.

Veröffentlicht am 15.07.2018

Kurzweilige Strandlektüre

Wild Games - In einer heißen Nacht
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Das Buch „Wild Games - In einer heißen Nacht“ von Jessica Clare ist der erste Band der Reihe „Wild Games“. Die Folgebände bauen nicht aufeinander auf, da es um andere Protagonisten geht.

Als ich den Kappentext ...

Das Buch „Wild Games - In einer heißen Nacht“ von Jessica Clare ist der erste Band der Reihe „Wild Games“. Die Folgebände bauen nicht aufeinander auf, da es um andere Protagonisten geht.

Als ich den Kappentext gelesen habe, hat mich die Geschichte direkt angesprochen, da es sich mal nach etwas anderem angehört hat. Das Buch spielt in einer Reallity Tv Show. Die Protagonistin Abby wird von der Redaktion der Reallity Show als Insiderin eingeschleust.

Die Idee ist originell und auch Hauptprotagonisten Abby und Dean sind sympathisch. Die Sprache der Autorin ist humorvoll und flüssig zu lesen. Jedoch hat das Buch ein großes Manko und das ist die geringe Seitenanzahl. Mit rund 200 Seiten ist die Geschichte sehr schnell erzählt und leider hat dies auch Folgen auf die Qualität der Geschichte. Die Autorin bleibt mit Beschreibungen und Gefühlen sehr an der Oberfläche und es passiert alles sehr schnell aufeinander. Ein Problem tritt auf, die Lösung folgt ein, zwei Seiten später. Für mich hat die Geschichte ihr Potenzial vergeben.

Eine schöne, originelle Idee, die leider nicht optimal umgesetzt wurde. Dennoch muss ich sagen, dass sich das Buch sehr gut als kurzweilige Strandlektüre eignet. Wenn man nicht viel nachdenken möchte und auch nicht zu viel erwartet, ist es eine unterhaltsame Geschichte. Ich erhoffe mir von den nächsten Bänden etwas mehr Tiefe und gerne mehr Seitenzahlen, denn der Schreibstil der Autorin ist lesenswert.

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